VielFalter

Magazin gegen Monokultur und für Inklusion

Martin Zinkler zur Neuregelung der Zwangsbehandlung im Betreuungsrecht

VielFalter || 29.11.12, 13:50:34 || Kommentare (3)

 
 
Am 12.11.2012 hat der Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik in Heidenheim einen offenen Brief an Frau Justizministerin Leutheuser-Schnarrenberger verfasst, aus dem hervorgeht, dass auf eine gesetzliche Grundlage zur medikamentösen Zwangsbehandlung verzichtet werden kann. (siehe auch freie-radios.net/52394 - dort sind noch weitere Ausschnitte aus dem Gespräch nachhörbar)

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Kommentare rss
  1. Susanne Stetter sagt am Jan 31, 2013 @ 11:43:

    http://freiheit-zur-krankheit.blog.de/2013/01/31/david-schneider-addae-mensah-strafanzeige-drahtzieher-neuen-zwangsbehandlungsgesetzes-15484935/

    -----------------------------

    Der Rechtsanwalt, der die Grundsatzentscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 23.03.2011 erwirkt hat, stellte mit Schriftsatz vom 25.01.2013 "Strafanzeige" mit hilfsweise "Strafantrag" gegen die Drahtzieher dieses Zwangsbehandlungsgesetzes im eigenen Namen und im Namen seiner Mandantschaft (Bundesarbeitsgemeinschaft Psychiatrieerfahrene, die auch RA Saschenbreker und Prof. Narr unterstützt).

    http://www.die-bpe.de/strafanzeige_schnarrenberger.html

    Vom hier diskutierten Gesetz geht eine falsche Signalwirkung aus. Bürger müssen sich das nicht gefallen lassen, was die Politik mit Unterstützung der geschätzten Presse veranstaltet.
     
  2. Ahmed sagt am Nov 5, 2017 @ 17:41:

    Die Vitos Klinik in Hessen vor allem der Maßregelvollzug von Therapie keine Spur. Schikanen und Medikamentierung ist der Alltag. 700 Seroquel und 1800mg ERGENYL CHRONO 500 und Leponex das ist der Alltag in der Vitos Klinik von Müller-Isberner und Eusterschulte.
    Todesfall warum wird darüber nicht berichtet? Millionen von Steuergeldern könnte man für wahrhafte Pflege investieren 44.000.000,00 € – in Worten – vierundvierzig Millionen, spielen für den hessischen Haushalt nur eine untergeordnete Rolle


    Site 4 http://lichtblick-zeitung.com/index_htm_files/03-2016.pdf

    Die Faulheit und Gewalttätigkeit der Aufseher (Pfleger) darüber wird im Internet berichtet, warum handeln Sie als Aufsichtsbehörden nicht?
     
  3. anonym sagt am Dec 10, 2017 @ 17:32:

    Eine überaus brisante Zusammenstellung von Eva Schwenk:



    Auf einem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) sagt der Forensiker Prof. Dr. Hans-Ludwig Kröber:


    „Es gibt ein erhebliches Autarkiebewusstsein //von Kiniken/. /Sie können eigentlich alles machen, was sie wollen, wenn sie nur ein stabiles Bündnis mit der Strafvollstreckungskammer haben.“ Hier nachzulesen

    Die Vitos Klinik Haina hat ein stabiles Bündnis mit ihrer Strafvollstreckungskammer am Landgericht. Die Justitiarin der Klinik und der Vorsitzende Richter am Landgericht kennen sich gut, sie sind beide im Vorstand eines Vereins, der ein gemeinnütziger und freier Träger von sozialen Dienstleistungen und Angeboten ist,

    nachzulesen hier

    Auch der Klinikleiter und der Richter kennen sich seit Jahren. In einer Expertenanhörung des Bundestages zum Maßregelvollzug lobt der Klinikleiter den Richter für seinen


    „Einfallsreichtum, wenn es um Vollstreckungsdinge geht“. .. Der Richter habe einen „/therapeutischen oder sozialen Sicherungshaftbefehl“ … eingeführt und damit der Klinik ermöglicht … „loszulegen“, … bei Patienten, die auf Bewährung draußen sind. Nachzulesen hier auf Seite 15, da steht auch, dass mit „loslegen“ das Medikamentieren gemeint ist:

    hier erfährt man mehr: www.bundesgerichtshof.de

    Das Bündnis ist stabil. Die Gutachten der Klinik werden manchmal schon nicht mehr abgeschrieben, sondern direkt in die Beschlüsse der Strafvollstreckungskammer hineinkopiert. So haben die Richter gar keine Arbeit mehr damit. Der Professor kennt die Praxis und sagt weiter:


    „Wenn beide der Meinung sind, dass der Patient noch ein Risiko darstellt, kann man wunderbare Liegezeiten generieren. Mühelos im Schnitt auch über 10 Jahre hinaus.“

    Da kann man nichts machen. Dann müssen die Patienten eben liegen bleiben, schließlich hat nach Artikel 5 Grundgesetz jeder das Recht auf seine Meinung.

    hier lesen: Presseinformationen-Vorstandswahl



    Eva Schwenk (Diplom Psychologin und Buchautorin) via Behördenstress
     

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