de VielFalter "VielFalter - Magazin für Polyphonie" wirft einen kritischen blick auf (Zwangs-)institutionen und beschäftigt sich mit Menschen, Gruppen und Initiativen, welche sich mit den herrschenden Verhältnissen nicht abfinden wollen und am Aufbau von Alternativen arbeiten. Viele andere Welten sind möglich! Mon, 24 Sep 2018 17:01:24 +0000 PodHost Feed Generator 2.3 (https://www.podhost.de) common license "Feministische Psychiatriekritik" - Interview mit Autorin Peet Thesen "Feministische Psychiatriekritik" erschienen. Psychiatriekritik ist ein Thema, mit dem sich hierzulande noch nicht allzuviele Menschen beschäftigen. Grund genug, die Autorin Peet Thesing um ein Gespräch zu bitten und nach ihrer Intention zu fragen.]]> Sun, 23 Sep 2018 20:29:57 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/feministische-psychiatriekritik-interview-mit-autorin-peet-thesen ad931d1626f7ede90646b7664580e7ce "Feministische Psychiatriekritik" erschienen. Psychiatriekritik ist ein Thema, mit dem sich hierzulande noch nicht allzuviele Menschen beschäftigen. Grund genug, die Autorin Peet Thesing um ein Gespräch zu bitten und nach ihrer Intention zu fragen.]]> 0 00:29:41 "Sag Nein zu Adultismus!" - Gespräch mit Nina und Luisa vom Naiv-Kollektiv (siehe: www.naiv-kollektiv.org) Wir hören ein Telfongespräch mit Luisa und Nina, die sich im Naiv-Kollektiv engagieren. Gegen Ende des Gespräches werden wir auf die Messe für alternative Lernwege nach der Schule "AUSBRUCH" hingewiesen, zu Beginn des Telefongespräches stand jedoch erstmal die Frage: "Wer oder was ist das Naiv-Kollektiv?"]]> Sun, 23 Sep 2018 11:02:29 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/sag-nein-zu-adultismus-gesprach-mit-nina-und-luisa-vom-naiv-kollektiv dac143b934381d3c9a8b9c3b47719c68 (siehe: www.naiv-kollektiv.org) Wir hören ein Telfongespräch mit Luisa und Nina, die sich im Naiv-Kollektiv engagieren. Gegen Ende des Gespräches werden wir auf die Messe für alternative Lernwege nach der Schule "AUSBRUCH" hingewiesen, zu Beginn des Telefongespräches stand jedoch erstmal die Frage: "Wer oder was ist das Naiv-Kollektiv?"]]> 0 00:36:10 VielFalter-Sendung vom 30. August 2018 underDog Verlag]]> Thu, 30 Aug 2018 19:54:34 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/vielfalter-sendung-vom-30-august-2018 c04df6a11178ffbfb71028fc8006a79c underDog Verlag]]> 0 01:00:00 VielFalter-Sendung vom 23. August 2018 www.change.org/p/gerechtigkeit-und-freiheit-von-michael-perez-opfer-der-justiz-und-der-psychiatrie weitere links folgen in Kürze!]]> Thu, 23 Aug 2018 17:42:17 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/vielfalter-sendung-vom-23-august-2018 e2bc7a97c633efa86e2c152b9c37c2d0 www.change.org/p/gerechtigkeit-und-freiheit-von-michael-perez-opfer-der-justiz-und-der-psychiatrie weitere links folgen in Kürze!]]> 0 00:59:52 VielFalter Sendung vom 26. Juli 2018 Verein Schwere(s)Los e.V. der zusammen mit den Räumen für Kunst und Therapie in Freiburg die "Mut-Tour" beherbergt. In der zweiten Hälfte hören wir den Mitschnitt meiner Recovery-Geschichte (siehe auch https://vielfalter.podspot.de/post/mirko-olostiak-brahms-uber-den-zaun-%e2%80%93-mein-weg-aus-psychiatrie-und-psychose/)]]> Thu, 26 Jul 2018 05:58:56 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/vielfalter-sendung-vom-26-juli-2018 936c9fbbb9a73af67f0b03d87ed6a5c0 Verein Schwere(s)Los e.V. der zusammen mit den Räumen für Kunst und Therapie in Freiburg die "Mut-Tour" beherbergt. In der zweiten Hälfte hören wir den Mitschnitt meiner Recovery-Geschichte (siehe auch https://vielfalter.podspot.de/post/mirko-olostiak-brahms-uber-den-zaun-%e2%80%93-mein-weg-aus-psychiatrie-und-psychose/)]]> 0 01:00:00 Claudia Talora: Es war einmal Himmel und Hölle… (Lesung am 29.6 .auf dem Recovery-Kongress in Bern) 4. Internationalen Psychiatriekongress zu seelischer Gesundheit und Recovery waren wir eingeladen, unsere persönlichen Recovery Geschichten einzureichen. Drei dieser Geschichten wurden von den Autor*innen auf dem Kongress zu Gehör gebracht. Das Interesse an diesen Geschichten war immens, der Raum fasste gar nicht alle Menschen, die Interesse gehabt hätten, sich die Recovery-Geschichten anzuhören. Die dritte Geschichte wurde von Claudia Talora vorgetragen, die von sich sagt: "Ich möchte andere Menschen dazu inspirieren, authentisch zu sein und ihnen den Mut geben, ihrer eigenen Stimme zu folgen. Anders zu sein heisst nicht falsch zu sein. Liebe dein Schicksal und gestalte es nach deinen Farben. Sei die Person die du sein möchtest - Make a difference to this World."]]> Sat, 30 Jun 2018 23:17:40 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/claudia-talora-es-war-einmal-himmel-und-holle%e2%80%a6-lesung-am-296-auf-dem-recovery-kongress-in-bern 6032e2369abced481b1f6f7884a6a0ad 4. Internationalen Psychiatriekongress zu seelischer Gesundheit und Recovery waren wir eingeladen, unsere persönlichen Recovery Geschichten einzureichen. Drei dieser Geschichten wurden von den Autor*innen auf dem Kongress zu Gehör gebracht. Das Interesse an diesen Geschichten war immens, der Raum fasste gar nicht alle Menschen, die Interesse gehabt hätten, sich die Recovery-Geschichten anzuhören. Die dritte Geschichte wurde von Claudia Talora vorgetragen, die von sich sagt: "Ich möchte andere Menschen dazu inspirieren, authentisch zu sein und ihnen den Mut geben, ihrer eigenen Stimme zu folgen. Anders zu sein heisst nicht falsch zu sein. Liebe dein Schicksal und gestalte es nach deinen Farben. Sei die Person die du sein möchtest - Make a difference to this World."]]> 0 00:21:05 Mirko Ološtiak-Brahms: Über den Zaun – mein Weg aus Psychiatrie und Psychose 4. Internationalen Psychiatriekongress zu seelischer Gesundheit und Recovery waren wir eingeladen, unsere persönlichen Recovery Geschichten einzureichen. Drei dieser Geschichten wurden von den Autor*innen auf dem Kongress zu Gehör gebracht. Das Interesse an diesen Geschichten war immens, der Raum fasste gar nicht alle Menschen, die Interesse gehabt hätten, sich die Recovery-Geschichten anzuhören. Die zweite Geschichte wurde von Mirko Ološtiak-Brahms vorgetragen. Er hat als 16-jähriger Psychiatrisierung und Zwangsbehandlung am eigenen Leib erfahren. Weitere Aufenthalte folgten. Nach der Flucht über den Zaun einer geschlossenen Station gelang es ihm, weitere psychiatrische Behandlung zu vermeiden und mit Hilfe menschlicher Unterstützung seine Krisen unbehandelt zu durchleben.]]> Sat, 30 Jun 2018 23:12:57 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/mirko-olostiak-brahms-uber-den-zaun-%e2%80%93-mein-weg-aus-psychiatrie-und-psychose f6e581ff8b3677de0d33ee31b63291d5 4. Internationalen Psychiatriekongress zu seelischer Gesundheit und Recovery waren wir eingeladen, unsere persönlichen Recovery Geschichten einzureichen. Drei dieser Geschichten wurden von den Autor*innen auf dem Kongress zu Gehör gebracht. Das Interesse an diesen Geschichten war immens, der Raum fasste gar nicht alle Menschen, die Interesse gehabt hätten, sich die Recovery-Geschichten anzuhören. Die zweite Geschichte wurde von Mirko Ološtiak-Brahms vorgetragen. Er hat als 16-jähriger Psychiatrisierung und Zwangsbehandlung am eigenen Leib erfahren. Weitere Aufenthalte folgten. Nach der Flucht über den Zaun einer geschlossenen Station gelang es ihm, weitere psychiatrische Behandlung zu vermeiden und mit Hilfe menschlicher Unterstützung seine Krisen unbehandelt zu durchleben.]]> 0 00:23:29 Noémi Walser: Ich erlaube mir, gross zu träumen (Lesung auf dem Recovery-Kongress am 29.6. in Bern) 4. Internationalen Psychiatriekongress zu seelischer Gesundheit und Recovery waren wir eingeladen, unsere persönlichen Recovery Geschichten einzureichen. Drei dieser Geschichten wurden von den Autor*innen auf dem Kongress zu Gehör gebracht. Das Interesse an diesen Geschichten war immens, der Raum fasste gar nicht alle Menschen, die Interesse gehabt hätten, sich die Recovery-Geschichten anzuhören. Die erste Geschichte wurde von Noémi Walser vorgetragen. Auf ihrem Blog "Noémi erzählt" (https://noemie-erzaehlt.ch/) versucht sie so bissel mit Humor über die schwere Thematik der Depression und emotionale Instabilität zu schreiben aus Sicht einer Betroffenen.]]> Sat, 30 Jun 2018 23:07:12 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/noemi-walser-ich-erlaube-mir-gross-zu-traumen-lesung-auf-dem-recovery-kongress-am-296-in-bern 5f9e1c0b8365437646ade3a4ed0a591b 4. Internationalen Psychiatriekongress zu seelischer Gesundheit und Recovery waren wir eingeladen, unsere persönlichen Recovery Geschichten einzureichen. Drei dieser Geschichten wurden von den Autor*innen auf dem Kongress zu Gehör gebracht. Das Interesse an diesen Geschichten war immens, der Raum fasste gar nicht alle Menschen, die Interesse gehabt hätten, sich die Recovery-Geschichten anzuhören. Die erste Geschichte wurde von Noémi Walser vorgetragen. Auf ihrem Blog "Noémi erzählt" (https://noemie-erzaehlt.ch/) versucht sie so bissel mit Humor über die schwere Thematik der Depression und emotionale Instabilität zu schreiben aus Sicht einer Betroffenen.]]> 0 00:24:06 2018-06-28 - Sendung vom Recovery-Kongress in Bern Gruppenradio von Radio Dreyeckland in Freiburg zu hören. Im Juni 2018 befand ich mich den letzten Donnerstag auf dem Recovery-Kongress in Bern. Dort hatte ich die Gelegenheit, den Vortrag von Henriette Peer und Janine Berg-Peer aufzunehmen, der in dieser Sendung zu hören ist:]]> Thu, 28 Jun 2018 14:03:27 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/2018-06-28 e7f3414202ce9123e4de586533b2e99e Gruppenradio von Radio Dreyeckland in Freiburg zu hören. Im Juni 2018 befand ich mich den letzten Donnerstag auf dem Recovery-Kongress in Bern. Dort hatte ich die Gelegenheit, den Vortrag von Henriette Peer und Janine Berg-Peer aufzunehmen, der in dieser Sendung zu hören ist:]]> 0 01:00:00 Live-Sendung vom 04 Juni 2018 Mon, 04 Jun 2018 21:20:35 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/live-sendung-vom-04-juni-2018 3b5a070b51f1f8b646a34293e6d9d136 0 00:59:21 VielFalter-Sendung vom 31. 05. 2018 "Die Halbwahrheitsgeschichte über den Hund des Botschafters"]]> Thu, 31 May 2018 23:12:16 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/vielfalter-sendung-vom-31-05-2018 38f75b7ff77cfa85a848a20fe17d052f "Die Halbwahrheitsgeschichte über den Hund des Botschafters"]]> 0 01:00:29 Martin Lindheimer, Vorstandsmitglied im Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener (BPE) e.V. über "EX IT" "EX IT". "EX-IT will raus aus der Psychiatrie und nicht rein. Das Projekt soll ein Wegweiser und Ratgeber sein, um für sich selbst verantwortlicher als bisher zu leben. Ziel ist es, dauerhaft Psychiatrie Aufenthalte zu reduzieren oder ganz zu vermeiden und damit selbständiger und freier zu Leben. Weniger ambulante Hilfsdienste zu nutzen im Austausch mit einer eigenständigen Lebensführung sind auch erstrebenswert." Gegen Ende des Gespräches gibt es noch einen Hinweis auf die MAD PRIDE PARADE am 21. Mai in Köln.]]> Sun, 06 May 2018 18:29:17 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/martin-lindheimer-vorstandsmitglied-im-bundesverband-psychiatrie-erfahrener-uber-t-ex-it 3678bdadeb6fd7dafe688d8b68205fcf "EX IT". "EX-IT will raus aus der Psychiatrie und nicht rein. Das Projekt soll ein Wegweiser und Ratgeber sein, um für sich selbst verantwortlicher als bisher zu leben. Ziel ist es, dauerhaft Psychiatrie Aufenthalte zu reduzieren oder ganz zu vermeiden und damit selbständiger und freier zu Leben. Weniger ambulante Hilfsdienste zu nutzen im Austausch mit einer eigenständigen Lebensführung sind auch erstrebenswert." Gegen Ende des Gespräches gibt es noch einen Hinweis auf die MAD PRIDE PARADE am 21. Mai in Köln.]]> 0 00:16:58 #Psychiatriegesetz: Gespräch mit Uwe Hauck "Herr Söder, stoppen und überarbeiten Sie das bayerische Psychiatriegesetz" gestartet. Eine Woche später, am Dienstag 24. April, fand im Landtag in München eine Anhörung zu dem geplanten PsychKHG statt, und Kristina Wilms und Uwe Hauck waren dort um die bis dahin über 90.000 Unterschriften zu übergeben. VielFalter - Magazin für Polyphonie fragte "Wie sah das dort aus?"]]> Thu, 26 Apr 2018 20:49:50 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/psychiatriegesetz-gesprach-mit-uwe-hauck 25a25b376211ac7ef526223857cf5fdf "Herr Söder, stoppen und überarbeiten Sie das bayerische Psychiatriegesetz" gestartet. Eine Woche später, am Dienstag 24. April, fand im Landtag in München eine Anhörung zu dem geplanten PsychKHG statt, und Kristina Wilms und Uwe Hauck waren dort um die bis dahin über 90.000 Unterschriften zu übergeben. VielFalter - Magazin für Polyphonie fragte "Wie sah das dort aus?"]]> 0 00:05:29 Petition gegen das bayrische Psychiatriegesetz Uwe Hauck, der gemeinsam mit Kristina Wilms am Dienstag eine Petition gegen dieses Gesetz bei change.org gestartet hat.]]> Fri, 20 Apr 2018 00:27:43 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/petition-gegen-das-bayrische-psychiatriegesetz 0dfdadfd065533410aa890020d7203a0 Uwe Hauck, der gemeinsam mit Kristina Wilms am Dienstag eine Petition gegen dieses Gesetz bei change.org gestartet hat.]]> 0 00:09:45 Vortrag von Andrea Krainhöfer auf der REGIO 2018 in Heidelberg Wed, 28 Mar 2018 16:43:48 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/vortrag-von-andrea-krainhofer-auf-der-regio-2018-in-heidelberg 376c571450ef839d924262038a52c8c0 0 00:30:58 Vortrag von Peter Lehmann auf dem Selbsthilfetag des LPE NRW am 24.3.2018 in Köln https://www.youtube.com/watch?v=SrXXjLyV37g]]> Sat, 24 Mar 2018 19:10:40 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/vortrag-von-peter-ler-lehmann-auf-dem-selbsthilfetag-des-lpe-nrw-am-2432018-in-koln b4d6f31f5e9fa06203b624f046030253 https://www.youtube.com/watch?v=SrXXjLyV37g]]> 0 00:36:30 Redebeitrag von Mirko Ološtiak-Brahms auf der REGIO 2018 in Heidelberg Fri, 23 Mar 2018 14:25:38 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/redebeitrag-auf-der-regio-2018-in-heidelberg ed90a9d9e76f759af7e71ae8f8c67d9f 0 00:24:46 Interview mit Matthias Seibt (aus der Sendung vom 5. März 2018) Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener e.V. spricht über die Anhörung vor dem Bundesverfassungsgericht ende Januar 2018 Auf zwangspsychiatrie.de finden wir einen weiteren Bericht über diese Anhörung]]> Thu, 08 Mar 2018 13:17:18 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/interview-mit-matthias-seibt-aus-der-sendung-vom-5-marz-2018 f2ef38c9804660346cabe199bfe39ad7 Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener e.V. spricht über die Anhörung vor dem Bundesverfassungsgericht ende Januar 2018 Auf zwangspsychiatrie.de finden wir einen weiteren Bericht über diese Anhörung]]> 0 00:23:40 VielFalter-Sendung vom 5. März 2018 "Auf der Suche nach dem Rosengarten" ihre persönlichen Erfahrungen. Zu finden ist ihr Vortrag in der Dokumentation des Kongresses unter dem Titel "Das geheimnisvolle innere Zimmer" siehe auch: http://www.antipsychiatrieverlag.de/verlag/titel/leseprobe/9783925931277.pdf Weitere interessante Links finden wir im Infopool Selbsthilfe des Bundesverband Psychiatrie-Erfahrene (BPE)]]> Tue, 06 Mar 2018 01:39:41 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/vielfalter-sendung-vom-5-marz-2018 99e9bf73e33c5cbd73483bc401c0efb3 "Auf der Suche nach dem Rosengarten" ihre persönlichen Erfahrungen. Zu finden ist ihr Vortrag in der Dokumentation des Kongresses unter dem Titel "Das geheimnisvolle innere Zimmer" siehe auch: http://www.antipsychiatrieverlag.de/verlag/titel/leseprobe/9783925931277.pdf Weitere interessante Links finden wir im Infopool Selbsthilfe des Bundesverband Psychiatrie-Erfahrene (BPE)]]> 0 00:58:49 Positionspapier des BPE e.V. zu ElektroKrampfTherapie (EKT) Positionspapier des Bundesverbands Psychiatrie-Erfahrener (BPE) e.V. zur Elektrokrampftherapie Mit großer Besorgnis und Wut beobachten wir die stetige Zunahme von Elektrokrampftherapie oder Elektrokonvulsionstherapie (EKT) in Deutschland. Auf dem WPA Kongress im Oktober 2017 und auf früheren DGPPN Kongressen gab es Veranstaltungen, in denen die Anwendung von EKT gegen den natürlichen Willen der Patienten diskutiert wurde. Bei Menschen, die unter gesetzlicher Betreuung stehen, ist dies bereits möglich, wenn sich der behandelnde Arzt und der Betreuer einig sind und der Patient als „einwilligungsunfähig“ gilt. Wir haben einige Mitglieder, die EKT bekommen haben und die heute noch darunter leiden. Sie leiden an Gedächtnisstörungen, an kognitiven Einschränkungen, manche an Bewegungs- oder Sprachstörungen. In Einzelfällen führen die künstlich herbeigeführten Krampfanfälle zu z.B. abgebrochenen Zähnen oder Schäden an der Wirbelsäule. Wir und andere Menschen in ihrem Umfeld konnten beobachten, wie sie sich nach EKT Behandlung in ihrer Persönlichkeit negativ veränderten. Wir haben auch noch keinen Patienten getroffen, der sich über seine EKT-Behandlung insgesamt positiv ausgesprochen hat. Wir kennen jedoch einige, die sich auf EKT einlassen, da EKT in der Literatur als Wundertherapie für Depressionen angepriesen wird. Wir warnen alle, denen Ärzte eine EKT anraten, auf keinen Fall in eine solche Behandlung einzuwilligen. Der Preis, den Patienten für eine eventuelle schnelle und vorübergehende Stimmungsaufhellung zahlen, ist sehr hoch. Schädigungen des mit Strom behandelten Gehirns sind als gesichert anzusehen und im Gegensatz zu Psychopharmaka gibt es nach der Behandlung keine Möglichkeit zur Linderung durch Dosisreduktion, Wechsel des Mittels oder Gabe eines Gegenmittels. Viele unserer Mitglieder sind der lebende Beweis dafür, dass es bei der Vergabe psychiatrischer Diagnosen an Wissenschaftlichkeit mangelt. So erhalten z.B. immer mehr Menschen leichtfertig die Diagnose einer Depression und bekommen Antidepressiva mit zweifelhafter Wirkung. Professor Irving Kirsch z. B. schaute sich auch unveröffentlichte Studien an. Er stellte fest, dass es vielen Patienten nach Medikamenteneinnahme besserging, aber es war meist egal, ob sie ein echtes Antidepressivum oder ein Placebo geschluckt hatten. Nur bei sehr schwer Erkrankten wirkten Medikamente besser als Placebos. (Quelle:https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/31489/Meta-Analyse-Antidepressiva-nur-bei-schwersten-Depressionen-wirksam) Die meisten EKTs werden an (depressiven) Frauen und an älteren Menschen durchgeführt, meist wenn Medikamente nicht helfen konnten (s. vorigen Absatz). Das erinnert daran, dass früher Frauen die meisten Verschreibungen von Benzodiazepinen bekamen. Wir glauben jedoch nicht, dass irgendeine Gruppe von Menschen kränker ist als andere, oder dass die Gehirne oder die Biochemie anders sind. Durchaus unterschiedlich sind allerdings Bildungsstand, Einkommensverhältnisse, Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, gesellschaftliche Position und vieles andere mehr. Wir bezweifeln, dass PatientInnen stets schonungslos offen, umfassend und ehrlich über die Nebenwirkungen und negativen Folgen von EKT vor der „Behandlung“ aufgeklärt werden. Befürworter von EKT behaupten sogar, EKT würde Leben retten. Belege dafür sind kaum zu finden. Todesfälle durch EKT sind immer wieder dokumentiert. Bei Autopsien wurden immer wieder Hirnschäden, inkl. Nekrosen festgestellt. (vgl.: Gøtzsche, Peter: Tödliche Psychopharmaka und organisiertes Leugnen, 2017, S. 214/5). Befürworter der EKT sagen, Wirkung und Nebenwirkungen der EKT seien bestens bekannt, da es mindestens 13.000 wissenschaftliche Untersuchungen dazu gäbe. Nun wissen wir leider, dass a.) Studien zu Psychopharmaka häufig nur veröffentlicht werden, wenn sie das gewünschte Ergebnis belegen, b.) dass die Pharmafirmen die Studien in Auftrag geben und c.) dafür sorgen, dass ein positives Ergebnis herauskommt. Da viele Studien zu EKT von den größten Befürwortern herausgegeben werden, müssen wir davon ausgehen, dass es bei der Mehrheit der 13.000 Studien ebenfalls an Unabhängigkeit mangelt. Fazit: Der Bundesverbands Psychiatrie-Erfahrener (BPE) e.V. spricht sich gegen EKT aus und warnt dringend davor sich einer EKT Behandlung zu unterziehen. Wenn EKT dennoch angewandt wird, fordern wir ehrliche und umfassende Aufklärung über Wirkungsweise, unerwünschten Wirkungen und Folgeschäden. Auf keinen Fall darf EKT ohne ausdrückliche Zustimmung oder gar gegen den natürlichen Willen angewandt werden. Wir erleben, dass Menschen gesunden, wenn sie die Ursache ihrer psychischen Krise/Erkrankung angehen, sich der Selbsthilfe anschließen und sich selbst die für sie passende Unterstützung besorgen bzw. menschliche Unterstützung erhalten. Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener e.V. im Februar 2018]]> Sun, 11 Feb 2018 10:16:03 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/positionspapier-des-bpe-ev-zu-elektrokrampftherapie-ekt 99a5a195d017639fba0a09bfc2a8d6df Positionspapier des Bundesverbands Psychiatrie-Erfahrener (BPE) e.V. zur Elektrokrampftherapie Mit großer Besorgnis und Wut beobachten wir die stetige Zunahme von Elektrokrampftherapie oder Elektrokonvulsionstherapie (EKT) in Deutschland. Auf dem WPA Kongress im Oktober 2017 und auf früheren DGPPN Kongressen gab es Veranstaltungen, in denen die Anwendung von EKT gegen den natürlichen Willen der Patienten diskutiert wurde. Bei Menschen, die unter gesetzlicher Betreuung stehen, ist dies bereits möglich, wenn sich der behandelnde Arzt und der Betreuer einig sind und der Patient als „einwilligungsunfähig“ gilt. Wir haben einige Mitglieder, die EKT bekommen haben und die heute noch darunter leiden. Sie leiden an Gedächtnisstörungen, an kognitiven Einschränkungen, manche an Bewegungs- oder Sprachstörungen. In Einzelfällen führen die künstlich herbeigeführten Krampfanfälle zu z.B. abgebrochenen Zähnen oder Schäden an der Wirbelsäule. Wir und andere Menschen in ihrem Umfeld konnten beobachten, wie sie sich nach EKT Behandlung in ihrer Persönlichkeit negativ veränderten. Wir haben auch noch keinen Patienten getroffen, der sich über seine EKT-Behandlung insgesamt positiv ausgesprochen hat. Wir kennen jedoch einige, die sich auf EKT einlassen, da EKT in der Literatur als Wundertherapie für Depressionen angepriesen wird. Wir warnen alle, denen Ärzte eine EKT anraten, auf keinen Fall in eine solche Behandlung einzuwilligen. Der Preis, den Patienten für eine eventuelle schnelle und vorübergehende Stimmungsaufhellung zahlen, ist sehr hoch. Schädigungen des mit Strom behandelten Gehirns sind als gesichert anzusehen und im Gegensatz zu Psychopharmaka gibt es nach der Behandlung keine Möglichkeit zur Linderung durch Dosisreduktion, Wechsel des Mittels oder Gabe eines Gegenmittels. Viele unserer Mitglieder sind der lebende Beweis dafür, dass es bei der Vergabe psychiatrischer Diagnosen an Wissenschaftlichkeit mangelt. So erhalten z.B. immer mehr Menschen leichtfertig die Diagnose einer Depression und bekommen Antidepressiva mit zweifelhafter Wirkung. Professor Irving Kirsch z. B. schaute sich auch unveröffentlichte Studien an. Er stellte fest, dass es vielen Patienten nach Medikamenteneinnahme besserging, aber es war meist egal, ob sie ein echtes Antidepressivum oder ein Placebo geschluckt hatten. Nur bei sehr schwer Erkrankten wirkten Medikamente besser als Placebos. (Quelle:https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/31489/Meta-Analyse-Antidepressiva-nur-bei-schwersten-Depressionen-wirksam) Die meisten EKTs werden an (depressiven) Frauen und an älteren Menschen durchgeführt, meist wenn Medikamente nicht helfen konnten (s. vorigen Absatz). Das erinnert daran, dass früher Frauen die meisten Verschreibungen von Benzodiazepinen bekamen. Wir glauben jedoch nicht, dass irgendeine Gruppe von Menschen kränker ist als andere, oder dass die Gehirne oder die Biochemie anders sind. Durchaus unterschiedlich sind allerdings Bildungsstand, Einkommensverhältnisse, Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, gesellschaftliche Position und vieles andere mehr. Wir bezweifeln, dass PatientInnen stets schonungslos offen, umfassend und ehrlich über die Nebenwirkungen und negativen Folgen von EKT vor der „Behandlung“ aufgeklärt werden. Befürworter von EKT behaupten sogar, EKT würde Leben retten. Belege dafür sind kaum zu finden. Todesfälle durch EKT sind immer wieder dokumentiert. Bei Autopsien wurden immer wieder Hirnschäden, inkl. Nekrosen festgestellt. (vgl.: Gøtzsche, Peter: Tödliche Psychopharmaka und organisiertes Leugnen, 2017, S. 214/5). Befürworter der EKT sagen, Wirkung und Nebenwirkungen der EKT seien bestens bekannt, da es mindestens 13.000 wissenschaftliche Untersuchungen dazu gäbe. Nun wissen wir leider, dass a.) Studien zu Psychopharmaka häufig nur veröffentlicht werden, wenn sie das gewünschte Ergebnis belegen, b.) dass die Pharmafirmen die Studien in Auftrag geben und c.) dafür sorgen, dass ein positives Ergebnis herauskommt. Da viele Studien zu EKT von den größten Befürwortern herausgegeben werden, müssen wir davon ausgehen, dass es bei der Mehrheit der 13.000 Studien ebenfalls an Unabhängigkeit mangelt. Fazit: Der Bundesverbands Psychiatrie-Erfahrener (BPE) e.V. spricht sich gegen EKT aus und warnt dringend davor sich einer EKT Behandlung zu unterziehen. Wenn EKT dennoch angewandt wird, fordern wir ehrliche und umfassende Aufklärung über Wirkungsweise, unerwünschten Wirkungen und Folgeschäden. Auf keinen Fall darf EKT ohne ausdrückliche Zustimmung oder gar gegen den natürlichen Willen angewandt werden. Wir erleben, dass Menschen gesunden, wenn sie die Ursache ihrer psychischen Krise/Erkrankung angehen, sich der Selbsthilfe anschließen und sich selbst die für sie passende Unterstützung besorgen bzw. menschliche Unterstützung erhalten. Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener e.V. im Februar 2018]]> 0 VielFalter-Sendung vom 25. Januar 2018 ASK! e.V. (AußerStationäre Krisenbegleitung Freiburg) und Film-Macherin Andreschka Großmann ("Die schönste Krankheit der Welt - ein Film über bipolare Störungen")]]> Thu, 25 Jan 2018 12:58:06 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/vielfalter-sendung-vom-25-januar-2018 a066c4c5d0d04cc6b1d10f538a759219 ASK! e.V. (AußerStationäre Krisenbegleitung Freiburg) und Film-Macherin Andreschka Großmann ("Die schönste Krankheit der Welt - ein Film über bipolare Störungen")]]> 0 01:00:00 VielFalter-Sendung vom 28. Dezember 2017 Die abklingende Psychose von Jann Schlimme, in das Buch Neue Antidepressiva, atypische Neuroleptika – Risiken, Placebo-Effekte, Niedrigdosierung und Alternativen (Mit einem Exkurs zur Wiederkehr des Elektroschocks) von Peter Lehmann / Volkmar Aderhold / Marc Rufer / Josef Zehentbauer, in den aktuellen Rundbrief des BPE, in die Seelenlaute Saar, Ausgabe Dezember 2017, und mit Musik von Superdirt, Knöbel & Raff Orchestra, Fennis & Börner und Cat Balou.]]> Thu, 28 Dec 2017 18:53:52 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/vielfalter-sendung-vom-28-dezember-2017 07c263bd540d8956460da04682cc7c59 Die abklingende Psychose von Jann Schlimme, in das Buch Neue Antidepressiva, atypische Neuroleptika – Risiken, Placebo-Effekte, Niedrigdosierung und Alternativen (Mit einem Exkurs zur Wiederkehr des Elektroschocks) von Peter Lehmann / Volkmar Aderhold / Marc Rufer / Josef Zehentbauer, in den aktuellen Rundbrief des BPE, in die Seelenlaute Saar, Ausgabe Dezember 2017, und mit Musik von Superdirt, Knöbel & Raff Orchestra, Fennis & Börner und Cat Balou.]]> 0 01:00:00 Sendung vom 23. November 2017 (mit Jan Schlimme) Superdirt und Konny]]> Thu, 23 Nov 2017 10:37:12 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/sendung-vom-23-november-2017-mit-jan-schlimme 2bb70c12dbda9af19f5f1efd964a6a9f Superdirt und Konny]]> 0 01:00:00 Redebeitrag von Martin Zinkler bei der Protestveranstaltung gegen den WPA-Weltkongress in Berlin Tue, 10 Oct 2017 12:59:41 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/redebeitrag-von-martin-zinkler-bei-der-protestveranstaltung-gegen-den-wpa-weltkongress-in-berlin 474ebf427dc6c8b613a7a13e17ccf637 0 Live-Sendung mit Martin Zinkler (vom 2. Oktober 2017) Mon, 02 Oct 2017 21:21:16 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/live-sendung-mit-martin-zinkler 7411a7b948213334619b6ad0d274e6c3 0 00:59:50 Sendung vom 28. September 2017 Thu, 28 Sep 2017 11:29:59 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/sendung-vom-28-september-2017 1ef0a66cb3b457bad3c9627ed51e9178 0 01:00:00 Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener zum Welttag der Suizidprävention am 10. September Thu, 07 Sep 2017 19:09:45 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/bundesverband-psychiatrie-erfahrener-zum-welttag-der-suizidpravention-am-10-september 173e8bdff719dc8d8f8b03c2467dc785 0 Zukunftsentwurf Thu, 31 Aug 2017 02:01:39 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/zukunftsentwurf 0d051a47d8cc00f08213032c11cde481 0 Die Radiosendung vom 24. August 2017 Fri, 25 Aug 2017 08:20:46 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/die-radiosendung-vom-24-august-2017 49e5b5b2a44b032cefe436c7098c7576 0 01:00:00 Sendung für den 27. Juli 2017 gedankenverbrecher84, meinungsverbrechen.de), der sich Anfang des Jahres das Leben genommen hat, wiederholen wir zu Anfang der Sendung ein Interview aus dem Jahre 2016 : Auf Betreiben der Großmutter, bei der damals lebte, wurde Herr W. in einer psychiatrischen Klinik eingesperrt und zwangsbehandelt - obwohl keinerlei Anzeichen für eine 'psychiatrische Erkrankung' vorlagen. (siehe auch: http://gabriel-schaufelberger.de/w/ oder http://www.aerzte-pfusch.de/Opfer/07/20070703_Der_Fall_des_Herrn_W.html) Herr W. möchte gegen das Unrecht, das ihm angetan wurde, gerichtlich vorgehen und eine Entschädigung einklagen, für die gesundheitlichen Schäden, die durch die Behandlung verursacht wurden. Er prozessierte jahrelang ohne Erfolg. 2016 wurde seine Klage auch vom Bundesverfassungsgericht abgewiesen. In der zweiten Hälfte der Sendung hören wir den Vortrag "Krisenbegleitung und Unterstützung unabhängig von Diagnose- und Behandlungsdogma" - zumindest den Teil, den ich noch aufnehmen konnte (dummerweise hatte ich in der Aufregung vergessen, das Gerät zu starten...) Einige Tage war an dieser Stelle irrtümlicherweise eine verkehrte Audio-Datei verlinkt, die auf eine Sendung aus dem Jahre 2012 verwiesen hatte. Wer diese Nochmals anhören möchte, kann sie unter http://vielfalter.podspot.de/files/20120717-kookooma-16586.mp3 finden. Ich bitte um Verzeihung für das Kuddelmuddel und die Verwirrung! Die Seite Meinungsverbrechen wurde übrigens dieses Jahr abgeschaltet worden und ist nur noch über die Way-Back-Machine von Archives.org zu finden...]]> Sun, 30 Jul 2017 01:08:23 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/sendung-fur-den-27-juli-2017 301e70dcf728276aef61a94410d8bd1b gedankenverbrecher84, meinungsverbrechen.de), der sich Anfang des Jahres das Leben genommen hat, wiederholen wir zu Anfang der Sendung ein Interview aus dem Jahre 2016 : Auf Betreiben der Großmutter, bei der damals lebte, wurde Herr W. in einer psychiatrischen Klinik eingesperrt und zwangsbehandelt - obwohl keinerlei Anzeichen für eine 'psychiatrische Erkrankung' vorlagen. (siehe auch: http://gabriel-schaufelberger.de/w/ oder http://www.aerzte-pfusch.de/Opfer/07/20070703_Der_Fall_des_Herrn_W.html) Herr W. möchte gegen das Unrecht, das ihm angetan wurde, gerichtlich vorgehen und eine Entschädigung einklagen, für die gesundheitlichen Schäden, die durch die Behandlung verursacht wurden. Er prozessierte jahrelang ohne Erfolg. 2016 wurde seine Klage auch vom Bundesverfassungsgericht abgewiesen. In der zweiten Hälfte der Sendung hören wir den Vortrag "Krisenbegleitung und Unterstützung unabhängig von Diagnose- und Behandlungsdogma" - zumindest den Teil, den ich noch aufnehmen konnte (dummerweise hatte ich in der Aufregung vergessen, das Gerät zu starten...) Einige Tage war an dieser Stelle irrtümlicherweise eine verkehrte Audio-Datei verlinkt, die auf eine Sendung aus dem Jahre 2012 verwiesen hatte. Wer diese Nochmals anhören möchte, kann sie unter http://vielfalter.podspot.de/files/20120717-kookooma-16586.mp3 finden. Ich bitte um Verzeihung für das Kuddelmuddel und die Verwirrung! Die Seite Meinungsverbrechen wurde übrigens dieses Jahr abgeschaltet worden und ist nur noch über die Way-Back-Machine von Archives.org zu finden...]]> 0 01:00:00 Junisendung 2017: Gespräch mit Eugene Epstein Dr. Eugene Epstein ist leitender Psychologe der Institutsambulanz der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Wilhelmshaven. Er gehört zu einer Minderheit der Psychologen, die den psychiatrischen Krankheitsbegriff in Frage stellen. Mirko von Vielfalter sprach mit ihm darüber.]]> Sat, 17 Jun 2017 16:46:11 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/junisendung-2017-gesprach-mit-eugene-epstein 9e09e4c6872530d31c7d1b926d7fac49 Dr. Eugene Epstein ist leitender Psychologe der Institutsambulanz der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Wilhelmshaven. Er gehört zu einer Minderheit der Psychologen, die den psychiatrischen Krankheitsbegriff in Frage stellen. Mirko von Vielfalter sprach mit ihm darüber.]]> 0 01:00:00 aprilsendung 2017 Thu, 27 Apr 2017 13:43:15 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/aprilsendung-2017 729e7ef9806ad07f6ed4bbc899f62b1e 0 01:00:00 VielFalter-Sendung für den 30. März 2017 Superdirt hoch zwei: "Gate" Die beiden anderen Stücke stammen von einer CD, die ich von einem Musiker namens Sxantana bekommen habe. Diesem Künstler mexikanischer Herkunft bin ich in Berlin begegnet. Am ersten fast sommerlich sonnigen Frühlingstag spielte er auf einer Brücke am Treptower Kanal. Der erste, relativ lange Track ist eine live session mit seinem Projekt Iah Moontra . Der zweite Track ist BETHEL von seiner Band Redlake Circus Viel Spaß beim Hören]]> Sun, 02 Apr 2017 12:15:15 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/vielfalter-sendung-fur-den-30-marz-2017 c085569dbdd8849886c254715dbdc282 Superdirt hoch zwei: "Gate" Die beiden anderen Stücke stammen von einer CD, die ich von einem Musiker namens Sxantana bekommen habe. Diesem Künstler mexikanischer Herkunft bin ich in Berlin begegnet. Am ersten fast sommerlich sonnigen Frühlingstag spielte er auf einer Brücke am Treptower Kanal. Der erste, relativ lange Track ist eine live session mit seinem Projekt Iah Moontra . Der zweite Track ist BETHEL von seiner Band Redlake Circus Viel Spaß beim Hören]]> 0 01:00:00 Sendung vom 23. März 2017 Thu, 23 Mar 2017 00:52:02 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/sendung-vom-23-marz-2017 33df750d1fa7e252222a912b0d84af11 0 01:00:00 #Krankheitspropaganda 02 Tue, 28 Feb 2017 15:31:30 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/krankheitspropaganda-02 8ae7c7a3efc4ad02f5d6d4bc21550857 0 #Krankheitspropaganda 01 Sun, 26 Feb 2017 18:00:00 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/krankheitspropaganda-01 f7d6f3ea6e488af48cf1bedb54e7a391 0 Sendung vom 23. Februar 2017 Thu, 23 Feb 2017 12:16:48 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/sendung-vom-23-februar-2017 799de60a63892f70f249b143be74899e 0 01:00:00 Ich habe einen Traum - Umgang mit Psychosen in 10 Jahren Fri, 17 Feb 2017 17:24:59 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/ich-habe-einen-traum-umgang-mit-psychosen-in-10-jahren d7b96f209809a124e1c456bea0601823 0 00:23:56 40 Jahre sind genug - Lasst uns jetzt Zukunft gestalten! Statement zum 40jährigen Jubiläum der Psychiatrie-Enquete , welches im Jahre 2015 in sozialpsychiatrischen Kreisen gefeiert wurde: 40 Jahre sind genug - Lasst uns jetzt Zukunft gestalten! Allerorten wird gefeiert, jubiliert, sich erinnert und gegenseitig auf die Schulter geklopft. Vor 40 Jahren begann die Reform der Anstaltspsychiatrie und der Ausbau der Gemeindepsychiatrie. Es hat sich viel getan seither. Die klassischen Verwahr-Anstalten, in denen psychiatrische Patienten Jahre und Jahrzehnte ihres Lebens zubringen „durften“, sind Geschichte. 40 Jahre Psychiatrie-Enquete heißt 40 Jahre Image-Pflege: Weg mit den großen Schlafsälen! Frische Farbe auf die Wände! Freundliche Fassade! Die Psychopharmaka sind heute vielleicht noch schädlicher als damals, doch die Wirkungen (euphemistisch: Nebenwirkungen) soind nicht mehr ganz so krass zu sehen. Die Patienten werden heute eher dick und krank, dafür sabbern sie weniger und wirken nicht mehr so verkrampft. Sie sind vorzeigbarer geworden. Wer die Gemeinde-psychiatrischen Zentren in die Herzen der Kommunen pflanzen will, tut gut daran, die Klientel nicht gar so abstossend aussehen zu lassen. Die Beeinträchtigungen im Fühlen und Denken sind auch mit den neuen „Medikamenten“ so massiv, dass Eigeninitiative, Begeisterungsfähigkeit und Elan nur bedingt zu befürchten sind. Mit Hilfe von Dauermedikation wird der Versorgungsbedarf auch langfristig gewährleistet. Statt von „Geisteskranken“ wird heute von „Menschen mit psychischen Erkrankungen“ gesprochen. Mehr Geld als jemals zuvor fließt in psychiatrische Hilfesysteme und deren Ableger. Arbeitsplätze wurden geschaffen. Kongresse und Tagungen werden durchgeführt. Die Ent-stigmatisierung der „psychischen Erkrankungen“ wird vorangetrieben. Die „Versorgung“ von Menschen mit psychiatrischer Diagnose wird ausgebaut. Mehr Menschen als je zuvor sind dauerhaft in geschlossenen Heimen untergebracht. Die Zahl der Zwangseinweisungen und -unterbringungen hat sich vervielfacht. Immer mehr Menschen bekommen immer mehr Psychopharmaka verordnet. Der Markt expandiert: (Gemeinde)psychiatrie ist ein Wahnsinns-Geschäft! In unzähligen Artikeln, Faltblättern und Broschüren wird uns eingeredet, wie erschreckend „der dramatische Anstieg seelischer Erkrankungen“ sei. Immer mehr Menschen seien in unserer heutigen leistungs- und wettbewerbsorientierten Welt gefährdet. „Psychidsch erkrankte Menschen“ könnten dem mit dieser Entwicklung verbundenen Wettbewerb oftmals nicht standhalten. Abgesehen davon, dass das Modell der „psychischen Erkrankungen“ wissenschaftlich fragwürdig und für die Betroffenen wenig hilfreich ist, sind diese Behauptungen schlichtweg falsch. Unwidersprochen bleibt, dass immer mehr Menschen psychiatrische Diagnosen erhalten, und daß immer mehr Menschen eingeredet wird, ihre persönlichen und sozialen Schwierigkeiten seien behandelbar oder gar „behandlungsbedürftig“. Zweifellos kann eine psychiatrische Diagnose gewisse Vorteile mit sich bringen. Mit einer Krankschreibung bin ich entschuldigt und darf der Arbeit ungestraft fernbleiben. Ich brauche meine Bedürfnisse der Erwerbs- und Profitmaschinerie nicht mehr unterzuordnen, scheint es. Als „Mensch mit psychischer Erkrankung“ bin ich draußen und grundversorgt und alles kann so weiterlaufen wie bisher. Dass die sogenannten „Psychischen Erkrankungen“ in den vergangenen Jahrzehnten keineswegs zugenommen haben, wurde bereits in verschiedenen Erhebungen und Langzeitstudien gezeigt. So wird die Zunahme der psychiatrischen Diagnosen und Behandlungen oft auch damit begründet, dass die „psychischen Erkrankungen“ inzwischen lediglich besser erkannt würden. Nur wenige Psychiater und psychiatrisch Beschäftigte sind bisher bereit, die vielbeschworene „Tatsache der psychischen Erkrankungen“ anzuzweifeln – bildet dieses Konstrukt doch in der Regel die Grundlage ihrer Arbeit und ihres Einkommens... Die Feststellung, immer mehr Menschen seien in unserer wachstums-, wettbewerbs- und leidstungsorientierten Welt gefährdet, verschleiert gekonnt die Beobachtung, dass Leistungs-, Wachstums- und Wettbewerbsorientierung weder den Menschen noch der Welt gut tun. „Es ist kein Zeichen seelischer Gesundheit, gut angepasst an eine kranke Gesellschaft zu sein“ Jiddu Krishnamurti Wenn wir behaupten, dass „psychisch Erkrankte Menschen“ mit dieser Entwicklung nicht standhalten können, stellen wir diese Entwicklung als unpersönliche, von uns unbeeinflussbare Tatsache dar. Wer diesen zerstörerischen Irrsinn nicht mehr mitmachen kann oder will, wird als „psychisch krank“ oder auch als „von psychischer Erkrankung bedroht“ bezeichnet und gerät dadurch in Situationen, die zu „Erkrankungen“ oder „Behinderungen“ führen können. Hier beißt sich die Katze in den Schwanz, deshalb möchte ich an dieser Stelle den Blick weg von der gemeindepsychiatrisch postuöierten und verbrämten Ausgangslage und hin auf die zu gestaltende Zukunft richten. Eine Zukunft, in der wir nicht mehr als „krank“ behandelt werden. Wir sehen ja heute zunehmend, wie Behandlungen nicht nur seelische und körperliche Behinderungen zur Folge haben sondern auch zu einer massiven Verkürzung unserer Lebenserwartung führen. Eine Zukunft, in der wir uns klimafreundlich verhalten, unsere Welt lebensfreundlich gestalten, in der wir unsere Kinder spielen lassen, statt sie in Unterricht zu zwingen. Eine Zukunft ohne den Druck die Rolle des psychisch Kranken oder des professionellen Helfers einnehmen zu müssen, da unser Lebensunterhalt durch ein Bedingungsloses Grundeinkommen gesichert ist. Eine Zukunft, in der wir unsere Bedürfnisse und die Bedürfnisse unserer Mitwelt achten und in der unser Zusammenleben entsprechend organisieren. Das heißt: Wir wenden uns von bisherigen Prämissen ab und verabschieden uns von überkommenen Kategorien. Wir nehmen und lassen uns Zeit. Wir übernehmen Verantwortung für unser Denken, unser Tun und unser Lassen. Wo auch immer wir sind: Wir wenden unseren Blick nicht ab. Wir erkennen die Krise, nutzen die Chance und beginnen zu Handeln – frei nach dem Motto: Lieber lebendig als normal! Mirko Ološtiak-Brahms]]> Mon, 30 Jan 2017 21:41:38 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/40-jahre-sind-genug-lasst-uns-jetzt-zukunft-gestalten f0e0375848efea3e52519e4c10532b30 Statement zum 40jährigen Jubiläum der Psychiatrie-Enquete , welches im Jahre 2015 in sozialpsychiatrischen Kreisen gefeiert wurde: 40 Jahre sind genug - Lasst uns jetzt Zukunft gestalten! Allerorten wird gefeiert, jubiliert, sich erinnert und gegenseitig auf die Schulter geklopft. Vor 40 Jahren begann die Reform der Anstaltspsychiatrie und der Ausbau der Gemeindepsychiatrie. Es hat sich viel getan seither. Die klassischen Verwahr-Anstalten, in denen psychiatrische Patienten Jahre und Jahrzehnte ihres Lebens zubringen „durften“, sind Geschichte. 40 Jahre Psychiatrie-Enquete heißt 40 Jahre Image-Pflege: Weg mit den großen Schlafsälen! Frische Farbe auf die Wände! Freundliche Fassade! Die Psychopharmaka sind heute vielleicht noch schädlicher als damals, doch die Wirkungen (euphemistisch: Nebenwirkungen) soind nicht mehr ganz so krass zu sehen. Die Patienten werden heute eher dick und krank, dafür sabbern sie weniger und wirken nicht mehr so verkrampft. Sie sind vorzeigbarer geworden. Wer die Gemeinde-psychiatrischen Zentren in die Herzen der Kommunen pflanzen will, tut gut daran, die Klientel nicht gar so abstossend aussehen zu lassen. Die Beeinträchtigungen im Fühlen und Denken sind auch mit den neuen „Medikamenten“ so massiv, dass Eigeninitiative, Begeisterungsfähigkeit und Elan nur bedingt zu befürchten sind. Mit Hilfe von Dauermedikation wird der Versorgungsbedarf auch langfristig gewährleistet. Statt von „Geisteskranken“ wird heute von „Menschen mit psychischen Erkrankungen“ gesprochen. Mehr Geld als jemals zuvor fließt in psychiatrische Hilfesysteme und deren Ableger. Arbeitsplätze wurden geschaffen. Kongresse und Tagungen werden durchgeführt. Die Ent-stigmatisierung der „psychischen Erkrankungen“ wird vorangetrieben. Die „Versorgung“ von Menschen mit psychiatrischer Diagnose wird ausgebaut. Mehr Menschen als je zuvor sind dauerhaft in geschlossenen Heimen untergebracht. Die Zahl der Zwangseinweisungen und -unterbringungen hat sich vervielfacht. Immer mehr Menschen bekommen immer mehr Psychopharmaka verordnet. Der Markt expandiert: (Gemeinde)psychiatrie ist ein Wahnsinns-Geschäft! In unzähligen Artikeln, Faltblättern und Broschüren wird uns eingeredet, wie erschreckend „der dramatische Anstieg seelischer Erkrankungen“ sei. Immer mehr Menschen seien in unserer heutigen leistungs- und wettbewerbsorientierten Welt gefährdet. „Psychidsch erkrankte Menschen“ könnten dem mit dieser Entwicklung verbundenen Wettbewerb oftmals nicht standhalten. Abgesehen davon, dass das Modell der „psychischen Erkrankungen“ wissenschaftlich fragwürdig und für die Betroffenen wenig hilfreich ist, sind diese Behauptungen schlichtweg falsch. Unwidersprochen bleibt, dass immer mehr Menschen psychiatrische Diagnosen erhalten, und daß immer mehr Menschen eingeredet wird, ihre persönlichen und sozialen Schwierigkeiten seien behandelbar oder gar „behandlungsbedürftig“. Zweifellos kann eine psychiatrische Diagnose gewisse Vorteile mit sich bringen. Mit einer Krankschreibung bin ich entschuldigt und darf der Arbeit ungestraft fernbleiben. Ich brauche meine Bedürfnisse der Erwerbs- und Profitmaschinerie nicht mehr unterzuordnen, scheint es. Als „Mensch mit psychischer Erkrankung“ bin ich draußen und grundversorgt und alles kann so weiterlaufen wie bisher. Dass die sogenannten „Psychischen Erkrankungen“ in den vergangenen Jahrzehnten keineswegs zugenommen haben, wurde bereits in verschiedenen Erhebungen und Langzeitstudien gezeigt. So wird die Zunahme der psychiatrischen Diagnosen und Behandlungen oft auch damit begründet, dass die „psychischen Erkrankungen“ inzwischen lediglich besser erkannt würden. Nur wenige Psychiater und psychiatrisch Beschäftigte sind bisher bereit, die vielbeschworene „Tatsache der psychischen Erkrankungen“ anzuzweifeln – bildet dieses Konstrukt doch in der Regel die Grundlage ihrer Arbeit und ihres Einkommens... Die Feststellung, immer mehr Menschen seien in unserer wachstums-, wettbewerbs- und leidstungsorientierten Welt gefährdet, verschleiert gekonnt die Beobachtung, dass Leistungs-, Wachstums- und Wettbewerbsorientierung weder den Menschen noch der Welt gut tun. „Es ist kein Zeichen seelischer Gesundheit, gut angepasst an eine kranke Gesellschaft zu sein“ Jiddu Krishnamurti Wenn wir behaupten, dass „psychisch Erkrankte Menschen“ mit dieser Entwicklung nicht standhalten können, stellen wir diese Entwicklung als unpersönliche, von uns unbeeinflussbare Tatsache dar. Wer diesen zerstörerischen Irrsinn nicht mehr mitmachen kann oder will, wird als „psychisch krank“ oder auch als „von psychischer Erkrankung bedroht“ bezeichnet und gerät dadurch in Situationen, die zu „Erkrankungen“ oder „Behinderungen“ führen können. Hier beißt sich die Katze in den Schwanz, deshalb möchte ich an dieser Stelle den Blick weg von der gemeindepsychiatrisch postuöierten und verbrämten Ausgangslage und hin auf die zu gestaltende Zukunft richten. Eine Zukunft, in der wir nicht mehr als „krank“ behandelt werden. Wir sehen ja heute zunehmend, wie Behandlungen nicht nur seelische und körperliche Behinderungen zur Folge haben sondern auch zu einer massiven Verkürzung unserer Lebenserwartung führen. Eine Zukunft, in der wir uns klimafreundlich verhalten, unsere Welt lebensfreundlich gestalten, in der wir unsere Kinder spielen lassen, statt sie in Unterricht zu zwingen. Eine Zukunft ohne den Druck die Rolle des psychisch Kranken oder des professionellen Helfers einnehmen zu müssen, da unser Lebensunterhalt durch ein Bedingungsloses Grundeinkommen gesichert ist. Eine Zukunft, in der wir unsere Bedürfnisse und die Bedürfnisse unserer Mitwelt achten und in der unser Zusammenleben entsprechend organisieren. Das heißt: Wir wenden uns von bisherigen Prämissen ab und verabschieden uns von überkommenen Kategorien. Wir nehmen und lassen uns Zeit. Wir übernehmen Verantwortung für unser Denken, unser Tun und unser Lassen. Wo auch immer wir sind: Wir wenden unseren Blick nicht ab. Wir erkennen die Krise, nutzen die Chance und beginnen zu Handeln – frei nach dem Motto: Lieber lebendig als normal! Mirko Ološtiak-Brahms]]> 0 Sendung vom 26. Januar 2017 Aufruf, eigene Erfahrungen und Gedanken zum Thema "Psychose als Selbstfindung" niederzuschreiben, einigen Infos zu Dorothea Buck, einem Erfahrungsbericht einer Psychiatrie-Erfahrenen, einem weiteren kurzen Text über Erfahrungen mit "Psychose" und mit jeder Menge Musik - wie immer GEMA-frei. Ich wünsche allen Hörer*innen ein gutes, erfolgreiches und krisenfreies Jahr 2017! Herzlichen Dank für die vielfältige Unterstützung, durch die diese Sendung weiterhin möglich bleibt!]]> Wed, 25 Jan 2017 07:23:37 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/sendung-vom-26-januar-2017 b4c1d26ad9dfb2e4b815798a991b29fc Aufruf, eigene Erfahrungen und Gedanken zum Thema "Psychose als Selbstfindung" niederzuschreiben, einigen Infos zu Dorothea Buck, einem Erfahrungsbericht einer Psychiatrie-Erfahrenen, einem weiteren kurzen Text über Erfahrungen mit "Psychose" und mit jeder Menge Musik - wie immer GEMA-frei. Ich wünsche allen Hörer*innen ein gutes, erfolgreiches und krisenfreies Jahr 2017! Herzlichen Dank für die vielfältige Unterstützung, durch die diese Sendung weiterhin möglich bleibt!]]> 0 01:00:00 Aufruf: "Psychose als Selbst-Findung" 100 Stimmen zu Dorothea Bucks 100. Geburtstag Psychose als Selbst-Findung - 100 Stimmen zu Dorothea Bucks 100. Geburtstag Dorothea Buck ist nun einhundert Jahre alt. Die einstige Mit-Gründerin des Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener genießt hohe Anerkennung nicht zuletzt auch seitens der psychiatrischen Elite. Dabei wird ihre Lebensgeschichte allzu leicht reduziert auf ihre Rolle als Überlebende des Nationalsozialismus, und die fortdauernd provokative Botschaft ihrer Lebensgeschichte gerät aus dem Blick. „Psychose als Selbst-Findung“ lautet nämlich der Untertitel ihres berühmten Erinnerungs-Buches „Auf der Spur des Morgensterns“. Ausgerechnet eine Frau, die Psychiatriepatientin in der Nazizeit war, und die der so genannten „Euthanasie“ eher zufällig entkam, schreibt in ihrer Rückschau, sie sei froh, nicht in späteren Jahrzehnten in die Psychiatrie gekommen zu sein, denn Neuroleptika hätten dann ihre Erfahrung von „Psychose als Selbst-Findung“ verhindert. Lernen aus der Vergangenheit hat damit zu tun, das Unbequeme anzunehmen und sich hinterfragen zu lassen. Trotz Verdienstkreuzen und Festredner-Status wird das Unbequeme an Dorothea Bucks Botschaft aber nach wie vor weithin ausgeblendet: Psychose als Selbst-Findung ist inkompatibel mit Versorgungs- und Behandlungsmodellen, die auf Symptomunterdrückung abzielen und so die Erfahrung verhindern, dass Psychose zur Selbst-Findung werden kann. Dorothea Bucks Erinnerungen sind aber auch ein starkes Argument gegen die gängige Denunziation des Anspruchs auf „Psychose als Selbst-Findung“ als ein vermeintlich naives und verharmlosendes Streben romantisierender Anti-Psychiater. Berühmte Denker erhalten Festschriften zu ihren Geburtstagen. Dorothea Buck ist schon längst berühmt, aber als originelle Denkerin ist sie wohl erst noch richtig zu entdecken. Wir möchten sie mit einhundert Erfahrungsberichten oder Statements ehren. Damit wollen wir der Bedeutung ihres Bekenntnisses zur „Psychose als Selbst-Findung“ Nachdruck verleihen. Jede*r, der für sich Erfahrungen mit „Psychose als Selbst-Findung“ – im weitesten Sinne und aus verschiedenen möglichen Positionen – gemacht hat, ist eingeladen, beizutragen. Wichtig ist jedoch, dass die persönliche Perspektive kenntlich ist, dass es um eigene Erfahrungen geht und nicht darum, Erfahrungen Dritter zu erklären oder zu bewerten. Damit die 100 Stimmen auch gehört bzw. gelesen werden, wollen wir um kurze Beiträge bitten. Wir denken an 100 Berichte, die je eine Seite lang sind. Die Idee entstand relativ kurzfristig, bitte meldet Euch bald, wenn Ihr mitmachen möchtet. Die Weitergabe dieses Aufrufs ist absolut erwünscht! Zum Geburtstag erhielt Dorothea eine erste, vorläufuge Fassung dieser Stimmen-Sammlung mit knapp 60 Beiträgen. Wir wollen weitersammeln, bis wir mindestens 100 Beiträge beisammen haben. Es ist nur eine Seite (maximal 4.000 Zeichen mit Leerzeichen), aber mit ihr habt Ihr Stimme! Wir haben auch sehr viel kürzere Texte erhalten, die oft nicht weniger Ausstrahlungskraft haben als längere. Möglich sind auch Zeichnungen, Fotos und Bilder zum Thema. Also, traut Euch und greift möglichst jetzt zum Stift. So können wir zeigen, wie vielschichtig Dorotheas Botschaft ist. Die Idee zu dieser Fest- und Feierschrift entstand, als Elena Mirkos Beitrag auf einem Trialog-Forum hörte. Der Gedanke, wie Dorothea Bucks 100. Geburtstag wohl öffentlich begangen werden wird, stand schon länger im Raum. Das persönliche Wiedererkennen der Erfahrung von „Psychose als Selbst-Findung“ auch in Mirkos Worten mündete dann in dieser Idee. Wir hoffen, es gibt auch für Euch ein Wiedererkennen unter diesem Stichwort, und Ihr habt Lust, mitzumachen. Meldet euch baldmöglichst per Mail, Post oder Telefon - die Adressen und Nummern findet ihr unten in der pdf-Datei. Selbstverständlich könnt Ihr Eure Beiträge auch unter einem Pseudonym oder anonym beisteuern.]]> Tue, 17 Jan 2017 00:44:45 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/aufruf-psychose-als-selbst-findung-fur-die-fest-und-feierschrift-zu-dorotheas-100-geburtstag ef68427ff324fdcf0c83d33d21184c67 Psychose als Selbst-Findung - 100 Stimmen zu Dorothea Bucks 100. Geburtstag Dorothea Buck ist nun einhundert Jahre alt. Die einstige Mit-Gründerin des Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener genießt hohe Anerkennung nicht zuletzt auch seitens der psychiatrischen Elite. Dabei wird ihre Lebensgeschichte allzu leicht reduziert auf ihre Rolle als Überlebende des Nationalsozialismus, und die fortdauernd provokative Botschaft ihrer Lebensgeschichte gerät aus dem Blick. „Psychose als Selbst-Findung“ lautet nämlich der Untertitel ihres berühmten Erinnerungs-Buches „Auf der Spur des Morgensterns“. Ausgerechnet eine Frau, die Psychiatriepatientin in der Nazizeit war, und die der so genannten „Euthanasie“ eher zufällig entkam, schreibt in ihrer Rückschau, sie sei froh, nicht in späteren Jahrzehnten in die Psychiatrie gekommen zu sein, denn Neuroleptika hätten dann ihre Erfahrung von „Psychose als Selbst-Findung“ verhindert. Lernen aus der Vergangenheit hat damit zu tun, das Unbequeme anzunehmen und sich hinterfragen zu lassen. Trotz Verdienstkreuzen und Festredner-Status wird das Unbequeme an Dorothea Bucks Botschaft aber nach wie vor weithin ausgeblendet: Psychose als Selbst-Findung ist inkompatibel mit Versorgungs- und Behandlungsmodellen, die auf Symptomunterdrückung abzielen und so die Erfahrung verhindern, dass Psychose zur Selbst-Findung werden kann. Dorothea Bucks Erinnerungen sind aber auch ein starkes Argument gegen die gängige Denunziation des Anspruchs auf „Psychose als Selbst-Findung“ als ein vermeintlich naives und verharmlosendes Streben romantisierender Anti-Psychiater. Berühmte Denker erhalten Festschriften zu ihren Geburtstagen. Dorothea Buck ist schon längst berühmt, aber als originelle Denkerin ist sie wohl erst noch richtig zu entdecken. Wir möchten sie mit einhundert Erfahrungsberichten oder Statements ehren. Damit wollen wir der Bedeutung ihres Bekenntnisses zur „Psychose als Selbst-Findung“ Nachdruck verleihen. Jede*r, der für sich Erfahrungen mit „Psychose als Selbst-Findung“ – im weitesten Sinne und aus verschiedenen möglichen Positionen – gemacht hat, ist eingeladen, beizutragen. Wichtig ist jedoch, dass die persönliche Perspektive kenntlich ist, dass es um eigene Erfahrungen geht und nicht darum, Erfahrungen Dritter zu erklären oder zu bewerten. Damit die 100 Stimmen auch gehört bzw. gelesen werden, wollen wir um kurze Beiträge bitten. Wir denken an 100 Berichte, die je eine Seite lang sind. Die Idee entstand relativ kurzfristig, bitte meldet Euch bald, wenn Ihr mitmachen möchtet. Die Weitergabe dieses Aufrufs ist absolut erwünscht! Zum Geburtstag erhielt Dorothea eine erste, vorläufuge Fassung dieser Stimmen-Sammlung mit knapp 60 Beiträgen. Wir wollen weitersammeln, bis wir mindestens 100 Beiträge beisammen haben. Es ist nur eine Seite (maximal 4.000 Zeichen mit Leerzeichen), aber mit ihr habt Ihr Stimme! Wir haben auch sehr viel kürzere Texte erhalten, die oft nicht weniger Ausstrahlungskraft haben als längere. Möglich sind auch Zeichnungen, Fotos und Bilder zum Thema. Also, traut Euch und greift möglichst jetzt zum Stift. So können wir zeigen, wie vielschichtig Dorotheas Botschaft ist. Die Idee zu dieser Fest- und Feierschrift entstand, als Elena Mirkos Beitrag auf einem Trialog-Forum hörte. Der Gedanke, wie Dorothea Bucks 100. Geburtstag wohl öffentlich begangen werden wird, stand schon länger im Raum. Das persönliche Wiedererkennen der Erfahrung von „Psychose als Selbst-Findung“ auch in Mirkos Worten mündete dann in dieser Idee. Wir hoffen, es gibt auch für Euch ein Wiedererkennen unter diesem Stichwort, und Ihr habt Lust, mitzumachen. Meldet euch baldmöglichst per Mail, Post oder Telefon - die Adressen und Nummern findet ihr unten in der pdf-Datei. Selbstverständlich könnt Ihr Eure Beiträge auch unter einem Pseudonym oder anonym beisteuern.]]> 0 Sendung vom 29. Dezember 2016 Allen unseren Hörer*innen wünsche ich einen guten Rutsch und ein Gesundes, Glückliches und Kraftvolles Jahr 2017! Alle Freund*innen dieser Sendung bitte ich zum Neuen Jahr um Anerkennung und Unterstützung meiner Arbeit - z.B. via https://www.paypal.me/VielFalter Hinweisen möchte ich hier noch auf die geplante Demonstration gegen den Weltkongress der Psychiater am 8. Oktober 2017 und den Plakatwettbewerb des BPE: Vom 8. bis 12. Oktober 2017 tagt in Berlin die World Psychiatric Association (WPA). Das ist eine internationale Organisation von Psychiatern, die sich auf die Fahnen geschrieben hat, ihren Einflussbereich weltweit auszudehnen. Sie haben das Ziel, überall menschliches Verhalten und menschliche Lebensäußerungen in „gesund“ und „krank“ zu unterteilen und die von ihnen erfundenen und diagnostizierten „Krankheiten“ zu behandeln - oftmals ohne die Zustimmung oder gar gegen den Willen ihrer Patienten. Die WPA steht für die Pathologisierung abweichenden Verhaltens, für Chronifizierung von Leidenszuständen durch Dauermedikation, für Hirnverstümmelungen, Elektroschock und für korrupte Allianzen mit Big Pharma. Im Namen von Normalität und „seelischer Gesundheit“ werden immer mehr Menschen mit krank und abhängig machenden, Lebenszeit verkürzenden und hirnschädigenden Psychopharmaka behandelt. Eine Behandlung, die nachweislich zu Chronifizierung genau jener Leiden führt, gegen die sie angeblich helfen soll. Ein Riesen-Geschäft für Behandler und Industrie. In der psychiatrischen Propaganda, den Hochglanzbroschüren und Werbefilmchen der Industrie und in Artikeln, die regelmäßig in den Medien platziert werden, erfahren wir nichts von den Hunderttausenden Toten weltweit in Folge psychiatrischer Behandlung. Es gibt viele Gründe gegen Psychiatrie und gegen diesen Kongress zu protestieren. Wir rufen für das Jahr 2017 auf zu fantasievollen Aktionen, mit denen auf die dunklen Seiten des psychiatrischen Geschäfts aufmerksam gemacht werden soll. Wir rufen auf zu einer Demonstration für die Einhaltung der UN-BRK und zu einer großen Demonstration gegen die WPA, am 8. Oktober 2017, dem Tag der Eröffnung des psychiatrischen Weltkongresses in Berlin. Schickt uns Eure Plakatentwürfe für die Mobilisierung gegen den WPA-Weltkongress 2017! Im Februar 2017 werden wir unter den Einsendungen das beste Plakat (oder die besten Plakate) auswählen. Die Gewinner und Gewinnerinnen erhalten 100 Euro und erlauben uns, das oder die Plakate zu drucken und für Kampagnen zu verwenden. Sendet Eure Entwürfe und Vorschläge bis 15. Februar an den BPE, Wittener Str. 87, 44789 Bochum http://bpe-online.de/verband/rundbrief/2016/4-16.pdf#page=3]]> Thu, 29 Dec 2016 12:06:05 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/sendung-vom-29-dezember-2016 e13d5eec530499f4af35cab3c1e50a5c Allen unseren Hörer*innen wünsche ich einen guten Rutsch und ein Gesundes, Glückliches und Kraftvolles Jahr 2017! Alle Freund*innen dieser Sendung bitte ich zum Neuen Jahr um Anerkennung und Unterstützung meiner Arbeit - z.B. via https://www.paypal.me/VielFalter Hinweisen möchte ich hier noch auf die geplante Demonstration gegen den Weltkongress der Psychiater am 8. Oktober 2017 und den Plakatwettbewerb des BPE: Vom 8. bis 12. Oktober 2017 tagt in Berlin die World Psychiatric Association (WPA). Das ist eine internationale Organisation von Psychiatern, die sich auf die Fahnen geschrieben hat, ihren Einflussbereich weltweit auszudehnen. Sie haben das Ziel, überall menschliches Verhalten und menschliche Lebensäußerungen in „gesund“ und „krank“ zu unterteilen und die von ihnen erfundenen und diagnostizierten „Krankheiten“ zu behandeln - oftmals ohne die Zustimmung oder gar gegen den Willen ihrer Patienten. Die WPA steht für die Pathologisierung abweichenden Verhaltens, für Chronifizierung von Leidenszuständen durch Dauermedikation, für Hirnverstümmelungen, Elektroschock und für korrupte Allianzen mit Big Pharma. Im Namen von Normalität und „seelischer Gesundheit“ werden immer mehr Menschen mit krank und abhängig machenden, Lebenszeit verkürzenden und hirnschädigenden Psychopharmaka behandelt. Eine Behandlung, die nachweislich zu Chronifizierung genau jener Leiden führt, gegen die sie angeblich helfen soll. Ein Riesen-Geschäft für Behandler und Industrie. In der psychiatrischen Propaganda, den Hochglanzbroschüren und Werbefilmchen der Industrie und in Artikeln, die regelmäßig in den Medien platziert werden, erfahren wir nichts von den Hunderttausenden Toten weltweit in Folge psychiatrischer Behandlung. Es gibt viele Gründe gegen Psychiatrie und gegen diesen Kongress zu protestieren. Wir rufen für das Jahr 2017 auf zu fantasievollen Aktionen, mit denen auf die dunklen Seiten des psychiatrischen Geschäfts aufmerksam gemacht werden soll. Wir rufen auf zu einer Demonstration für die Einhaltung der UN-BRK und zu einer großen Demonstration gegen die WPA, am 8. Oktober 2017, dem Tag der Eröffnung des psychiatrischen Weltkongresses in Berlin. Schickt uns Eure Plakatentwürfe für die Mobilisierung gegen den WPA-Weltkongress 2017! Im Februar 2017 werden wir unter den Einsendungen das beste Plakat (oder die besten Plakate) auswählen. Die Gewinner und Gewinnerinnen erhalten 100 Euro und erlauben uns, das oder die Plakate zu drucken und für Kampagnen zu verwenden. Sendet Eure Entwürfe und Vorschläge bis 15. Februar an den BPE, Wittener Str. 87, 44789 Bochum http://bpe-online.de/verband/rundbrief/2016/4-16.pdf#page=3]]> 0 01:00:00 Sendung vom 22. Dezember 2016 - mit Michael Labres *Vielfalter - Magazin gegen Monokultur und für Inklusion* zu hören im Gruppenradio von Radio Dreyeckland jeweils am 4. und letzten Donnerstag des Monats von 16 bis 17 Uhr]]> Thu, 22 Dec 2016 04:59:10 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/sendung-vom-22-dezember-2016-mit-michael-labres 996dca2feaac7bb30be7136728ea703d *Vielfalter - Magazin gegen Monokultur und für Inklusion* zu hören im Gruppenradio von Radio Dreyeckland jeweils am 4. und letzten Donnerstag des Monats von 16 bis 17 Uhr]]> 0 01:00:00 Interview Professor Gonther: 'Unglück auf Rezept' bestätigt die psychiatrische Realität www.depression-heute.de/blog/interview-professor-gonther-unglueck-auf-rezept-bestaetigt-die-psychiatrische-realitaet Professor Uwe Gonther ist seit 2014 ärztlicher Direktor des Ameos Klinikum Dr. Heines in Bremen. Im Interview mit Depression-Heute redet der Psychiater offen über Abhängigkeit, falsche Versprechungen der antidepressiven Medikamente und alternative Behandlungsmöglichkeiten. Das AMEOS Klinikum Dr. Heines in Bremen-Oberneuland gehört zu den ältesten psychiatrischen Fachkrankenhäusen von Deutschland. Hier entwickelte der Arzt Friedrich Engelken Senior im Jahr 1764 die damals fortschrittlichste Therapie für depressive Patienten. Heute ist Professor Uwe Gonther ärztlicher Direktor dieser Klinik. Im Gespräch mit Depression-Heute (DH) erklärt er seinen psychiatrischen Ansatz. DH: Herr Professor Gonther, Sie sind Psychiater und ärztlicher Direktor einer Klinik mit über 200 stationären Betten sowie einer angeschlossenen Tagesklinik und einer Institutsambulanz. Fühlen Sie sich von „Unglück auf Rezept“ angegriffen? Gonther: Nein, ganz im Gegenteil. Ich fühle mich bestätigt. Das Buch thematisiert vieles, was ich an meiner Klinik kenne und mit dem ich schon seit längerem zu tun habe. DH: Würden sie dann bestätigen, dass es eine Abhängigkeit von Antidepressiva gibt? Gonther: Solche Fälle erleben wir immer wieder bei uns. Meistens geht es darum, dass die Menschen bereits seit einigen Jahren ein Antidepressivum einnehmen. Das Medikament hat jedoch keine Wirkung. Die Patienten reduzieren langsam ihre Dosis, doch es gelingt ihnen nicht, die letzte Tablette weg zu lassen. Das erfordert dann unsere Unterstützung. Glücklicherweise haben wir bereits viel Erfahrung im Suchtbereich, insbesondere durch unsere Arbeit im Opiat- oder Alkoholentzug. Darauf können wir zurückgreifen. Allerdings ist die Abhängigkeit von Antidepressiva anders, sie vollzieht sich eher auf einer subtil körperlichen Ebene, die sehr tückisch sein kann. Ein „Craving“, also ein Verlangen nach der Rauschwirkung der Stoffe gibt es hier fast nie. DH: Werden zu vielen Menschen Antidepressiva verschrieben? Gonther: Die Menge an Antidepressiva, die verschrieben wird, ist seit den frühen 90er Jahren stark angestiegen. Als ich in der Psychiatrie anfing, galt noch ein anderes Diagnosesystem. Damals wurde unterschieden, ob eine Depression eine klar erkennbare Ursache hatte, wie zum Beispiel ein Trauerfall oder eine Trennung. Diese Patienten wurden nicht mit Antidepressiva behandelt. Sie sind trotzdem gesundgeworden. Seit der Veränderung des Diagnosesystems wird nur noch zwischen leichten, mittelschweren und schweren Depressionen unterschieden. Dadurch erhalten nahezu alle Patientinnen und Patienten mit Depressionen Antidepressiva. Es gibt aber noch andere Gründe für die Zunahme. Die Diagnose wurde um viele zusätzliche psychische Befindlichkeiten erweitert. Dadurch stieg die Akzeptanz der Diagnose auch bei den Betroffenen. Mittlerweile beschreiben sich viele Menschen selber als depressiv. DH: In ihrer Klinik verschreiben Sie mittlerweile nicht mehr allen depressiven Patienten Antidepressiva. Wie kam es dazu? Gonther: Dafür sind vor allem Erfahrungswerte verantwortlich. In den 90er Jahren kamen die „neuartigen“ Antidepressiva auf und die Hersteller der Medikamente versprachen vollmundig, diese Medikamente hätten nicht die Nachteile der alten Antidepressiva. Uns Psychiatern wurde versprochen, die Mittel würden zielgenau gegen Depressionen wirken, in dem sie an der biochemischen Ursache der Erkrankung ansetzen. Das war eine faszinierende Idee. Wir hatten ja auch zuvor Medikamente eingesetzt, aber bei diesen wussten wir immer, dass sie nicht heilen können. Die Medikamente hatten keinen Selbstzweck, sie waren keine alleinige Therapie, sondern sollten nur die Bedingungen vorbereiten, mit denen eine Therapie möglich werden konnte. Einige Jahre später bemerkte ich, dass die neuen Antidepressiva nicht besser wirkten, als die alten Medikamente. Aber es litten viel mehr Patientinnen und Patienten unter den von den Medikamenten verursachten sexuellen Funktionsstörungen. Das waren sogar fast alle. Ich habe dann eine Zeit lang vorrangig „ältere“ antidepressive Medikamente verschrieben. Über diese hatten wir in unserer Ausbildung noch gelernt, wie lange man sie verschreibt und wann man mit dem Absetzen beginnt. Aber das Ergebnis auf die Depression wurde dadurch nicht besser. Erst in der jüngeren Zeit habe ich durch kritische Weiterbildung erfahren, dass die Biochemie der Depression unbekannt ist. Es gibt keinen körpereigenen Stoff, der eine Depression anzeigt und auch keinen Stoff der sich bei einer Besserung einer Depression messbar verändert. Wir Psychiater haben Marketingversprechungen geglaubt, denen jedwede solide wissenschaftliche Basis fehlt. DH: Vermutlich haben Sie bei den Fortbildungen der Ärztekammern auch nicht erfahren, dass die neuen Medikamente in den Zulassungsstudien bei stationär aufgenommenen depressiven Patienten nicht besser gewirkt hatten, als die Placebos. Gonther: Nein, die Fortbildungen wurden zwar von Ärzten gehalten, aber diese Ärzte wurden von der Pharmaindustrie bezahlt. Es gab keine unabhängigen Fortbildungen mit Hinweisen auf Neben-wirkungen oder Wirkschwäche. DH: In Bremen gelten sie als Kritiker einer medikamentenzentrierten Psychiatrie. Wie gehen die niedergelassenen Ärzte damit um? Gonther: Viele haben Verständnis und bereits eigene Erfahrungen gemacht, die in unsere Richtung gehen. Man darf nicht vergessen, dass es früher als normal galt, dass alle Patienten, die in eine Klinik aufgenommen wurden, hinterher mehr Tabletten einnahmen als vorher. Diesen Weg konnte ich nicht weitergehen, da zu uns täglich Personen mit den wildesten Medikamentenkombinationen kamen. Das konnte man nicht noch weiter erhöhen. Deshalb entschieden wir schrittweise Medikamente abzusetzen. Jetzt ist es unser erklärtes Ziel, dass die Menschen, nach ihrem Aufenthalt weniger Medikamente einnehmen, als vorher. Wie gesagt, das ist für viele Mediziner ein sinnvolles Vorgehen. Aber es gibt auch mehrere, die sich vor den Kopf gestoßen fühlen. Sie haben den Eindruck, ihre langjährige Arbeitsweise wird in Frage gestellt. Damit es nicht zu gegenseitigen Kränkungen kommt, müssen wir das Gespräch in jedem Einzelfall und in gemeinsamen unabhängigen Fortbildungen suchen. DH: Wenn Medikamente nicht der wichtigste therapeutische Bestandteil der Behandlung sind, womit behandeln Sie stattdessen? Gonther: Bei depressiven Patientinnen und Patienten ist die menschliche Ansprache das wichtigste therapeutische Hilfsmittel. In unserer Klinik können wir das durch den Schichtdienst sogar mitten in der Nacht gewährleisten. Nicht nur die ärztlichen, auch unsere pflegerischen Kolleginnen und Kollegen sind dafür geschult. Einige der Pflegenden besitzen ein sehr umfangreiches naturheilkundliches Wissen, andere arbeiten mit Klangschalen, Aromen, Tees. Ein wichtiger Bestandteil der Therapie basiert auf einer Erhöhung der körperlich aktiven Lebensweise, durch Sport und Bewegungstherapie. Sinnvoll ist zudem eine gesündere, bewusste Ernährung. Ganz wichtig ist es aber auch, die Erkrankung zu akzeptieren. Dabei können sowohl beim Anerkennen als auch beim Ändern der Lebensweise kreative Prozesse extrem hilfreich sein. Wir bieten dafür zum Beispiel Kunsttherapie und auch Ergotherapie an. Hinzu kommt die bewusste Begegnung mit der Natur in unserem Garten und bei Ausflügen. Es geht darum, den Betroffenen zu helfen, die eigene Freiheit wieder zu entdecken. Freiheitsgrade werden durch Depressionen eingeschränkt und sollten durch die Therapie zurückgewonnen und vermehrt werden. Außerhalb der Klinik ermutigen wir die Patientinnen und Patienten, sich sozialen Gruppen anzuschließen und dort Unterstützung zu holen. Mittlerweile gibt es viele offene Gruppen, in denen auch kreativ gearbeitet wird. Ich würde sagen, grundsätzlich kann man auch schwere Depressionen ohne Medikamente gut behandeln. DH: Vielen Dank für das Gespräch.]]> Sun, 13 Nov 2016 11:16:49 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/depression-heute-interview-mit-prof-uwe-gonther ea3339ddb68f9ce4235d9b580928d41b www.depression-heute.de/blog/interview-professor-gonther-unglueck-auf-rezept-bestaetigt-die-psychiatrische-realitaet Professor Uwe Gonther ist seit 2014 ärztlicher Direktor des Ameos Klinikum Dr. Heines in Bremen. Im Interview mit Depression-Heute redet der Psychiater offen über Abhängigkeit, falsche Versprechungen der antidepressiven Medikamente und alternative Behandlungsmöglichkeiten. Das AMEOS Klinikum Dr. Heines in Bremen-Oberneuland gehört zu den ältesten psychiatrischen Fachkrankenhäusen von Deutschland. Hier entwickelte der Arzt Friedrich Engelken Senior im Jahr 1764 die damals fortschrittlichste Therapie für depressive Patienten. Heute ist Professor Uwe Gonther ärztlicher Direktor dieser Klinik. Im Gespräch mit Depression-Heute (DH) erklärt er seinen psychiatrischen Ansatz. DH: Herr Professor Gonther, Sie sind Psychiater und ärztlicher Direktor einer Klinik mit über 200 stationären Betten sowie einer angeschlossenen Tagesklinik und einer Institutsambulanz. Fühlen Sie sich von „Unglück auf Rezept“ angegriffen? Gonther: Nein, ganz im Gegenteil. Ich fühle mich bestätigt. Das Buch thematisiert vieles, was ich an meiner Klinik kenne und mit dem ich schon seit längerem zu tun habe. DH: Würden sie dann bestätigen, dass es eine Abhängigkeit von Antidepressiva gibt? Gonther: Solche Fälle erleben wir immer wieder bei uns. Meistens geht es darum, dass die Menschen bereits seit einigen Jahren ein Antidepressivum einnehmen. Das Medikament hat jedoch keine Wirkung. Die Patienten reduzieren langsam ihre Dosis, doch es gelingt ihnen nicht, die letzte Tablette weg zu lassen. Das erfordert dann unsere Unterstützung. Glücklicherweise haben wir bereits viel Erfahrung im Suchtbereich, insbesondere durch unsere Arbeit im Opiat- oder Alkoholentzug. Darauf können wir zurückgreifen. Allerdings ist die Abhängigkeit von Antidepressiva anders, sie vollzieht sich eher auf einer subtil körperlichen Ebene, die sehr tückisch sein kann. Ein „Craving“, also ein Verlangen nach der Rauschwirkung der Stoffe gibt es hier fast nie. DH: Werden zu vielen Menschen Antidepressiva verschrieben? Gonther: Die Menge an Antidepressiva, die verschrieben wird, ist seit den frühen 90er Jahren stark angestiegen. Als ich in der Psychiatrie anfing, galt noch ein anderes Diagnosesystem. Damals wurde unterschieden, ob eine Depression eine klar erkennbare Ursache hatte, wie zum Beispiel ein Trauerfall oder eine Trennung. Diese Patienten wurden nicht mit Antidepressiva behandelt. Sie sind trotzdem gesundgeworden. Seit der Veränderung des Diagnosesystems wird nur noch zwischen leichten, mittelschweren und schweren Depressionen unterschieden. Dadurch erhalten nahezu alle Patientinnen und Patienten mit Depressionen Antidepressiva. Es gibt aber noch andere Gründe für die Zunahme. Die Diagnose wurde um viele zusätzliche psychische Befindlichkeiten erweitert. Dadurch stieg die Akzeptanz der Diagnose auch bei den Betroffenen. Mittlerweile beschreiben sich viele Menschen selber als depressiv. DH: In ihrer Klinik verschreiben Sie mittlerweile nicht mehr allen depressiven Patienten Antidepressiva. Wie kam es dazu? Gonther: Dafür sind vor allem Erfahrungswerte verantwortlich. In den 90er Jahren kamen die „neuartigen“ Antidepressiva auf und die Hersteller der Medikamente versprachen vollmundig, diese Medikamente hätten nicht die Nachteile der alten Antidepressiva. Uns Psychiatern wurde versprochen, die Mittel würden zielgenau gegen Depressionen wirken, in dem sie an der biochemischen Ursache der Erkrankung ansetzen. Das war eine faszinierende Idee. Wir hatten ja auch zuvor Medikamente eingesetzt, aber bei diesen wussten wir immer, dass sie nicht heilen können. Die Medikamente hatten keinen Selbstzweck, sie waren keine alleinige Therapie, sondern sollten nur die Bedingungen vorbereiten, mit denen eine Therapie möglich werden konnte. Einige Jahre später bemerkte ich, dass die neuen Antidepressiva nicht besser wirkten, als die alten Medikamente. Aber es litten viel mehr Patientinnen und Patienten unter den von den Medikamenten verursachten sexuellen Funktionsstörungen. Das waren sogar fast alle. Ich habe dann eine Zeit lang vorrangig „ältere“ antidepressive Medikamente verschrieben. Über diese hatten wir in unserer Ausbildung noch gelernt, wie lange man sie verschreibt und wann man mit dem Absetzen beginnt. Aber das Ergebnis auf die Depression wurde dadurch nicht besser. Erst in der jüngeren Zeit habe ich durch kritische Weiterbildung erfahren, dass die Biochemie der Depression unbekannt ist. Es gibt keinen körpereigenen Stoff, der eine Depression anzeigt und auch keinen Stoff der sich bei einer Besserung einer Depression messbar verändert. Wir Psychiater haben Marketingversprechungen geglaubt, denen jedwede solide wissenschaftliche Basis fehlt. DH: Vermutlich haben Sie bei den Fortbildungen der Ärztekammern auch nicht erfahren, dass die neuen Medikamente in den Zulassungsstudien bei stationär aufgenommenen depressiven Patienten nicht besser gewirkt hatten, als die Placebos. Gonther: Nein, die Fortbildungen wurden zwar von Ärzten gehalten, aber diese Ärzte wurden von der Pharmaindustrie bezahlt. Es gab keine unabhängigen Fortbildungen mit Hinweisen auf Neben-wirkungen oder Wirkschwäche. DH: In Bremen gelten sie als Kritiker einer medikamentenzentrierten Psychiatrie. Wie gehen die niedergelassenen Ärzte damit um? Gonther: Viele haben Verständnis und bereits eigene Erfahrungen gemacht, die in unsere Richtung gehen. Man darf nicht vergessen, dass es früher als normal galt, dass alle Patienten, die in eine Klinik aufgenommen wurden, hinterher mehr Tabletten einnahmen als vorher. Diesen Weg konnte ich nicht weitergehen, da zu uns täglich Personen mit den wildesten Medikamentenkombinationen kamen. Das konnte man nicht noch weiter erhöhen. Deshalb entschieden wir schrittweise Medikamente abzusetzen. Jetzt ist es unser erklärtes Ziel, dass die Menschen, nach ihrem Aufenthalt weniger Medikamente einnehmen, als vorher. Wie gesagt, das ist für viele Mediziner ein sinnvolles Vorgehen. Aber es gibt auch mehrere, die sich vor den Kopf gestoßen fühlen. Sie haben den Eindruck, ihre langjährige Arbeitsweise wird in Frage gestellt. Damit es nicht zu gegenseitigen Kränkungen kommt, müssen wir das Gespräch in jedem Einzelfall und in gemeinsamen unabhängigen Fortbildungen suchen. DH: Wenn Medikamente nicht der wichtigste therapeutische Bestandteil der Behandlung sind, womit behandeln Sie stattdessen? Gonther: Bei depressiven Patientinnen und Patienten ist die menschliche Ansprache das wichtigste therapeutische Hilfsmittel. In unserer Klinik können wir das durch den Schichtdienst sogar mitten in der Nacht gewährleisten. Nicht nur die ärztlichen, auch unsere pflegerischen Kolleginnen und Kollegen sind dafür geschult. Einige der Pflegenden besitzen ein sehr umfangreiches naturheilkundliches Wissen, andere arbeiten mit Klangschalen, Aromen, Tees. Ein wichtiger Bestandteil der Therapie basiert auf einer Erhöhung der körperlich aktiven Lebensweise, durch Sport und Bewegungstherapie. Sinnvoll ist zudem eine gesündere, bewusste Ernährung. Ganz wichtig ist es aber auch, die Erkrankung zu akzeptieren. Dabei können sowohl beim Anerkennen als auch beim Ändern der Lebensweise kreative Prozesse extrem hilfreich sein. Wir bieten dafür zum Beispiel Kunsttherapie und auch Ergotherapie an. Hinzu kommt die bewusste Begegnung mit der Natur in unserem Garten und bei Ausflügen. Es geht darum, den Betroffenen zu helfen, die eigene Freiheit wieder zu entdecken. Freiheitsgrade werden durch Depressionen eingeschränkt und sollten durch die Therapie zurückgewonnen und vermehrt werden. Außerhalb der Klinik ermutigen wir die Patientinnen und Patienten, sich sozialen Gruppen anzuschließen und dort Unterstützung zu holen. Mittlerweile gibt es viele offene Gruppen, in denen auch kreativ gearbeitet wird. Ich würde sagen, grundsätzlich kann man auch schwere Depressionen ohne Medikamente gut behandeln. DH: Vielen Dank für das Gespräch.]]> 0 Gespräch mit 'Klaus' aus Lüneburg Radio-Sendung vom 27. Oktober 2016 über seine Erfahrungen mit Psychiatrie]]> Sun, 30 Oct 2016 11:08:47 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/gesprach-mit-klaus-aus-luneburg 059628c9641504475cf3c59176f3bb60 Radio-Sendung vom 27. Oktober 2016 über seine Erfahrungen mit Psychiatrie]]> 0 00:21:12 Gespräch mit Martin Urban über das "Haus der Hoffnung" in Thüringen Sendung vom 27. Oktober 2016 Siehe auch: Alternativen zur Psychiatrie? 5 Jahre Maison d´ Éspérance in Südfrankreich ]]> Sun, 30 Oct 2016 10:15:35 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/gesprach-mit-martin-urban-uber-das-haus-der-hoffnung-in-thuringen e66548bf0b4839269aa9c36453909500 Sendung vom 27. Oktober 2016 Siehe auch: Alternativen zur Psychiatrie? 5 Jahre Maison d´ Éspérance in Südfrankreich ]]> 0 00:17:18 Interview mit Volkmar Aderhold - Transkript der Sendung vom 28. Juli 2016 Sendung vom 28. Juli 2016: http://vielfalter.podspot.de/files/julisendung016.mp3 Mirko Ološtiak-Brahms: Hallo und herzlich willkommen zu 'VielFalter - Magazin gegen Monokultur', hier im Gruppenradio von Radio Dreyeckland, die Sendung vom 28. Juli 2016, am Mikrofon Mirko Ološtiak-Brahms und heute mit einem Gespräch mit Dr. Volkmar Aderhold. Dr. Volkmar Aderhold: Ich bin Psychiater in Deutschland, dem die Psychiatrie am Herzen liegt, der relativ viel in der Psychiatrie gearbeitet hat und sich vor 9 Jahren entschlossen hat die Institution zu verlassen um den Rest seiner Arbeitszeit damit zu verbringen, durch Fortbildungen, durch Vorträge, durch Schreiben den Versuch zu machen, das System ein bisschen zu verändern. So würde ich mich vielleicht sehen. M.O.B.: Vor ein paar Jahren habe ich Volkmar Aderhold vor allem in der Debatte über frühzeitige Sterblichkeit durch Neuroleptika wahrgenommen. Also: Neuroleptika verkürzen die Lebensdauer der Menschen, die diese Substanzen auf Dauer nehmen um beträchtliche Zeit. Inzwischen sehe ich Herrn Aderhold vor allem im Zusammenhang mit „Bedürfnisangepasster Behandlung“ beziehungsweise dem „Offenen Dialog“ und seinem Engagement dafür. V.A.: Es gab diese Zwei-Wege-Strategie schon immer. Also das, was ich jetzt mache, verfeinert, habe ich versucht und in Gang gesetzt schon vor der Neuroleptika-Geschichte, und dann kam die kritische Auseinandersetzung mit Neuroleptika. Also die Mortalität, dann überhaupt die die Dosierung. Die Frage: Wird das Gehirn geschädigt? Wird es dadurch geschrumpft? Das war die letzte größere Geschichte. Und daneben war immer die Frage: Was braucht es eigentlich für eine Psychiatrie? Das war für mich immer eine Zwei-Wege Strategie. M.O.B.: Du hast ziemliche Kritik an der Psychiatrie wie sie ist oder was sie bisher war, und du propagierst einen Weg der nennt sich Need Adapted Treatment oder Bedürfnisangepasste Behandlung. V.A.: Die Liste der Kritik an der Psychiatrie könnte eine ganz lange Liste werden. Wenn ich es runter breche: Sie benutzt Medikamente in einem Ausmaß und in einer Weise, die Medikamente dazu veranlasst zu schädigen - Menschen zu schädigen - in relativ vielen Fällen, und sie kümmert sich nicht darum therapeutische Kontexte zu schaffen, wo man Neuroleptika und andere Medikamente runter fährt. Wo man nicht das tut, was in der Beziehung stattfinden müsste. Einen zu hohen Gebrauch von biologischer Psychiatrie und einen viel zu geringen Gebrauch von Beziehungspsychiatrie. Für mich hat das immer eine Waage - die brauchen sich beide, aber das Pendel ist in Deutschland - und in vielen andern Staaten auch - viel zu sehr im Biologischen. Es erscheint als einfache Lösung, die zum Problem wird. Daraus leite ich ab: Schlechtes Behandlungsergebnis, Chronifizierung von Menschen, wo wir besser sein könnten. Soziale Inklusion: schlechtes Behandlungsergebnis! Menschen kommen nicht in ein autonomes Leben, die es könnten. Menschen kommen nicht auf den Arbeitsmarkt, die es könnten. Menschen kommen nicht weg von der Psychiatrie, die es könnten. Menschen kommen nicht in den Sozialraum, in die Normalität des Lebens, die es könnten. Menschen kommen viel zu häufig in gesetzliche Betreuungen, die sie nicht brauchen. Menschen kommen in Unterbringung, wo das nicht nötig wäre. Menschen kommen in Fixierung, wo das anders gehen würde. Das könnte ich jetzt auch alles an Zahlen belegen. Wir sind im Outcome dieser relativ teuren Psychiatrie ausgesprochen schlecht. Und wir verkleistern das. Wir stellen uns dem nicht. Jeder redet es schön. Also es geht erst mal um Aufklärung. Und um sich dem stellen. M.O.B.: Es wird sehr viel Geld ausgegeben und dieses Geld verpufft wirkungslos oder richtet sogar Schaden an? V.A.: Also: Man könnte mit dem Geld viel besser arbeiten und viel mehr für die Menschen rausholen als uns das gelingt. Es gibt ja sogar Leute wie der Däne Gøtsche, der sagt: Einige Dinge sollten wir schlichtweg lassen. Dann wären wir besser. Der sagt sogar: „Verbietet die Neuroleptika!“ Soweit würde ich nicht gehen. Aber viel weniger wäre mehr. Viel mehr. M.O.B.: Zumindest achtzig Prozent der Medikamente, die verabreicht werden, könnte man weglassen und das wäre besser? V.A.: 80? Ja, also ich würde mich auf 60 bis 70 runter handeln, aber ich würde über 50 gehen. Ab da müsste man sehr genau gucken in welchen Bereichen und so. Aber das müsste man fein klöppeln. Vielleicht käme am Ende doch 80 raus - da würde ich mich jetzt nicht festlegen, weil das habe ich mir noch nie so durchgerechnet. Aber über 50 locker. M.O.B.: Du bietest eine Fortbildung an im „Offenen Dialog“. Das ist ein Modell, das in Finnland schon lange praktiziert wird. Mit sehr guten Ergebnissen eigentlich. Kannst Du uns darüber was erzählen? V.A.: Das ist vielleicht die Form der gemeinsamen Arbeit mit Menschen und mit Psychosen und ihrem natürlichen Umfeld, die für mich seit ungefähr 20 Jahren den größten Sinn macht. Davor liegt eine Phase langer Suche. Und ich bin da einfach hängen geblieben. Ein Modell, das auch international in den letzten 10 Jahren einen unheimlichen Hype erlebt hat. Das jetzt in vielen Ländern Aufruhr macht. Auftaucht. Ankommt. Sich ins System bringt. Also in England deutlich. In Amerika regional. In Polen regional. In Niederlanden fängt es jetzt an. In Belgien gibt es eine Gruppe. Es verbreitet sich ein bisschen jetzt im Europäischen Raum, aber auch International. Es gibt Gruppen in Japan, die danach fragen. Also: ein Modell im Hype kann man fast sagen, für so ein alternatives Modell. Was es ist, ist in gewisser Weise ober-simpel. Also: Ein Mensch kommt in die Krise und das Erste, was man tut ist, im sozialen Raum der Menschen alle, die um diesen Menschen in der Krise Bedeutung haben in das gemeinsame Tun einzubeziehen. So viele wie möglich und wie der Klient selbst für sinnvoll hält und natürlich auch annehmen kann. Von dieser Logik aus - was ist dieser Mensch, was sind die anderen, was ist passiert und wie können die sich gemeinsam aus dieser Krise herausbewegen - das ist der zentrale Punkt und dafür stellen sich die Profis zur Verfügung. Das wär´s so ganz grob. Und dann wird es natürlich tricky. Wie man das macht und in welcher Form, und wie diese Gespräche sind, die man da führt - die wir Netzwerkgespräche nennen - das ist dann schon eine subtile Methode. Es ist auf der einen Weise leicht verständlich und auf die andere Weise nicht ganz so einfach. Aber absolut lernbar. (8'28) M.O.B.: In Finnland hat diese Methode zu sehr guten Erfolgen geführt, die aber meines Wissens nirgendwo so reproduziert werden konnten. V.A.: Die nirgendwo reproduziert wurden! Das hat damit zu tun: Auch in Finnland war es mal über diese Bedürfnisangepasste Behandlung eine landesweite Bewegung für Menschen mit Psychosen. Das war in den 80er Jahren. Da hat man gezeigt, dass diese Methode Betten deutlich reduziert. Also um die Hälfte. Und Chronifizierungen um 60 Prozent. Das war national weit. Und dann kam diese spezifische Methode des Offenen Dialogs. Die begrenzt sich auf drei bis vier Regionen. Und eine Region in West-Lappland hat das zur Perfektion getrieben. Die sind wirklich gut. Also die sind seit 25 Jahren dabei. Die machen das. Sie haben schon einen Generationenwechsel vor sich oder sind mittendrin. Und die haben ein Forschungsprojekt gemacht. Also 3 Mal diese Teams und die Klienten über zwei Jahre, einmal über 5 Jahre, einmal in den 90er Jahren, zuletzt im Jahre 2005, also 3 mal eine Gruppe von 30 bis 50 Menschen auch wissenschaftlich beforscht und das Ergebnis erfasst. Und da kamen eben diese besonders guten Ergebnisse raus: 75 % der Leute sind auf dem Ersten Arbeitsmarkt angekommen und 85 % sind arbeitsfähig aus diesem Behandlungsprozess herausgekommen - mit sehr geringen Hospitalisierungraten. Das ist ein sehr komplexes gemeindepsychiatrisches Modell, und diese Praxis ist an keinem andern Ort bisher repliziert worden. Also nochmal erneut beforscht worden. Drei mal dort aber noch nirgendwo anders. Das geht jetzt los. Sogar in anspruchsvoller Weise indem sich die Engländer vorgenommen haben sogar eine randomisierte Studie zu machen, also nicht nur eine Gruppe über zwei Jahre zu beforschen, sondern Menschen mit Ersterkrankung, erste Psychose, in zwei verschiedene Behandlungsarme zu bringen. Also einmal den Offenen Dialog und einmal die normale Behandlung. in größeren Regionen. Also eine Multicenterstudie um zu gucken was passiert. Und das gleiche haben die Italiener vor. Für beide ist es nicht so einfach. Das ist ein Kaltstart. Teams die ganz neu damit in Kontakt kommen, sollen das sofort toll und richtig machen und dabei noch beforscht werden, das ist natürlich ein Mega-Vorsatz. Also da ist Begleitforschung unterwegs. Die aber auch wiederum vielleicht in einem Jahr wirklich an Kraft gewinnt und 4 bis 5 Jahre braucht bis Ergebnisse da sind. Das ist keine Antwort bis übermorgen, sondern eher für 2022. M.O.B.: Es gibt ja schon seit längerem Kritik an der Psychiatrie. Das ist ja nichts neues. Antipsychiatrie war Mitte der 60er Jahre schon fast ein Hype kann man sagen. Ronald Laing hat in London eine Therapeutische Wohngemeinschaft aufgemacht, Nicht-hierarchisch. Es gab die Soteria in Kalifornien. Die beide auch in gewisser Weise erfolgreich waren, aber auch beide aus finanziellen Gründen nicht mehr fortgeführt werden konnten. Das heißt es gibt schon länger Ansätze die nicht auf medikamentöse Behandlung setzen, sondern nur am Rande darauf. V.A.: Soteria ist doch letztlich auch aus Gründen zum Scheitern gebracht worden, weil es einfach das System bedroht hat. Das würde ich schon so sagen.. Also nicht weil das Geld nicht da war. Sondern das Geld wurde nicht bereitgestellt, weil Soteria nicht sein sollte. Das war damals revolutionär und bedrohlich. Damals hatten wir noch eine Situation wo die meisten Wissenschaftler absolut auf Neuroleptika gesetzt haben. Dass auch immer viel Versprechen in die Zukunft da war: Neue Substanzen, Alles wird besser, und Soteria stört. Also es ist nicht am Geld gescheitert, sondern am falschen Paradigma, am bekämpften Paradigma, das für die Biologische Psychiatrie bedrohlich wurde. Bis hin in sehr persönliche Rochaden. Ich kenne die Situation noch relativ gut von innen. Und jetzt kommt das schon wieder neu auf. Weil einfach Ernüchterung im Feld ist. Also der Hype der Atypika ist rum. Es gibt nichts neues in der Pipeline, keine Substanzen die man mit neuen Versprechungen verbinden könnte. Wenn dann überhaupt eine Teilsubstanz vom Cannabis, die aber nicht Cannabis ist. Rauchen nützt nichts. Es gibt also neue biologische Substanzen die interessant wären für Psychosenbehandlung, die aber nicht patentgeschützt wären und deshalb keinen interessieren. Und damit ist die biologische Kiste also relativ zu, und vieles hat nicht das gebracht, was man noch vor fünf Jahren gehofft hat. Und die Schädigungen werden deutlicher. Sie sind nicht mehr zu verleugnen. Die Publikationen sind da. Der Diskurs ist mitten im Mainstream, wie gefährlich und wie toxisch und wie schädigend Neuroleptika wirklich sind. Und deshalb jetzt die Suche nach dem anderen, nach den Möglichkeiten, wirklich die Dosierung auch runterzufahren. Dadurch kriegt jetzt plötzlich Soteria auch im Mainstream wieder eine Bedeutung. Dieser Revival. Und das gibt uns eine Chance. (15'17) M.O.B.: Es wird ja sehr sehr viel Geld in der Forschung für genetische Forschung verbraten. Man hört alle paar Monate oder alle Paar Jahre von Neuen Schizophrenie-Genen oder Depressions-Genen oder ähnliches und es gibt kaum Gelder für sozialpsychiatrische Forschung. V.A.: Also ich weiß nicht, wie die Endsumme ist. Also in der Genetik ging es, das hab ich einen Artikel schon um ca. 2000 gelesen, um 50 Milliarden an Forschungsmitteln. Da ist mittlerweile sicherlich nochmal was rein geflossen. Wir reden um irre Summen. Also die Ergebnisse sind absolut ernüchternd. Nehmen wir mal Schizophrenie, da kenne ich mich aus. Die Genetik hat erbracht, dass man heute von ungefähr 100 Teilgenen spricht, die irgendwie an der Störung und auch an anderen Störungen beteiligt sind. Die überhaupt nicht mehr spezifisch sind für die Schizophrenie oder die bipolare Störung. Also riesige Überlappung in den diagnostischen Kategorien, die alle minimale Einzeleffekte haben. Die in der Summation vielleicht einen irgendwie bedeutsamen Effekt ergeben, aber absolut überhaupt noch nicht erklären, warum das Ganze geschieht. Wir sind in absolut kleinen ersten Vorverständnissen. Das sagen die Genetiker auch selber. Zwischendurch schieben Sie mal so eine Meldung raus, als ob jetzt damit das Problem gelöst wäre. Das verschwindet in der Regel wieder, schon nach wenigen Monaten. Das ist so eine Art Publicity von Wissenschaftlergruppen. Insgesamt kommt immer dabei raus, dass ein einzelnes gehypetes Gen immer nur für eine bestimmte Labor- oder Forschungskohorte Gültigkeit hat. Das es in der Komplexität jedoch nicht gültig ist. Also das ebnet sich immer wieder ein. Es ist heute sehr klar und soweit absehbar, dass sich aus der Genetik therapeutisch auf absehbare Zeit nichts ergeben wird. Also wir werden nichts auf der genetischen Ebene damit machen können im Sinne von Medikation. Es dient ein wenig dem Verständnis. Und wenn Gene überhaupt Wirkung entfalten dann wohl nur durch Umweltbedingungen, in denen Sie angeschaltet, abgeschaltet, verstärkt werden. Epigenetik heißt das. Gen- Umwelt- Interaktion. Also bei den Faktoren wie biologische und psychische Schwangerschaftskomplikationen, Geburtskomplikationen, frühe Verlusterfahrungen, frühe instabile Umwelten, sexuelle, physische und emotionale Traumatisierung, Vernachlässigung, auch Konflikte der Eltern, Aufwachsen in Städten, soziale Fragmentierung, soziale Notlagen, soziale Ablehnung und Niederlagen, Bullying, Diskriminierung, Migration, Cannabis. Es gibt 20 bis 30 Faktoren, die bis heute wissenschaftlich raus gearbeitet wurden. Und ärgerlicherweise wird von all diesen Umweltfaktoren meist nur Cannabis genannt. Und nicht sexueller Missbrauch. Oder Vernachlässigung, oder da wo die entscheidenden biographischen Schwierigkeiten sind.(18'38) M.O.B.: Es gibt ja zunehmend auch in Fachkreisen Menschen, die das Konzept der Schizophrenie in Frage stellen, als eine unwissenschaftliche Klassifizierung und ähnliches bezeichnen und dafür plädieren, diesen Begriff, diesen Stempel, aus dem psychiatrischen Sprachgebrauch zu verbannen. V.A.: Das Wort Schizophrenie ist so was von toxisch, allein deshalb sollte man sich so schnell wie möglich davon verabschieden. Also das hat eher was mit dem Labeling zu tun, mit der Diskriminierung. Die Japaner haben das gemacht. Die haben einen neuen Begriff - ich weiß nicht, das ist natürlich ein japanischer Begriff - aber es hat irgendwas zu tun mit einem Mangel an Integration im Gehirn. also in diese Richtung geht der Begriff. Und die haben das einfach getan und haben damit eigentlich nur gute Erfahrungen gemacht. Man kann plötzlich darüber reden, die Not des sich verstecken Müssens wird geringer. Die Diskurs-Fähigkeit über die Symptome wird besser. Man kann es auch aus therapeutischen Gründen nur empfehlen. Das ist aber erst mal nur der Name. Der zweite Grund bezieht sich auf Konstrukt einer psychischen Erkrankung, was deshalb bedeutsam ist, weil jedes Konstrukt einer psychischen Erkrankung immer Ränder hat, die immer in die Normalität reichen. Die Vorstellung man ist entweder gesund oder krank, die ist vom Tisch, weil man aus Studien z.B. weiß, dass etwa 5 -7 % aller Menschen wirklich Stimmenhörer sind, wobei vielleicht am Ende ein Prozent oder vielleicht 1.5% die Diagnose Schizophrenie erhalten. Dann ist vielleicht noch ein bisschen Borderline dabei. Also mehr Leute hören Stimmen, die kein Label kriegen und es auch nicht brauchen. Denn die kommen ja irgendwie klar. Viele haben deutlich mehr gutartige Stimmen. Es gibt sozusagen den Normalbefund einer psychotischen Phänomenologie. Das muss man erst mal zur Kenntnis nehmen. Und darin gibt es dann die Menschen, die Schwierigkeiten kriegen. Ob man das dann anfängt, Krankheit zu nennen oder anders? Es ist auf jeden Fall alles ein Konstrukt. Psychische Krankheit ist ein gesellschaftliches Konstrukt des ausgehenden 19 Jahrhunderts. Fängt vielleicht schon früher an. Da bin ich historisch nicht so gut drauf. Der gesellschaftliche Konstruktionscharakter ist klar, da kann man letztlich drüber verhandeln und das ist offen. Die Userbewegung nimmt gerne, das weiß ich aus Amerika, den Begriff des Emotional Distress, des subjektiven Stress der unter bestimmten Bedingungen entsteht, den andere Krankheit nennen, aber ich nenne das Belastungsstress. Das wäre wahrscheinlich die am wenigsten diskriminierende Möglichkeit darüber ins Gespräch zu kommen. Und hilfreich zu sein. Da kommt noch eine andere Sache dazu, das ist hoffentlich nicht zu kompliziert für ein Kurzinterview, das hat mit der Wissenschaft zu tun. Dieses Konstrukt der Schizophrenie ist eigentlich auch wissenschaftlich gescheitert. Es gibt schon lange die klare Erkenntnis der Psychiatrie selbst, das es nicht die Schizophrenie gibt. „Die Schizophrenien“ hat Bleuler gesagt. Man kann es noch mehr runter brechen, es gibt eine heterogene Gruppe von Syndromen die man als Gesamtgruppe Schizophrenie nennt. Aber darunter verbergen sich, manche sagen sechs verschiedene - oder zehn oder zwanzig. Schizophrenie ist also ein Sammelsurium an Phänomenen, die aus ganz unterschiedlichen Ursachenfaktoren entstehen können. Von Infektion über Stress über weiß-ich-nicht-was, über genetische Gen-Umwelt-Interaktion. Dieser ganze Raum darunter ist sehr unterschiedlich und heterogen. In die Falle dabei ist die Medizin geraten, also die Psychiatrie selber, indem sie dieses ganze Sammelbecken weiterhin benutzt und darunter nur vielfältige Befunde gefunden hat die nicht zuzuordnen sind. Und deswegen hat sich die Psychiatrie selbst auf den Weg gemacht neue diagnostische Kategorien zu schaffen. Das Problem ist nur: die haben jetzt sehr basale grundsätzliche Kategorien geschaffen: Kognition, Motivation, Affekt, Soziales, Vegetatives, und mit diesen groben Kategorien versuchen Sie jetzt wissenschaftliche Befunde irgendwie zusammenzufassen und daraus vielleicht in 10 Jahren, man weiß es nicht, mit neuen diagnostischen Benennungen und Ordnungen zurückzukommen. Also ein langer Weg wo keiner weiß was rauskommt. Und im Augenblick haben wir kein diagnostisches System mehr, was man wissenschaftlich für sinnvoll halten könnte. Im Augenblick leben wir von der Konvention und wir können es nicht abschaffen, denn damit werden Leistungen verpreist bei der Krankenkasse, damit werden Publikationen geschrieben, damit bedienen wir Konventionen des Gesprächs in der Psychiatrie. Aber alle wissen eigentlich das sie mit etwas arbeiten was keinen Sinn mehr macht. Das ist einzigartig. Das haben wir so noch nicht erlebt. [24'53] M.O.B.: Das macht ja schon länger keinen Sinn mehr, wenn man sich das Outcome anschaut. V.A.: Aber dass die Psychiatrie selbst das untereinander kommuniziert, das ist schon neu. Das DSM 5 ist ja die neue Bibel, die schon viel kritisiert wurde, dass sie die Fabrikation von psychischer Erkrankung ist. Thomas Insel war der Chef des National Institut of Mental Health, das ist die größte Wissenschaftliche Forschungsabteilung der Welt, oder der Amis, der ist jetzt in Rente gegangen. Er hat in seinem eigenen Blog geschrieben das die Patienten Besseres verdient hätten. Das die Art zu diagnostizieren im DSM 5 in etwa so sei, wie wenn der Internist für Kategorien wie Brustschmerz fünf Kriterien hätte, mit denen er Brustschmerz definiert , linke Seite, rechte Seite, mittelschwer und attackenweise oder so. Ungefähr in diesem Primitivraum von Diagnostik bewegt sich für einen Wissenschaftler, also für den Vorsitzenden einer der größten wissenschaftlichen Gesellschaften, das DSM 5. Das muss man sich vorstellen. Dass das öffentlich so ausgedrückt wird. Das ist eine Katastrophe. M.O.B.: Thomas Insel wird ja auch zugeschrieben der Ausspruch, dass psychiatrische Diagnosen nicht valide seien, das man genau so gut auch würfeln könne. V.A.: Ja, das ist ungefähr das Gleiche in noch einfacherer Beschreibung. M.O.B.: Nochmal zurück zum Offenen Dialog: Da wird im Volksmund immer die Frage: "Was hast Du?“ gegenübergestellt der Frage: "Was ist passiert?" V.A.: Das Worte Finden für das was man erlebt, das ist hoch bedeutsam. Und natürlich auch für die Geschichte dessen, was man erlebt. Also was ist passiert. Was für ein eigener Name für das gefunden wird, was wir bisher Psychose nennen, das ist immer ein Prozess in diesen Dialogen. Es könnte vielleicht hilfreich sein, dass Menschen einen Namen finden für das, was sie gerade erleben. Ob das gerade „Extremangst“ ist, oder „Stimmenhören“ oder „misstrauisch sein“. Oder auch „verfolgt werden“. Also wie das Selbst-labeling ist, und wie das in der Familie dann kommuniziert wird, das ist für dieses Modell des offenen Dialoges eben ein dialogischer Prozess mit offenem Ausgang und mit subjektiver Akzeptanz. Für die Wissenschaft haben sie sich schon entschlossen, dann auch die vorhandenen Labels zu nutzen weil sie ja letztendlich auch wieder Symptome zählen müssen und diesen Verlauf über zwei Jahre ausrechnen wollen. Das würde sie daher nicht davon abhalten, trotzdem mit den normalen Kategorien Wissenschaft zu betreiben, aber im Wissen darum, dass es sich um Konstrukte handelt, mit denen nur man an den Diskursen der Wissenschaftsgemeinschaft teilhaben kann. M.O.B.: Ich hab es selber erlebt, dass mir eine Diagnose zugeschrieben wurde. Mir der Stempel aufgedrückt wurde: „endogene Psychose aus dem schizophrenen Formenkreis“. Das haben andere Leute über mich gesagt, die relativ wenig mit mir gesprochen haben. Das würde mir im Offenen Dialog nicht passieren, oder? V.A.: Ich muss immer überlegen wie wäre das denn jetzt in Tornio in West-Lappland. Warum ich nicht so ganz schnell antworten kann liegt daran, dass ich gerade überlege, was die eigentlich in ihre Dokumentation schreiben. Und was schreiben die eigentlich in ihren Arztbrief. Und wie kommunizieren sie diese Begriffe in ihrem Arztbrief mit den Klienten. Dass es für das Gespräch, für das dialogische Gespräch, darum überhaupt nicht geht, ist klar. Sondern über diese Art: Wie verstehst Du Dich selbst und wie beschreibst du das selbst. Die eigenen Worte zu finden, ist absoluter Kern der Methode. Wie der Umgang mit diesem Labelling ist aufgrund von vorhandenen Diagnosekategorien, Erfordernissen der Krankenkasse, der Wissenschaftsgemeinschaft und so weiter, das könnte ich jetzt nicht mehr sicher sagen. Ich bin ja bald wieder dort und nehme die Frage mit, um noch mal zu gucken: Wie fahren die auf zwei Gleisen im klinischen Alltag. M.O.B.: Der Krankheitsbegriff ist wichtig um abrechnen zu können, um Leistungen bewilligt zu bekommen. Um überhaupt Arbeitsstunden bezahlen zu können. Sowohl Soteria als auch Offener Dialog sind doch eher personalintensiv. Da braucht man nicht nur eine Person, die die Verschreibung ausstellt und noch jemanden der die Medikamente verabreicht. Man braucht eine ganze Gruppe von Menschen, die begleiten oder eben auch Gespräche führen. V.A.: Ja, das kommt einem erst mal so vor. Es ist erst mal eine andere Resourcenlogik. In diesem Modell beginnt man - platt gesagt - kräftig. Also die Antwort auf die erste Krise ist ein Versuch, hochgradig passend zu sein und alles zu tun, damit die Krise in der Normalität des Lebens aufgelöst werden kann. Und da können relativ viele Leute an Bord gehen. Wenn man das im Lebensraum nicht hinkriegt, dann würde man in diesem Idealmodell auf eine Soteria zurückgreifen. Es sind manchmal therapeutische Milieus notwendig, die die Ruhe und den Raum haben, um zu begleiten, um sich selbst in diesem etwas künstlichen Kontext zu finden. Das ist schon eine Situation in der man relativ das Personal an den Anfang stellt. Was man aus den Zahlen verlässlich ableiten kann: dass der Resourcenverbrauch am Anfang - rein auf dieser Ebene geguckt, das klingt ein bisschen blöd - dass der sich absolut rechnet. Also wenn man da passgenau und intensiv ist, dann kommt man deutlich besser aus der Krise raus, deutlich mehr in Autonomie. Und am Ende, wenn das einem Modell gelingt, dann ist viel Personal am Anfang letztlich gar nicht soviel. Denn es ist insgesamt nicht viel Personal. Es kommt einem nur so vor. Das kann man sehr klar aus der Anzahl an Personal pro Bevölkerungsgröße errechnen. Also für eine Bevölkerung von 56.000 Einwohnern haben die in Tornio 100 Mitarbeiter in der gesamten Psychiatrie. Das ist Pipifax. Also einschließlich SGB 12, einschließlich Tagesstätten, einschließlich allem. Das ist also sogar da schon weniger. Und wenn es einem Versorgungssystem gelingt 75 % aller Menschen mit Psychosen auf den ersten Arbeitsmarkt zu bringen, dann liegt darin sozusagen die Effektivität. Da rechnet sich das System gesellschaftlich dadurch, dass die Menschen auf die eignen Beine kommen und für ihr Leben selber sorgen können. Deshalb: Es darf ruhig teurer sein am Anfang, weil es billiger wird am Ende. M.O.B.: Das hat aber verschiedene Konsequenzen. Wir haben momentan einen riesigen Wirtschaftszweig Sozialpsychiatrie. Das heißt: wenn man die Leute erfolgreich behandelt, müsste man davon ausgehen, dass dort durchaus Leute arbeitslos werden. V.A.: Das glaube ich eigentlich nicht. Ich glaube nicht, dass wir mit einer neuen Praxis jetzt die Arbeitsplätze von Mitarbeitern bedrohen. Na gut - vielleicht mache ich mir was vor. Ich sehe das nirgendwo, denn im sozialen Raum der Professionen ist jede Menge Bedarf. Ich sehe es an einer anderen Ecke. Ich kann persönlich sagen: Als ich 1982 in die Psychiatrie ging, war klar, die Psychiatrie ist ein Kostenfaktor, und man kann sich gesellschaftlich einbilden, wenn es weniger kostet und besser wird, dann freuen sich alle. Und es war eine ziemliche Ernüchterung, dass ich im Laufe der letzten fünfzehn Jahre erst langsam gemerkt habe: Das hat sich längst gedreht. Krankheit ist zur Ware geworden. Kliniken rechnen sich. Das wusste ich zwar vorher schon, aber die rechnen sich so kräftig, dass man sie echt am Netz halten will. Und auch Chronifizierungen sind ein Geschäft. Auch im SGB-12-Bereich. Und dass sich letztlich die Handlungslogik perfide umgedreht hat und letztlich keiner daran interessiert ist, Menschen in Autonomie zu bringen, weil das System damit Geld macht. Das war am Anfang, als ich in die Psychiatrie kam, noch nicht so. Das hat was mit der Ökonomisierung des Gesundheitssektors zu tun. Das war für uns als Arbeitende im Bereich von Erkrankungen und Gesundheit wahrscheinlich die dümmste gesellschaftliche Wende, die man eingeleitet hat. Daran sind auch die Sozialdemokraten, und auch die Grünen mit beteiligt gewesen. Da war ein ungeheure Naivität in dem Wort Kundenorientierung. Man hat vielleicht mal geglaubt, man würde damit eine Art von partizipativer Idee einbringen, doch das war reine Kapital-Logik. In der steckt der größte Pessimismus, den ich hab. Das wir diese Logik nicht gedreht kriegen. (41:00) M.O.B.: Aber das ist ja eine gesellschaftliche Logik. Die verfolgt uns ja an allen Ecken. V.A.: Der Kapitalismus in seiner liberalisierenden Form ist ja auch ernüchternd in die Sackgasse geraten. Dass man den nun nicht so schnell gedreht kriegt, da bin ich mir sehr sicher. Vielleicht entstehen neue ökonomische Modelle, aber in Sicht sind die ja noch gar nicht. Ich hätte mir wenigstens gewünscht, dass man das, was eine Gesellschaft braucht, um ihre Menschen gesund zu erhalten, dass man dem die Eigenlogik belässt und nicht dem Generieren von Gewinnen unterwirft. Ich hätte mir diesen Bereich wenigstens als eine gewisse exklusive gesellschaftliche Aufgabe erhalten. Aber das war auch gar nicht möglich. Und auch wenn das System selbst jetzt in einer Krise ist, wäre ich absolut zu optimistisch, wenn ich glauben würde, dass wir darauf warten könnten, dass sich das Ganze dreht. Da bin ich sehr gespannt. Aber ich sehe da eher hochgradige Dilemmata. M.O.B.: 40 Jahre nach der damaligen Enquete hat die DGSP jetzt endlich mal Absetzvorschläge für Neuroleptika raus gebracht. Auch da bewegt sich was. Können wir nicht die Hoffnung, haben dass sich auch im Bereich der Psychiatrie vielleicht schrittweise etwas verbessert? V.A.: Ja, da bin ich wieder Optimist. Ich finde das absolut. Wir haben im Augenblick die größten Chancen, seitdem ich in der Psychiatrie arbeite. Ich freue mich daran, was ich das jetzt am Ende meiner beruflichen Zeit noch miterleben kann. Und ich finde schon, wir haben große Chancen. Ich glaube wir müssen auch die Psychiatrie an Ihren Schwierigkeiten offensiv stellen. Wir müssen aufklären darüber, wie schlecht die Psychiatrie ist. Sie wird schöngeredet, und da habe ich mir zu Aufgabe gemacht, auf möglichst viele Schwierigkeiten mit möglichst viel Aufklärung und Gegendarstellung zu antworten. Und deswegen, mit der Kritik der bestehenden Psychiatrie sehe ich eine Menge Potential für eine neue Paradigmen kommen. Wir haben schon relativ viel, wir können die gut weiterentwickeln, da ist viel Luft nach oben, da bin ich optimistisch, ich bin mit dem ökonomischen Teil pessimistisch. Mit der Not. Mit der Suche nach einem neuen Paradigma da bin ich wiederum optimistisch. Wie die beiden sich beißen oder ergänzen wie das eine das andere kaputtmacht oder aushebelt, das kann ich überhaupt nicht sagen, das weiß ich nicht. Aber ich weiß, ich kämpfe auf der Seite des neuen Paradigmas. M.O.B.: Auf der andern Seite sehe ich: Obwohl es den Leuten nicht wirklich schlechter geht, werden immer mehr Leute diagnostiziert. Der Verbrauch von Psychopharmaka ist in den letzten Jahrzehnten massiv angestiegen. Das ist vielleicht schon 10 mal soviel wie in den 80er Jahren.Vielleicht sogar noch mehr. Ich weiß es nicht genau die Zahlen. Da sieht man schon, dass das Geschäft eine ganz große Rolle spielt. Auch die Pharmaindustrie propagiert ja die Erkrankung oder Krankheiten. „Lasst Euch auf Diabetes untersuchen“ das dient dem Verkauf von Medikamenten genau so wie „Lasst euch auf Depression untersuchen“. V.A.: Ja die Versorgungsrealität ist ein Flickenteppich, die ist ernüchternd schlecht. Und da sehe ich auch in vielen Regionen noch keinen Dreh. Ich sehe die Suche nach dem neuen Paradigma eher im Bereich der Entwicklung. Also da, wo Projekte entstehen, wo Psychiatrie neu gedacht wird. Da entsteht Raum für Neues, was noch nie so offen war. Immer noch nicht unheimlich offen, denn was den Alltag der Psychiatrie angeht, das weiß man ja auch, das schleppt sich immer lange hinterher. Bis das, was wir vielleicht jetzt neu denken, im Alltag in möglichst vielen Regionen angekommen ist, da vergehen in der Regel locker 10 Jahre. Das ist die Tragik. Man könnte hoffen, dass das über die modernen Informationsmedien und die ganze logistische Innovation vielleicht ein bisschen schneller geht. Aber dieses Missverhältnis ist absolut da. Und dass die Pillen im Augenblick immer noch das Schlachtschiff der Psychiatrie sind, der Rezeptblock. Und dass die Psychotherapie immer noch nicht in der Psychiatrie angekommen ist, dass die sich mit leichten Störungen auseinandersetzen. Dass sich jeder Psychotherapeut die Patienten aussucht, die gerade auf der Warteliste sind, das sind einfach ernüchternde Tatbestände, die haben wir mit diesen Neuen Ideen noch lange nicht verändert. Da braucht es jede Menge Druck. Kritik, Druck, Aufklärung…. M.O.B.: Der Dachverband Gemeindepsychiatrie hat kürzlich eine Tagung gemacht da ging es um „Zukunft der Gemeindepsychiatrie“. Vom Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener kam dann der Zukunfts-Entwurf „Gemeinde ohne Psychiatrie“. Wäre es denkbar, Psychiatrie zu überwinden? V.A.: Na ja, das ist am Ende wahrscheinlich eine Sache auch des Namens. Ich hab mich damit noch nicht richtig beschäftigt und muss mich gerade ein bisschen rein denken. Es gibt ja auch die Postpsychiatrie. Die Idee, wie kommt man dahinter. Ich glaube ja schon, dass man die Psychiatrie nicht überwindet, indem man drüber springt. Die Leute sind da, die Kliniken sind da, die Teams sind da, die Mitarbeiter sind da. Man muss schon - in meiner Art die Dinge zu sehen und zu verändern - man muss in die Psychiatrie, und die Psychiatrie nehmen wie sie ist, und dann verändern. Dass man über sie drüber springen kann, und jenseits der Psychiatrie etwas ganz Neues entsteht, das ganz anders wäre und ganz anders heißt, wäre vielleicht eine interessante Idee. Aber ich halte das für so unrealistisch, dass ich mich auf den Kern der Arbeit mache und von Region zu Region fahre, von Team zu Team, und versuche Samenkörner zu setzen, Menschen in etwas Neues zu bringen. Die Psychiatrie schon als Psychiatrie zu nehmen und zu verändern. Dass dabei vielleicht etwas über sie hinaus weitergeht, das würde mich wahrscheinlich freuen - ich weiß ja nicht, was es dann ist - und dass es vielleicht gut wäre... Ja wenn man ein die Vision hätte, das müsste mit möglichst wenig Diskriminierung, mit möglichst wenig Selbstentfremdung, mit möglichst hoher Normalität, mit allen möglichen Ressourcen des normalen Lebens verbunden sein. Dass es darin vielleicht Gesundheitsarbeiter gäbe, die sich zur Verfügung stellen um Menschen durch Krisen zu helfen, zu begleiten. Und dass die einen andern Namen hätten als Psychiatrie. Dass man wenig in Institutionen steckt. Dass man gut ausgebildete Leute hat, die ihr Handwerk verstehen und auf Beziehungsebene im Sozialraum antworten können. Dazu hätte ich schon die Phantasie und das würde ich auch nicht mehr Psychiatrie nennen. Aber das ist eine Vision. Aber ausgehen wird das von der Psychiatrie. Und deswegen denke ich noch nicht Postpsychiatrie. M.O.B.: Okay, letzte Frage: Was wären denn die Schritte, die man sich von der Psychiatrie oder in der Psychiatrie wünschen sollte, wünschen kann? V.A.: Erfahrungsexperten ins System holen. Nicht nur irgendwo in einem kleinen Zimmer für ein Beratungsgespräch oder ein Informationsgespräch, sondern in die Teams. In jedes Team. So viele, dass sie sich darin ausreichend wohlfühlen und gesehen werden. Außerdem ist es ein schöner Arbeitsmarkt. Das ist schon wieder Arbeit auf dem ersten Arbeitsmarkt. Sie dabei gut bezahlen. Ernst nehmen. Das ändert viel. Das ändert Sprache, das ändert Denken. Als Klinik würde ich jede Möglichkeit nehmen, mich zu flexibilisieren. Wir haben ja vermutlich bald im neuen Entgeltgesetz die Möglichkeit für die Klinken raus zu gehen und auf eine multiprofessionelle Team-Ebene zu kommen. Multiprofessionelle Teams im Lebensfeld. Das ist so die strukturell für mich wichtigste Komponente des Fortschritts, weil man damit viel machen kann. Also das wäre der zweite Schritt - Multiprofessionelle Teams mobil im Lebensfeld. Raus aus den Institutionen. Der Dritte Schritt wäre, denen die therapeutische Kompetenz zu geben, nicht nur mit einem Klienten zu arbeiten, sondern mit sozialen Netzwerken. Dem Lebensfeld. Sich in den Lebensorten der Menschen für sie angemessen zur Verfügung zu stellen. Ressourcen aufzutun. Nächster Schritt: Medikamente runter fahren. Das kann man jetzt schon, aber man kann es natürlich noch viel mehr, wenn man das andere auch kann. Das ist immer so ein hinterher laufen lassen oder mit nebenher laufen lassen. Gute Psychotherapie auch in die Psychiatrie holen. Es gibt für jede Psychische Störung ein wirksames psychotherapeutisches Verfahren. Diese Beliebigkeit psychotherapeutischer Versorgung aufzugeben und Psychotherapeuten genau so wie andere Berufe zu verpflichten etwas sicherzustellen, was Menschen mit psychischen Erkrankungen betrifft. Also das sind 1,5 Millionen Menschen im Durchschnitt der Bevölkerung. Das sie ein Anrecht haben auf Psychotherapie. Das gehört auch noch rein. Ja, ich glaub das wären für mich die Schritte erstmal, mehr fällt mir im Augenblick nicht ein. M.O.B.: Mir fällt noch die Selbsthilfe ein. Mir fällt noch ein: überhaupt eine andere Form von Aufklärung und Öffentlichkeit. Auch das Vertrauen, so eine Psychose die geht auch wieder vorbei. Nicht das es eine schreckliche Krankheit ist, die wir sofort behandeln müssen. Mir fällt auch ein: Unterstützung der Familien und des Umfeldes, der Angehörigen. Mich gruselt es auch immer wieder wenn ich von aufsuchenden multiprofessionellen Teams höre, dann denke ich immer an Medikamententaxis. Diese „Stations-adäquate Behandlung“ ist auch eine Gruselvorstellung. V.A.: Ja, das kann ich absolut verstehen. Finde ich auch, das ist ein Risiko. Das was Du beschrieben hast, wirklich mit Angehörigen, Betroffenen, sozialen Netzwerken zusammenzuarbeiten, das ist ja der Offene Dialog. Dies oder so was ähnliches ist für mich absolut notwendig, damit daraus nicht Akut-Teams mit Depotspritzen werden. Ich sehe das Risiko eines biologischen Paradigmas auf Schmalspur, als Akutintervention mit Übergriffscharakter (M.O. : Hometreatment) V.A.: Hometreatment: Bumm! Das ist eine wirkliche Gefahr, dadurch das die Tür an der falschen Stelle aufgeht oder mit einem falschen Paradigma. Muss man sehr drauf achten. Das ist kein Prozess ohne Risiko, garantiert nicht. M.O.B.: Mit Blick auf die Uhr: Was wäre noch eine guter Abschluss? Was fehlt noch? V.A.: Geduld. Nicht aufgeben. Sich zusammentun. Betroffene mit einbeziehen. Professionen miteinander in Kontakt bringen. Die eigene Enge immer wieder aufzumachen. Und das System da wo es Mist baut, auch unter Druck zu setzen und dies öffentlich zu machen. Fixierung, Unterbringung, schlechte Stationen. Eine Art von verkommener Psychiatrie auch zu skandalisieren, finde ich wichtig. Nichts schön zu reden. Und jeder findet garantiert an seiner Stelle irgend etwas, wo er seinen Beitrag leisten kann, um in eine Richtung zu kommen, die eine menschengerechte Psychiatrie entstehen lässt. Insofern kann jeder bei sich selber anfangen. M.O.B.: Das selbe könnte man auch über unsere Gesellschaft sagen. V.A.: Ja klar. Wir sind ja ein Teil davon. Wir sind ja nicht anders. Aber wir sind eben dieser Teil. Und deswegen: Am Besten fängt man nicht zu groß an. Sondern so, dass man dranbleiben kann. M.O.B.: Soweit Dr. Volkmar Aderhold, den ich am Rande einer Fortbildung in Koblenz sprechen durfte. Und soweit auch mit der Sendung Vielfalter Magazin gegen Monokultur. In dem Gespräch haben wir auf Peter Gøtzsche hingewiesen, Peter Gøtzsche hat die Bücher geschrieben „Tödliche Medizin und organisierte Kriminalität“ sowie das Buch „Tödliche Psychopharmaka und organisiertes Leugnen“ Dieses Buch ist im Mai im Riva-Verlag erschienen, kostet 25 Euro und gibt einiges an Einblicken in den Psychopharmaka-Markt und die üblen Machenschaften, die dort laufen und auch auf die üblen Wirkungen, die das Zeugs zum Teil haben kann. Wie gesagt, Prof. Gøtzsche ist der Meinung, dass man auf 80 % der Psychopharmaka durchaus verzichten könnte. Das war´s auch mit 'VielFalter - Magazin gegen Monokultur'. Wer diese Sendung mit-gestalten mag, kann sich wenden an vielfalter(ät)rdl.de oder eine Nachricht hinterlassen unter 0761 3848380 oder per Post - auch eigene Beiträge vielleicht schicken - an Radio Dreyeckland, Adlerstraße 12, 79098 Freiburg ,Redaktion 'VielFalter' im Gruppenradio. Ich danke für´s Zuhören und freue mich auf Rückmeldungen, Anregungen und Unterstützung. Soweit das Transkript der Sendung vom 28. Juli 2016: http://vielfalter.podspot.de/files/julisendung016.mp3 Vielen Dank an Sandra für ihre Arbeit an der Verschriftlichung und an alle Unterstützer*innen, die mir - zum Beispiel via https://www.paypal.me/VielFalter - auch in engen Zeiten die Arbeit an diesen Sendungen ermöglichen! ____________________________________________________________________________ https://schizophreniabulletin.oxfordjournals.org/content/32/1/9.full https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2669589/ https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4039199/ https://www.researchgate.net/publication/47743033_The_environment_and_schizophrenia https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4188923/ http://www.eu-gei.eu/files/2796/schizophrenia+research+102+(2008).pdf http://ajp.psychiatryonline.org/doi/full/10.1176/appi.ajp.2007.07101573 http://www.nature.com/nrn/journal/v8/n5/full/nrn2132.html https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/pdf/10.1055/s-2005-870996.pdf]]> Mon, 17 Oct 2016 21:18:19 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/interview-mit-volkmar-aderhold-transkript-der-sendung-vom-28-juli-2016 7c514c04719971939d3285e9fbeca9c4 Sendung vom 28. Juli 2016: http://vielfalter.podspot.de/files/julisendung016.mp3 Mirko Ološtiak-Brahms: Hallo und herzlich willkommen zu 'VielFalter - Magazin gegen Monokultur', hier im Gruppenradio von Radio Dreyeckland, die Sendung vom 28. Juli 2016, am Mikrofon Mirko Ološtiak-Brahms und heute mit einem Gespräch mit Dr. Volkmar Aderhold. Dr. Volkmar Aderhold: Ich bin Psychiater in Deutschland, dem die Psychiatrie am Herzen liegt, der relativ viel in der Psychiatrie gearbeitet hat und sich vor 9 Jahren entschlossen hat die Institution zu verlassen um den Rest seiner Arbeitszeit damit zu verbringen, durch Fortbildungen, durch Vorträge, durch Schreiben den Versuch zu machen, das System ein bisschen zu verändern. So würde ich mich vielleicht sehen. M.O.B.: Vor ein paar Jahren habe ich Volkmar Aderhold vor allem in der Debatte über frühzeitige Sterblichkeit durch Neuroleptika wahrgenommen. Also: Neuroleptika verkürzen die Lebensdauer der Menschen, die diese Substanzen auf Dauer nehmen um beträchtliche Zeit. Inzwischen sehe ich Herrn Aderhold vor allem im Zusammenhang mit „Bedürfnisangepasster Behandlung“ beziehungsweise dem „Offenen Dialog“ und seinem Engagement dafür. V.A.: Es gab diese Zwei-Wege-Strategie schon immer. Also das, was ich jetzt mache, verfeinert, habe ich versucht und in Gang gesetzt schon vor der Neuroleptika-Geschichte, und dann kam die kritische Auseinandersetzung mit Neuroleptika. Also die Mortalität, dann überhaupt die die Dosierung. Die Frage: Wird das Gehirn geschädigt? Wird es dadurch geschrumpft? Das war die letzte größere Geschichte. Und daneben war immer die Frage: Was braucht es eigentlich für eine Psychiatrie? Das war für mich immer eine Zwei-Wege Strategie. M.O.B.: Du hast ziemliche Kritik an der Psychiatrie wie sie ist oder was sie bisher war, und du propagierst einen Weg der nennt sich Need Adapted Treatment oder Bedürfnisangepasste Behandlung. V.A.: Die Liste der Kritik an der Psychiatrie könnte eine ganz lange Liste werden. Wenn ich es runter breche: Sie benutzt Medikamente in einem Ausmaß und in einer Weise, die Medikamente dazu veranlasst zu schädigen - Menschen zu schädigen - in relativ vielen Fällen, und sie kümmert sich nicht darum therapeutische Kontexte zu schaffen, wo man Neuroleptika und andere Medikamente runter fährt. Wo man nicht das tut, was in der Beziehung stattfinden müsste. Einen zu hohen Gebrauch von biologischer Psychiatrie und einen viel zu geringen Gebrauch von Beziehungspsychiatrie. Für mich hat das immer eine Waage - die brauchen sich beide, aber das Pendel ist in Deutschland - und in vielen andern Staaten auch - viel zu sehr im Biologischen. Es erscheint als einfache Lösung, die zum Problem wird. Daraus leite ich ab: Schlechtes Behandlungsergebnis, Chronifizierung von Menschen, wo wir besser sein könnten. Soziale Inklusion: schlechtes Behandlungsergebnis! Menschen kommen nicht in ein autonomes Leben, die es könnten. Menschen kommen nicht auf den Arbeitsmarkt, die es könnten. Menschen kommen nicht weg von der Psychiatrie, die es könnten. Menschen kommen nicht in den Sozialraum, in die Normalität des Lebens, die es könnten. Menschen kommen viel zu häufig in gesetzliche Betreuungen, die sie nicht brauchen. Menschen kommen in Unterbringung, wo das nicht nötig wäre. Menschen kommen in Fixierung, wo das anders gehen würde. Das könnte ich jetzt auch alles an Zahlen belegen. Wir sind im Outcome dieser relativ teuren Psychiatrie ausgesprochen schlecht. Und wir verkleistern das. Wir stellen uns dem nicht. Jeder redet es schön. Also es geht erst mal um Aufklärung. Und um sich dem stellen. M.O.B.: Es wird sehr viel Geld ausgegeben und dieses Geld verpufft wirkungslos oder richtet sogar Schaden an? V.A.: Also: Man könnte mit dem Geld viel besser arbeiten und viel mehr für die Menschen rausholen als uns das gelingt. Es gibt ja sogar Leute wie der Däne Gøtsche, der sagt: Einige Dinge sollten wir schlichtweg lassen. Dann wären wir besser. Der sagt sogar: „Verbietet die Neuroleptika!“ Soweit würde ich nicht gehen. Aber viel weniger wäre mehr. Viel mehr. M.O.B.: Zumindest achtzig Prozent der Medikamente, die verabreicht werden, könnte man weglassen und das wäre besser? V.A.: 80? Ja, also ich würde mich auf 60 bis 70 runter handeln, aber ich würde über 50 gehen. Ab da müsste man sehr genau gucken in welchen Bereichen und so. Aber das müsste man fein klöppeln. Vielleicht käme am Ende doch 80 raus - da würde ich mich jetzt nicht festlegen, weil das habe ich mir noch nie so durchgerechnet. Aber über 50 locker. M.O.B.: Du bietest eine Fortbildung an im „Offenen Dialog“. Das ist ein Modell, das in Finnland schon lange praktiziert wird. Mit sehr guten Ergebnissen eigentlich. Kannst Du uns darüber was erzählen? V.A.: Das ist vielleicht die Form der gemeinsamen Arbeit mit Menschen und mit Psychosen und ihrem natürlichen Umfeld, die für mich seit ungefähr 20 Jahren den größten Sinn macht. Davor liegt eine Phase langer Suche. Und ich bin da einfach hängen geblieben. Ein Modell, das auch international in den letzten 10 Jahren einen unheimlichen Hype erlebt hat. Das jetzt in vielen Ländern Aufruhr macht. Auftaucht. Ankommt. Sich ins System bringt. Also in England deutlich. In Amerika regional. In Polen regional. In Niederlanden fängt es jetzt an. In Belgien gibt es eine Gruppe. Es verbreitet sich ein bisschen jetzt im Europäischen Raum, aber auch International. Es gibt Gruppen in Japan, die danach fragen. Also: ein Modell im Hype kann man fast sagen, für so ein alternatives Modell. Was es ist, ist in gewisser Weise ober-simpel. Also: Ein Mensch kommt in die Krise und das Erste, was man tut ist, im sozialen Raum der Menschen alle, die um diesen Menschen in der Krise Bedeutung haben in das gemeinsame Tun einzubeziehen. So viele wie möglich und wie der Klient selbst für sinnvoll hält und natürlich auch annehmen kann. Von dieser Logik aus - was ist dieser Mensch, was sind die anderen, was ist passiert und wie können die sich gemeinsam aus dieser Krise herausbewegen - das ist der zentrale Punkt und dafür stellen sich die Profis zur Verfügung. Das wär´s so ganz grob. Und dann wird es natürlich tricky. Wie man das macht und in welcher Form, und wie diese Gespräche sind, die man da führt - die wir Netzwerkgespräche nennen - das ist dann schon eine subtile Methode. Es ist auf der einen Weise leicht verständlich und auf die andere Weise nicht ganz so einfach. Aber absolut lernbar. (8'28) M.O.B.: In Finnland hat diese Methode zu sehr guten Erfolgen geführt, die aber meines Wissens nirgendwo so reproduziert werden konnten. V.A.: Die nirgendwo reproduziert wurden! Das hat damit zu tun: Auch in Finnland war es mal über diese Bedürfnisangepasste Behandlung eine landesweite Bewegung für Menschen mit Psychosen. Das war in den 80er Jahren. Da hat man gezeigt, dass diese Methode Betten deutlich reduziert. Also um die Hälfte. Und Chronifizierungen um 60 Prozent. Das war national weit. Und dann kam diese spezifische Methode des Offenen Dialogs. Die begrenzt sich auf drei bis vier Regionen. Und eine Region in West-Lappland hat das zur Perfektion getrieben. Die sind wirklich gut. Also die sind seit 25 Jahren dabei. Die machen das. Sie haben schon einen Generationenwechsel vor sich oder sind mittendrin. Und die haben ein Forschungsprojekt gemacht. Also 3 Mal diese Teams und die Klienten über zwei Jahre, einmal über 5 Jahre, einmal in den 90er Jahren, zuletzt im Jahre 2005, also 3 mal eine Gruppe von 30 bis 50 Menschen auch wissenschaftlich beforscht und das Ergebnis erfasst. Und da kamen eben diese besonders guten Ergebnisse raus: 75 % der Leute sind auf dem Ersten Arbeitsmarkt angekommen und 85 % sind arbeitsfähig aus diesem Behandlungsprozess herausgekommen - mit sehr geringen Hospitalisierungraten. Das ist ein sehr komplexes gemeindepsychiatrisches Modell, und diese Praxis ist an keinem andern Ort bisher repliziert worden. Also nochmal erneut beforscht worden. Drei mal dort aber noch nirgendwo anders. Das geht jetzt los. Sogar in anspruchsvoller Weise indem sich die Engländer vorgenommen haben sogar eine randomisierte Studie zu machen, also nicht nur eine Gruppe über zwei Jahre zu beforschen, sondern Menschen mit Ersterkrankung, erste Psychose, in zwei verschiedene Behandlungsarme zu bringen. Also einmal den Offenen Dialog und einmal die normale Behandlung. in größeren Regionen. Also eine Multicenterstudie um zu gucken was passiert. Und das gleiche haben die Italiener vor. Für beide ist es nicht so einfach. Das ist ein Kaltstart. Teams die ganz neu damit in Kontakt kommen, sollen das sofort toll und richtig machen und dabei noch beforscht werden, das ist natürlich ein Mega-Vorsatz. Also da ist Begleitforschung unterwegs. Die aber auch wiederum vielleicht in einem Jahr wirklich an Kraft gewinnt und 4 bis 5 Jahre braucht bis Ergebnisse da sind. Das ist keine Antwort bis übermorgen, sondern eher für 2022. M.O.B.: Es gibt ja schon seit längerem Kritik an der Psychiatrie. Das ist ja nichts neues. Antipsychiatrie war Mitte der 60er Jahre schon fast ein Hype kann man sagen. Ronald Laing hat in London eine Therapeutische Wohngemeinschaft aufgemacht, Nicht-hierarchisch. Es gab die Soteria in Kalifornien. Die beide auch in gewisser Weise erfolgreich waren, aber auch beide aus finanziellen Gründen nicht mehr fortgeführt werden konnten. Das heißt es gibt schon länger Ansätze die nicht auf medikamentöse Behandlung setzen, sondern nur am Rande darauf. V.A.: Soteria ist doch letztlich auch aus Gründen zum Scheitern gebracht worden, weil es einfach das System bedroht hat. Das würde ich schon so sagen.. Also nicht weil das Geld nicht da war. Sondern das Geld wurde nicht bereitgestellt, weil Soteria nicht sein sollte. Das war damals revolutionär und bedrohlich. Damals hatten wir noch eine Situation wo die meisten Wissenschaftler absolut auf Neuroleptika gesetzt haben. Dass auch immer viel Versprechen in die Zukunft da war: Neue Substanzen, Alles wird besser, und Soteria stört. Also es ist nicht am Geld gescheitert, sondern am falschen Paradigma, am bekämpften Paradigma, das für die Biologische Psychiatrie bedrohlich wurde. Bis hin in sehr persönliche Rochaden. Ich kenne die Situation noch relativ gut von innen. Und jetzt kommt das schon wieder neu auf. Weil einfach Ernüchterung im Feld ist. Also der Hype der Atypika ist rum. Es gibt nichts neues in der Pipeline, keine Substanzen die man mit neuen Versprechungen verbinden könnte. Wenn dann überhaupt eine Teilsubstanz vom Cannabis, die aber nicht Cannabis ist. Rauchen nützt nichts. Es gibt also neue biologische Substanzen die interessant wären für Psychosenbehandlung, die aber nicht patentgeschützt wären und deshalb keinen interessieren. Und damit ist die biologische Kiste also relativ zu, und vieles hat nicht das gebracht, was man noch vor fünf Jahren gehofft hat. Und die Schädigungen werden deutlicher. Sie sind nicht mehr zu verleugnen. Die Publikationen sind da. Der Diskurs ist mitten im Mainstream, wie gefährlich und wie toxisch und wie schädigend Neuroleptika wirklich sind. Und deshalb jetzt die Suche nach dem anderen, nach den Möglichkeiten, wirklich die Dosierung auch runterzufahren. Dadurch kriegt jetzt plötzlich Soteria auch im Mainstream wieder eine Bedeutung. Dieser Revival. Und das gibt uns eine Chance. (15'17) M.O.B.: Es wird ja sehr sehr viel Geld in der Forschung für genetische Forschung verbraten. Man hört alle paar Monate oder alle Paar Jahre von Neuen Schizophrenie-Genen oder Depressions-Genen oder ähnliches und es gibt kaum Gelder für sozialpsychiatrische Forschung. V.A.: Also ich weiß nicht, wie die Endsumme ist. Also in der Genetik ging es, das hab ich einen Artikel schon um ca. 2000 gelesen, um 50 Milliarden an Forschungsmitteln. Da ist mittlerweile sicherlich nochmal was rein geflossen. Wir reden um irre Summen. Also die Ergebnisse sind absolut ernüchternd. Nehmen wir mal Schizophrenie, da kenne ich mich aus. Die Genetik hat erbracht, dass man heute von ungefähr 100 Teilgenen spricht, die irgendwie an der Störung und auch an anderen Störungen beteiligt sind. Die überhaupt nicht mehr spezifisch sind für die Schizophrenie oder die bipolare Störung. Also riesige Überlappung in den diagnostischen Kategorien, die alle minimale Einzeleffekte haben. Die in der Summation vielleicht einen irgendwie bedeutsamen Effekt ergeben, aber absolut überhaupt noch nicht erklären, warum das Ganze geschieht. Wir sind in absolut kleinen ersten Vorverständnissen. Das sagen die Genetiker auch selber. Zwischendurch schieben Sie mal so eine Meldung raus, als ob jetzt damit das Problem gelöst wäre. Das verschwindet in der Regel wieder, schon nach wenigen Monaten. Das ist so eine Art Publicity von Wissenschaftlergruppen. Insgesamt kommt immer dabei raus, dass ein einzelnes gehypetes Gen immer nur für eine bestimmte Labor- oder Forschungskohorte Gültigkeit hat. Das es in der Komplexität jedoch nicht gültig ist. Also das ebnet sich immer wieder ein. Es ist heute sehr klar und soweit absehbar, dass sich aus der Genetik therapeutisch auf absehbare Zeit nichts ergeben wird. Also wir werden nichts auf der genetischen Ebene damit machen können im Sinne von Medikation. Es dient ein wenig dem Verständnis. Und wenn Gene überhaupt Wirkung entfalten dann wohl nur durch Umweltbedingungen, in denen Sie angeschaltet, abgeschaltet, verstärkt werden. Epigenetik heißt das. Gen- Umwelt- Interaktion. Also bei den Faktoren wie biologische und psychische Schwangerschaftskomplikationen, Geburtskomplikationen, frühe Verlusterfahrungen, frühe instabile Umwelten, sexuelle, physische und emotionale Traumatisierung, Vernachlässigung, auch Konflikte der Eltern, Aufwachsen in Städten, soziale Fragmentierung, soziale Notlagen, soziale Ablehnung und Niederlagen, Bullying, Diskriminierung, Migration, Cannabis. Es gibt 20 bis 30 Faktoren, die bis heute wissenschaftlich raus gearbeitet wurden. Und ärgerlicherweise wird von all diesen Umweltfaktoren meist nur Cannabis genannt. Und nicht sexueller Missbrauch. Oder Vernachlässigung, oder da wo die entscheidenden biographischen Schwierigkeiten sind.(18'38) M.O.B.: Es gibt ja zunehmend auch in Fachkreisen Menschen, die das Konzept der Schizophrenie in Frage stellen, als eine unwissenschaftliche Klassifizierung und ähnliches bezeichnen und dafür plädieren, diesen Begriff, diesen Stempel, aus dem psychiatrischen Sprachgebrauch zu verbannen. V.A.: Das Wort Schizophrenie ist so was von toxisch, allein deshalb sollte man sich so schnell wie möglich davon verabschieden. Also das hat eher was mit dem Labeling zu tun, mit der Diskriminierung. Die Japaner haben das gemacht. Die haben einen neuen Begriff - ich weiß nicht, das ist natürlich ein japanischer Begriff - aber es hat irgendwas zu tun mit einem Mangel an Integration im Gehirn. also in diese Richtung geht der Begriff. Und die haben das einfach getan und haben damit eigentlich nur gute Erfahrungen gemacht. Man kann plötzlich darüber reden, die Not des sich verstecken Müssens wird geringer. Die Diskurs-Fähigkeit über die Symptome wird besser. Man kann es auch aus therapeutischen Gründen nur empfehlen. Das ist aber erst mal nur der Name. Der zweite Grund bezieht sich auf Konstrukt einer psychischen Erkrankung, was deshalb bedeutsam ist, weil jedes Konstrukt einer psychischen Erkrankung immer Ränder hat, die immer in die Normalität reichen. Die Vorstellung man ist entweder gesund oder krank, die ist vom Tisch, weil man aus Studien z.B. weiß, dass etwa 5 -7 % aller Menschen wirklich Stimmenhörer sind, wobei vielleicht am Ende ein Prozent oder vielleicht 1.5% die Diagnose Schizophrenie erhalten. Dann ist vielleicht noch ein bisschen Borderline dabei. Also mehr Leute hören Stimmen, die kein Label kriegen und es auch nicht brauchen. Denn die kommen ja irgendwie klar. Viele haben deutlich mehr gutartige Stimmen. Es gibt sozusagen den Normalbefund einer psychotischen Phänomenologie. Das muss man erst mal zur Kenntnis nehmen. Und darin gibt es dann die Menschen, die Schwierigkeiten kriegen. Ob man das dann anfängt, Krankheit zu nennen oder anders? Es ist auf jeden Fall alles ein Konstrukt. Psychische Krankheit ist ein gesellschaftliches Konstrukt des ausgehenden 19 Jahrhunderts. Fängt vielleicht schon früher an. Da bin ich historisch nicht so gut drauf. Der gesellschaftliche Konstruktionscharakter ist klar, da kann man letztlich drüber verhandeln und das ist offen. Die Userbewegung nimmt gerne, das weiß ich aus Amerika, den Begriff des Emotional Distress, des subjektiven Stress der unter bestimmten Bedingungen entsteht, den andere Krankheit nennen, aber ich nenne das Belastungsstress. Das wäre wahrscheinlich die am wenigsten diskriminierende Möglichkeit darüber ins Gespräch zu kommen. Und hilfreich zu sein. Da kommt noch eine andere Sache dazu, das ist hoffentlich nicht zu kompliziert für ein Kurzinterview, das hat mit der Wissenschaft zu tun. Dieses Konstrukt der Schizophrenie ist eigentlich auch wissenschaftlich gescheitert. Es gibt schon lange die klare Erkenntnis der Psychiatrie selbst, das es nicht die Schizophrenie gibt. „Die Schizophrenien“ hat Bleuler gesagt. Man kann es noch mehr runter brechen, es gibt eine heterogene Gruppe von Syndromen die man als Gesamtgruppe Schizophrenie nennt. Aber darunter verbergen sich, manche sagen sechs verschiedene - oder zehn oder zwanzig. Schizophrenie ist also ein Sammelsurium an Phänomenen, die aus ganz unterschiedlichen Ursachenfaktoren entstehen können. Von Infektion über Stress über weiß-ich-nicht-was, über genetische Gen-Umwelt-Interaktion. Dieser ganze Raum darunter ist sehr unterschiedlich und heterogen. In die Falle dabei ist die Medizin geraten, also die Psychiatrie selber, indem sie dieses ganze Sammelbecken weiterhin benutzt und darunter nur vielfältige Befunde gefunden hat die nicht zuzuordnen sind. Und deswegen hat sich die Psychiatrie selbst auf den Weg gemacht neue diagnostische Kategorien zu schaffen. Das Problem ist nur: die haben jetzt sehr basale grundsätzliche Kategorien geschaffen: Kognition, Motivation, Affekt, Soziales, Vegetatives, und mit diesen groben Kategorien versuchen Sie jetzt wissenschaftliche Befunde irgendwie zusammenzufassen und daraus vielleicht in 10 Jahren, man weiß es nicht, mit neuen diagnostischen Benennungen und Ordnungen zurückzukommen. Also ein langer Weg wo keiner weiß was rauskommt. Und im Augenblick haben wir kein diagnostisches System mehr, was man wissenschaftlich für sinnvoll halten könnte. Im Augenblick leben wir von der Konvention und wir können es nicht abschaffen, denn damit werden Leistungen verpreist bei der Krankenkasse, damit werden Publikationen geschrieben, damit bedienen wir Konventionen des Gesprächs in der Psychiatrie. Aber alle wissen eigentlich das sie mit etwas arbeiten was keinen Sinn mehr macht. Das ist einzigartig. Das haben wir so noch nicht erlebt. [24'53] M.O.B.: Das macht ja schon länger keinen Sinn mehr, wenn man sich das Outcome anschaut. V.A.: Aber dass die Psychiatrie selbst das untereinander kommuniziert, das ist schon neu. Das DSM 5 ist ja die neue Bibel, die schon viel kritisiert wurde, dass sie die Fabrikation von psychischer Erkrankung ist. Thomas Insel war der Chef des National Institut of Mental Health, das ist die größte Wissenschaftliche Forschungsabteilung der Welt, oder der Amis, der ist jetzt in Rente gegangen. Er hat in seinem eigenen Blog geschrieben das die Patienten Besseres verdient hätten. Das die Art zu diagnostizieren im DSM 5 in etwa so sei, wie wenn der Internist für Kategorien wie Brustschmerz fünf Kriterien hätte, mit denen er Brustschmerz definiert , linke Seite, rechte Seite, mittelschwer und attackenweise oder so. Ungefähr in diesem Primitivraum von Diagnostik bewegt sich für einen Wissenschaftler, also für den Vorsitzenden einer der größten wissenschaftlichen Gesellschaften, das DSM 5. Das muss man sich vorstellen. Dass das öffentlich so ausgedrückt wird. Das ist eine Katastrophe. M.O.B.: Thomas Insel wird ja auch zugeschrieben der Ausspruch, dass psychiatrische Diagnosen nicht valide seien, das man genau so gut auch würfeln könne. V.A.: Ja, das ist ungefähr das Gleiche in noch einfacherer Beschreibung. M.O.B.: Nochmal zurück zum Offenen Dialog: Da wird im Volksmund immer die Frage: "Was hast Du?“ gegenübergestellt der Frage: "Was ist passiert?" V.A.: Das Worte Finden für das was man erlebt, das ist hoch bedeutsam. Und natürlich auch für die Geschichte dessen, was man erlebt. Also was ist passiert. Was für ein eigener Name für das gefunden wird, was wir bisher Psychose nennen, das ist immer ein Prozess in diesen Dialogen. Es könnte vielleicht hilfreich sein, dass Menschen einen Namen finden für das, was sie gerade erleben. Ob das gerade „Extremangst“ ist, oder „Stimmenhören“ oder „misstrauisch sein“. Oder auch „verfolgt werden“. Also wie das Selbst-labeling ist, und wie das in der Familie dann kommuniziert wird, das ist für dieses Modell des offenen Dialoges eben ein dialogischer Prozess mit offenem Ausgang und mit subjektiver Akzeptanz. Für die Wissenschaft haben sie sich schon entschlossen, dann auch die vorhandenen Labels zu nutzen weil sie ja letztendlich auch wieder Symptome zählen müssen und diesen Verlauf über zwei Jahre ausrechnen wollen. Das würde sie daher nicht davon abhalten, trotzdem mit den normalen Kategorien Wissenschaft zu betreiben, aber im Wissen darum, dass es sich um Konstrukte handelt, mit denen nur man an den Diskursen der Wissenschaftsgemeinschaft teilhaben kann. M.O.B.: Ich hab es selber erlebt, dass mir eine Diagnose zugeschrieben wurde. Mir der Stempel aufgedrückt wurde: „endogene Psychose aus dem schizophrenen Formenkreis“. Das haben andere Leute über mich gesagt, die relativ wenig mit mir gesprochen haben. Das würde mir im Offenen Dialog nicht passieren, oder? V.A.: Ich muss immer überlegen wie wäre das denn jetzt in Tornio in West-Lappland. Warum ich nicht so ganz schnell antworten kann liegt daran, dass ich gerade überlege, was die eigentlich in ihre Dokumentation schreiben. Und was schreiben die eigentlich in ihren Arztbrief. Und wie kommunizieren sie diese Begriffe in ihrem Arztbrief mit den Klienten. Dass es für das Gespräch, für das dialogische Gespräch, darum überhaupt nicht geht, ist klar. Sondern über diese Art: Wie verstehst Du Dich selbst und wie beschreibst du das selbst. Die eigenen Worte zu finden, ist absoluter Kern der Methode. Wie der Umgang mit diesem Labelling ist aufgrund von vorhandenen Diagnosekategorien, Erfordernissen der Krankenkasse, der Wissenschaftsgemeinschaft und so weiter, das könnte ich jetzt nicht mehr sicher sagen. Ich bin ja bald wieder dort und nehme die Frage mit, um noch mal zu gucken: Wie fahren die auf zwei Gleisen im klinischen Alltag. M.O.B.: Der Krankheitsbegriff ist wichtig um abrechnen zu können, um Leistungen bewilligt zu bekommen. Um überhaupt Arbeitsstunden bezahlen zu können. Sowohl Soteria als auch Offener Dialog sind doch eher personalintensiv. Da braucht man nicht nur eine Person, die die Verschreibung ausstellt und noch jemanden der die Medikamente verabreicht. Man braucht eine ganze Gruppe von Menschen, die begleiten oder eben auch Gespräche führen. V.A.: Ja, das kommt einem erst mal so vor. Es ist erst mal eine andere Resourcenlogik. In diesem Modell beginnt man - platt gesagt - kräftig. Also die Antwort auf die erste Krise ist ein Versuch, hochgradig passend zu sein und alles zu tun, damit die Krise in der Normalität des Lebens aufgelöst werden kann. Und da können relativ viele Leute an Bord gehen. Wenn man das im Lebensraum nicht hinkriegt, dann würde man in diesem Idealmodell auf eine Soteria zurückgreifen. Es sind manchmal therapeutische Milieus notwendig, die die Ruhe und den Raum haben, um zu begleiten, um sich selbst in diesem etwas künstlichen Kontext zu finden. Das ist schon eine Situation in der man relativ das Personal an den Anfang stellt. Was man aus den Zahlen verlässlich ableiten kann: dass der Resourcenverbrauch am Anfang - rein auf dieser Ebene geguckt, das klingt ein bisschen blöd - dass der sich absolut rechnet. Also wenn man da passgenau und intensiv ist, dann kommt man deutlich besser aus der Krise raus, deutlich mehr in Autonomie. Und am Ende, wenn das einem Modell gelingt, dann ist viel Personal am Anfang letztlich gar nicht soviel. Denn es ist insgesamt nicht viel Personal. Es kommt einem nur so vor. Das kann man sehr klar aus der Anzahl an Personal pro Bevölkerungsgröße errechnen. Also für eine Bevölkerung von 56.000 Einwohnern haben die in Tornio 100 Mitarbeiter in der gesamten Psychiatrie. Das ist Pipifax. Also einschließlich SGB 12, einschließlich Tagesstätten, einschließlich allem. Das ist also sogar da schon weniger. Und wenn es einem Versorgungssystem gelingt 75 % aller Menschen mit Psychosen auf den ersten Arbeitsmarkt zu bringen, dann liegt darin sozusagen die Effektivität. Da rechnet sich das System gesellschaftlich dadurch, dass die Menschen auf die eignen Beine kommen und für ihr Leben selber sorgen können. Deshalb: Es darf ruhig teurer sein am Anfang, weil es billiger wird am Ende. M.O.B.: Das hat aber verschiedene Konsequenzen. Wir haben momentan einen riesigen Wirtschaftszweig Sozialpsychiatrie. Das heißt: wenn man die Leute erfolgreich behandelt, müsste man davon ausgehen, dass dort durchaus Leute arbeitslos werden. V.A.: Das glaube ich eigentlich nicht. Ich glaube nicht, dass wir mit einer neuen Praxis jetzt die Arbeitsplätze von Mitarbeitern bedrohen. Na gut - vielleicht mache ich mir was vor. Ich sehe das nirgendwo, denn im sozialen Raum der Professionen ist jede Menge Bedarf. Ich sehe es an einer anderen Ecke. Ich kann persönlich sagen: Als ich 1982 in die Psychiatrie ging, war klar, die Psychiatrie ist ein Kostenfaktor, und man kann sich gesellschaftlich einbilden, wenn es weniger kostet und besser wird, dann freuen sich alle. Und es war eine ziemliche Ernüchterung, dass ich im Laufe der letzten fünfzehn Jahre erst langsam gemerkt habe: Das hat sich längst gedreht. Krankheit ist zur Ware geworden. Kliniken rechnen sich. Das wusste ich zwar vorher schon, aber die rechnen sich so kräftig, dass man sie echt am Netz halten will. Und auch Chronifizierungen sind ein Geschäft. Auch im SGB-12-Bereich. Und dass sich letztlich die Handlungslogik perfide umgedreht hat und letztlich keiner daran interessiert ist, Menschen in Autonomie zu bringen, weil das System damit Geld macht. Das war am Anfang, als ich in die Psychiatrie kam, noch nicht so. Das hat was mit der Ökonomisierung des Gesundheitssektors zu tun. Das war für uns als Arbeitende im Bereich von Erkrankungen und Gesundheit wahrscheinlich die dümmste gesellschaftliche Wende, die man eingeleitet hat. Daran sind auch die Sozialdemokraten, und auch die Grünen mit beteiligt gewesen. Da war ein ungeheure Naivität in dem Wort Kundenorientierung. Man hat vielleicht mal geglaubt, man würde damit eine Art von partizipativer Idee einbringen, doch das war reine Kapital-Logik. In der steckt der größte Pessimismus, den ich hab. Das wir diese Logik nicht gedreht kriegen. (41:00) M.O.B.: Aber das ist ja eine gesellschaftliche Logik. Die verfolgt uns ja an allen Ecken. V.A.: Der Kapitalismus in seiner liberalisierenden Form ist ja auch ernüchternd in die Sackgasse geraten. Dass man den nun nicht so schnell gedreht kriegt, da bin ich mir sehr sicher. Vielleicht entstehen neue ökonomische Modelle, aber in Sicht sind die ja noch gar nicht. Ich hätte mir wenigstens gewünscht, dass man das, was eine Gesellschaft braucht, um ihre Menschen gesund zu erhalten, dass man dem die Eigenlogik belässt und nicht dem Generieren von Gewinnen unterwirft. Ich hätte mir diesen Bereich wenigstens als eine gewisse exklusive gesellschaftliche Aufgabe erhalten. Aber das war auch gar nicht möglich. Und auch wenn das System selbst jetzt in einer Krise ist, wäre ich absolut zu optimistisch, wenn ich glauben würde, dass wir darauf warten könnten, dass sich das Ganze dreht. Da bin ich sehr gespannt. Aber ich sehe da eher hochgradige Dilemmata. M.O.B.: 40 Jahre nach der damaligen Enquete hat die DGSP jetzt endlich mal Absetzvorschläge für Neuroleptika raus gebracht. Auch da bewegt sich was. Können wir nicht die Hoffnung, haben dass sich auch im Bereich der Psychiatrie vielleicht schrittweise etwas verbessert? V.A.: Ja, da bin ich wieder Optimist. Ich finde das absolut. Wir haben im Augenblick die größten Chancen, seitdem ich in der Psychiatrie arbeite. Ich freue mich daran, was ich das jetzt am Ende meiner beruflichen Zeit noch miterleben kann. Und ich finde schon, wir haben große Chancen. Ich glaube wir müssen auch die Psychiatrie an Ihren Schwierigkeiten offensiv stellen. Wir müssen aufklären darüber, wie schlecht die Psychiatrie ist. Sie wird schöngeredet, und da habe ich mir zu Aufgabe gemacht, auf möglichst viele Schwierigkeiten mit möglichst viel Aufklärung und Gegendarstellung zu antworten. Und deswegen, mit der Kritik der bestehenden Psychiatrie sehe ich eine Menge Potential für eine neue Paradigmen kommen. Wir haben schon relativ viel, wir können die gut weiterentwickeln, da ist viel Luft nach oben, da bin ich optimistisch, ich bin mit dem ökonomischen Teil pessimistisch. Mit der Not. Mit der Suche nach einem neuen Paradigma da bin ich wiederum optimistisch. Wie die beiden sich beißen oder ergänzen wie das eine das andere kaputtmacht oder aushebelt, das kann ich überhaupt nicht sagen, das weiß ich nicht. Aber ich weiß, ich kämpfe auf der Seite des neuen Paradigmas. M.O.B.: Auf der andern Seite sehe ich: Obwohl es den Leuten nicht wirklich schlechter geht, werden immer mehr Leute diagnostiziert. Der Verbrauch von Psychopharmaka ist in den letzten Jahrzehnten massiv angestiegen. Das ist vielleicht schon 10 mal soviel wie in den 80er Jahren.Vielleicht sogar noch mehr. Ich weiß es nicht genau die Zahlen. Da sieht man schon, dass das Geschäft eine ganz große Rolle spielt. Auch die Pharmaindustrie propagiert ja die Erkrankung oder Krankheiten. „Lasst Euch auf Diabetes untersuchen“ das dient dem Verkauf von Medikamenten genau so wie „Lasst euch auf Depression untersuchen“. V.A.: Ja die Versorgungsrealität ist ein Flickenteppich, die ist ernüchternd schlecht. Und da sehe ich auch in vielen Regionen noch keinen Dreh. Ich sehe die Suche nach dem neuen Paradigma eher im Bereich der Entwicklung. Also da, wo Projekte entstehen, wo Psychiatrie neu gedacht wird. Da entsteht Raum für Neues, was noch nie so offen war. Immer noch nicht unheimlich offen, denn was den Alltag der Psychiatrie angeht, das weiß man ja auch, das schleppt sich immer lange hinterher. Bis das, was wir vielleicht jetzt neu denken, im Alltag in möglichst vielen Regionen angekommen ist, da vergehen in der Regel locker 10 Jahre. Das ist die Tragik. Man könnte hoffen, dass das über die modernen Informationsmedien und die ganze logistische Innovation vielleicht ein bisschen schneller geht. Aber dieses Missverhältnis ist absolut da. Und dass die Pillen im Augenblick immer noch das Schlachtschiff der Psychiatrie sind, der Rezeptblock. Und dass die Psychotherapie immer noch nicht in der Psychiatrie angekommen ist, dass die sich mit leichten Störungen auseinandersetzen. Dass sich jeder Psychotherapeut die Patienten aussucht, die gerade auf der Warteliste sind, das sind einfach ernüchternde Tatbestände, die haben wir mit diesen Neuen Ideen noch lange nicht verändert. Da braucht es jede Menge Druck. Kritik, Druck, Aufklärung…. M.O.B.: Der Dachverband Gemeindepsychiatrie hat kürzlich eine Tagung gemacht da ging es um „Zukunft der Gemeindepsychiatrie“. Vom Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener kam dann der Zukunfts-Entwurf „Gemeinde ohne Psychiatrie“. Wäre es denkbar, Psychiatrie zu überwinden? V.A.: Na ja, das ist am Ende wahrscheinlich eine Sache auch des Namens. Ich hab mich damit noch nicht richtig beschäftigt und muss mich gerade ein bisschen rein denken. Es gibt ja auch die Postpsychiatrie. Die Idee, wie kommt man dahinter. Ich glaube ja schon, dass man die Psychiatrie nicht überwindet, indem man drüber springt. Die Leute sind da, die Kliniken sind da, die Teams sind da, die Mitarbeiter sind da. Man muss schon - in meiner Art die Dinge zu sehen und zu verändern - man muss in die Psychiatrie, und die Psychiatrie nehmen wie sie ist, und dann verändern. Dass man über sie drüber springen kann, und jenseits der Psychiatrie etwas ganz Neues entsteht, das ganz anders wäre und ganz anders heißt, wäre vielleicht eine interessante Idee. Aber ich halte das für so unrealistisch, dass ich mich auf den Kern der Arbeit mache und von Region zu Region fahre, von Team zu Team, und versuche Samenkörner zu setzen, Menschen in etwas Neues zu bringen. Die Psychiatrie schon als Psychiatrie zu nehmen und zu verändern. Dass dabei vielleicht etwas über sie hinaus weitergeht, das würde mich wahrscheinlich freuen - ich weiß ja nicht, was es dann ist - und dass es vielleicht gut wäre... Ja wenn man ein die Vision hätte, das müsste mit möglichst wenig Diskriminierung, mit möglichst wenig Selbstentfremdung, mit möglichst hoher Normalität, mit allen möglichen Ressourcen des normalen Lebens verbunden sein. Dass es darin vielleicht Gesundheitsarbeiter gäbe, die sich zur Verfügung stellen um Menschen durch Krisen zu helfen, zu begleiten. Und dass die einen andern Namen hätten als Psychiatrie. Dass man wenig in Institutionen steckt. Dass man gut ausgebildete Leute hat, die ihr Handwerk verstehen und auf Beziehungsebene im Sozialraum antworten können. Dazu hätte ich schon die Phantasie und das würde ich auch nicht mehr Psychiatrie nennen. Aber das ist eine Vision. Aber ausgehen wird das von der Psychiatrie. Und deswegen denke ich noch nicht Postpsychiatrie. M.O.B.: Okay, letzte Frage: Was wären denn die Schritte, die man sich von der Psychiatrie oder in der Psychiatrie wünschen sollte, wünschen kann? V.A.: Erfahrungsexperten ins System holen. Nicht nur irgendwo in einem kleinen Zimmer für ein Beratungsgespräch oder ein Informationsgespräch, sondern in die Teams. In jedes Team. So viele, dass sie sich darin ausreichend wohlfühlen und gesehen werden. Außerdem ist es ein schöner Arbeitsmarkt. Das ist schon wieder Arbeit auf dem ersten Arbeitsmarkt. Sie dabei gut bezahlen. Ernst nehmen. Das ändert viel. Das ändert Sprache, das ändert Denken. Als Klinik würde ich jede Möglichkeit nehmen, mich zu flexibilisieren. Wir haben ja vermutlich bald im neuen Entgeltgesetz die Möglichkeit für die Klinken raus zu gehen und auf eine multiprofessionelle Team-Ebene zu kommen. Multiprofessionelle Teams im Lebensfeld. Das ist so die strukturell für mich wichtigste Komponente des Fortschritts, weil man damit viel machen kann. Also das wäre der zweite Schritt - Multiprofessionelle Teams mobil im Lebensfeld. Raus aus den Institutionen. Der Dritte Schritt wäre, denen die therapeutische Kompetenz zu geben, nicht nur mit einem Klienten zu arbeiten, sondern mit sozialen Netzwerken. Dem Lebensfeld. Sich in den Lebensorten der Menschen für sie angemessen zur Verfügung zu stellen. Ressourcen aufzutun. Nächster Schritt: Medikamente runter fahren. Das kann man jetzt schon, aber man kann es natürlich noch viel mehr, wenn man das andere auch kann. Das ist immer so ein hinterher laufen lassen oder mit nebenher laufen lassen. Gute Psychotherapie auch in die Psychiatrie holen. Es gibt für jede Psychische Störung ein wirksames psychotherapeutisches Verfahren. Diese Beliebigkeit psychotherapeutischer Versorgung aufzugeben und Psychotherapeuten genau so wie andere Berufe zu verpflichten etwas sicherzustellen, was Menschen mit psychischen Erkrankungen betrifft. Also das sind 1,5 Millionen Menschen im Durchschnitt der Bevölkerung. Das sie ein Anrecht haben auf Psychotherapie. Das gehört auch noch rein. Ja, ich glaub das wären für mich die Schritte erstmal, mehr fällt mir im Augenblick nicht ein. M.O.B.: Mir fällt noch die Selbsthilfe ein. Mir fällt noch ein: überhaupt eine andere Form von Aufklärung und Öffentlichkeit. Auch das Vertrauen, so eine Psychose die geht auch wieder vorbei. Nicht das es eine schreckliche Krankheit ist, die wir sofort behandeln müssen. Mir fällt auch ein: Unterstützung der Familien und des Umfeldes, der Angehörigen. Mich gruselt es auch immer wieder wenn ich von aufsuchenden multiprofessionellen Teams höre, dann denke ich immer an Medikamententaxis. Diese „Stations-adäquate Behandlung“ ist auch eine Gruselvorstellung. V.A.: Ja, das kann ich absolut verstehen. Finde ich auch, das ist ein Risiko. Das was Du beschrieben hast, wirklich mit Angehörigen, Betroffenen, sozialen Netzwerken zusammenzuarbeiten, das ist ja der Offene Dialog. Dies oder so was ähnliches ist für mich absolut notwendig, damit daraus nicht Akut-Teams mit Depotspritzen werden. Ich sehe das Risiko eines biologischen Paradigmas auf Schmalspur, als Akutintervention mit Übergriffscharakter (M.O. : Hometreatment) V.A.: Hometreatment: Bumm! Das ist eine wirkliche Gefahr, dadurch das die Tür an der falschen Stelle aufgeht oder mit einem falschen Paradigma. Muss man sehr drauf achten. Das ist kein Prozess ohne Risiko, garantiert nicht. M.O.B.: Mit Blick auf die Uhr: Was wäre noch eine guter Abschluss? Was fehlt noch? V.A.: Geduld. Nicht aufgeben. Sich zusammentun. Betroffene mit einbeziehen. Professionen miteinander in Kontakt bringen. Die eigene Enge immer wieder aufzumachen. Und das System da wo es Mist baut, auch unter Druck zu setzen und dies öffentlich zu machen. Fixierung, Unterbringung, schlechte Stationen. Eine Art von verkommener Psychiatrie auch zu skandalisieren, finde ich wichtig. Nichts schön zu reden. Und jeder findet garantiert an seiner Stelle irgend etwas, wo er seinen Beitrag leisten kann, um in eine Richtung zu kommen, die eine menschengerechte Psychiatrie entstehen lässt. Insofern kann jeder bei sich selber anfangen. M.O.B.: Das selbe könnte man auch über unsere Gesellschaft sagen. V.A.: Ja klar. Wir sind ja ein Teil davon. Wir sind ja nicht anders. Aber wir sind eben dieser Teil. Und deswegen: Am Besten fängt man nicht zu groß an. Sondern so, dass man dranbleiben kann. M.O.B.: Soweit Dr. Volkmar Aderhold, den ich am Rande einer Fortbildung in Koblenz sprechen durfte. Und soweit auch mit der Sendung Vielfalter Magazin gegen Monokultur. In dem Gespräch haben wir auf Peter Gøtzsche hingewiesen, Peter Gøtzsche hat die Bücher geschrieben „Tödliche Medizin und organisierte Kriminalität“ sowie das Buch „Tödliche Psychopharmaka und organisiertes Leugnen“ Dieses Buch ist im Mai im Riva-Verlag erschienen, kostet 25 Euro und gibt einiges an Einblicken in den Psychopharmaka-Markt und die üblen Machenschaften, die dort laufen und auch auf die üblen Wirkungen, die das Zeugs zum Teil haben kann. Wie gesagt, Prof. Gøtzsche ist der Meinung, dass man auf 80 % der Psychopharmaka durchaus verzichten könnte. Das war´s auch mit 'VielFalter - Magazin gegen Monokultur'. Wer diese Sendung mit-gestalten mag, kann sich wenden an vielfalter(ät)rdl.de oder eine Nachricht hinterlassen unter 0761 3848380 oder per Post - auch eigene Beiträge vielleicht schicken - an Radio Dreyeckland, Adlerstraße 12, 79098 Freiburg ,Redaktion 'VielFalter' im Gruppenradio. Ich danke für´s Zuhören und freue mich auf Rückmeldungen, Anregungen und Unterstützung. Soweit das Transkript der Sendung vom 28. Juli 2016: http://vielfalter.podspot.de/files/julisendung016.mp3 Vielen Dank an Sandra für ihre Arbeit an der Verschriftlichung und an alle Unterstützer*innen, die mir - zum Beispiel via https://www.paypal.me/VielFalter - auch in engen Zeiten die Arbeit an diesen Sendungen ermöglichen! ____________________________________________________________________________ https://schizophreniabulletin.oxfordjournals.org/content/32/1/9.full https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2669589/ https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4039199/ https://www.researchgate.net/publication/47743033_The_environment_and_schizophrenia https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4188923/ http://www.eu-gei.eu/files/2796/schizophrenia+research+102+(2008).pdf http://ajp.psychiatryonline.org/doi/full/10.1176/appi.ajp.2007.07101573 http://www.nature.com/nrn/journal/v8/n5/full/nrn2132.html https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/pdf/10.1055/s-2005-870996.pdf]]> 0 Kommentar zu "Unglück auf Rezept" - Ausschnitt aus der Sendung vom 29.09.2016 komplette Sendung vom 29.09.2016 könnt Ihr in der Mediathek von Radio Dreyeckland finden]]> Mon, 03 Oct 2016 04:12:32 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/kommentar-zu-ungluck-auf-rezept-ausschnitt-aus-der-sendung-vom-29092016 7f2b4755e7fdb46b734c411ee6e72abc komplette Sendung vom 29.09.2016 könnt Ihr in der Mediathek von Radio Dreyeckland finden]]> 0 00:04:27 Sendung vom 22. September 2016 - mit Peter & Sabine Ansari "Unglück auf Rezept - Die Antidepressiva-Lüge und ihre Folgen" geschrieben und betreiben seit einer geraumen Weile den Blog depression-heute.de]]> Thu, 22 Sep 2016 21:48:10 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/sendung-vom-22-september-2016-mit-peter-sabine-ansari 940ae7fd025b08e777c36e4efbff0c65 "Unglück auf Rezept - Die Antidepressiva-Lüge und ihre Folgen" geschrieben und betreiben seit einer geraumen Weile den Blog depression-heute.de]]> 0 01:00:00 "Der Sinn meiner Psychose" - Interview mit Herausgeber Hartwig Hansen Sendung vom 25. August 2016 gab es nun einige Ausschnitte aus diesem Buch zu hören. Zuvor habe ich jedoch noch ein Gespräch mit dem Herausgeber dieses Buches, Hartwig Hansen, geführt. Das Buch "Der Sinn meiner Psychose - Zwanzig Frauen und Männer berichten" ist 2013 im Paranus-Verlag erschienen, umfasst 200 Seiten und kostet 19,95 Euro.]]> Thu, 25 Aug 2016 17:58:49 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/der-meiner-psychose-interview-mit-herausgeber-hartwig-hansen 86f9f0dac1bdcde0e020182554df944f Sendung vom 25. August 2016 gab es nun einige Ausschnitte aus diesem Buch zu hören. Zuvor habe ich jedoch noch ein Gespräch mit dem Herausgeber dieses Buches, Hartwig Hansen, geführt. Das Buch "Der Sinn meiner Psychose - Zwanzig Frauen und Männer berichten" ist 2013 im Paranus-Verlag erschienen, umfasst 200 Seiten und kostet 19,95 Euro.]]> 0 00:09:28 'Hilfe', 'Schutz' und 'Anti-Stigma' - Propaganda und 'Neusprech' in der Psychiatrie (Teil 1) Psychopharmaka wirken aufs Gehirn, aufs Fühlen, Erleben und Handeln. „Doch sie verändern nicht die Persönlichkeit, sondern bekämpfen die Symptome, die bei den Patienten einen hohen Leidensdruck verursachen“, erklärt Dr. Iris Hauth, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN). Sie stellen nicht ruhig, sondern setzen an den biologischen Ursachen der Erkrankung an, indem sie einen Mangel oder Überschuss von bestimmten Botenstoffen im Gehirn (Neurotransmitter) regulieren. Und die meisten Medikamente – allen voran die beiden Hauptgruppen Antidepressiva und Antipsychotika (s. Teil VI) – machen auch nach jahre- oder jahrzehntelanger Einnahme nicht abhängig. Tatsächlich stammt dieser Text vom „Aktionsbündnis Seelische Gesundheit“, das vor 10 Jahren „von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) gemeinsam mit Open the doors als Partner des internationalen Antistigma-Programms“ initiiert wurde, wie auf der Startseite zu lesen ist. Die Unterseite „fairmedia“ gibt Journalist*innen Empfehlungen, wie „ein angemessenes Bild von Menschen mit psychischen Erkrankungen in den Medien“ entstehen soll. Für die Gestaltung der Seiten ist - wen wundert´s - eine Werbefirma aus Berlin verantwortlich. Unverantwortlich ist allerdings der Inhalt (nicht nur) dieser hier zitierten Behauptungen. Es ist wahr, dass Psychopharmaka aufs Gehirn, aufs Fühlen, Erleben und Handeln wirken. Die Wirkung beschränkt sich jedoch nicht aufs Gehirn. Je nach Substanz müssen wir mit massiven körperlichen 'Neben'-Wirkungen rechnen. Ob Gewichtszunahme, Diabetes, Libidoverlust und Impotenz, Blutbildveränderungen, Herz- und Kreislaufprobleme, Bewegungsstörungen oder gar plötzlicher Tod: die Liste unerwünschter Wirkungen ist lang. Seit Jahren ist bekannt, dass Konsumenten von Neuroleptika bei Langzeiteinnahme mit einer Verkürzung der Lebenserwartung um 25 bis 32 Jahre rechnen müssen.(5) Die Wirkung von Psychopharmaka aufs Gehirn, aufs Fühlen, Erleben und Handeln lässt sich im Einzelfall auch kaum vorhersagen. Immerhin handelt es sich um Stoffe, die die Hirnchemie verändern und dadurch in die Persönlichkeit eingreifen. Jedes Gehirn ist anders, und welche Substanz in welcher Dosierung welche Effekte hat, wird von Person zu Person neu durchprobiert. Die Behauptung, dass die Persönlichkeit unverändert bliebe, trotz erheblicher Veränderung von Erleben, Fühlen und Handeln, lässt sich meines Wissens nicht belegen. Wer jedoch in Fachliteratur und Studien nach persönlichkeitsverändernden Wirkungen sowohl von Antidepressiva als auch insbesondere von Neuroleptika sucht, kann an vielen Stellen fündig werden(6). Psychopharmaka werden in der Tat eingesetzt um Symptome zu bekämpfen. Wie erfolgreich diese Symptombehandlung im Einzelfall ist, lässt sich nicht vorhersagen. Studien mit Antidepressiva vom Typ SSRI haben zum Beispiel gezeigt, dass diese Mittel sich in der Wirksamkeit kaum von Placebos unterscheiden.(7) Im Gegensatz zu Placebos muss mit einer ausgeprägten Absetzsymptomatik gerechnet werden, wenn die Einnahme dieser Mittel beendet wird. Die These, psychische Ausnahmezustände („Störungen“, „Erkrankungen“) seien auf ein Ungleichgewicht der Botenstoffe im Gehirn zurückzuführen, nutzt vor allem denen, die daran verdienen. Weder der Überschuss noch der Mangel an Botenstoffen lässt sich als Ursache von Störungen nachweisen. Bezeichnend ist, dass vor allem jene Behandlungsformen nachhaltige Ergebnisse erzielen, die ohne oder mit möglichst wenig Psychopharmaka-Einsatz auskommen. Die dreisteste Lüge ist hier jedoch die Behauptung, dass Psychopharmaka nicht abhängig machen. „Jedes Psychopharmakon kann Entzugssymptome produzieren. Dies geschieht zum Teil, weil das Gehirn sich an das Psychopharmakon anpasst und es in einem abnormal kompensierten Zustand zurückgelassen wird, wenn die Dosis eines Medikaments reduziert wird oder das Medikament abgesetzt wird.“ schreibt der amerikanische Psychiater Peter Breggin(8). Ist es nicht naheliegend, von Abhängigkeit zu sprechen, wenn wir davon ausgehen müssen, dass beim Absetzen einer Substanz Probleme auftreten, die zuvor nicht vorhanden waren? Die Verharmloser*innen der Psychopharmaka können natürlich einwenden, dass bei einem Großteil der sogenannten Medikamente nicht sämtliche Kriterien der WHO-Definition von „Abhängigkeit“ zutreffen, und dass vor diesem Hintergrund die Behauptung „die meisten Medikamente machen auch nach jahre- oder jahrzehntelanger Einnahme nicht abhängig“ zwar irreführend und missverständlich ist, jedoch nicht als Lüge gewertet werden sollte. Der Vollständigkeit halber sollten wir dann aber auch anfügen, dass die WHO-Definition von Abhängigkeit im Jahre 1987 den Erfordernissen des Marktes angepasst wurde – in Zeiten in denen die Genehmigungsverfahren für die neuen SSRI von der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) bearbeitet wurden. Was sollen all diejenigen dazu sagen, die mit ansehen müssen, oder gar am eigenen Leib erleben, welche Probleme das Absetzen von Psychopharmaka auslösen kann und mit welchen Auswirkungen das verbunden ist? Wer warnt verantwortungsvolle Journalist*innen davor, bei dieser Werbekampagne gegen die „Stigmatisierung von Medikamenten“ unhinterfragt abzuschreiben?(9) Wir müssen lernen, die Behauptungen zu hinterfragen, die uns von denjenigen, die an Behandlung und Hilfe verdienen, als angeblich sachliche Informationen aufgetischt werden. In einer wirklich „fairen“ Diskussion müssen auch die unbequemen Tatsachen offen zur Sprache kommen. Risiken und (Neben-)Wirkungen dürfen nicht weiter verharmlost werden. Mögliche Schäden müssen dem erhofften Nutzen gegenübergestellt werden. Als Patienten und Angehörige, aber auch als interessierte Öffentlichkeit, haben wir das Recht auf ungeschönte Information. Wir haben das Recht auf informierte Entscheidung und wollen die Entscheidungen über unsere Gesundheit, unsere Zukunft und unser Leben nicht nur auf Halbwahrheiten und Werbelügen stützen. Mirko Ološtiak, Februar 2016 (1) Der Ausdruck Neusprech (englisch: Newspeak) stammt aus dem Roman 1984 von George Orwell und bezeichnet eine Sprache, die aus politischen Gründen künstlich modifiziert wurde. (…) Neusprech bezeichnet die vom herrschenden Regime vorgeschriebene, künstlich veränderte Sprache. Das Ziel dieser Sprachpolitik ist es, die Anzahl und das Bedeutungsspektrum der Wörter zu verringern, um die Kommunikation des Volkes in enge, kontrollierte Bahnen zu lenken... (Wikipedia) (2) siehe Alice Halmi, http://www.irrenoffensive.de/foltersystem.htm (3) Neben der Bezeichnung „Psychiatrie-Erfahrene“ könnten wir hier vielleicht noch von „Menschen mit psychiatrischen Diagnosen“ sprechen – wenn denn überhaupt ein Begriff nötig sein sollte, um Menschen zu benennen, die das psychiatrische „Versorgungs-“-System in Anspruch nehmen oder diesem ausgesetzt sind. (4) Thomas S. Szasz, 1960 - http://www.szasz-texte.de/texte/mythos-geisteskrankheit.html (5) siehe z.B.: http://www.bpe-online.de/verband/rundbrief/2007/3/aderhold.htm (6) siehe z.B.: http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-die-behandlung-von-depressionen-mit-antidepressiva-zu-personlichkeitsveranderungen-fuhren/ (7) siehe auch: http://patientensicht.ch/artikel/irving-kirsch-moderne-antidepressiva-sind-super-placebos (8) Breggin, Peter R. (2013):Psychiatric Drug Withdrawal - A guide for prescribers, therapists, patients, and their families.New York:Springer Publishing Company (9) http://fairmedia.seelischegesundheit.net/dossiers: „Der Themendienst ist Teil des Informationsdienstes des Aktionsbündnisses Seelische Gesundheit, in dem wir aktuelle Informationen aus dem Bereich der seelischen Gesundheit redaktionell zusammenstellen. Die Texte können Sie gerne übernehmen. Wenn Sie selber etwas zum Thema machen möchten: Bei den aufgelisteten Initiativen und Verbänden bekommen Sie Informationen aus erster Hand – von Betroffenen, Angehörigen oder Fachleuten. Möglich wird dieser Redaktionsdienst durch die Unterstützung des Bundesministeriums für Gesundheit.“ Stellungnahme der DGSP zum Pharma-8Werbe-)Dossier der "fairmedia"-Kampagne: http://www.dgsp-ev.de/fileadmin/user_files/dgsp/pdfs/Stellungnahmen/Stellungn._ASG_Prof._Gaebel.pdf"]]> Mon, 08 Aug 2016 17:27:26 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/hilfe-schutz-und-anti-stigma-propaganda-und-neusprech-in-der-psychiatrie-teil-1 6b2ca001ba609e777086ff565067d7a7 Psychopharmaka wirken aufs Gehirn, aufs Fühlen, Erleben und Handeln. „Doch sie verändern nicht die Persönlichkeit, sondern bekämpfen die Symptome, die bei den Patienten einen hohen Leidensdruck verursachen“, erklärt Dr. Iris Hauth, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN). Sie stellen nicht ruhig, sondern setzen an den biologischen Ursachen der Erkrankung an, indem sie einen Mangel oder Überschuss von bestimmten Botenstoffen im Gehirn (Neurotransmitter) regulieren. Und die meisten Medikamente – allen voran die beiden Hauptgruppen Antidepressiva und Antipsychotika (s. Teil VI) – machen auch nach jahre- oder jahrzehntelanger Einnahme nicht abhängig. Tatsächlich stammt dieser Text vom „Aktionsbündnis Seelische Gesundheit“, das vor 10 Jahren „von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) gemeinsam mit Open the doors als Partner des internationalen Antistigma-Programms“ initiiert wurde, wie auf der Startseite zu lesen ist. Die Unterseite „fairmedia“ gibt Journalist*innen Empfehlungen, wie „ein angemessenes Bild von Menschen mit psychischen Erkrankungen in den Medien“ entstehen soll. Für die Gestaltung der Seiten ist - wen wundert´s - eine Werbefirma aus Berlin verantwortlich. Unverantwortlich ist allerdings der Inhalt (nicht nur) dieser hier zitierten Behauptungen. Es ist wahr, dass Psychopharmaka aufs Gehirn, aufs Fühlen, Erleben und Handeln wirken. Die Wirkung beschränkt sich jedoch nicht aufs Gehirn. Je nach Substanz müssen wir mit massiven körperlichen 'Neben'-Wirkungen rechnen. Ob Gewichtszunahme, Diabetes, Libidoverlust und Impotenz, Blutbildveränderungen, Herz- und Kreislaufprobleme, Bewegungsstörungen oder gar plötzlicher Tod: die Liste unerwünschter Wirkungen ist lang. Seit Jahren ist bekannt, dass Konsumenten von Neuroleptika bei Langzeiteinnahme mit einer Verkürzung der Lebenserwartung um 25 bis 32 Jahre rechnen müssen.(5) Die Wirkung von Psychopharmaka aufs Gehirn, aufs Fühlen, Erleben und Handeln lässt sich im Einzelfall auch kaum vorhersagen. Immerhin handelt es sich um Stoffe, die die Hirnchemie verändern und dadurch in die Persönlichkeit eingreifen. Jedes Gehirn ist anders, und welche Substanz in welcher Dosierung welche Effekte hat, wird von Person zu Person neu durchprobiert. Die Behauptung, dass die Persönlichkeit unverändert bliebe, trotz erheblicher Veränderung von Erleben, Fühlen und Handeln, lässt sich meines Wissens nicht belegen. Wer jedoch in Fachliteratur und Studien nach persönlichkeitsverändernden Wirkungen sowohl von Antidepressiva als auch insbesondere von Neuroleptika sucht, kann an vielen Stellen fündig werden(6). Psychopharmaka werden in der Tat eingesetzt um Symptome zu bekämpfen. Wie erfolgreich diese Symptombehandlung im Einzelfall ist, lässt sich nicht vorhersagen. Studien mit Antidepressiva vom Typ SSRI haben zum Beispiel gezeigt, dass diese Mittel sich in der Wirksamkeit kaum von Placebos unterscheiden.(7) Im Gegensatz zu Placebos muss mit einer ausgeprägten Absetzsymptomatik gerechnet werden, wenn die Einnahme dieser Mittel beendet wird. Die These, psychische Ausnahmezustände („Störungen“, „Erkrankungen“) seien auf ein Ungleichgewicht der Botenstoffe im Gehirn zurückzuführen, nutzt vor allem denen, die daran verdienen. Weder der Überschuss noch der Mangel an Botenstoffen lässt sich als Ursache von Störungen nachweisen. Bezeichnend ist, dass vor allem jene Behandlungsformen nachhaltige Ergebnisse erzielen, die ohne oder mit möglichst wenig Psychopharmaka-Einsatz auskommen. Die dreisteste Lüge ist hier jedoch die Behauptung, dass Psychopharmaka nicht abhängig machen. „Jedes Psychopharmakon kann Entzugssymptome produzieren. Dies geschieht zum Teil, weil das Gehirn sich an das Psychopharmakon anpasst und es in einem abnormal kompensierten Zustand zurückgelassen wird, wenn die Dosis eines Medikaments reduziert wird oder das Medikament abgesetzt wird.“ schreibt der amerikanische Psychiater Peter Breggin(8). Ist es nicht naheliegend, von Abhängigkeit zu sprechen, wenn wir davon ausgehen müssen, dass beim Absetzen einer Substanz Probleme auftreten, die zuvor nicht vorhanden waren? Die Verharmloser*innen der Psychopharmaka können natürlich einwenden, dass bei einem Großteil der sogenannten Medikamente nicht sämtliche Kriterien der WHO-Definition von „Abhängigkeit“ zutreffen, und dass vor diesem Hintergrund die Behauptung „die meisten Medikamente machen auch nach jahre- oder jahrzehntelanger Einnahme nicht abhängig“ zwar irreführend und missverständlich ist, jedoch nicht als Lüge gewertet werden sollte. Der Vollständigkeit halber sollten wir dann aber auch anfügen, dass die WHO-Definition von Abhängigkeit im Jahre 1987 den Erfordernissen des Marktes angepasst wurde – in Zeiten in denen die Genehmigungsverfahren für die neuen SSRI von der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) bearbeitet wurden. Was sollen all diejenigen dazu sagen, die mit ansehen müssen, oder gar am eigenen Leib erleben, welche Probleme das Absetzen von Psychopharmaka auslösen kann und mit welchen Auswirkungen das verbunden ist? Wer warnt verantwortungsvolle Journalist*innen davor, bei dieser Werbekampagne gegen die „Stigmatisierung von Medikamenten“ unhinterfragt abzuschreiben?(9) Wir müssen lernen, die Behauptungen zu hinterfragen, die uns von denjenigen, die an Behandlung und Hilfe verdienen, als angeblich sachliche Informationen aufgetischt werden. In einer wirklich „fairen“ Diskussion müssen auch die unbequemen Tatsachen offen zur Sprache kommen. Risiken und (Neben-)Wirkungen dürfen nicht weiter verharmlost werden. Mögliche Schäden müssen dem erhofften Nutzen gegenübergestellt werden. Als Patienten und Angehörige, aber auch als interessierte Öffentlichkeit, haben wir das Recht auf ungeschönte Information. Wir haben das Recht auf informierte Entscheidung und wollen die Entscheidungen über unsere Gesundheit, unsere Zukunft und unser Leben nicht nur auf Halbwahrheiten und Werbelügen stützen. Mirko Ološtiak, Februar 2016 (1) Der Ausdruck Neusprech (englisch: Newspeak) stammt aus dem Roman 1984 von George Orwell und bezeichnet eine Sprache, die aus politischen Gründen künstlich modifiziert wurde. (…) Neusprech bezeichnet die vom herrschenden Regime vorgeschriebene, künstlich veränderte Sprache. Das Ziel dieser Sprachpolitik ist es, die Anzahl und das Bedeutungsspektrum der Wörter zu verringern, um die Kommunikation des Volkes in enge, kontrollierte Bahnen zu lenken... (Wikipedia) (2) siehe Alice Halmi, http://www.irrenoffensive.de/foltersystem.htm (3) Neben der Bezeichnung „Psychiatrie-Erfahrene“ könnten wir hier vielleicht noch von „Menschen mit psychiatrischen Diagnosen“ sprechen – wenn denn überhaupt ein Begriff nötig sein sollte, um Menschen zu benennen, die das psychiatrische „Versorgungs-“-System in Anspruch nehmen oder diesem ausgesetzt sind. (4) Thomas S. Szasz, 1960 - http://www.szasz-texte.de/texte/mythos-geisteskrankheit.html (5) siehe z.B.: http://www.bpe-online.de/verband/rundbrief/2007/3/aderhold.htm (6) siehe z.B.: http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/kann-die-behandlung-von-depressionen-mit-antidepressiva-zu-personlichkeitsveranderungen-fuhren/ (7) siehe auch: http://patientensicht.ch/artikel/irving-kirsch-moderne-antidepressiva-sind-super-placebos (8) Breggin, Peter R. (2013):Psychiatric Drug Withdrawal - A guide for prescribers, therapists, patients, and their families.New York:Springer Publishing Company (9) http://fairmedia.seelischegesundheit.net/dossiers: „Der Themendienst ist Teil des Informationsdienstes des Aktionsbündnisses Seelische Gesundheit, in dem wir aktuelle Informationen aus dem Bereich der seelischen Gesundheit redaktionell zusammenstellen. Die Texte können Sie gerne übernehmen. Wenn Sie selber etwas zum Thema machen möchten: Bei den aufgelisteten Initiativen und Verbänden bekommen Sie Informationen aus erster Hand – von Betroffenen, Angehörigen oder Fachleuten. Möglich wird dieser Redaktionsdienst durch die Unterstützung des Bundesministeriums für Gesundheit.“ Stellungnahme der DGSP zum Pharma-8Werbe-)Dossier der "fairmedia"-Kampagne: http://www.dgsp-ev.de/fileadmin/user_files/dgsp/pdfs/Stellungnahmen/Stellungn._ASG_Prof._Gaebel.pdf"]]> 0 'Hilfe', 'Schutz' und 'Anti-Stigma' – Propaganda und 'Neusprech' in der Psychiatrie (Teil 2) 1 http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/57914 2 https://idw-online.de/de/news576908 3 http://www.sueddeutsche.de/muenchen/dachau/dachau-wir-entscheiden-nicht-mehr-von-oben-herabueber-den-patienten-1.3085967 4 http://webspace.qmul.ac.uk/spriebe/publications/pub%20by%20year/2005/2005%20-%20Pro%20und%20Kontra%20Machen%20Antistigmakampagnen%20Sinn.%20For%20and%20Against%20Do%20Anti-Stigma%20Campaitns%20Make%20Sense.%20Psychiat%20Prax%2032%20218-220%20REAL%20PDF.pdf 5 http://www.antipsychiatrieverlag.de/artikel/reform/pdf/lehmann-40-jahre-enquete.pdf 6 http://www.antipsychiatrieverlag.de/artikel/recht/pdf/lehmann-enquete-apk.pdf]]> Mon, 08 Aug 2016 17:24:28 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/hilfe-schutz-und-anti-stigma-%e2%80%93-propaganda-und-neusprech-in-der-psychiatrie-teil-2 b4c3fde47b0d5fd049c65a1212eb1ca6 1 http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/57914 2 https://idw-online.de/de/news576908 3 http://www.sueddeutsche.de/muenchen/dachau/dachau-wir-entscheiden-nicht-mehr-von-oben-herabueber-den-patienten-1.3085967 4 http://webspace.qmul.ac.uk/spriebe/publications/pub%20by%20year/2005/2005%20-%20Pro%20und%20Kontra%20Machen%20Antistigmakampagnen%20Sinn.%20For%20and%20Against%20Do%20Anti-Stigma%20Campaitns%20Make%20Sense.%20Psychiat%20Prax%2032%20218-220%20REAL%20PDF.pdf 5 http://www.antipsychiatrieverlag.de/artikel/reform/pdf/lehmann-40-jahre-enquete.pdf 6 http://www.antipsychiatrieverlag.de/artikel/recht/pdf/lehmann-enquete-apk.pdf]]> 0 Sendung vom 28. Juli 2016 - Interview mit Dr. Volkmar Aderhold Gespräch mit Dr. Volkmar Aderhold) Das Transkript des Interviews steht unter vielfalter.podspot.de/files/Transkript-VielFalter-Interview-Aderhold.pdf zum herunterladen bereit. Musikalisch wird diese Sendung übrigens durch Superdirt und Manana Me Chanto bereichert...]]> Thu, 28 Jul 2016 16:14:21 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/sendung-vom-28-juli-2016 95a77398f79d3709f6553accf28317ee Gespräch mit Dr. Volkmar Aderhold) Das Transkript des Interviews steht unter vielfalter.podspot.de/files/Transkript-VielFalter-Interview-Aderhold.pdf zum herunterladen bereit. Musikalisch wird diese Sendung übrigens durch Superdirt und Manana Me Chanto bereichert...]]> 0 00:58:56 Sendung vom 30. Juni 2016 Heino Stöver, Professor an der Fachhochschule Frankfurt am Main mit dem Schwerpunkt „Sozialwissenschaftliche Suchtforschung“ und geschäftsführender Direktor des Instituts für Suchtforschung der Frankfurt University of Applied Sciences (www.isff.info). Den Kontakt stellten wir her anlässlich des 3. Alternativen Drogen- und Suchtbericht 2016. Dem Telefonat vorangestellt war der Text Gedanken zum Tag gegen Drogenmißbrauch". Die Musik in dieser Sendung stammt vom Wooden Street Syndicate aus Köln (siehe auch https://www.facebook.com/Woodenstreetsyndicate/)]]> Wed, 29 Jun 2016 23:50:20 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/sendung-vom-30-juni-2016 5b7ead4f2c1e0b7c52b4abd3d46791f3 Heino Stöver, Professor an der Fachhochschule Frankfurt am Main mit dem Schwerpunkt „Sozialwissenschaftliche Suchtforschung“ und geschäftsführender Direktor des Instituts für Suchtforschung der Frankfurt University of Applied Sciences (www.isff.info). Den Kontakt stellten wir her anlässlich des 3. Alternativen Drogen- und Suchtbericht 2016. Dem Telefonat vorangestellt war der Text Gedanken zum Tag gegen Drogenmißbrauch". Die Musik in dieser Sendung stammt vom Wooden Street Syndicate aus Köln (siehe auch https://www.facebook.com/Woodenstreetsyndicate/)]]> 0 01:00:01 "Vielfalt nimmt Platz" - eine Aktion von Studierenden der EH Freiburg "Vielfalt nimmt Platz" vorzustellen.]]> Thu, 23 Jun 2016 17:07:59 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/vielfalt-nimmt-platz-eine-aktion-von-studierenden-der-eh-freiburg b8c3f23e400185943134efbbeb9108a3 "Vielfalt nimmt Platz" vorzustellen.]]> 0 Ihre Opfer nennen sie „Kunden“ http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/legalcode gefunden auf:https://jobcenteraktivistin.wordpress.com/2016/06/17/ihre-opfer-nennen-sie-kunden-nick-n/ Quelle: http://www.chefduzen.de/index.php?topic=24678.msg244512#msg244512]]> Sun, 19 Jun 2016 05:27:15 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/ihre-opfer-nennen-sie-%e2%80%9ekunden%e2%80%9c 0ad1d50e7dde17bed726b3f5ee12ce31 http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/legalcode gefunden auf:https://jobcenteraktivistin.wordpress.com/2016/06/17/ihre-opfer-nennen-sie-kunden-nick-n/ Quelle: http://www.chefduzen.de/index.php?topic=24678.msg244512#msg244512]]> 0 Gespräch mit Kai Neumann vom Spendenladen Kenzingen Thu, 09 Jun 2016 15:38:39 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/gesprach-mit-kai-neumann-vom-spendenladen-kenzingen 60f8bbb5293407c78e45ad67e4be8756 0 Zu Unrecht eingesperrt, behandelt und mit Neuroleptika geschädigt - Gespräch mit Herr W. http://gabriel-schaufelberger.de/w/ oder http://www.aerzte-pfusch.de/Opfer/07/20070703_Der_Fall_des_Herrn_W.html) Herr W. möchte gegen das Unrecht, das ihm angetan wurde, gerichtlich vorgehen und eine Entschädigung einklagen, für die gesundheitlichen Schäden, die durch die Behandlung verursacht wurden. Er prozessiert schon seit Jahren - bisher ohne Erfolg. Erst kürzlich wurde seine Klage auch vomBundesverfassungsgericht abgewiesen. Die Frage, seit wann er die Prozesse führt, stand am Anfang des Gesprächs:]]> Tue, 24 May 2016 08:40:39 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/zu-unrecht-eingesperrt-behandelt-und-mit-neuroleptika-geschadigt-gesprach-mit-herr-w 2c8de6e80e56cd068d92bce963c6e8ca http://gabriel-schaufelberger.de/w/ oder http://www.aerzte-pfusch.de/Opfer/07/20070703_Der_Fall_des_Herrn_W.html) Herr W. möchte gegen das Unrecht, das ihm angetan wurde, gerichtlich vorgehen und eine Entschädigung einklagen, für die gesundheitlichen Schäden, die durch die Behandlung verursacht wurden. Er prozessiert schon seit Jahren - bisher ohne Erfolg. Erst kürzlich wurde seine Klage auch vomBundesverfassungsgericht abgewiesen. Die Frage, seit wann er die Prozesse führt, stand am Anfang des Gesprächs:]]> 0 Menschenrechte in der Psychiatrie? Wed, 18 May 2016 13:54:34 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/menschenrechte-in-der-psychiatrie 45f3a9c089ad1eb8a200e61a00ea92b4 0 "Das Ende der Megamaschine" - Vortrag von Fabian Scheidler in Freiburg Buch "Das Ende der Megamaschine" vor. Eingeladen hatten attac Freiburg gemeinsam mit der Jos Fritz Buchhandlung. Wir hören hier einen knapp einstündigen Ausschnitt aus dieser Veranstaltung:]]> Mon, 16 May 2016 22:51:26 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/das-ende-der-megamaschine-vortrag-von-fabian-scheidler-in-freiburg c65278da9033153e908a0db1b44695c1 Buch "Das Ende der Megamaschine" vor. Eingeladen hatten attac Freiburg gemeinsam mit der Jos Fritz Buchhandlung. Wir hören hier einen knapp einstündigen Ausschnitt aus dieser Veranstaltung:]]> 0 Gedanken zum "Tag gegen Drogenmissbrauch" "Aktionsbündnis Seelische Gesundheit" (eine Initiative der DGPPN) habe ich folgenden Hinweis gefunden: "Am 26. Juni ist der Internationale Tag gegen Drogenmissbrauch und illegalen Drogenhandel der Vereinten Nationen (seit 1987)" Ich nehme an, dass uns zu gegebenem Zeitpunkt die DGPPN erzählen wird, wie böse und schlimm die illegalen Drogen sind, und wie toll und wohltuend doch die Psychiatrie sei. Ich glaube kaum, dass uns das "Aktionsbündnis" hinweisen wird, auf mehrere tausend Menschen, die allein in der BRD aufgrund der Einnahme psychiatrischer Drogen frühzeitig versterben. Auch von den körperlichen und seelischen Folgen eines Dauerkonsums von Neuroleptika und Antidepressiva werden wir in diesem Zusammenhang wohl nix erfahren. Ich möchte hier weder die Gefährlichkeit von illegalen Substanzen verharmlosen, noch die verbrecherischen Strukturen beschönigen, in denen Unsummen mit dem Drogenhandel verdient werden. Allerdings sollte immer wieder und mit aller Deutlichkeit darauf hingewiesen werden, dass gerade durch die Kriminalisierung dieser Drogen hier eine enorme Gewinnspanne erzielt wird. Mit den Gewinnen aus dieser Drogenindustrie wird auch unsere Wirtschaft kräftig angekurbelt. Neben Luxusgütern und schicken Autos kauft die Mafia vor allem Waffen, die die Exportnation Deutschland bereitwillig in (fast alle) Kriegs- und Krisenregionen liefert. Wir werden vor den Gefahren des Konsums illegaler Substanzen gewarnt. Vor den Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Es werden mal wieder Gelder locker gemacht für Aufklärungskampagnen und wir werden hingewiesen auf Beschaffungskriminalität und Verbrechensbekämpfung. Wir erfahren, dass die Zahl der Drogentoten um ein Fünftel gestiegen ist vergangenes Jahr.  So meldete die Tagesschau kürzlich, dass im vergangenen Jahr 1226 Menschen an den Folgen des Drogenkonsums starben - weit weniger, als im Straßenverkehr ums Leben kamen. Vielleicht wird am Rande ja auch noch auf die Gefahren durch den Konsum legaler Drogen verwiesen. "Schätzungen für Deutschland belaufen sich auf etwa 74.000 Todesfälle, die durch riskanten Alkoholkonsum oder durch den kombinierten Konsum von Alkohol und Tabak verursacht werden", können wir lesen auf der Seite zur "Aktionswoche Alkohol", die vom 13. bis 21. Mai stattfinden soll. Auf diese Woche weist die DGPPN mit ihrem "Aktionsbündnis Seelische Gesundheit" nicht hin. Die Gelder, die das Bundesministerium für die "Aktionswoche Alkohol" ausgibt, fließen in andere Taschen. Ende Juni also wird uns die DGPPN auf Zusammenhänge zwischen dem Konsum illegaler Drogen und sogenannten psychischen Erkrankungen hinweisen. Sie wird wohl nicht explizit darauf hinweisen, dass die Konsumenten illegaler Drogen diese in aller Regel freiwillig nehmen (sofern wir bei Sucht noch von Freiwilligkeit sprechen können), obwohl ihnen allerorten davon abgeraten wird und ihnen durch die Kriminalisierung beträchtliche Hürden für Erwerb und Gebrauch in den Weg gelegt werden. Während uns die DGPPN vor den Gefahren durch legale Drogen warnt, verharmlost sie anderen Ortes die Risiken der Psychopharmaka. Da keine Zahlen erhoben werden über Todesfälle durch psychiatrische Behandlung, ist nirgendwo zu lesen, dass in Deutschland zehnmal mehr Menschen durch Psychopharmaka ums Leben kommen als durch illegale Drogen. Die DGPPN wird auch nicht darauf hinweisen, wie viele Menschen hierzulande zur Einnahme von Psychopharmaka gezwungen oder genötigt werden. Oder wie viel Geld in Kampagnen fließt, die das Ziel haben, bei immer mehr Menschen psychische Erkrankungen zu "erkennen" um sie dann der "notwendigen" Versorgung mit Psychopharmaka zuzuführen. Wie wichtig es ist, dass die „psychisch Kranken“ ihre Medikamente einnehmen, wird uns wieder und wieder eingeredet. Hier verrichtet das Aktionsbündnis die Propagandaarbeit für die Pharmaindustrie - finanziert vom Bundesministerium für Gesundheit. Sprich: auf Kosten der Steuerzahler. Im Hinblick auf den 26. Juni frage ich mich, ob ein informierter und selbstbestimmter Umgang mit Drogen der fragwürdigen Verordnungspraxis in der Psychiatrie bis hin zur Zwangsmedikation nicht vorzuziehen wäre? Wie kann es sein, dass Heroin, Kokain oder Cannabis verboten sind, Neuroleptika jedoch nicht? Warum werden uns manche Substanzen vorenthalten, andere jedoch regelrecht aufgedrängt? Warum wird nicht in aller Deutlichkeit gesagt, dass ein Großteil der Drogentoten vor allem auf die Kriminalisierung zurückzuführen ist? Warum werden die Psychiatrie-toten verschwiegen? Sind Opium oder Marihuana wirklich gefährlicher als SSRI, Neuroleptika oder Benzos? Ist der illegale Drogenmarkt gar eine Konkurrenz für Psychiatrie und Pharmaindustrie? Wie sollte eine vernünftige Drogenpolitik aussehen – jenseits von Vorurteilen und Hysterie? Auf Eure Gedanken, Fragen und Anregungen bin ich gespannt – zum Beispiel in der Kommentarfunktion siehe auch:  http://www.seelischegesundheit.net/veranstaltungen/uebersicht/event/20-gegen-drogenmissbrauch-und-drogenhandel http://fairmedia.seelischegesundheit.net/dossiers/psychopharmaka/bedeutung-der-psychopharmaka  http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/neuro-psychiatrische_krankheiten/suchtkrankheiten/article/884112/jahr-2014-drogentote-deutschland.html  http://de.statista.com/statistik/daten/studie/403/umfrage/todesfaelle-durch-den-konsum-illegaler-drogen/  https://www.tagesschau.de/inland/drogenbericht-117.html  http://www.aktionswoche-alkohol.de/hintergrund-alkohol/zahlen-fakten.html  ]]> Thu, 05 May 2016 09:16:37 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/gedanken-zum-tag-gegen-drogenmissbrauch 2971ca7b8bf58ff51fa37b401d1445c4 "Aktionsbündnis Seelische Gesundheit" (eine Initiative der DGPPN) habe ich folgenden Hinweis gefunden: "Am 26. Juni ist der Internationale Tag gegen Drogenmissbrauch und illegalen Drogenhandel der Vereinten Nationen (seit 1987)" Ich nehme an, dass uns zu gegebenem Zeitpunkt die DGPPN erzählen wird, wie böse und schlimm die illegalen Drogen sind, und wie toll und wohltuend doch die Psychiatrie sei. Ich glaube kaum, dass uns das "Aktionsbündnis" hinweisen wird, auf mehrere tausend Menschen, die allein in der BRD aufgrund der Einnahme psychiatrischer Drogen frühzeitig versterben. Auch von den körperlichen und seelischen Folgen eines Dauerkonsums von Neuroleptika und Antidepressiva werden wir in diesem Zusammenhang wohl nix erfahren. Ich möchte hier weder die Gefährlichkeit von illegalen Substanzen verharmlosen, noch die verbrecherischen Strukturen beschönigen, in denen Unsummen mit dem Drogenhandel verdient werden. Allerdings sollte immer wieder und mit aller Deutlichkeit darauf hingewiesen werden, dass gerade durch die Kriminalisierung dieser Drogen hier eine enorme Gewinnspanne erzielt wird. Mit den Gewinnen aus dieser Drogenindustrie wird auch unsere Wirtschaft kräftig angekurbelt. Neben Luxusgütern und schicken Autos kauft die Mafia vor allem Waffen, die die Exportnation Deutschland bereitwillig in (fast alle) Kriegs- und Krisenregionen liefert. Wir werden vor den Gefahren des Konsums illegaler Substanzen gewarnt. Vor den Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Es werden mal wieder Gelder locker gemacht für Aufklärungskampagnen und wir werden hingewiesen auf Beschaffungskriminalität und Verbrechensbekämpfung. Wir erfahren, dass die Zahl der Drogentoten um ein Fünftel gestiegen ist vergangenes Jahr.  So meldete die Tagesschau kürzlich, dass im vergangenen Jahr 1226 Menschen an den Folgen des Drogenkonsums starben - weit weniger, als im Straßenverkehr ums Leben kamen. Vielleicht wird am Rande ja auch noch auf die Gefahren durch den Konsum legaler Drogen verwiesen. "Schätzungen für Deutschland belaufen sich auf etwa 74.000 Todesfälle, die durch riskanten Alkoholkonsum oder durch den kombinierten Konsum von Alkohol und Tabak verursacht werden", können wir lesen auf der Seite zur "Aktionswoche Alkohol", die vom 13. bis 21. Mai stattfinden soll. Auf diese Woche weist die DGPPN mit ihrem "Aktionsbündnis Seelische Gesundheit" nicht hin. Die Gelder, die das Bundesministerium für die "Aktionswoche Alkohol" ausgibt, fließen in andere Taschen. Ende Juni also wird uns die DGPPN auf Zusammenhänge zwischen dem Konsum illegaler Drogen und sogenannten psychischen Erkrankungen hinweisen. Sie wird wohl nicht explizit darauf hinweisen, dass die Konsumenten illegaler Drogen diese in aller Regel freiwillig nehmen (sofern wir bei Sucht noch von Freiwilligkeit sprechen können), obwohl ihnen allerorten davon abgeraten wird und ihnen durch die Kriminalisierung beträchtliche Hürden für Erwerb und Gebrauch in den Weg gelegt werden. Während uns die DGPPN vor den Gefahren durch legale Drogen warnt, verharmlost sie anderen Ortes die Risiken der Psychopharmaka. Da keine Zahlen erhoben werden über Todesfälle durch psychiatrische Behandlung, ist nirgendwo zu lesen, dass in Deutschland zehnmal mehr Menschen durch Psychopharmaka ums Leben kommen als durch illegale Drogen. Die DGPPN wird auch nicht darauf hinweisen, wie viele Menschen hierzulande zur Einnahme von Psychopharmaka gezwungen oder genötigt werden. Oder wie viel Geld in Kampagnen fließt, die das Ziel haben, bei immer mehr Menschen psychische Erkrankungen zu "erkennen" um sie dann der "notwendigen" Versorgung mit Psychopharmaka zuzuführen. Wie wichtig es ist, dass die „psychisch Kranken“ ihre Medikamente einnehmen, wird uns wieder und wieder eingeredet. Hier verrichtet das Aktionsbündnis die Propagandaarbeit für die Pharmaindustrie - finanziert vom Bundesministerium für Gesundheit. Sprich: auf Kosten der Steuerzahler. Im Hinblick auf den 26. Juni frage ich mich, ob ein informierter und selbstbestimmter Umgang mit Drogen der fragwürdigen Verordnungspraxis in der Psychiatrie bis hin zur Zwangsmedikation nicht vorzuziehen wäre? Wie kann es sein, dass Heroin, Kokain oder Cannabis verboten sind, Neuroleptika jedoch nicht? Warum werden uns manche Substanzen vorenthalten, andere jedoch regelrecht aufgedrängt? Warum wird nicht in aller Deutlichkeit gesagt, dass ein Großteil der Drogentoten vor allem auf die Kriminalisierung zurückzuführen ist? Warum werden die Psychiatrie-toten verschwiegen? Sind Opium oder Marihuana wirklich gefährlicher als SSRI, Neuroleptika oder Benzos? Ist der illegale Drogenmarkt gar eine Konkurrenz für Psychiatrie und Pharmaindustrie? Wie sollte eine vernünftige Drogenpolitik aussehen – jenseits von Vorurteilen und Hysterie? Auf Eure Gedanken, Fragen und Anregungen bin ich gespannt – zum Beispiel in der Kommentarfunktion siehe auch:  http://www.seelischegesundheit.net/veranstaltungen/uebersicht/event/20-gegen-drogenmissbrauch-und-drogenhandel http://fairmedia.seelischegesundheit.net/dossiers/psychopharmaka/bedeutung-der-psychopharmaka  http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/neuro-psychiatrische_krankheiten/suchtkrankheiten/article/884112/jahr-2014-drogentote-deutschland.html  http://de.statista.com/statistik/daten/studie/403/umfrage/todesfaelle-durch-den-konsum-illegaler-drogen/  https://www.tagesschau.de/inland/drogenbericht-117.html  http://www.aktionswoche-alkohol.de/hintergrund-alkohol/zahlen-fakten.html  ]]> 0 Mad Pride 2016 in Köln Mad-Pride-Parade in Köln statt. VielFalter sprach mit Rolf, der unter anderem diese Parade mit vorbereitet:]]> Tue, 03 May 2016 11:34:52 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/mad-pride-2016-in-koln 37825e4d536dc6febe5d3db43e6a6ccc Mad-Pride-Parade in Köln statt. VielFalter sprach mit Rolf, der unter anderem diese Parade mit vorbereitet:]]> 0 "Prävention von Zwangsmaßnahmen" - Gespräch mit Martin Zinkler "Prävention von Zwangsmaßnahmen - Menschenrechte und therapeutische Kulturen in der Psychiatrie", herausgegeben von Martin Zinkler, Klaus Laupichler und Margret Osterfeld. Aus gesundheitlichen Gründen habe ich dieses Gespräch zu Hause aufgenommen - ich bitte um Verzeihung für die schlechte Tonqualität. ]]> Wed, 27 Apr 2016 12:12:41 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/pravention-von-zwangsma%c3%9fnahmen-gesprach-mit-martin-zinkler 47fe419c08470a60b472c710b2895f55 "Prävention von Zwangsmaßnahmen - Menschenrechte und therapeutische Kulturen in der Psychiatrie", herausgegeben von Martin Zinkler, Klaus Laupichler und Margret Osterfeld. Aus gesundheitlichen Gründen habe ich dieses Gespräch zu Hause aufgenommen - ich bitte um Verzeihung für die schlechte Tonqualität. ]]> 0 "Das Ende der Megamaschine" - Gespräch mit Buchautor Fabian Scheidler "Das Ende der Megamaschine - Geschicht einer scheiternden Zivilisation" zu einem echten Bestseller entwickelt. Für Radio Dreyeckland habe ich heute mit Fabian Scheidler gesprochen:]]> Mon, 25 Apr 2016 13:55:13 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/das-ende-der-megamaschine-gesprach-mit-buchautor-fabian-scheidler 539a530b2c9746711cda048b8493bb23 "Das Ende der Megamaschine - Geschicht einer scheiternden Zivilisation" zu einem echten Bestseller entwickelt. Für Radio Dreyeckland habe ich heute mit Fabian Scheidler gesprochen:]]> 0 Gespräch mit Emil Zimmermann zu seinem Buch "Der Liebeszauber" Sendung vom 24. März konnten wir Ausschnitte aus einem Gespräch mit dem Medizinsoziologen Emil Zimmermann hören. Sein Buch "Der Liebeszauber" ist vergangenes Jahr imPalmyra-Verlag Heidelberg erschienen. (siehe: http://www.palmyra-verlag.de/ZI-P%20web.pdf) Hier können wir - wie angekündigt - nun die Langversion hören ]]> Thu, 07 Apr 2016 14:00:56 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/erich-zimmermann-zu-seinem-buch-der-liebeszauber 99380b51ea616bfb3febdf5dae625f96 Sendung vom 24. März konnten wir Ausschnitte aus einem Gespräch mit dem Medizinsoziologen Emil Zimmermann hören. Sein Buch "Der Liebeszauber" ist vergangenes Jahr imPalmyra-Verlag Heidelberg erschienen. (siehe: http://www.palmyra-verlag.de/ZI-P%20web.pdf) Hier können wir - wie angekündigt - nun die Langversion hören ]]> 0 "Psychopharmaka machen nicht abhängig" ??? Peter Lehmann schreibt dazu im Rundbrief des BPE: "Pharmahersteller und Schulmediziner verleugnen das Risiko einer körperlichen Abhängigkeit von Antidepressiva und Anti- psychotika. Bei Benzodiazepinen war dies lange Zeit auch der Fall, bis schließlich Gerichte Hersteller und Anwender zu Scha- denersatzzahlungen verurteilten, da sie die Geschädigten nicht rechtzeitig vor dem bekannten Risiko gewarnt hatten. Da Benzodiazepine seit Mitte der 1980er Jahre in Deutschland wegen des Abhängigkeitsrisikos nur noch begrenzt verabreicht werden dürfen, nehmen ihre Verordnungszahlen kontinuierlich ab, dafür diejenigen von Antipsychotika und Antidepressiva kontinuierlich zu. Deren Verabreichung ist verbunden mit der unwahren Information, es bestünde kein Abhängigkeitsrisiko. Dieses einzugestehen würde bedeuten, dass die Verkaufszahlen und damit Gewinne der Pharmaindustrie zurückgingen und die Betroffenen Anspruch auf therapeutische und stationäre Hilfe beim Absetzen und auf Rehamaßnahmen hätten." http://www.antipsychiatrieverlag.de/artikel/bpe-rundbrief/2016.1.8-11.pdf ]]> Fri, 04 Mar 2016 10:46:39 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/psychopharmaka-machen-nicht-abhangig 1bfa4064d573c16f1333b57d19c515de Peter Lehmann schreibt dazu im Rundbrief des BPE: "Pharmahersteller und Schulmediziner verleugnen das Risiko einer körperlichen Abhängigkeit von Antidepressiva und Anti- psychotika. Bei Benzodiazepinen war dies lange Zeit auch der Fall, bis schließlich Gerichte Hersteller und Anwender zu Scha- denersatzzahlungen verurteilten, da sie die Geschädigten nicht rechtzeitig vor dem bekannten Risiko gewarnt hatten. Da Benzodiazepine seit Mitte der 1980er Jahre in Deutschland wegen des Abhängigkeitsrisikos nur noch begrenzt verabreicht werden dürfen, nehmen ihre Verordnungszahlen kontinuierlich ab, dafür diejenigen von Antipsychotika und Antidepressiva kontinuierlich zu. Deren Verabreichung ist verbunden mit der unwahren Information, es bestünde kein Abhängigkeitsrisiko. Dieses einzugestehen würde bedeuten, dass die Verkaufszahlen und damit Gewinne der Pharmaindustrie zurückgingen und die Betroffenen Anspruch auf therapeutische und stationäre Hilfe beim Absetzen und auf Rehamaßnahmen hätten." http://www.antipsychiatrieverlag.de/artikel/bpe-rundbrief/2016.1.8-11.pdf ]]> 0 'VielFalter - Magazin gegen Monokultur' - Sendung vom 26.2.2016 Fri, 04 Mar 2016 10:43:46 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/vielfalter-magazin-gegen-monokultur-sendung-vom-2622016 e9dcf2a65ce5bb7118e74c396d0e8e36 0 Dorothea Buck in 'VielFalter - Magazin gegen Monokultur' "Die Gartenhausbriefe" spricht: ]]> Mon, 22 Feb 2016 19:20:37 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/dorothea-buck-in-vielfalter-magazin-gegen-monokultur cfba3c5803e50e9ae715706a52836ee0 "Die Gartenhausbriefe" spricht: ]]> 0 Cat Balou zu Gast bei VielFalter Januarsendung 2016 konnten wir einige Lieder der freischaffenden Sängerin und Songwriterin Cat Balou hören. Jetzt war sie zu Gast im Studio von Radio Dreyeckland.]]> Mon, 15 Feb 2016 21:41:19 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/cat-balou-zu-gast-bei-vielfalter b6ecbd80493b110709dd57ad05d8927c Januarsendung 2016 konnten wir einige Lieder der freischaffenden Sängerin und Songwriterin Cat Balou hören. Jetzt war sie zu Gast im Studio von Radio Dreyeckland.]]> 0 Detlef Gabel de Clerck stellt 'Campus Vivendi' vor Sun, 24 Jan 2016 08:31:13 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/detlef-gabel-de-clerck-stellt-campus-vivendi-vor d8bbfe1222fc3f6d73f43faa014dff95 0 Gespräch mit Franziska Klinkigt "Wer sein Kind liebt ... Theorie und Praxis der strukturellen Gewalt" lautet der Titel eines Buches von Franziska Klinkigt, das kürzlich im tologo verlag erschienen ist. Anfang Dezember 2015 ergab sich die Möglichkeit, ein Gespräch aufzunehmen, aus dem wir hier Ausschnitte hören können. ]]> Thu, 10 Dec 2015 21:50:58 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/gesprach-mit-franziska-klinkigt 439bf38d6b5e7ed38b3ad722aeffd850 "Wer sein Kind liebt ... Theorie und Praxis der strukturellen Gewalt" lautet der Titel eines Buches von Franziska Klinkigt, das kürzlich im tologo verlag erschienen ist. Anfang Dezember 2015 ergab sich die Möglichkeit, ein Gespräch aufzunehmen, aus dem wir hier Ausschnitte hören können. ]]> 0 Gespräch mit einem Menschen von Kellerkinder. e.V. Thu, 26 Nov 2015 13:03:13 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/gesprach-mit-einem-menschen-von-kellerkinder-ev 5cab7854a668934d29b024daa0da8c61 0 Vorsicht Stufe: Map My Day kartographiert für Barrierefreiheit Thu, 26 Nov 2015 12:28:27 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/vorsicht-stufe-map-my-day-kartographiert-fur-barrierefreiheit ccb33114db22b2033f8ea43bac07c6de 0 Psychiatrie-Enquete, psychiatrische Menschenrechtsverletzungen und humanistische Antipsychiatrie http://peter-lehmann.de/apk]]> Tue, 10 Nov 2015 08:31:36 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/psychiatrie-enquete-psychiatrische-menschenrechtsverletzungen-und-humanistische-antipsychiatrie b4da41f614c29c7cdb061add98ecee3a http://peter-lehmann.de/apk]]> 0 Dr. iur. h.c. Gerhard Strate auf der Jahrestagung des BPE Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener (BPE) e.V. einen Vortrag und las aus seinem Buch "Der Fall Mollath - Vom Versagen der Justiz und Psychiatrie". Nach der Begrüßung durch Doris Steenken stellte sich Herr Strate vor als Anwalt aus Hamburg, der gelegentlich auch in Bayern tätig ist und stellte dann seinem Referat eine Vorbemerkung sowie eine Entschuldigung voran: "Ich muss erstmal voranschicken, dass ich es für eine Ehre halte, vor dem Bundesverband der Pschiatrie-Erfahrenen zu sprechen. Der Bundesverband hat unendlich viel zur Aufklärung über das Wirken der forensischen Psychiatrie geleistet. Ich muss auch hervorheben, dass es immer auch eine große Auszeichnung ist, dass das Bundesverfassungsgericht auch bei allen Entscheidungen, die die Psychiatrie betreffen und deren Wirken, zum Teil unheilvolles Wirken, regelmäßig auch der Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener zu einer Stellungnahme mit aufgefordert wird und das was er vorträgt häufig auch dann in die Entscheidungsgründe eingang findet." Den weiteren Vortrag können wir hier hier hören: ]]> Wed, 28 Oct 2015 08:11:52 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/dr-iur-hc-gerhard-strate-auf-der-jahrestagung-des-bpe 68c805e368889ec6a6dddb19c7199ad3 Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener (BPE) e.V. einen Vortrag und las aus seinem Buch "Der Fall Mollath - Vom Versagen der Justiz und Psychiatrie". Nach der Begrüßung durch Doris Steenken stellte sich Herr Strate vor als Anwalt aus Hamburg, der gelegentlich auch in Bayern tätig ist und stellte dann seinem Referat eine Vorbemerkung sowie eine Entschuldigung voran: "Ich muss erstmal voranschicken, dass ich es für eine Ehre halte, vor dem Bundesverband der Pschiatrie-Erfahrenen zu sprechen. Der Bundesverband hat unendlich viel zur Aufklärung über das Wirken der forensischen Psychiatrie geleistet. Ich muss auch hervorheben, dass es immer auch eine große Auszeichnung ist, dass das Bundesverfassungsgericht auch bei allen Entscheidungen, die die Psychiatrie betreffen und deren Wirken, zum Teil unheilvolles Wirken, regelmäßig auch der Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener zu einer Stellungnahme mit aufgefordert wird und das was er vorträgt häufig auch dann in die Entscheidungsgründe eingang findet." Den weiteren Vortrag können wir hier hier hören: ]]> 0 BPE -Jahrestagung 2015: Vortrag von Ulrich Lewe Wed, 21 Oct 2015 23:42:54 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/bpe-jahrestagung-2015-vortrag-von-ulrich-lewe 33a14e9d744a4d2e542e6bc04b491762 0 'VielFalter' - Sendung vom 24. September 2015 "Krank durch Früherkennung". ]]> Thu, 08 Oct 2015 09:10:13 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/vielfalter-sendung-vom-24-september-2015 70983071d5a86d1b2511d93369ba855f "Krank durch Früherkennung". ]]> 0 'VielFalter' - Livesendung vom 27. August 2015 Reinhard Link, Liedermacher aus Freiburg, der sich mit Schreiben und Musik aus der Krise 'garbeitet' hat. (siehe auch:lieder-meines-lebens.de)]]> Thu, 08 Oct 2015 08:56:08 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/vielfalter-livesendung-vom-27-august-2015 df8bb8530cead0f702238b4a84477682 Reinhard Link, Liedermacher aus Freiburg, der sich mit Schreiben und Musik aus der Krise 'garbeitet' hat. (siehe auch:lieder-meines-lebens.de)]]> 0 30 juli 2015 Thu, 30 Jul 2015 09:22:47 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/30-juli-2015 4000e2cb5523b75feb10b80c2dbccfa3 0 Zum Rücktritt von Herausgeber und Fachbeirat der 'Psych. Pflege Heute' (siehe http://dfpp.de/archiv/Ruecktritt-PPH.pdf) Wir hören Auszüge aus einem Telefonat mit Michael Schulz, dem damaligen Herausgeber der Psych.Pflege Heute ]]> Fri, 26 Jun 2015 22:59:55 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/zum-rucktritt-von-herausgeber-und-fachbeirat-der-psych-pflege-heute 8705255a977c49229dd4d8a577865ab4 (siehe http://dfpp.de/archiv/Ruecktritt-PPH.pdf) Wir hören Auszüge aus einem Telefonat mit Michael Schulz, dem damaligen Herausgeber der Psych.Pflege Heute ]]> 0 Nicht alles schlucken – Ein Film über Krisen und Psychopharmaka (Gespräch mit Piet Stolz) "Nicht alles schlucken – Ein Film über Krisen und Psychopharmaka" ist nach "Raum 4070" der zweite Film von Jana Kalms und Piet Stolz. Gemeinsam mit Filmemacher Sebastian Winkels (-> siehe: Radiobeitrag vom 15.6.2015) haben sie den Trialog ins Kino geholt. Für Radio Dreyeckland führte ich ein längeres Gespräch mit Piet Stolz:]]> Wed, 17 Jun 2015 16:38:00 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/nicht-alles-schlucken-%e2%80%93-ein-film-uber-krisen-und-psychopharmaka-gesprach-mit-piet-stolz f4058a9252d5d8e1c4a99838ea085a99 "Nicht alles schlucken – Ein Film über Krisen und Psychopharmaka" ist nach "Raum 4070" der zweite Film von Jana Kalms und Piet Stolz. Gemeinsam mit Filmemacher Sebastian Winkels (-> siehe: Radiobeitrag vom 15.6.2015) haben sie den Trialog ins Kino geholt. Für Radio Dreyeckland führte ich ein längeres Gespräch mit Piet Stolz:]]> 0 Maison d´Éspérance wurde geschlossen Vortrag von Martin Urban im September 2013). Inzwischen ist auch die Internetpräsenz www.maisondesperance.eu im Netz nicht mehr zu finden. Wie es dazu kam, fragten wir den Projektgründer Martin Urban, Psychologe und Psychotherapeut in Rente.]]> Sat, 02 May 2015 08:17:08 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/maison-d%c2%b4esperance-wurde-geschlossen f543fe586e59268fe70b7ef9cf22bda6 Vortrag von Martin Urban im September 2013). Inzwischen ist auch die Internetpräsenz www.maisondesperance.eu im Netz nicht mehr zu finden. Wie es dazu kam, fragten wir den Projektgründer Martin Urban, Psychologe und Psychotherapeut in Rente.]]> 0 Leserbrief vom 16. April 2015 an die Badische Zeitung http://www.bpe-online.de/infopool/normalitaet/pb/olostiak_leserbrief.htm Sehr geehrte Redaktion, im Zusammenhang mit der Berichterstattung über den tragischen Flugzeugabsturz stellt sich mir die Frage, warum wir nicht erfahren, ob der Co-Pilot Andreas L. unter dem Einfluss von Psychopharmaka stand, und wenn ja, welche Substanzen er genommen hat. Wird diese Frage nicht gestellt? Oder ist mir als Nicht-jeden-Tag-Leser der entsprechende Artikel in Ihrer Zeitung nur entgangen? Insbesondere die Selektiven Serotoninwiederaufnahmehemmer (SSRI) werden mit Suiziden, Amokläufen und Gewaltverbrechen in Zusammenhang gebracht. Fatal in diesem Zusammenhang ist der Umstand, dass in vielen Medien die medikamentöse "Behandlung" von Depression offen beworben wird. Die Wirksamkeit dieser Medikamente ist mehr als fraglich (vor allem auf langfristige Sicht ist ein nicht-medikamentöser Umgang mit Depression erfolgversprechender und auch weitaus weniger schädlich). Dass weiterhin die Gefahren, die von diesen Substanzen ausgehen, verharmlost werden, die angebliche Wirkung schöngeredet wird, und dass weiterhin wider besseres Wissen behauptet wird, dass Antidepressiva nicht abhängig machen, ist ein Skandal! (Wer beim Absetzen einer Substanz mit Entzugs-Symptomatik rechnet, kann doch nicht guten Gewissens behaupten, diese Substanz mache nicht abhängig! Wir erinnern uns, dass die Hersteller von Heroin oder von Valium haben lange behauptet haben, dass ihre Produkte nicht abhängig machen.) Zur weiteren Information hier noch der Hinweis auf die ARD-Doku "Gefährliche Glückspillen" https://www.youtube.com/watch?v=ohB0JUab4ys sowie einen Artikel von Kathrin Zinkant in der Zeit [Forscher wollen dem Prozac-Wahnsinn ein Ende bereiten: Mit einer umfassenden Analyse zeigen sie erneut, dass die beliebtesten aller Antidepressiva gar nicht wirken] http://www.zeit.de/online/2008/09/prozac-studie-usa Der dänische Wissenschaftler Peter C. Gøtzsche gibt in seinem Buch "Tödliche Medizin und organisierte Kriminalität: Die Verbrechen der Pharmaindustrie" (riva Verlag 2014) erschreckende Einblicke über die Machenschaften, mit denen die Industrie die Zulassung dieser Medikamente bewirkt hat. Ein Rezension dieses Buches finden Sie z.B. in der Huffington Post: http://www.huffingtonpost.de/peter-c-goetsche/warum-die-einnahme-von-psychopharmaka-verheerende-auswirkungen-haben-kann_b_6152880.html Mit freundlichen Grüßen und Bitte um Antwort, Mirko Ološtiak ]]> Fri, 17 Apr 2015 11:47:14 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/leserbrief-vom-16-april-2015-an-die-badische-zeitung 28629cccad099a8f12a512db1e7815a4 http://www.bpe-online.de/infopool/normalitaet/pb/olostiak_leserbrief.htm Sehr geehrte Redaktion, im Zusammenhang mit der Berichterstattung über den tragischen Flugzeugabsturz stellt sich mir die Frage, warum wir nicht erfahren, ob der Co-Pilot Andreas L. unter dem Einfluss von Psychopharmaka stand, und wenn ja, welche Substanzen er genommen hat. Wird diese Frage nicht gestellt? Oder ist mir als Nicht-jeden-Tag-Leser der entsprechende Artikel in Ihrer Zeitung nur entgangen? Insbesondere die Selektiven Serotoninwiederaufnahmehemmer (SSRI) werden mit Suiziden, Amokläufen und Gewaltverbrechen in Zusammenhang gebracht. Fatal in diesem Zusammenhang ist der Umstand, dass in vielen Medien die medikamentöse "Behandlung" von Depression offen beworben wird. Die Wirksamkeit dieser Medikamente ist mehr als fraglich (vor allem auf langfristige Sicht ist ein nicht-medikamentöser Umgang mit Depression erfolgversprechender und auch weitaus weniger schädlich). Dass weiterhin die Gefahren, die von diesen Substanzen ausgehen, verharmlost werden, die angebliche Wirkung schöngeredet wird, und dass weiterhin wider besseres Wissen behauptet wird, dass Antidepressiva nicht abhängig machen, ist ein Skandal! (Wer beim Absetzen einer Substanz mit Entzugs-Symptomatik rechnet, kann doch nicht guten Gewissens behaupten, diese Substanz mache nicht abhängig! Wir erinnern uns, dass die Hersteller von Heroin oder von Valium haben lange behauptet haben, dass ihre Produkte nicht abhängig machen.) Zur weiteren Information hier noch der Hinweis auf die ARD-Doku "Gefährliche Glückspillen" https://www.youtube.com/watch?v=ohB0JUab4ys sowie einen Artikel von Kathrin Zinkant in der Zeit [Forscher wollen dem Prozac-Wahnsinn ein Ende bereiten: Mit einer umfassenden Analyse zeigen sie erneut, dass die beliebtesten aller Antidepressiva gar nicht wirken] http://www.zeit.de/online/2008/09/prozac-studie-usa Der dänische Wissenschaftler Peter C. Gøtzsche gibt in seinem Buch "Tödliche Medizin und organisierte Kriminalität: Die Verbrechen der Pharmaindustrie" (riva Verlag 2014) erschreckende Einblicke über die Machenschaften, mit denen die Industrie die Zulassung dieser Medikamente bewirkt hat. Ein Rezension dieses Buches finden Sie z.B. in der Huffington Post: http://www.huffingtonpost.de/peter-c-goetsche/warum-die-einnahme-von-psychopharmaka-verheerende-auswirkungen-haben-kann_b_6152880.html Mit freundlichen Grüßen und Bitte um Antwort, Mirko Ološtiak ]]> 0 'Koo Koo' - Sendung für den 6. April 2015 Sun, 05 Apr 2015 10:24:16 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/koo-koo-sendung-fur-den-6-april-2015 1194175f1412934d630ae30006504e36 0 'Koo Koo' - Magazin für Psychiatriekritik (Sendung vom 29. Januar 2015) Thu, 29 Jan 2015 05:28:56 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/koo-koo-magazin-fur-psychiatriekritik-sendung-vom-29-januar-2015 3da2b47256e4029c702faf344ae777ec 0 'Koo Koo' - Magazin für Psychiatriekritik (Sendung vom 22. Januar 2015) Thu, 22 Jan 2015 07:06:58 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/koo-koo-magazin-fur-psychiatriekritik-sendung-vom-22-januar-2015 55304df08701f1781d1a44dbc3d24ccc 0 Statement einer Psychiatrie-Geschädigten Mon, 05 Jan 2015 21:03:06 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/statement-einer-psychiatrie-geschadigten 9f680417ad5c30760487c9d0b881c0fa 0 'KooKoo' - Magazin für Psychiatriekritik (Dezember 2014) Sendung vom 27. November 2014]]> Tue, 16 Dec 2014 18:24:20 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/kookoo-magazin-fur-psychiatriekritik-dezember-2014 e4f0d28b46ce2960f40e033b7144b71b Sendung vom 27. November 2014]]> 0 RADIO DREYECKLAND BRAUCHT UNTERSTÜTZUNG! RADIO DREYECKLAND BRAUCHT UNTERSTÜTZUNG! Mach es möglich! Bis Jahresende 16.724 €! Würden 1000 Leute bis Jahresende einen Betrag von 16,71 Euro spenden - dann wäre es geschafft! Der Freundeskreis Radio Dreyeckland ist gemeinnützig, Spenden sind steuerlich absetzbar! Spendenkonto: Freundeskreis RDL, IBAN: DE04680900000009320202 / BIC: GENODE61FR1 (Kto. 93 20 20 2, Volksbank Freiburg, BLZ 680 900 00) Oder gleich Mitglied werden: anmeldeformular-freundeskreis.pdf]]> Wed, 10 Dec 2014 18:26:46 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/radio-dreyeckland-braucht-unterstutzung 41e7005df06f34a5264f0be74dfea0c0 RADIO DREYECKLAND BRAUCHT UNTERSTÜTZUNG! Mach es möglich! Bis Jahresende 16.724 €! Würden 1000 Leute bis Jahresende einen Betrag von 16,71 Euro spenden - dann wäre es geschafft! Der Freundeskreis Radio Dreyeckland ist gemeinnützig, Spenden sind steuerlich absetzbar! Spendenkonto: Freundeskreis RDL, IBAN: DE04680900000009320202 / BIC: GENODE61FR1 (Kto. 93 20 20 2, Volksbank Freiburg, BLZ 680 900 00) Oder gleich Mitglied werden: anmeldeformular-freundeskreis.pdf]]> 0 'Koo Koo' - Magazin für Psychiatriekritik (Sendung vom 27. November 2014) http://www.freie-radios.net/67559 ]]> Wed, 10 Dec 2014 18:23:08 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/koo-koo-magazin-fur-psychiatriekritik-sendung-vom-27-november-2014 e43a9d68e6a373fe8a64a5011f5c0d2f http://www.freie-radios.net/67559 ]]> 0 'Koo Koo' - Magazin für Psychiatriekritik (Sendung vom 23. Oktober 2014) Ute Leuner.]]> Thu, 23 Oct 2014 06:50:07 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/koo-koo-magazin-fur-psychiatriekritik-sendung-vom-23-oktober-2014 3071368ee0cd251d6eec5db9d5f6ae9e Ute Leuner.]]> 0 Interview mit Lena Kornyeyeva, Autorin von "Die sedierte Gesellschaft" 'Koo Koo' - Sendung für Psychiatriekritik vom 25.09.2014)]]> Thu, 25 Sep 2014 13:27:14 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/interview-mit-lena-kornyeyeva-autorin-von-die-sedierte-gesellschaft 3ab8e31302db021e9060714e9c0b074d 'Koo Koo' - Sendung für Psychiatriekritik vom 25.09.2014)]]> 0 'Koo Koo' - Sendung vom 31. Juli 2014 "Alphabetbuch" von Frantz Wittkamp geworfen, das Buch "Zwischen mir und mir - Sommerferien in der Psychiatrie" von Charlotte Fritsche vorgestellt, auf die Petition: Neuroleptika Verbot Psychiatrie: Überprüfung der Zulassung aller psychiatrischen Arzneimittel hingewiesen und den Text mit Begründung dieser Petition vorgelesen und auf den Selbsthilfetag der Landesarbeitsgemeinschaft Psychiatrie-Erfahrener Baden-Württemberg im BPE e.V. aufmerksam gemacht. Darüber hinaus gab es Musik vom Podsafe Music Network und zwei Lieder von Daniel Mackler zu hören. (Aufgrund der Begrenztheit des zu Verfügung stehenden Speicherplatzes ist hier ein leicht gekürzter Mitschnitt der Live-Sendung zu hören. Es fehlen das Stück "World Citizen" von der australischen Band 'The Conch' sowie Teile der Moderation und einige Lücken und Versprecher...) ]]> Fri, 01 Aug 2014 13:27:22 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/koo-koo-sendung-vom-31-juli-2014 6827a8da722cb09ac8eb977abe529744 "Alphabetbuch" von Frantz Wittkamp geworfen, das Buch "Zwischen mir und mir - Sommerferien in der Psychiatrie" von Charlotte Fritsche vorgestellt, auf die Petition: Neuroleptika Verbot Psychiatrie: Überprüfung der Zulassung aller psychiatrischen Arzneimittel hingewiesen und den Text mit Begründung dieser Petition vorgelesen und auf den Selbsthilfetag der Landesarbeitsgemeinschaft Psychiatrie-Erfahrener Baden-Württemberg im BPE e.V. aufmerksam gemacht. Darüber hinaus gab es Musik vom Podsafe Music Network und zwei Lieder von Daniel Mackler zu hören. (Aufgrund der Begrenztheit des zu Verfügung stehenden Speicherplatzes ist hier ein leicht gekürzter Mitschnitt der Live-Sendung zu hören. Es fehlen das Stück "World Citizen" von der australischen Band 'The Conch' sowie Teile der Moderation und einige Lücken und Versprecher...) ]]> 0 'Koo Koo' - Sendung vom 24. Juli 2014 Radio Dreyeckland, immer am vierten und am letzten Donnerstag im Monat von 16 bis 17 Uhr on Air im Raum Freiburg auf 102,3 MHz Die Musik in dieser Ausgabe stammt ausnahmslos vom Podsafe Music Network ]]> Thu, 24 Jul 2014 18:07:24 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/koo-koo-sendung-vom-24-juli-2014 46cd63da002396cfc1dde605ebe7828a Radio Dreyeckland, immer am vierten und am letzten Donnerstag im Monat von 16 bis 17 Uhr on Air im Raum Freiburg auf 102,3 MHz Die Musik in dieser Ausgabe stammt ausnahmslos vom Podsafe Music Network ]]> 0 'Koo Koo' - Magazin für Psychiatriekritik (Sendung vom 26. Juni 2014) https://rdl.de/live jeweils am 4. und am letzten Donnerstag im Monat von 16 bis 17 Uhr sowie in der Wiederholung am ersten Montag eines Monats von 20 bis 21 Uhr. In dieser Ausgabe hören wir ein Gespräch mit Kristina, die kürzlich ein Forum für junge Psychiatrie-Erfahrene initiiert hat (siehe www.kjp-forum.de), wir bekommen einen kleinen Akustischen Eindruck von der Demo gegen Zwangspsychiatrie in Giessen, die am 7. Juni stattgefunden hat (Dank an www.meinungsverbrechen.de und wir werfen einen Blick auf die "behindert und verrückt feiern Pride Parade" Den song von Daniel Mackler, seine Filme und viele weitere Infos findet Ihr auf http://wildtruth.net/ Einen lesenswerten (Hintergrund-)Artikel zu den Demos in Giessen findet Ihr auf http://de.indymedia.org/2014/05/354403.shtml Wie Ihr Kontakt aufnehmen könnt, um 'Koo Koo' zu unterstützen oder mitzugestalten, könnt Ihr in der Sendung erfahren. Kontaktaufnahme ist natürlich auch über die Kommentarfunktion möglich... ... und nun: Viel Spass beim Hören!]]> Thu, 26 Jun 2014 10:20:08 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/koo-koo-magazin-fur-psychiatriekritik-sendung-vom-26-juni-2014 c00412e3cc70cc1882e468ca3d35ac6b https://rdl.de/live jeweils am 4. und am letzten Donnerstag im Monat von 16 bis 17 Uhr sowie in der Wiederholung am ersten Montag eines Monats von 20 bis 21 Uhr. In dieser Ausgabe hören wir ein Gespräch mit Kristina, die kürzlich ein Forum für junge Psychiatrie-Erfahrene initiiert hat (siehe www.kjp-forum.de), wir bekommen einen kleinen Akustischen Eindruck von der Demo gegen Zwangspsychiatrie in Giessen, die am 7. Juni stattgefunden hat (Dank an www.meinungsverbrechen.de und wir werfen einen Blick auf die "behindert und verrückt feiern Pride Parade" Den song von Daniel Mackler, seine Filme und viele weitere Infos findet Ihr auf http://wildtruth.net/ Einen lesenswerten (Hintergrund-)Artikel zu den Demos in Giessen findet Ihr auf http://de.indymedia.org/2014/05/354403.shtml Wie Ihr Kontakt aufnehmen könnt, um 'Koo Koo' zu unterstützen oder mitzugestalten, könnt Ihr in der Sendung erfahren. Kontaktaufnahme ist natürlich auch über die Kommentarfunktion möglich... ... und nun: Viel Spass beim Hören!]]> 0 Offener Dialog - Film von Daniel Mackler http://wildtruth.net/dvdsub/de/]]> Tue, 17 Jun 2014 22:09:10 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/offener-dialog-film-von-daniel-mackler 7b991d3ef5b7e304bca27156213067fe http://wildtruth.net/dvdsub/de/]]> 0 'Koo Koo' - Magazin für Psychiatriekritik (Februar 2014) AK Psychiatriekritik der Naturfreundejugend Berlin, , der sich unter Anderem auch mit dem Thema "Shohrelativierung in der Antipsychiatrie" beschäftigt. Der AK Psychiatriekritik, hatte mit einem Hörer_innenbrief kritisiert, dass wir in der Sendung vom 28.11.13 eine Passage aus der Einleitung des Buches "Made in Auschwitz. Psychiatrie: Der unsichtbare Krieg" von Andrzej, Joanna und Caroline Skulski zitiert hatten, ohne den fragwürdigen Titel und den Inhalt des Buches kritisch zu kommentieren. Der Vorwurf des AK-Psychiatriekritik an 'Koo Koo' lautete, trotz "mehrfach von den Skulskis gemachten shoah-relativierenden Äußerungen" den Skulskis eine "Plattform für ihr geschichtsrevisionistisches Weltbild" geboten zu haben...

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Thu, 27 Feb 2014 19:22:32 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/koo-koo-magazin-fur-psychiatriekritik-februar-2014 0eb1ce8e807da16cd523ff38db140b8a AK Psychiatriekritik der Naturfreundejugend Berlin, , der sich unter Anderem auch mit dem Thema "Shohrelativierung in der Antipsychiatrie" beschäftigt. Der AK Psychiatriekritik, hatte mit einem Hörer_innenbrief kritisiert, dass wir in der Sendung vom 28.11.13 eine Passage aus der Einleitung des Buches "Made in Auschwitz. Psychiatrie: Der unsichtbare Krieg" von Andrzej, Joanna und Caroline Skulski zitiert hatten, ohne den fragwürdigen Titel und den Inhalt des Buches kritisch zu kommentieren. Der Vorwurf des AK-Psychiatriekritik an 'Koo Koo' lautete, trotz "mehrfach von den Skulskis gemachten shoah-relativierenden Äußerungen" den Skulskis eine "Plattform für ihr geschichtsrevisionistisches Weltbild" geboten zu haben...

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blick[kiste]* feiert Eröffnung in Freiburg Ein bunt collagierter Flyer, der an vielen Orten in der Stadt zu finden ist, weist auf eine Veranstaltung am kommenden Wochenende hin. Es ist die Eröffnung der blick[kiste]* am 15. und 16. Februar 2014 in der Wiesentalstraße 29. Was die blick[kiste]* ist und wie sich das Programm bei der Eröffnung gestalten wird, hat Mirko bei einem Interview mit Anita, der Initiatorin des Projekts, erfahren. ]]> Wed, 12 Feb 2014 11:02:30 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/blickkiste-feiert-eroffnung-in-freiburg 7f277636f5e2bd6db1239c7a892d1d2f Ein bunt collagierter Flyer, der an vielen Orten in der Stadt zu finden ist, weist auf eine Veranstaltung am kommenden Wochenende hin. Es ist die Eröffnung der blick[kiste]* am 15. und 16. Februar 2014 in der Wiesentalstraße 29. Was die blick[kiste]* ist und wie sich das Programm bei der Eröffnung gestalten wird, hat Mirko bei einem Interview mit Anita, der Initiatorin des Projekts, erfahren. ]]> 0 'Koo Koo' - Rückblick auf den Kulturabend der LAG-PE-BW Thu, 30 Jan 2014 16:00:00 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/koo-koo-ruckblick-auf-den-kulturabend-der-lag-pe-bw 722c3ab93175b61f546c58f3d75b7e1f 0 'Koo Koo' - Sendung gegen Zwangspsychiatrie (Ausgabe vom 23. Januar 2014) "Pflasterritzenflora", aufgelockert durch drei Lieder des Musikkollektivs "Früchte des Zorns"]]> Mon, 20 Jan 2014 15:21:37 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/koo-koo-sendung-gegen-zwangspsychiatrie-ausgabe-vom-23-januar-2014 6575b8c5f2ead976815f4409b5a34ecf "Pflasterritzenflora", aufgelockert durch drei Lieder des Musikkollektivs "Früchte des Zorns"]]> 0 Alternativen zur Psychiatrie? 5 Jahre Maison d´ Éspérance in Südfrankreich "Maison d´Ésperance" in Südfrankreich vorgestellt. Das "Maison d´Ésperance" existiert seit dem Frühjahr 2008. Die Veranstaltung bot einen Rückblick auf die ersten 5 Jahre des Projektes, auf die Erfolge aber auch auf die Grenzen, an welche eine derartige Einrichtung stossen kann. Veranstaltet wurde der Vortrag vom Arbeitskreis AusserStationäre Krisenbegleitung 'ASK!', der in Freiburg einen alternativen Ansatz im Umgang mit seelischen Krisen verwirklichen will. [Kontakt: ASK! (Arbeitsgruppe AußerStationäre Krisenbegleitung) c/o FHG, Schwarzwaldstr.9, 79117 Freiburg]]]> Mon, 30 Sep 2013 00:56:03 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/alternativen-zur-psychiatrie-5-jahrer-maison-d-esperance-in-sudfrankreich b8297421e9ece267110c8618c31a3d4e "Maison d´Ésperance" in Südfrankreich vorgestellt. Das "Maison d´Ésperance" existiert seit dem Frühjahr 2008. Die Veranstaltung bot einen Rückblick auf die ersten 5 Jahre des Projektes, auf die Erfolge aber auch auf die Grenzen, an welche eine derartige Einrichtung stossen kann. Veranstaltet wurde der Vortrag vom Arbeitskreis AusserStationäre Krisenbegleitung 'ASK!', der in Freiburg einen alternativen Ansatz im Umgang mit seelischen Krisen verwirklichen will. [Kontakt: ASK! (Arbeitsgruppe AußerStationäre Krisenbegleitung) c/o FHG, Schwarzwaldstr.9, 79117 Freiburg]]]> 0 Zwangsbehandlungsgesetz in Baden-Württemberg Man könnte sich an Orwells "1984" erinnert fühlen:

"Gesetz verbietet Zwangstherapie in der Psychiatrie"

und

"In der Psychiatrie keine Medikamente unter Zwang mehr"

betitelt das Schwäbische Tagblatt ihre Artikel zur Neufassung des Zwangsbehandlungs-Paragraphen im Unterbringungsgesetz, die am Donnerstag den 20. Juni beschlossen wurde.

Im Untertitel wird es dann schon deutlicher:
"Der Landtag hat neue Regeln für Zwangsbehandlung in der Psychiatrie beschlossen. Alle Fraktionen stimmten dem überarbeiteten Unterbringungsgesetz für psychisch Kranke zu."

Die Neufassung des vom Bundesverfassungsgericht im Oktober 2011 für verfassungswidrig und für nichtig erklärten §8 UBG [siehe http://www.bverfg.de/entscheidungen/rs20111012_2bvr063311.html] soll die psychiatrische Zwangsbehandlung keineswegs verbieten - es soll lediglich der "rechtlichen Grauzone bei der Zwangsbehandlung" ein Ende setzen. [siehe http://www.staatsanzeiger.de/politik-und-verwaltung/nachricht/artikel/zwangsbehandlung-wird-neu-geregelt/]

Doch nicht jeder lässt sich seine Einschätzung vom SPD-geführten Sozialministerium und vom grünen Entertainer Manne Lucha vorkauen:

" Der Landtag von Baden-Württemberg hat am 20.6.2013 ein Gesetz zur Legalisierung psychiatrischer Zwangsbehandlung beschlossen. Rechtsexperten hatten die Parlamentarier im Vorfeld eindringlich gewarnt: Der vorliegende Gesetzentwurf ist nicht nur verfassungswidrig, sondern verstößt auch gegen völkerrechtliche Vereinbarungen. ", schreibt Winston Smith auf dem Blog meinungsverbrechen.de und fährt fort:

" Bei psychiatrischen Zwangsbehandlungen werden persönlichkeitsverändernde, psychiatrische Drogen, vor allem sogenannte Neuroleptika, gewaltsam verabreicht. Dies geschieht nicht nur dann, wenn jemand ausrastet und randaliert, sondern auch, wenn er sich weigert, diese Drogen freiwillig einzunehmen. Für die Verweigerung psychiatrischer Drogen gibt es viele gute Gründe. Neuroleptika verursachen, vor allem bei Dauerkonsum, unheilbare psychische und körperliche Dauerschäden. Gefürchtet sind vor allem sogenannte Spätdyskinesien – unheilbare, entstellende Bewegungsstörungen. Laut verschiedenen wissenschaftlichen Studien verkürzt sich die Lebenserwartung von Neuroleptikakonsumenten um bis zu 32 Jahre. Einer Hochrechnung des Bundesverbands Psychiatrieerfahrener (BPE) zur Folge sterben jährlich alleine in Deutschland bis zu 10000 Menschen an den Folgen psychiatrischer Behandlung. Laut psychiatrischer Lehrmeinung sind sogenannte “psychische Krankheiten” auf neurodegenerative Prozesse zurückzuführen. Gleichzeitig verordnen Psychiater aber zur “Behandlung” sogenannter “psychischer Krankheiten” Substanzen, die erwiesener Maßen eben genau diese neurodegenerativen Prozesse hervorrufen. " [http://www.meinungsverbrechen.de/?p=408]

" Stellen Sie sich vor, im Staat Banania würde ein Teil der Bürger dazu gezwungen, die ungeliebten Produkte und Dienstleistungen einer bestimmten Gruppe von Anbietern zu konsumieren. Diese Bürger würden durch ein Losverfahren ausgewählt. Um keinen Unmut aufkommen zu lassen, würde diese Lotterie als “wissenschaftlich fundierte Diagnostik” getarnt und von hochkarätigen Experten verwirklicht. Diese Fachleute wären Mitarbeiter der Anbieter dieser Produkte und Dienstleistungen. Ihnen obläge es auch, die Zahl der Lose, die den betroffenen Bürger zum Zwangskonsum verpflichten, festzulegen.

Beginnt Dr. Hans Ulrich Gresch seinen aktuellen Artikel
Zwangsbehandlung: Alles Banane?
http://pflasterritzenflora.ppsk.de/zwangsbehandlung-lotterie/
und fährt fort:

" Wenn Sie nun meinen, dass es sich bei dieser Geschichte um einen Kalauer handele oder um eine Episode aus einer schlechten Comedy-Serie, dann sollten Sie folgendes Dokument etwas genauer unter die Lupe nehmen.

Drucksache 15/3588

Um dieses Dokument in den Banania-Kontext einordnen zu können, muss man sich allerdings Folgendes vor Augen halten:

  1. Psychiatrische Diagnosen und Prognosen sind nicht valide; dies bedeutet, dass die damit verbundenen Trefferquoten in etwa zufälligen Resultaten entsprechen. Nehmen wir also einmal an, es gäbe tatsächlich psychisch Kranke, die für sich selbst oder andere gefährlich sind. Ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung sei 1 Prozent. Dann entspräche die psychiatrische Selektion solcher Personen der Ziehung aus einer Urne mit 99 weißen Kugeln und einer roten, wobei die rote den tatsächlich psychisch kranken Gefährlichen repräsentiert.
  2. Richter neigen dazu, den forensischen Gutachten zu entsprechen, die auf Basis solcher Diagnostik und Prognostik verfasst wurden.
  3. Grundlage psychiatrischer Diagnostik sind Diagnosemanuale, die von Psychiatern mit oft engen Beziehungen zur Pharma-Industrie entwickelt wurden. "
    [http://pflasterritzenflora.ppsk.de/zwangsbehandlung-lotterie/]


Aus dem Werner-Fuss-Zentrum in Berlin heißt es:

Der Landtag von Baden-Württemberg hat nun bewiesen, dass er eine Menschenrechts-Verbrecherbande ist !

Stuttgart 20.6.2013: Im Allparteien-Volksgemeinschafts-Konsens hat der Landtag in 5 Minuten im Sozialausschuss die Folterung der Geisteskranken nach ärztlichem Gutdünken beschlossen, siehe die gestern veröffentlichte Drucksache 15/3588

Obwohl allen Abgeordneten des Landtags seit dem 31.5.2013 das Rechtsgutachten von Prof. Narr und Rechtsanwalt Saschenbrecker (inzwischen hier veröffentlicht), die Stellungnahme der Monitoringstelle zur Behindertenrechtskonvention, sowie das Bündnis gegen Folter in der Psychiatrie gedruckt vorlagen, will ein psychiatrisch gleichgeschalteter Landtag foltern lassen. Auch die Argumente des Psychiatrie Chefarztes Martin Zinkler, dass es besser ohne Gewalt geht, und der offene Brief von Dr. Hans Ulrich Gresch, die allen Abgeordneten vorlagen, wurden ignoriert – nur der Wille zur Entwürdigung und Misshandlung soll durchgesetzt werden:
Damit beweist der Landtag von Ba-Wü unter Führung eines Grünen Ministerpräsidenten die bewusste Verachtung

  • der Menschenrechte wie sie in der BRK ausbuchstabiert sind
  • des Grundgesetzes, Artikel 1 Satz 2
  • der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts
  • der Gesetzgebung des Bundesgesetzgebers

Wir empfehlen allen Menschen, Baden-Württemberg solange zu meiden, bis das Bundesverfassungsgericht diese Gesetzgebung wieder genichtet hat, da der Landtag in der heutigen Sitzung wie in einem Geheimverfahren das Gesetz sofort beschlossen hat, siehe Tagesordnung. " [http://www.zwangspsychiatrie.de/2013/06/der-landtag-von-baden-wurttemberg-hat-nun-bewiesen-dass-er-eine-menschenrechts-verbrecherbande-ist/]


Dumm nur, dass Ba-Wü sich mal wieder als Vorreiterin sieht - auch in anderen Ländern erfüllen die entsprechenden Gesetze keineswegs die Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts. An deren Neufassung wird bereits gearbeitet....

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Sat, 22 Jun 2013 04:41:00 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/zwangsbehandlungsgesetz-in-baden-wurttemberg cb8b36a981abbe891741b60e83492f58 Man könnte sich an Orwells "1984" erinnert fühlen:

"Gesetz verbietet Zwangstherapie in der Psychiatrie"

und

"In der Psychiatrie keine Medikamente unter Zwang mehr"

betitelt das Schwäbische Tagblatt ihre Artikel zur Neufassung des Zwangsbehandlungs-Paragraphen im Unterbringungsgesetz, die am Donnerstag den 20. Juni beschlossen wurde.

Im Untertitel wird es dann schon deutlicher:
"Der Landtag hat neue Regeln für Zwangsbehandlung in der Psychiatrie beschlossen. Alle Fraktionen stimmten dem überarbeiteten Unterbringungsgesetz für psychisch Kranke zu."

Die Neufassung des vom Bundesverfassungsgericht im Oktober 2011 für verfassungswidrig und für nichtig erklärten §8 UBG [siehe http://www.bverfg.de/entscheidungen/rs20111012_2bvr063311.html] soll die psychiatrische Zwangsbehandlung keineswegs verbieten - es soll lediglich der "rechtlichen Grauzone bei der Zwangsbehandlung" ein Ende setzen. [siehe http://www.staatsanzeiger.de/politik-und-verwaltung/nachricht/artikel/zwangsbehandlung-wird-neu-geregelt/]

Doch nicht jeder lässt sich seine Einschätzung vom SPD-geführten Sozialministerium und vom grünen Entertainer Manne Lucha vorkauen:

" Der Landtag von Baden-Württemberg hat am 20.6.2013 ein Gesetz zur Legalisierung psychiatrischer Zwangsbehandlung beschlossen. Rechtsexperten hatten die Parlamentarier im Vorfeld eindringlich gewarnt: Der vorliegende Gesetzentwurf ist nicht nur verfassungswidrig, sondern verstößt auch gegen völkerrechtliche Vereinbarungen. ", schreibt Winston Smith auf dem Blog meinungsverbrechen.de und fährt fort:

" Bei psychiatrischen Zwangsbehandlungen werden persönlichkeitsverändernde, psychiatrische Drogen, vor allem sogenannte Neuroleptika, gewaltsam verabreicht. Dies geschieht nicht nur dann, wenn jemand ausrastet und randaliert, sondern auch, wenn er sich weigert, diese Drogen freiwillig einzunehmen. Für die Verweigerung psychiatrischer Drogen gibt es viele gute Gründe. Neuroleptika verursachen, vor allem bei Dauerkonsum, unheilbare psychische und körperliche Dauerschäden. Gefürchtet sind vor allem sogenannte Spätdyskinesien – unheilbare, entstellende Bewegungsstörungen. Laut verschiedenen wissenschaftlichen Studien verkürzt sich die Lebenserwartung von Neuroleptikakonsumenten um bis zu 32 Jahre. Einer Hochrechnung des Bundesverbands Psychiatrieerfahrener (BPE) zur Folge sterben jährlich alleine in Deutschland bis zu 10000 Menschen an den Folgen psychiatrischer Behandlung. Laut psychiatrischer Lehrmeinung sind sogenannte “psychische Krankheiten” auf neurodegenerative Prozesse zurückzuführen. Gleichzeitig verordnen Psychiater aber zur “Behandlung” sogenannter “psychischer Krankheiten” Substanzen, die erwiesener Maßen eben genau diese neurodegenerativen Prozesse hervorrufen. " [http://www.meinungsverbrechen.de/?p=408]

" Stellen Sie sich vor, im Staat Banania würde ein Teil der Bürger dazu gezwungen, die ungeliebten Produkte und Dienstleistungen einer bestimmten Gruppe von Anbietern zu konsumieren. Diese Bürger würden durch ein Losverfahren ausgewählt. Um keinen Unmut aufkommen zu lassen, würde diese Lotterie als “wissenschaftlich fundierte Diagnostik” getarnt und von hochkarätigen Experten verwirklicht. Diese Fachleute wären Mitarbeiter der Anbieter dieser Produkte und Dienstleistungen. Ihnen obläge es auch, die Zahl der Lose, die den betroffenen Bürger zum Zwangskonsum verpflichten, festzulegen.

Beginnt Dr. Hans Ulrich Gresch seinen aktuellen Artikel
Zwangsbehandlung: Alles Banane?
http://pflasterritzenflora.ppsk.de/zwangsbehandlung-lotterie/
und fährt fort:

" Wenn Sie nun meinen, dass es sich bei dieser Geschichte um einen Kalauer handele oder um eine Episode aus einer schlechten Comedy-Serie, dann sollten Sie folgendes Dokument etwas genauer unter die Lupe nehmen.

Drucksache 15/3588

Um dieses Dokument in den Banania-Kontext einordnen zu können, muss man sich allerdings Folgendes vor Augen halten:

  1. Psychiatrische Diagnosen und Prognosen sind nicht valide; dies bedeutet, dass die damit verbundenen Trefferquoten in etwa zufälligen Resultaten entsprechen. Nehmen wir also einmal an, es gäbe tatsächlich psychisch Kranke, die für sich selbst oder andere gefährlich sind. Ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung sei 1 Prozent. Dann entspräche die psychiatrische Selektion solcher Personen der Ziehung aus einer Urne mit 99 weißen Kugeln und einer roten, wobei die rote den tatsächlich psychisch kranken Gefährlichen repräsentiert.
  2. Richter neigen dazu, den forensischen Gutachten zu entsprechen, die auf Basis solcher Diagnostik und Prognostik verfasst wurden.
  3. Grundlage psychiatrischer Diagnostik sind Diagnosemanuale, die von Psychiatern mit oft engen Beziehungen zur Pharma-Industrie entwickelt wurden. "
    [http://pflasterritzenflora.ppsk.de/zwangsbehandlung-lotterie/]


Aus dem Werner-Fuss-Zentrum in Berlin heißt es:

Der Landtag von Baden-Württemberg hat nun bewiesen, dass er eine Menschenrechts-Verbrecherbande ist !

Stuttgart 20.6.2013: Im Allparteien-Volksgemeinschafts-Konsens hat der Landtag in 5 Minuten im Sozialausschuss die Folterung der Geisteskranken nach ärztlichem Gutdünken beschlossen, siehe die gestern veröffentlichte Drucksache 15/3588

Obwohl allen Abgeordneten des Landtags seit dem 31.5.2013 das Rechtsgutachten von Prof. Narr und Rechtsanwalt Saschenbrecker (inzwischen hier veröffentlicht), die Stellungnahme der Monitoringstelle zur Behindertenrechtskonvention, sowie das Bündnis gegen Folter in der Psychiatrie gedruckt vorlagen, will ein psychiatrisch gleichgeschalteter Landtag foltern lassen. Auch die Argumente des Psychiatrie Chefarztes Martin Zinkler, dass es besser ohne Gewalt geht, und der offene Brief von Dr. Hans Ulrich Gresch, die allen Abgeordneten vorlagen, wurden ignoriert – nur der Wille zur Entwürdigung und Misshandlung soll durchgesetzt werden:
Damit beweist der Landtag von Ba-Wü unter Führung eines Grünen Ministerpräsidenten die bewusste Verachtung

  • der Menschenrechte wie sie in der BRK ausbuchstabiert sind
  • des Grundgesetzes, Artikel 1 Satz 2
  • der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts
  • der Gesetzgebung des Bundesgesetzgebers

Wir empfehlen allen Menschen, Baden-Württemberg solange zu meiden, bis das Bundesverfassungsgericht diese Gesetzgebung wieder genichtet hat, da der Landtag in der heutigen Sitzung wie in einem Geheimverfahren das Gesetz sofort beschlossen hat, siehe Tagesordnung. " [http://www.zwangspsychiatrie.de/2013/06/der-landtag-von-baden-wurttemberg-hat-nun-bewiesen-dass-er-eine-menschenrechts-verbrecherbande-ist/]


Dumm nur, dass Ba-Wü sich mal wieder als Vorreiterin sieht - auch in anderen Ländern erfüllen die entsprechenden Gesetze keineswegs die Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts. An deren Neufassung wird bereits gearbeitet....

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"Koo Koo" - Magazin gegen Zwangspsychiatrie (Sendung vom 16. April 2013) "Koo Koo" - die Sendung gegen Zwangspsychiatrie war von 2012 bis 2015 im Sendegebiet von Radio Dreyeckland sowie weltweit im Livestream zu empfangen. Seit 2015 läuft die Sendung unter dem Namen 'VielFalter - Magazin gegen Monokultur und für Inklusion' und wird jeweils am vierten und am letzten Donnerstag des Monats um 16 Uhr ausgestrahlt.

In dieser Ausgabe kommen zu Wort: Rechtsanwalt Dr. Eckart Wähner, Mit-Initiator der Internetseite zwangsbehandlung.psychiatrierecht.de sowie Hans-Ludwig Siemen, Autor des Buches "Das Grauen ist vorprogrammiert - Psychiatrie zwischen Faschismus und Atomkrieg". Desweiteren gibt es Musik vom Podsafe Music Network und einen kurzen Hinweis auf das Bündnis gegen Folter in der Psychiatrie Inzwischen ist das Podsafe Music Network leider nicht mehr erreichbar. Die Band .22 findet Ihr jedoch auch auf facebook]]> Mon, 29 Apr 2013 21:00:39 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/koo-koo-magazin-gegen-zwangspsychiatrie-sendung-vom-16-april-2013 1786963bae09c4233ad73c0c81760859 "Koo Koo" - die Sendung gegen Zwangspsychiatrie war von 2012 bis 2015 im Sendegebiet von Radio Dreyeckland sowie weltweit im Livestream zu empfangen. Seit 2015 läuft die Sendung unter dem Namen 'VielFalter - Magazin gegen Monokultur und für Inklusion' und wird jeweils am vierten und am letzten Donnerstag des Monats um 16 Uhr ausgestrahlt.

In dieser Ausgabe kommen zu Wort: Rechtsanwalt Dr. Eckart Wähner, Mit-Initiator der Internetseite zwangsbehandlung.psychiatrierecht.de sowie Hans-Ludwig Siemen, Autor des Buches "Das Grauen ist vorprogrammiert - Psychiatrie zwischen Faschismus und Atomkrieg". Desweiteren gibt es Musik vom Podsafe Music Network und einen kurzen Hinweis auf das Bündnis gegen Folter in der Psychiatrie Inzwischen ist das Podsafe Music Network leider nicht mehr erreichbar. Die Band .22 findet Ihr jedoch auch auf facebook]]> 0 01:01:48 "Koo Koo" - Magazin gegen Zwangspsychiatrie (Sendung vom 19. März 2013) "Koo Koo" - die Sendung gegen Zwangspsychiatrie ist jeden dritten Dienstag im Monat von 16 bis 17 Uhr MEZ im Sendegebiet von Radio Dreyeckland sowie weltweit im livestream zu empfangen (das nächste mal am Dienstag den 16. April 2013).

In dieser Sendung hören wir Ausschnitte aus einem Gespräch mit Thomas Foth, Autor des kürzlich erschienen Buches "Caring and Killing - Nursing and Psychiatric Practice in Germany, 1931-1943". Thomas Foth hat sich in seinem Buch mit der Rolle der Pflege bei der Ermordung von Psychiatrie-Patienten auseinandergesetzt.

Anhören (Länge: 58:33 min)

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Wed, 20 Mar 2013 10:58:42 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/koo-koo-magazin-gegen-zwangspsychiatrie-sendung-vom-19-marz-2013 ba05f1733baa202f80eacf4145e39d26 "Koo Koo" - die Sendung gegen Zwangspsychiatrie ist jeden dritten Dienstag im Monat von 16 bis 17 Uhr MEZ im Sendegebiet von Radio Dreyeckland sowie weltweit im livestream zu empfangen (das nächste mal am Dienstag den 16. April 2013).

In dieser Sendung hören wir Ausschnitte aus einem Gespräch mit Thomas Foth, Autor des kürzlich erschienen Buches "Caring and Killing - Nursing and Psychiatric Practice in Germany, 1931-1943". Thomas Foth hat sich in seinem Buch mit der Rolle der Pflege bei der Ermordung von Psychiatrie-Patienten auseinandergesetzt.

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Zwangsbehandlungsgesetz: Menschenrechtsanwalt stellt Strafanzeige Strafanzeige gegen Bundesjustitministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, gegen den Baden-Württembergischen Justizminister Rainer Stickelberger und gegen unbekannt wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung in einer Vielzahl von Fällen sowie wegen versuchter schwerer Körperverletzung in einer Vielzahl von Fällen der Staatsanwaltschaft zugestellt. Auftraggeberin dieser Strafanzeige ist die Bundesarbeitsgemeinschaft Psychiatrie-Erfahrener ("die bpe" - nicht zu verwechseln mit dem Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener BPE e.V.) Wir fragten nach, was es mit dieser Anzeige auf sich hat: ]]> Tue, 12 Feb 2013 17:27:13 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/zwangsbehandlungsgesetz-menschenrechtsanwalt-stellt-strafanzeige 0a1b9147e7e8a3c04388eb4de117e33a Strafanzeige gegen Bundesjustitministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, gegen den Baden-Württembergischen Justizminister Rainer Stickelberger und gegen unbekannt wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung in einer Vielzahl von Fällen sowie wegen versuchter schwerer Körperverletzung in einer Vielzahl von Fällen der Staatsanwaltschaft zugestellt. Auftraggeberin dieser Strafanzeige ist die Bundesarbeitsgemeinschaft Psychiatrie-Erfahrener ("die bpe" - nicht zu verwechseln mit dem Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener BPE e.V.) Wir fragten nach, was es mit dieser Anzeige auf sich hat: ]]> 0 Martin Zinkler zur Neuregelung der Zwangsbehandlung im Betreuungsrecht offenen Brief an Frau Justizministerin Leutheuser-Schnarrenberger verfasst, aus dem hervorgeht, dass auf eine gesetzliche Grundlage zur medikamentösen Zwangsbehandlung verzichtet werden kann. (siehe auch freie-radios.net/52394 - dort sind noch weitere Ausschnitte aus dem Gespräch nachhörbar)]]> Thu, 29 Nov 2012 13:50:34 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/martin-zinkler-zur-neuregelung-der-zwangsbehandlung-im-betreuungsrecht 0ed764fdc775b417a1b1184321985dc4 offenen Brief an Frau Justizministerin Leutheuser-Schnarrenberger verfasst, aus dem hervorgeht, dass auf eine gesetzliche Grundlage zur medikamentösen Zwangsbehandlung verzichtet werden kann. (siehe auch freie-radios.net/52394 - dort sind noch weitere Ausschnitte aus dem Gespräch nachhörbar)]]> 0 "Foltergesetz" ohne Parlamentarische Debatte? Tue, 13 Nov 2012 12:14:52 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/foltergesetz-ohne-parlamentarische-debatte d5b5615b67bb808547c9cf64d6e7e1da 0 August 2012, ZfP Emmendingen: Ein Patient berichtet Wed, 31 Oct 2012 14:34:39 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/august-2012-zfp-emmendingen-ein-patient-berichtet f55f1bec2bee3cef6872723758d2ed54 0 Grundgesetz, Artikel 19 Fri, 19 Oct 2012 12:09:41 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/grundgesetz-artikel-19 c3482ed30eff65e1506ef7d5950ba0c6 0 Saila: Für eine gewaltfreie Psychiatrie Thu, 18 Oct 2012 15:47:16 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/saila-fur-eine-gewaltfreie-psychiatrie bf3e4b517f134926164b3aed1fc967bc 0 Ein "Mitarbeiter" des Reha-Verein berichtet:: rdl.de / radio dreyeckland]]> Fri, 13 Jul 2012 22:05:11 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/ein-mitarbeiter-des-reha-verein-berichtet 2aacd5b20b05b8c723abc9a7e14f36f5 rdl.de / radio dreyeckland]]> 0 Koo Koo - Für echte Alternativen zur Psychiatrie www.weglaufhaus.de bestellt werden. 'Koo Koo' bringt Euch Ausschnitte aus den Ansprachen zu Gehör... Baden-Württembergs Sozialministerin Katrin Altpeter will informiert werden, wenn in Baden-Württembergs Psychiatrien trotz des Verfassungsgerichtsurteils noch Zwangsbehandlungen stattfinden. Wer von konkreten Fällen weiss, kann sich an das Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden-Württemberg, Schellingstraße 15, 70174 Stuttgart wenden. Auch die Landesarbeitsgemeinschaft Psychiatrie-Erfahrener im BPE ist an diesen Informationen interessiert: www.lag-psychiatrie-erfahrene-bw.de Die Musik in dieser Sendung stammt von "Über Allem thront das Flug" sowie von der Freiburger Formation "alias", eine Gruppe um den Sänger und Komponisten Divo (weitere Kostproben seines Schaffens finden wir auf youtube.com/user/licorath
Anhören (Länge: 58:54 min)

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"Koo Koo" ist im Sendegebiet von Radio Dreyeckland sowie weltweit als livestream regelmäßig am dritten Dienstag im Monat von 16 bis 17 Uhr zu empfangen (das nächste mal am Dienstag den 17. Juli 2012).

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Thu, 21 Jun 2012 08:26:06 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/koo-koo-fur-echte-alternativen-zur-psychiatrie d2b19a04476180bc3caa25726720430f www.weglaufhaus.de bestellt werden. 'Koo Koo' bringt Euch Ausschnitte aus den Ansprachen zu Gehör... Baden-Württembergs Sozialministerin Katrin Altpeter will informiert werden, wenn in Baden-Württembergs Psychiatrien trotz des Verfassungsgerichtsurteils noch Zwangsbehandlungen stattfinden. Wer von konkreten Fällen weiss, kann sich an das Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden-Württemberg, Schellingstraße 15, 70174 Stuttgart wenden. Auch die Landesarbeitsgemeinschaft Psychiatrie-Erfahrener im BPE ist an diesen Informationen interessiert: www.lag-psychiatrie-erfahrene-bw.de Die Musik in dieser Sendung stammt von "Über Allem thront das Flug" sowie von der Freiburger Formation "alias", eine Gruppe um den Sänger und Komponisten Divo (weitere Kostproben seines Schaffens finden wir auf youtube.com/user/licorath
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"Koo Koo" ist im Sendegebiet von Radio Dreyeckland sowie weltweit als livestream regelmäßig am dritten Dienstag im Monat von 16 bis 17 Uhr zu empfangen (das nächste mal am Dienstag den 17. Juli 2012).

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Für Menschenrechte und gegen Zwangsbehandlung in der Psychiatrie Mon, 28 May 2012 13:55:33 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/fur-menschenrechte-und-gegen-zwangsbehandlung-in-der-psychiatrie 8c330d550d1c540930d85223d46c7ad9 0 Der PatVerfü-Spot im Radio - mit Nina Hagen Download

Spot ansehen auf www.patverfue.de]]>
Fri, 25 May 2012 23:50:51 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/der-patverfu-spot-im-radio-mit-nina-hagen e6e30063eddf2c49a782ecc50788f455 Download

Spot ansehen auf www.patverfue.de]]>
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"Koo Koo" - Antipsychiatrische Sendung auf Radio Dreyeckland "Koo Koo" - die Sendung gegen Zwangspsychiatrie  ist von nun an regelmäßig am dritten Dienstag im Monat von 16 bis 17 Uhr im Sendegebiet von Radio Dreyeckland sowie weltweit im livestream zu empfangen (das nächste mal am Dienstag den 19. Juni 2012).

Schwerpunkt der heutigen Sendung ist die Debatte um Zwangsbehandlung in Baden-Württemberg.

Links zu den erwähnten Blogs und Internetseiten:

Podsafe Music Network: http://www.musicalley.com/

Artikel auf meinungsverbrechen.de: http://www.meinungsverbrechen.de/?p=228

Beiträge auf psychiatrienogo: http://psychiatrienogo.wordpress.com/

"Zyprexa wertvoller als Gold?" auf http://vielfalter.podspot.de/

Die Kampagne "Zwangsbehandlung illegal" von zwangspsychiatrie.de: http://www.zwangspsychiatrie.de/kampagnen/zwangsbehandlung-illegal/ 

Freiheit zur Krankheit: http://www.freiheit-zur-krankheit.blog.de/

Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener (BPE) e.V.: http://www.bpe-online.de/

Anhören (Länge: 61.28 min) 

Download]]>
Tue, 15 May 2012 16:00:00 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/koo-koo-antipsychiatrische-sendung-auf-radio-dreyeckland 5952316e7353cd2d42c388d2b29cd180 "Koo Koo" - die Sendung gegen Zwangspsychiatrie  ist von nun an regelmäßig am dritten Dienstag im Monat von 16 bis 17 Uhr im Sendegebiet von Radio Dreyeckland sowie weltweit im livestream zu empfangen (das nächste mal am Dienstag den 19. Juni 2012).

Schwerpunkt der heutigen Sendung ist die Debatte um Zwangsbehandlung in Baden-Württemberg.

Links zu den erwähnten Blogs und Internetseiten:

Podsafe Music Network: http://www.musicalley.com/

Artikel auf meinungsverbrechen.de: http://www.meinungsverbrechen.de/?p=228

Beiträge auf psychiatrienogo: http://psychiatrienogo.wordpress.com/

"Zyprexa wertvoller als Gold?" auf http://vielfalter.podspot.de/

Die Kampagne "Zwangsbehandlung illegal" von zwangspsychiatrie.de: http://www.zwangspsychiatrie.de/kampagnen/zwangsbehandlung-illegal/ 

Freiheit zur Krankheit: http://www.freiheit-zur-krankheit.blog.de/

Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener (BPE) e.V.: http://www.bpe-online.de/

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Schäden durch Neuroleptika - ein Opfer berichtet Mon, 14 May 2012 21:22:17 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/schaden-durch-neuroleptika-ein-opfer-berichtet dc9582b669aee8430666da8499691f25 0 Zyprexa wertvoller als Gold? Fri, 20 Apr 2012 16:42:25 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/udo-pohlmann-vergleicht-den-handelswert-von-zyprexa-mit-dem-handelswert-von-gold e0cd866d187a5c09eb7d31620c2f79ef 0 "Das geheimnisvolle innere Zimmer" - Beitrag von Regina Bellion "Auf der Suche nach dem Rosengarten" ihre persönlichen Erfahrungen. Zu finden ist ihr Vortrag in der Dokumentation des Kongresses unter dem Titel "Das geheimnisvolle innere Zimmer" siehe auch: http://www.antipsychiatrieverlag.de/verlag/titel/leseprobe/9783925931277.pdf Weitere interessante Links finden wir im Infopool Selbsthilfe des Bundesverband Psychiatrie-Erfahrene (BPE)]]> Thu, 27 Oct 2011 00:21:58 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/regina-bellion 622442a34535e9faa13573187d6eb470 "Auf der Suche nach dem Rosengarten" ihre persönlichen Erfahrungen. Zu finden ist ihr Vortrag in der Dokumentation des Kongresses unter dem Titel "Das geheimnisvolle innere Zimmer" siehe auch: http://www.antipsychiatrieverlag.de/verlag/titel/leseprobe/9783925931277.pdf Weitere interessante Links finden wir im Infopool Selbsthilfe des Bundesverband Psychiatrie-Erfahrene (BPE)]]> 0 "Schnupfen im Kopf" - Interview mit Regisseurin Gamma Bak "Schnupfen im Kopf" in Freiburg Premiere. Regisseurin Gamma Bak war anwesend und wir haben für Radio Dreyeckland ein Gespräch aufgezeichnet:]]> Mon, 22 Nov 2010 10:35:53 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/schnupfen-im-kopf-interview-mit-regisseurin-gamma-bak 0cda1eabd0a6cdaebda201ebe8460982 "Schnupfen im Kopf" in Freiburg Premiere. Regisseurin Gamma Bak war anwesend und wir haben für Radio Dreyeckland ein Gespräch aufgezeichnet:]]> 0 30 Jahre Irren-Offensive: Verleihung des Freiheitspreises an Wolf-Dieter Narr Mon, 18 Oct 2010 13:54:48 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/30-jahre-irren-offensive 3246adc5e7a4f190717ad64a06eecaee 0 Prozessauftakt Castor-Gleisblockade http://bloxberg.blogsport.de/
Prozessauftakt Castor-Gleisblockade [ www.cinerebelde.org ] Videoclip 5:34 Minuten]]>
Mon, 11 Oct 2010 09:12:13 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/prozess-auftakt-im-castor-verfahren bb2eb7097257473cdea14c4e78673900 http://bloxberg.blogsport.de/
Prozessauftakt Castor-Gleisblockade [ www.cinerebelde.org ] Videoclip 5:34 Minuten]]>
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Dokumentation: "Punkt12" vom 15. Juli 2010 Radio Dreyeckland, wo sie dann auch online nachhörbar sind. Zusätzlich ist ein guter Teil der Interviews auch auf freie-radios.net zu finden... Um meinen kostenpflichtigen Speicherplatz diesen Monat nicht wieder verfallen zu lassen, sei hier das Mittagsmagazin "Punkt12" vom 15.7. dokumentiert - habe bei der Musikauswahl darauf geachtet, nur GEMA-freie Stücke zu spielen. Inhaltlich geht es um Sonnen- und Atomstrom und um CCS - die Einzelbeiträge findet ihr auf freie-radios.net . Desweiteren gibt es ein Interview mit Katharina Mohr vom Theater Freiburg sowie einige Veranstaltungshinweise für Donnerstag den 15. Juli in Freiburg Viel Spass beim Hören]]> Fri, 16 Jul 2010 10:06:17 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/punkt12-vom-15-juli-2010 046cc75ad4673683dae32ca155106fca Radio Dreyeckland, wo sie dann auch online nachhörbar sind. Zusätzlich ist ein guter Teil der Interviews auch auf freie-radios.net zu finden... Um meinen kostenpflichtigen Speicherplatz diesen Monat nicht wieder verfallen zu lassen, sei hier das Mittagsmagazin "Punkt12" vom 15.7. dokumentiert - habe bei der Musikauswahl darauf geachtet, nur GEMA-freie Stücke zu spielen. Inhaltlich geht es um Sonnen- und Atomstrom und um CCS - die Einzelbeiträge findet ihr auf freie-radios.net . Desweiteren gibt es ein Interview mit Katharina Mohr vom Theater Freiburg sowie einige Veranstaltungshinweise für Donnerstag den 15. Juli in Freiburg Viel Spass beim Hören]]> 0 Warum ist die flächendeckende Versorgung durch Hebammen in Gefahr? Tue, 29 Jun 2010 10:39:34 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/warum-ist-die-flachendeckende-versorgung-durch-hebammen-in-gefahr 18e75e00394504b3bad5f867188e8edf 0 Breite Bewegung in Österreich für Ausstieg aus EURATOM Am 25. März wurde die Europäische Atomgemeinschaft (EURATOM) 53 Jahre alt. In Österreich gibt es seit einiger Zeit eine Kampagne gegen EURATOM - seit 19. Februar werden Unterschriften für ein Bürgerbegehren gesammelt. Nach einigen einführenden Worten hören wir ein Interview mit Roland Egger von atomstopp.at]]> Fri, 26 Mar 2010 09:53:18 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/breite-bewegung-in-osterreich-fur-ausstieg-aus-euratom 88cd18337176bc598ee7fb518a3b2c2c Am 25. März wurde die Europäische Atomgemeinschaft (EURATOM) 53 Jahre alt. In Österreich gibt es seit einiger Zeit eine Kampagne gegen EURATOM - seit 19. Februar werden Unterschriften für ein Bürgerbegehren gesammelt. Nach einigen einführenden Worten hören wir ein Interview mit Roland Egger von atomstopp.at]]> 0 Ölpalmplantagen sind keine Wälder !!! Umweltinstitut in München, das gemeinsam mit Rettet den Regenwald eine Kampagne gegen diese Pläne gestartet hat. Der zweite Beitrag ist die Reaktion eines Hörers, der kürzlich aus Costa Rica zurückgekehrt ist.

Und hier noch ein kurzes Video zum Thema Palmöl: ]]>
Fri, 12 Mar 2010 11:25:48 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/olpalmplantagen-sind-keine-walder a11ea128cd5d3efcb7cee088348b6a37 Umweltinstitut in München, das gemeinsam mit Rettet den Regenwald eine Kampagne gegen diese Pläne gestartet hat. Der zweite Beitrag ist die Reaktion eines Hörers, der kürzlich aus Costa Rica zurückgekehrt ist.

Und hier noch ein kurzes Video zum Thema Palmöl: ]]>
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Über 4000 Kraniche für die Bundeskanzlerin Radio Dreyeckland:

...ein kleines Update gabs noch im Morgenradio vom 5. März... ]]>
Mon, 08 Mar 2010 19:57:47 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/uber-4000-kraniche-fur-die-bundeskanzlerin a7ecf2e8a318cc472756c6686741fdc4 Radio Dreyeckland:

...ein kleines Update gabs noch im Morgenradio vom 5. März... ]]>
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Gespräch mit Werner Boote, Regisseur von Plastic Planet

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Mon, 08 Mar 2010 19:45:50 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/gesprach-mit-werner-boote-regisseur-von-plastic-planet 821b7526c8f619cf7465a8fb9e01225b

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Protest gegen Olympia Weitere Infos auf no2010.com]]> Sat, 20 Feb 2010 15:16:12 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/protest-gegen-olympia 2a3a643d6458e166d9864d8786e86645 Weitere Infos auf no2010.com]]> 0 Die Kehrseite der Medallie Radio Dreyeckland haben wir uns am 18. Februar mit der Kritik an den olympischen Winterspielen beschäftigt. Zu hören sind: Auszüge eines Interviews mit Peter Schwarzbauer vom Arbeitskreis Indianer Nordamerikas (AKIN), das Jürgen Plank für ORANGE 94.0 geführt hat, sowie ein Gespräch mit Helena Nyberg von INCOMINDIOS Schweiz. Das Musikstück "We've got to find a solution" stammt von The Undercover Hippy ]]> Fri, 19 Feb 2010 11:52:56 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/die-kehrseite-der-medallie 41ccf6801e40d4e5671b82a68769031f Radio Dreyeckland haben wir uns am 18. Februar mit der Kritik an den olympischen Winterspielen beschäftigt. Zu hören sind: Auszüge eines Interviews mit Peter Schwarzbauer vom Arbeitskreis Indianer Nordamerikas (AKIN), das Jürgen Plank für ORANGE 94.0 geführt hat, sowie ein Gespräch mit Helena Nyberg von INCOMINDIOS Schweiz. Das Musikstück "We've got to find a solution" stammt von The Undercover Hippy ]]> 0 Buchvorstellung: "Wir Schwätzer im Treibhaus" Beitrag aus dem Morgenradio von Radio Dreyeckland

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Fri, 11 Dec 2009 18:05:01 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/buchvorstellung-wir-schwatzer-im-treibhaus 5d65cf004a4fb80f59d2fe2425b99d6e Beitrag aus dem Morgenradio von Radio Dreyeckland

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Alltag in Zeiten der Klimagipfel Tue, 08 Dec 2009 10:02:17 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/alltag-in-zeiten-der-klimagipfel 838f4bf651a4b75b0921efb5cf400ae0 0 50 Cent kann jeder! 50cent.arbofilia.net: Sammel-Aktion für den Regenwald geht in den Endspurt Der Regenwald kann gerettet werden. Wenigstens ein 8 Hektar großes Stück, das die Aktivistin Ines gemeinsam mit der costaricanischen Organisation Arbofilia einem Kaffeeproduzenten vor der Nase wegkaufen will. Unter dem Motto '50 Cent kann jeder' läuft bis Montag früh eine Spendensammelaktion, die 16.000 Euro zum Kauf des Stücks Regenwalds einspielen soll. Knapp 6.000 Euro sind bisher zusammengekommen. "Das wird eng, aber wir müssen es schaffen", sagt Ines Burkhardt kämpferisch. Ines hat im Mai die Organisation und das Projekt in Costa Rica kennengelernt und von dem anstehenden Verkauf des Waldes an den Kaffeeproduzenten Anfang November erfahren, kurz nachdem sie ein Praktikum bei Pro REGENWALD in München angefangen hatte. "Sollte der Wald nicht gerettet werden können, dann geht auch eine Quelle verloren, die tieferliegenden Wald speist, der schon in Besitz der Organisation Arbofilia und Teil eines Biologischen Korridors ist," sagt Ines. Innerhalb einer Woche wurden die Aktionswebsite 50cent.arbofilia.net erstellt, eine Facebook-Gruppe gegründet, diverse Sammeleinsätze ehrenamtlicher AktivistInnen in München koordiniert, sowie eine Reihe potentieller Großspender kontaktiert. Im Endspurt mithelfen kann jeder. "Vernetzen, Werben, Spenden ... da kann keiner sagen, für ihn wäre nichts dabei," sagt Ines und macht sich auf den Weg in die Innenstadt zu einer strategisch guten Sammelstelle. Übers Wochenende werden die Aktivisten von Pro REGENWALD am Marienplatz von 9 bis 19 Uhr (bei trockenem Wetter) eine Sammelstation einrichten. Alle nötigen Informationen sind auf 50cent.arbofilia.net zusammengestellt. ]]> Fri, 13 Nov 2009 15:48:07 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/50-cent-kann-jeder 2faffce0af19eef41604f929af8ba7ff 50cent.arbofilia.net: Sammel-Aktion für den Regenwald geht in den Endspurt Der Regenwald kann gerettet werden. Wenigstens ein 8 Hektar großes Stück, das die Aktivistin Ines gemeinsam mit der costaricanischen Organisation Arbofilia einem Kaffeeproduzenten vor der Nase wegkaufen will. Unter dem Motto '50 Cent kann jeder' läuft bis Montag früh eine Spendensammelaktion, die 16.000 Euro zum Kauf des Stücks Regenwalds einspielen soll. Knapp 6.000 Euro sind bisher zusammengekommen. "Das wird eng, aber wir müssen es schaffen", sagt Ines Burkhardt kämpferisch. Ines hat im Mai die Organisation und das Projekt in Costa Rica kennengelernt und von dem anstehenden Verkauf des Waldes an den Kaffeeproduzenten Anfang November erfahren, kurz nachdem sie ein Praktikum bei Pro REGENWALD in München angefangen hatte. "Sollte der Wald nicht gerettet werden können, dann geht auch eine Quelle verloren, die tieferliegenden Wald speist, der schon in Besitz der Organisation Arbofilia und Teil eines Biologischen Korridors ist," sagt Ines. Innerhalb einer Woche wurden die Aktionswebsite 50cent.arbofilia.net erstellt, eine Facebook-Gruppe gegründet, diverse Sammeleinsätze ehrenamtlicher AktivistInnen in München koordiniert, sowie eine Reihe potentieller Großspender kontaktiert. Im Endspurt mithelfen kann jeder. "Vernetzen, Werben, Spenden ... da kann keiner sagen, für ihn wäre nichts dabei," sagt Ines und macht sich auf den Weg in die Innenstadt zu einer strategisch guten Sammelstelle. Übers Wochenende werden die Aktivisten von Pro REGENWALD am Marienplatz von 9 bis 19 Uhr (bei trockenem Wetter) eine Sammelstation einrichten. Alle nötigen Informationen sind auf 50cent.arbofilia.net zusammengestellt. ]]> 0 GONG: How To Stay Alive ]]> Mon, 02 Nov 2009 20:53:41 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/gong-how-to-stay-alive 5d03ae5b217893164038967eeca18dfb ]]> 0 Eindrücke vom Deutschlandweiten EUDEC-Treffen in Freiburg (4) Mon, 26 Oct 2009 20:16:00 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/eindrucke-vom-deutschlandweiten-eudec-treffen-in-freiburg-4 6f4f0803b04dcb6bbe070999dbd31aca 0 Eindrücke vom Deutschlandweiten EUDEC-Treffen in Freiburg (3) Mon, 26 Oct 2009 19:06:00 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/eindrucke-vom-deutschlandweiten-eudec-treffen-in-freiburg-3 87bcc97312d49012e5af54fbac9d4564 0 Eindrücke vom Deutschlandweiten EUDEC-Treffen in Freiburg (2) Mon, 26 Oct 2009 18:47:00 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/eindrucke-vom-deutschlandweiten-eudec-treffen-in-freiburg-2 aaf778a14e9fdb4d17014ac09312b8df 0 Eindrücke vom Deutschlandweiten EUDEC-Treffen in Freiburg (1) kapriole-freiburg.de eudec-freiburg.blogsport.com demokratische-bildung.de eudec.org]]> Mon, 26 Oct 2009 18:07:00 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/eindrucke-vom-deutschlandweiten-eudec-treffen-in-freiburg-1 41be31595d3a515b983ec4bb26f07ac8 kapriole-freiburg.de eudec-freiburg.blogsport.com demokratische-bildung.de eudec.org]]> 0 "Tamagotchi Schule" - Gespräch mit Autor Klaus H. Sindern "Das System Schule ist wie ein Tamagotchi, es wird gefüttert und versorgt und am Leben erhalten, obwohl es seinen Sinn längst verloren hat. Wenn es denn je einen hatte. Bildung jedenfalls findet in der Schule nicht statt. Zu diesem schonungslosen Ergebnis kommt Klaus H. Sindern nach mehr als dreißig Jahren Schulerfahrung. Schule animiert Schüler, Stoff zu pauken und rasch zu vergessen, jeden Unsinn mitzumachen und angepasst die Schulzeit abzusitzen. Wer ein Buch erwartet, in dem Lehrer gehasst und Schüler diszipliniert werden sollen, wird enttäuscht. Der Autor diskutiert den Begriff ‚Bildung‘ und beschreibt das Dilemma unseres Schulsystems aus einer neuen und überraschenden Perspektive. Die Probleme sind greifbar - und unbegreiflich. Analytisch, unterhaltsam und pointiert wird der Leser mit einer Wahrheit über Schule konfrontiert, wie er sie als Schüler schon erfahren hat." heißt es im Klappentext des Buches VielFalter sprach mit Autor Klaus H. Sindern]]> Tue, 25 Aug 2009 14:19:23 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/tamagotchi-schule-gesprach-mit-autor-klaus-h-sindern f78f324a12aab72f57b2114de48ae716 "Das System Schule ist wie ein Tamagotchi, es wird gefüttert und versorgt und am Leben erhalten, obwohl es seinen Sinn längst verloren hat. Wenn es denn je einen hatte. Bildung jedenfalls findet in der Schule nicht statt. Zu diesem schonungslosen Ergebnis kommt Klaus H. Sindern nach mehr als dreißig Jahren Schulerfahrung. Schule animiert Schüler, Stoff zu pauken und rasch zu vergessen, jeden Unsinn mitzumachen und angepasst die Schulzeit abzusitzen. Wer ein Buch erwartet, in dem Lehrer gehasst und Schüler diszipliniert werden sollen, wird enttäuscht. Der Autor diskutiert den Begriff ‚Bildung‘ und beschreibt das Dilemma unseres Schulsystems aus einer neuen und überraschenden Perspektive. Die Probleme sind greifbar - und unbegreiflich. Analytisch, unterhaltsam und pointiert wird der Leser mit einer Wahrheit über Schule konfrontiert, wie er sie als Schüler schon erfahren hat." heißt es im Klappentext des Buches VielFalter sprach mit Autor Klaus H. Sindern]]> 0 Gefährdung des Kindswohls durch Bildung, Gesundheit und Glück? Skandalöse Maßnahmen gegen hochbegabtes Kind sowie Gespräch zum Thema "Hochbegabung" www.netzwerk-bildungsfreiheit.de]]> Fri, 31 Jul 2009 09:03:15 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/gefahrdung-des-kindswohls-durch-bildung-gesundheit-und-gluck c3e01434ad626076b3dc6cdd9dc245ef Skandalöse Maßnahmen gegen hochbegabtes Kind sowie Gespräch zum Thema "Hochbegabung" www.netzwerk-bildungsfreiheit.de]]> 0 ENDLICH MAL RICHTIG ABSCHALTEN !!! anti-atom-treck.de]]> Fri, 24 Jul 2009 15:24:43 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/endlich-mal-richtig-abschalten e6f5fec326eede8acb06683426e5bcbd anti-atom-treck.de]]> 0 Der Schenkladen in Freiburg Schenkladen in Freiburg]]> Wed, 22 Jul 2009 14:29:55 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/der-schenkladen-in-freiburg 2872fd9e95ed94ce458ec420ca348013 Schenkladen in Freiburg]]> 0 Neue Räder braucht das Land... Umweltprämie jetzt!]]> Thu, 19 Feb 2009 23:31:59 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/neue-rader-braucht-das-land 4cdc20b4c4a60ad81779485ae1fd96c9 Umweltprämie jetzt!]]> 0 Sendung vom 19. Januar `09 (erste Stunde) Podsafe Music Network (PMN - http://music.podshow.com). Die Stücke in dieser Sendung wurden (fast) alle erst in den vergangenen Tagen im PMN eingestellt - Ausnahmen: die beiden Instrumentalstücke zu Anfang der Sendung - die allerdings auch nur kurz angespielt werden.... Playlist: 1. "busted frog" von .22 2. "Music for Backgrounds" von Al Phlipp and The Woo Team 3. "Morning Coffee" von Tony Mecca 4. "Golden Bubble" von Turtuga Blanku 5. "isosceles girl" von 3 feet up 6. "just to be alive is enough" von the other chris hardy 7. Almighty Love" von Kumpania Algazarra 8. "Gipsy Reggae" von Kumpania Algazarra 9. "Moody" von The Meatards 10. "I can move your lawn" von Nikolaj Andersen - Denmark 11. "Lady in Spain" von Ingrid Michaelson 12. "Never come back to you" von Leonie Jansen 13. "Just one step" von Kumpania Algazarra 14. "Do It All" von Olio 15. "NashHole Rock" von MixMasterMandy 16. "Try and Move The Frame" von Todd McHatton 17. "No Words: The Dying Children of Gaza" von Timothy Harada In der zweiten Stunde gibt es ein Interview mit Alfred Hausotter, Autor des Buches "Der Gottteufel - Innenansicht einer Psychose" Eine Sondersendung der "Begegnungswege" (Freies Radios Salzkammergut): http://cba.fro.at/show.php?lang=de&eintrag_id=9441]]> Mon, 19 Jan 2009 11:39:49 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/sendung-vom-19-januar-09-erste-stunde 956123e9f03845bbd49b02fb16dcc398 Podsafe Music Network (PMN - http://music.podshow.com). Die Stücke in dieser Sendung wurden (fast) alle erst in den vergangenen Tagen im PMN eingestellt - Ausnahmen: die beiden Instrumentalstücke zu Anfang der Sendung - die allerdings auch nur kurz angespielt werden.... Playlist: 1. "busted frog" von .22 2. "Music for Backgrounds" von Al Phlipp and The Woo Team 3. "Morning Coffee" von Tony Mecca 4. "Golden Bubble" von Turtuga Blanku 5. "isosceles girl" von 3 feet up 6. "just to be alive is enough" von the other chris hardy 7. Almighty Love" von Kumpania Algazarra 8. "Gipsy Reggae" von Kumpania Algazarra 9. "Moody" von The Meatards 10. "I can move your lawn" von Nikolaj Andersen - Denmark 11. "Lady in Spain" von Ingrid Michaelson 12. "Never come back to you" von Leonie Jansen 13. "Just one step" von Kumpania Algazarra 14. "Do It All" von Olio 15. "NashHole Rock" von MixMasterMandy 16. "Try and Move The Frame" von Todd McHatton 17. "No Words: The Dying Children of Gaza" von Timothy Harada In der zweiten Stunde gibt es ein Interview mit Alfred Hausotter, Autor des Buches "Der Gottteufel - Innenansicht einer Psychose" Eine Sondersendung der "Begegnungswege" (Freies Radios Salzkammergut): http://cba.fro.at/show.php?lang=de&eintrag_id=9441]]> 0 "Reihen von Nullen und Einsen" - eine Collage Johannes Kreidler]]> Mon, 05 Jan 2009 15:26:52 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/reihen-von-nullen-und-einsen-eine-collage 23de09091a0eaa607465c7d59a663fe7 Johannes Kreidler]]> 0 Antipsychiatrie-Vortrag von David Wichera in Freiburg Weglaufhaus "Villa Stöckle", einer antipsychiatrischen Einrichtung in Berlin. Er ist dort im selbstverwalteten Team als studentisch Beschäftigter tätig mit besonderem Schwerpunkt auf Öffentlichkeitsarbeit. Hier könnt Ihr einen Mitschnitt des Vortrags hören, den David Wichera am 11.11.2008 in Freiburg gehalten hat:]]> Mon, 17 Nov 2008 10:53:10 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/antipsychiatrie-vortrag-von-david-wichera-in-freiburg fb134b10e66669c253c2333067ab8a1b Weglaufhaus "Villa Stöckle", einer antipsychiatrischen Einrichtung in Berlin. Er ist dort im selbstverwalteten Team als studentisch Beschäftigter tätig mit besonderem Schwerpunkt auf Öffentlichkeitsarbeit. Hier könnt Ihr einen Mitschnitt des Vortrags hören, den David Wichera am 11.11.2008 in Freiburg gehalten hat:]]> 0 Wer terrorisiert hier eigentlich wen? (Teil 1) Thu, 06 Nov 2008 21:59:35 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/wer-terrorisiert-hier-eigentlich-wen-teil-1 e684ddaff8cd2198851d0914e6ff0d0c 0 Wer terrorisiert hier eigentlich wen? (Teil 2) Thu, 06 Nov 2008 21:58:43 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/wer-terrorisiert-hier-eigentlich-wen-teil-2 ebaba042013885dd07fa95778d91996b 0 Telefongespräch mit Ulrich Müller zu den Worst EU Lobbying Awards 2008 www.worstlobby.eu abstimmen, welcher der Kandidaten diesen Negativpreis erhalten soll. Einer der Iniatoren des Projekts ist LobbyControl - Initiative für Transparenz und Demokratie. Ulrich Müller arbeitet für LobbyControl als Geschäftsführer und betreut dort das Projekt der "Worst EU Lobbyawards" die dieses Jahr wieder vergeben werden. ]]> Wed, 22 Oct 2008 12:53:12 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/telefongesprach-mit-ulrich-muller-zu-den-worst-eu-lobbying-awards-2008 e20b06f8c9ee0256ab810a38532dae8c www.worstlobby.eu abstimmen, welcher der Kandidaten diesen Negativpreis erhalten soll. Einer der Iniatoren des Projekts ist LobbyControl - Initiative für Transparenz und Demokratie. Ulrich Müller arbeitet für LobbyControl als Geschäftsführer und betreut dort das Projekt der "Worst EU Lobbyawards" die dieses Jahr wieder vergeben werden. ]]> 0 WAM KAT erzählt... Am 19. September 2008 war Wam Kat in Freiburg zu Gast auf S.U.S.I. um sein Buch "24 Rezepte zur kulinarischen Weltverbesserung" vorzustellen. Nach dem gemeinsamen Kochen und Essen einer überaus leckeren Kürbissuppe erzählte uns Wam Kat einiges über das Kollektiv Rampenplan und über andere Projekte, an denen er mitgewirkt hat...]]> Sat, 20 Sep 2008 12:48:37 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/wam-kat-erzahlt 32deeb9188ff70e6620bc64832fe670c Am 19. September 2008 war Wam Kat in Freiburg zu Gast auf S.U.S.I. um sein Buch "24 Rezepte zur kulinarischen Weltverbesserung" vorzustellen. Nach dem gemeinsamen Kochen und Essen einer überaus leckeren Kürbissuppe erzählte uns Wam Kat einiges über das Kollektiv Rampenplan und über andere Projekte, an denen er mitgewirkt hat...]]> 0 EUDEC 2008 - Zoë Neill Readhead über Summerhill Sat, 20 Sep 2008 12:23:31 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/eudec-2008-zoe-neill-readhead-uber-summerhill 08cad741e1aa97eb5e52e2b0d8bbec3d 0 200 Gründe gegen den Schulbesuch ]]> Fri, 12 Sep 2008 22:28:16 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/horerbrief 916e9953a5e8b3b896189374986c0df5 ]]> 0 Matthias Kern im Morgenradio vom 28.8.08 Thu, 11 Sep 2008 17:38:09 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/matthias-kern-im-morgenradio-vom-28808 0e4f70a52e924e13619f7387c4b0249f 0 Der "Fall" Allendorf (Teil 2) Radio Dreyeckland ist folgender Beitrag entstanden:]]> Wed, 10 Sep 2008 20:17:11 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/der-fall-allendorf-teil-2 4d7e89554abe1059f188079ffcc3ceea Radio Dreyeckland ist folgender Beitrag entstanden:]]> 0 Der "Fall" Allendorf (Teil 1) Wed, 10 Sep 2008 20:06:04 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/der-allendorf-teil-1 5ad3a5a4a2214884573bbc3e62d7145c 0 Axel Mayer zum Thema Bienenvergiftung am Oberrhein www.bund-freiburg.de ...]]> Sat, 06 Sep 2008 21:38:40 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/axel-mayer-zum-thema-bienenvergiftung-am-oberrhein 0db860f1b4fe4d611373e6dd0f5071e0 www.bund-freiburg.de ...]]> 0 Schulalltag an der Kapriole EUDEC 2008 haben auch SchülerInnen der Freien Demokratischen Schule KAPRIOLE teilgenommen. Bernard Geyer aus Straßburg zeigte sich sehr interessiert an dem Konzept dieser außergewöhnlichen Schule und bat vier Schülerinnen, über ihre Erfahrungen dort zu berichten...]]> Fri, 05 Sep 2008 13:38:05 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/schulalltag-an-der-kapriole db541c22bbedd9ac2e393150fea1938e EUDEC 2008 haben auch SchülerInnen der Freien Demokratischen Schule KAPRIOLE teilgenommen. Bernard Geyer aus Straßburg zeigte sich sehr interessiert an dem Konzept dieser außergewöhnlichen Schule und bat vier Schülerinnen, über ihre Erfahrungen dort zu berichten...]]> 0 EUDEC 2008 - Gespräch mit David Gribble Tue, 19 Aug 2008 21:35:53 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/eudec-2008-gesprach-mit-david-gribble e14873fee138aaef6d278c9c829994d7 0 EUDEC 2008 - Birgit aus Berlin Tue, 12 Aug 2008 17:20:15 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/eudec-2008-birgit-aus-berlin b48d9634da72ae790f415b86bbe664bb 0 EUDEC 2008 - Frank Winter Fri, 08 Aug 2008 16:01:34 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/eudec-2008-frank-winter 7de3a584fb8fd5ad7c5edfc6a1b1dc2d 0 EUDEC 2008 - Theresa Siess Fri, 08 Aug 2008 16:01:03 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/eudec-2008-theresa-siess 55f5db72b37a18fffacec9de9e1032d3 0 EUDEC 2008 - Lukas König Fri, 08 Aug 2008 16:00:18 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/eudec-2008-lukas-konig a619c1453a3d3031290fd5d0fb170bc6 0 EUDEC 2008 - Leonard Turton Wed, 30 Jul 2008 21:40:54 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/eudec-2008-leonard-turton eeb29f87dd9439363c389ca3c4c84a09 0 EUDEC 2008 - Jo aus Leipzig Tue, 29 Jul 2008 17:34:22 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/eudec-2008-jo-aus-leipzig d5557bd61a4229ab13ed0253ecd7d02a 0 EUDEC 2008 - Janine aus Freiburg Tue, 29 Jul 2008 17:32:23 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/eudec-2008-janine-aus-freiburg 0f44e4108a78315d7712c07e50f6ce8d 0 EUDEC 2008 - Eva Haas von der Kapriole schildert ihre Eindrücke Mon, 28 Jul 2008 11:51:12 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/eudec-2008-eva-haas-von-der-kapriole-schildert-ihre-eindrucke 381a5bf7f257ddb6f0e1389b71b4c744 0 Ute Siess beschreibt ihre Eindrücke vom ersten Tag auf der EUDEC 2008 Sun, 27 Jul 2008 12:37:00 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/ute-siess-beschreibt-ihre-eindrucke-vom-ersten-tag-auf-der-eudec-2008 bb44d78b30d34953fa3a11b081c4d164 0 EUDEC 2008 - Sören Kirchner vom tologo - Verlag Sun, 27 Jul 2008 12:33:53 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/eudec-2008-soren-kirchner-vom-tologo-verlag e5940f251865b823914bde101f82fe1f 0 Eindrücke von der EUDEC 2008 - Student aus Münster Sun, 27 Jul 2008 09:47:23 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/eindrucke-von-der-eudec-2 b51b0a0946f5d28d8b078636fddb85ce 0 Eindrücke von der EUDEC 2008 - Anne aus Münster Sun, 27 Jul 2008 09:46:53 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/eindrucke-von-dwer-eudec-1 305acb7e5c03f957075e632ffbf7233f 0 Binja von der Travelling School of Life auf der EUDEC 2008 Sat, 26 Jul 2008 17:23:56 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/binja-von-der-travelling-school-of-life 6fc4dcee58d382f0eaf87847351ab5e1 0 Eröffnungsrede auf der EUDEC EUDEC (EUropean Democratic Education Conference)statt. Freitag der 25. Juli war für die Anreise und das Ankommen vorgesehen, am Smstag den 26. Juli fand nach einem reichhaltigen Frühstück die Auftaktveranstaltung statt. Hier ein Aussschnitt aus der Eröffnungsansprache von Henrik Ebenbeck (ein Interview mit Henrik Ebenbeck könnt Ihr auf www.freie-radios.net anhören):]]> Sat, 26 Jul 2008 17:23:13 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/eroffnungsrede-auf-der-eudec 087659befa5401321dad486865bfd625 EUDEC (EUropean Democratic Education Conference)statt. Freitag der 25. Juli war für die Anreise und das Ankommen vorgesehen, am Smstag den 26. Juli fand nach einem reichhaltigen Frühstück die Auftaktveranstaltung statt. Hier ein Aussschnitt aus der Eröffnungsansprache von Henrik Ebenbeck (ein Interview mit Henrik Ebenbeck könnt Ihr auf www.freie-radios.net anhören):]]> 0 Sendung mit Jörg Auf dem Hövel, Autor des Buches "Pillen für den besseren Menschen" ]]> Sat, 19 Jul 2008 13:11:16 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/sendung-mit-jorg-auf-dem-hovel-autor-des-buches-pillen-fur-den-besseren-menschen 401b3aea16d30f8a48a2f6ce150ace2a ]]> 0 Die arme Sau - eine Doku über Genfood http://www.phoenix.de/arme_sau/2008/07/08/0/100697.1.htm http://video.google.de/videoplay?docid=-5599944742624470002 Sehr erschütternde Doku über Genfood und über das Geschäft mit dem Erbgut... ]]> Sat, 12 Jul 2008 13:28:01 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/die-arme-sau-eine-doku-uber-genfood 64b90c7f82c9da5c1826dc8c521975fb http://www.phoenix.de/arme_sau/2008/07/08/0/100697.1.htm http://video.google.de/videoplay?docid=-5599944742624470002 Sehr erschütternde Doku über Genfood und über das Geschäft mit dem Erbgut... ]]> 0 Theater in der Kapriole Freien Demokratischen Schule Kapriole zu Gast im Mittagsmagazin von Radio Dreyeckland. Die Theatergruppe der Kapriole spielt das Stück "Der Besuch der alten Dame" von Friedrich Dürrenmatt. Premiere ist am Donnerstag den 10.7.2008 um 20:30 Uhr, weitere Vorstellungen gibt es am Samstag, 12.7. um 21:00 und am Sonntag, 13.7. um 20:30. Ort: Garten der Kapriole, Oberrieder Str. 20, Freiburg-Littenweiler]]> Thu, 10 Jul 2008 22:03:24 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/theater-in-der-kapriole 17a254108adcba03a66b32815592d398 Freien Demokratischen Schule Kapriole zu Gast im Mittagsmagazin von Radio Dreyeckland. Die Theatergruppe der Kapriole spielt das Stück "Der Besuch der alten Dame" von Friedrich Dürrenmatt. Premiere ist am Donnerstag den 10.7.2008 um 20:30 Uhr, weitere Vorstellungen gibt es am Samstag, 12.7. um 21:00 und am Sonntag, 13.7. um 20:30. Ort: Garten der Kapriole, Oberrieder Str. 20, Freiburg-Littenweiler]]> 0 Sendung vom 7.7.2008 Privacy Music Mix 1 "Freiheit statt Angst"]]> Sun, 06 Jul 2008 21:05:01 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/sendung-vom-772008 5c8d460413b9fe46ae8194b9b996c273 Privacy Music Mix 1 "Freiheit statt Angst"]]> 0 Spot: 50 Jahre Essenspflicht

siehe auch: Bildung mit Kantinengesetzen

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Sat, 05 Jul 2008 17:20:47 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/spot-50-jahre-essenspflicht 51f6c773edf3a94d78f9cd5ea58a36e4

siehe auch: Bildung mit Kantinengesetzen

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In Nordhausen werden wieder Räder gebaut Strike Bike GmbH wieder Fahrräder - und ist auf zahlreiche online-Bestellungen angewiesen, damit sie ihre alten Maschinen zurück kaufen können... Interview mit Manfred Handke von "Strike Bike"]]> Tue, 01 Jul 2008 22:06:39 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/strike-bike-produziert-wieder-und-hofft-auf-bestellungen 4b838c2596d4d1c883b0ad3ff183151a Strike Bike GmbH wieder Fahrräder - und ist auf zahlreiche online-Bestellungen angewiesen, damit sie ihre alten Maschinen zurück kaufen können... Interview mit Manfred Handke von "Strike Bike"]]> 0 Giftmüll macht schlank! Spitzel, Spione und Co nicht nur bei Attac. Die Unterwanderung von Umweltverbänden, Sozialer Bewegung und NGO`s gibt es eine Menge Hinweise - unter anderem auch auf das Buch "TOXIC SLUDGE IS GOOD FOR YOU" - in D.land erschienen bei a href="http://www.orange-press.com/">orange press unter dem Namen "GIFTMÜLL MACHT SCHLANK!"
Giftmüll macht schlank Von John Stauber und Sheldon Rampton Aus dem Englischen von Pasch Ficelle und Rainer Höltschl Der packende US-Bestseller über die PR-Branche erstmals auf Deutsch! 15 x 20 cm | 224 Seiten | Klappenbroschur € 20,- (D) | € 20,60 (A) | SFr 35,90 (CH) ISBN 978-3-936086-28-7
»Giftmüll macht schlank liefert profundes Wissen über das Innenleben der Desinformationsindustrie.« (Village Voice) Wie für Umweltskandale verantwortliche Unternehmen »grün gewaschen« werden und andere Kunststücke der Meinungsmacher. Dieses Buch lüftet die Geheimnisse der Public Relations-Industrie, laut Spiegel »eine wachsende Milliardenindustrie, die vor allem unsere Wahrnehmung der Welt manipuliert.« Öffentlichkeitsarbeit ist umso erfolgreicher, je weniger man sie bewusst wahrnimmt. Das nutzen politische und wirtschaftliche Eliten, um demokratische Prozesse in ihrem Sinne zu steuern. Giftmüll macht schlank zeigt, wie die PR-Industrie immer größeren Einfluss auf die öffentliche Meinung gewinnt – wie Kriege verkauft werden und Konzernen ein grünes Image verpasst wird.]]>
Thu, 26 Jun 2008 22:23:24 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/giftmull-macht-schlank ad51314efbf584b2517251688c06f2d9 Spitzel, Spione und Co nicht nur bei Attac. Die Unterwanderung von Umweltverbänden, Sozialer Bewegung und NGO`s gibt es eine Menge Hinweise - unter anderem auch auf das Buch "TOXIC SLUDGE IS GOOD FOR YOU" - in D.land erschienen bei a href="http://www.orange-press.com/">orange press unter dem Namen "GIFTMÜLL MACHT SCHLANK!"
Giftmüll macht schlank Von John Stauber und Sheldon Rampton Aus dem Englischen von Pasch Ficelle und Rainer Höltschl Der packende US-Bestseller über die PR-Branche erstmals auf Deutsch! 15 x 20 cm | 224 Seiten | Klappenbroschur € 20,- (D) | € 20,60 (A) | SFr 35,90 (CH) ISBN 978-3-936086-28-7
»Giftmüll macht schlank liefert profundes Wissen über das Innenleben der Desinformationsindustrie.« (Village Voice) Wie für Umweltskandale verantwortliche Unternehmen »grün gewaschen« werden und andere Kunststücke der Meinungsmacher. Dieses Buch lüftet die Geheimnisse der Public Relations-Industrie, laut Spiegel »eine wachsende Milliardenindustrie, die vor allem unsere Wahrnehmung der Welt manipuliert.« Öffentlichkeitsarbeit ist umso erfolgreicher, je weniger man sie bewusst wahrnimmt. Das nutzen politische und wirtschaftliche Eliten, um demokratische Prozesse in ihrem Sinne zu steuern. Giftmüll macht schlank zeigt, wie die PR-Industrie immer größeren Einfluss auf die öffentliche Meinung gewinnt – wie Kriege verkauft werden und Konzernen ein grünes Image verpasst wird.]]>
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Schläfer, Spitzel & Spione Die jetzt bekannt gewordene Ausspähung von Attac durch Nestlé ist kein Einzelfall: Spitzel, Spione und Co nicht nur bei Attac. Die Unterwanderung von Umweltverbänden, Sozialer Bewegung und NGO`s

Die jetzt bekannt gewordene Ausspähung von Attac durch Nestlé ist kein Einzelfall. Harte amerikanische Methoden halten Einzug bei den großen Umweltkonflikten, insbesondere wenn sie wirtschaftliche Interessen betreffen. Die Umweltbewegung muss sich auf Spionage, Greenwash, Akzeptanzforschung und industriegesteuerte Scheininitiativen einstellen. Und auch der gezielt geplante "fliegende Wechsel" einzelner Umweltaktivisten von den Umweltverbänden zur Industrie gehört zum Geschäft... Für Radio Dreyeckland sprach ich mit Axel Mayer vom BUND-Regionalverband Südlicher Oberrhein]]>
Thu, 19 Jun 2008 23:47:10 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/schlafer-spitzel-spione 3b1a368cbc4c0cdced9d1ecedfa7cdd6 Die jetzt bekannt gewordene Ausspähung von Attac durch Nestlé ist kein Einzelfall: Spitzel, Spione und Co nicht nur bei Attac. Die Unterwanderung von Umweltverbänden, Sozialer Bewegung und NGO`s

Die jetzt bekannt gewordene Ausspähung von Attac durch Nestlé ist kein Einzelfall. Harte amerikanische Methoden halten Einzug bei den großen Umweltkonflikten, insbesondere wenn sie wirtschaftliche Interessen betreffen. Die Umweltbewegung muss sich auf Spionage, Greenwash, Akzeptanzforschung und industriegesteuerte Scheininitiativen einstellen. Und auch der gezielt geplante "fliegende Wechsel" einzelner Umweltaktivisten von den Umweltverbänden zur Industrie gehört zum Geschäft... Für Radio Dreyeckland sprach ich mit Axel Mayer vom BUND-Regionalverband Südlicher Oberrhein]]>
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Das "Peru-Projekt" der Kapriole Ute Siess, Mitarbeiterin an der freien demokratischen Schule "Kapriole" in Freiburg, stellt das Kooperationsprojekt mit der Demokratischen Schule Huamachuco in Peru vor

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Mon, 16 Jun 2008 18:35:04 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/das-peru-projekt-der-kapriole 61631c9aae04aa96e3feecc0caca41e5 Ute Siess, Mitarbeiterin an der freien demokratischen Schule "Kapriole" in Freiburg, stellt das Kooperationsprojekt mit der Demokratischen Schule Huamachuco in Peru vor

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Rut Kittel will in Tübingen eine Demokratische Schule gründen Mon, 21 Apr 2008 23:49:43 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/rut-kittel-will-in-tubingen-eine-demokratische-schule-grunden 97ded45e032916e4fe7443f679693d6d 0 FranzFranzFranz - Ein Kafka-Prozess FranzFranzFranz, welches am 11. April im Landestheater Tübingen (LTT) Premiere hatte. Nächste Aufführungen im LTT: 8., 17., 27. Mai 2008. Der Beitrag wurde am 17.04. im Morgenradio von Radio Dreyeckland (www.rdl.de) gesendet. ]]> Thu, 17 Apr 2008 23:24:42 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/franzfranzfranz-ein-kafka-prozess edd71fe961fac9e6bfc4d4e05fe88ab8 FranzFranzFranz, welches am 11. April im Landestheater Tübingen (LTT) Premiere hatte. Nächste Aufführungen im LTT: 8., 17., 27. Mai 2008. Der Beitrag wurde am 17.04. im Morgenradio von Radio Dreyeckland (www.rdl.de) gesendet. ]]> 0 Interview mit Henning Graner Demokratische Schule gründen will.]]> Fri, 11 Apr 2008 09:55:38 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/interview-mit-henning-graner d372d75f640584716bb6e1f14d31888d Demokratische Schule gründen will.]]> 0 Loesje sagt ... Loesje sagt...]]> Sun, 06 Apr 2008 22:45:46 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/loesje-sagt 692b54c409b094aa7f35298b957b9314 Loesje sagt...]]> 0 jingle (kurz) Thu, 03 Apr 2008 22:32:11 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/jingle-kurz 992c4bef8fa3c483927d744fadb44d5c 0 Interview mit Simone Knorr vom Informationsdienst Gentechnik Informationsdienst Gentechnik ins Leben gerufen. Auf seiner Internetseite stellt der Informationsdienst täglich aktuelle Nachrichten zur Agro-Gentechnik - und speziell Meldungen aus den Regionen - bereit . Zahlreiche Argumente und Aktionsmöglichkeiten für eine gentechnikfreie Landwirtschaft und Ernährung sind dort zu finden, aber auch konkrete Informationen zur praktischen Umsetzung einer gentechnikfreien Landwirtschaft, sowie Beiträge, die sich kritisch mit den Pro-Gentechnik-Argumenten auseinandersetzen oder wissenschaftliche Studien zu fachspezifischen Themen. weitere informationen auf www.keine-gentechnik.de ]]> Thu, 03 Apr 2008 18:57:44 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/interview-mit-simone-knorr-vom-informationsdienst-gentechnik 08254d0e2d56ee377c928a84a9a385c3 Informationsdienst Gentechnik ins Leben gerufen. Auf seiner Internetseite stellt der Informationsdienst täglich aktuelle Nachrichten zur Agro-Gentechnik - und speziell Meldungen aus den Regionen - bereit . Zahlreiche Argumente und Aktionsmöglichkeiten für eine gentechnikfreie Landwirtschaft und Ernährung sind dort zu finden, aber auch konkrete Informationen zur praktischen Umsetzung einer gentechnikfreien Landwirtschaft, sowie Beiträge, die sich kritisch mit den Pro-Gentechnik-Argumenten auseinandersetzen oder wissenschaftliche Studien zu fachspezifischen Themen. weitere informationen auf www.keine-gentechnik.de ]]> 0 Gespräch mit Dr. Volkmar Aderhold Fri, 21 Mar 2008 20:46:11 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/gesprach-mit-dr-volkmar-aderhold 45a9a088c44c7b72a12399a9c6b936be 0 Wolfgang Hees zum Thema Agrotreibstoffe

Volle Tanks - leere Teller

Der Preis für Agrokraftstoffe: Hunger, Vertreibung, Umweltzerstörung Wolfgang Hees, Oliver Müller, Matthias Schüth (Hrsg.) caritas international - brennpunkte 2007, ca. 200 Seiten, mit vierfarbigen Abbildungen EUR 25,00/SFr 43,90 ISBN 978-3-7841-1791-1

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Sat, 15 Mar 2008 23:27:43 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/wolfgang-hees-zum-thema-agrotreibstoffe 67d129953f8227f071e36d8cefd27b88

Volle Tanks - leere Teller

Der Preis für Agrokraftstoffe: Hunger, Vertreibung, Umweltzerstörung Wolfgang Hees, Oliver Müller, Matthias Schüth (Hrsg.) caritas international - brennpunkte 2007, ca. 200 Seiten, mit vierfarbigen Abbildungen EUR 25,00/SFr 43,90 ISBN 978-3-7841-1791-1

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DAS TENAGERBEFREIUNGSHANDBUCH - Interview mit Dagmar Neubronner In einem ausführlichen und zweigeteilten Interview bringt die Verlegerin und Homeschool-Expertin Dagmar Neubronner Literaturhinweise, Aspekte zum freien Lernen und gängige Fallen im tradionellen Schulsystem zur Sprache. Sie erwähnt Erkenntnisse des bekannten Bildungsjournalisten und Dokumentarfilmers Reinhard Kahl, spricht über das zunehmende Interesse einiger Erziehungs- und Bildungswissenschaftler und zeigt den Stand der Privatbildungsbewegung in Deutschland auf. Außerdem läßt sie uns teilhaben an eigenen Erfahrungen mit freiem Lernen in ihrer Familie. Nicht zuletzt geht es in dem Interview um "Das Teenager Befreiungs Handbuch", das kürzlich in ihrem Genius Verlag erschienen ist.

Erscheinungsjahr: 2008 ISBN: 978-3-934719-25-5 Preis: 19,80 €/ 32,00 sFr
Das Interview wurde aufgenommen am 6. März 2008 für das Morgenradio von Radio Dreyeckland, die Musik stammt von "Ambrish" (kurze Sequenz aus dem Stück "Stegerwald") und von "akustikfilm" ("Teaching and Learning"), ist zu finden auf den Seiten vom PODSAFE MUSIC NETWORK (music.podshow.com) und ist GEMA-frei! ]]>
Thu, 06 Mar 2008 15:14:25 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/das-tenagerbefreiungshandbuch-interview-mit-dagmar-neubronner f4ae409301fce961921b9b6a5a9a87f8 In einem ausführlichen und zweigeteilten Interview bringt die Verlegerin und Homeschool-Expertin Dagmar Neubronner Literaturhinweise, Aspekte zum freien Lernen und gängige Fallen im tradionellen Schulsystem zur Sprache. Sie erwähnt Erkenntnisse des bekannten Bildungsjournalisten und Dokumentarfilmers Reinhard Kahl, spricht über das zunehmende Interesse einiger Erziehungs- und Bildungswissenschaftler und zeigt den Stand der Privatbildungsbewegung in Deutschland auf. Außerdem läßt sie uns teilhaben an eigenen Erfahrungen mit freiem Lernen in ihrer Familie. Nicht zuletzt geht es in dem Interview um "Das Teenager Befreiungs Handbuch", das kürzlich in ihrem Genius Verlag erschienen ist.

Erscheinungsjahr: 2008 ISBN: 978-3-934719-25-5 Preis: 19,80 €/ 32,00 sFr
Das Interview wurde aufgenommen am 6. März 2008 für das Morgenradio von Radio Dreyeckland, die Musik stammt von "Ambrish" (kurze Sequenz aus dem Stück "Stegerwald") und von "akustikfilm" ("Teaching and Learning"), ist zu finden auf den Seiten vom PODSAFE MUSIC NETWORK (music.podshow.com) und ist GEMA-frei! ]]>
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Zur Sendung vom 18.2.2008 Themen der Sendung waren: 1.) Der Lauf gegen die Kälte - ein Interview mit Heinz Ratz gespickt mit Musik von Strom und Wasser und von 2.) Notruf aus Kopenhagen:"Rettet Gaderummet" 3.)Das Instrument der Macht. Ein Blick in den poststrukturalistischen Werkzeugkasten - ein Rezensionsfeature über Michel Foucaults "Die Macht der Psychiatrie" (Hallenbaduniversität Oktober 2007)

Al Phlipp & The Woo Team waren zu hören mit dem Lied Koo Koo: Or, How I Achieved Success, Happiness and the American Dream Through Insanity and Clinical Schizophrenia VielFalter - Magazin gegen Monokultur sendet alle 14 Tage Montags in der geraden Woche im Freien Radio WÜSTE WELLE]]>
Tue, 19 Feb 2008 11:54:56 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/zur-sendung-vom-1822008 c564aa70b2cd64247923a349d19200d7 Themen der Sendung waren: 1.) Der Lauf gegen die Kälte - ein Interview mit Heinz Ratz gespickt mit Musik von Strom und Wasser und von 2.) Notruf aus Kopenhagen:"Rettet Gaderummet" 3.)Das Instrument der Macht. Ein Blick in den poststrukturalistischen Werkzeugkasten - ein Rezensionsfeature über Michel Foucaults "Die Macht der Psychiatrie" (Hallenbaduniversität Oktober 2007)

Al Phlipp & The Woo Team waren zu hören mit dem Lied Koo Koo: Or, How I Achieved Success, Happiness and the American Dream Through Insanity and Clinical Schizophrenia VielFalter - Magazin gegen Monokultur sendet alle 14 Tage Montags in der geraden Woche im Freien Radio WÜSTE WELLE]]>
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Notruf aus Kopenhagen: "Rettet Gaderummet" Das „Gaderummet“ ist ein prämiertes Kopenhagener Projekt, das jungen, obdachlosen Leuten mit sozialen und/oder psychischen Problemen psycho-soziale Hilfe anbietet. Im Mai letzten Jahres hat die Kommune Kopenhagen, die das Projekt mitfinanziert hatte, die Finanzierung gestoppt, mit der Begründung, Gaderummet "wolle sich nicht der Psychiatrie unterordnen".

Folgenden Text habe ich dem blog Different Thoughts von Marian B. Goldstein entnommen, mit der ich heute morgen auch ein Interview für Radio Dreyeckland geführt habe: Hier zunächst mal die volle Übersetzung von Gaderummets Petition, die du hier unterschreiben kannst: "Gaderummet war durch 12 Jahre hindurch Tag und Nacht offen. Zahlreiche obdachlose und ausgestossene Jugendliche mit Problemen von sowohl sozialer wie psychischer Art sind angenommen worden und haben Hilfe bekommen. Im Gaderummet ist man nicht zu psychiatrischer Hilfe gezwungen, sondern kann selbst entscheiden, welchen Weg und welche Methode man anwenden möchte, um wieder sein Leben in den Griff zu bekommen, mit professioneller und menschlicher Hilfe. Und das hat geholfen! Jetzt schliesst die Kommune Kopenhagen diese einzigartige Einrichtung, die ein gerühmtes und prämiertes sozialpsychologisches Projekt ist, aufgrund von Beschuldigungen über mangelnde Zusammenarbeit mit der Psychiatrie. Helft Gaderummet und unterschreibt diesen Protest gegen die Schliessung - gleichzeitig stimmt ihr für: Die Freiheit eine Behandlung mit oder ohne Medizin wählen zu können! Die Freiheit seinen Behandelnden selbst wählen zu können! Und nicht zuletzt - die Möglichkeit wählen zu können! Füge deine Unterschrift hinzu Fülle diese Felder aus, um deine Unterschrift zuzufügen: Vorname ("Fornavn") Nachname ("Efternavn") Wohnort ("By", alternativ: Land) E-mail Roter Stern: obligatorisch Blauer Stern: wird nicht auf der Website gezeigt" Wie im Interview gesagt, hatte man schon im Mai 2007 Gaderummet die kommunale Unterstützung gestrichen, aufgrund der Aussagen des im Interview erwähnten Psychiaters, der meinte, Gaderummet auf der Basis seiner wenigen, 5 - 10 Minuten kurzen Besuche, genau zu kennen. Darüber hinaus wurde versucht, den Leiter des Projekts, Psychologe Kalle Birck-Madsen, durch einen mehr "psychiatriefreundlichen" Leiter zu ersetzen. Mit dem Ziel, Gaderummet in eine Institution zu verwandeln, in der junge Leute, statt alternative Hilfe für ihre Probleme zu bekommen, für psychiatrische Massnahmen visitiert werden konnten. Dem widersetzten sich sowohl die Angestellten wie die Bewohner Gaderummets. Vor einer Woche ist es Gaderummet wieder gerade mal so gelungen, 25.000,- Dkr für die fällige Stromrechnung herbeizuschaffen. Kopenhagener Politiker reagieren nun auf den Überlebenswillen und Kampfgeist Gaderummets mit der Drohung, die Räumung der Gebäude per gerichtlicher Verfügung zu erzwingen. Das wäre dann das Ende von Gaderummet. Hilf uns, dies zu verhindern! Du kannst die oben zitierte Petition unterschreiben, und du kannst auch eine Protestmail an den Kopenhagener Bürgermeister für Soziales, Mikkel Warming, senden, der direkt für Gaderummet verantwortlich ist. E-mail: Mikkel.Warming(at)sof(dot)kk(dot)dk, im Sinne MindFreedoms: Bestimmt darf es gern sein, aber bitte auch HÖFLICH! Eine Kopie kannst du an das dänische Sozialministerium, als Mikkel Warming übergeordnet, senden. E-mail: sm(at)socialministeriet(dot)dk Am besten ist es natürlich, wenn du auf Englisch (oder Dänisch) schreiben kannst. MindFreedom hat hier u.a. einen Mustertext, den du benutzen kannst. Zur Not geht es aber auch auf Deutsch, denke ich. Die meisten Dänen haben Deutschkenntnisse. ]]>
Thu, 14 Feb 2008 20:58:37 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/notruf-aus-kopenhagen-rettet-gaderummet ba150cf36ccc4d73e487e8c249b4414b Das „Gaderummet“ ist ein prämiertes Kopenhagener Projekt, das jungen, obdachlosen Leuten mit sozialen und/oder psychischen Problemen psycho-soziale Hilfe anbietet. Im Mai letzten Jahres hat die Kommune Kopenhagen, die das Projekt mitfinanziert hatte, die Finanzierung gestoppt, mit der Begründung, Gaderummet "wolle sich nicht der Psychiatrie unterordnen".

Folgenden Text habe ich dem blog Different Thoughts von Marian B. Goldstein entnommen, mit der ich heute morgen auch ein Interview für Radio Dreyeckland geführt habe: Hier zunächst mal die volle Übersetzung von Gaderummets Petition, die du hier unterschreiben kannst: "Gaderummet war durch 12 Jahre hindurch Tag und Nacht offen. Zahlreiche obdachlose und ausgestossene Jugendliche mit Problemen von sowohl sozialer wie psychischer Art sind angenommen worden und haben Hilfe bekommen. Im Gaderummet ist man nicht zu psychiatrischer Hilfe gezwungen, sondern kann selbst entscheiden, welchen Weg und welche Methode man anwenden möchte, um wieder sein Leben in den Griff zu bekommen, mit professioneller und menschlicher Hilfe. Und das hat geholfen! Jetzt schliesst die Kommune Kopenhagen diese einzigartige Einrichtung, die ein gerühmtes und prämiertes sozialpsychologisches Projekt ist, aufgrund von Beschuldigungen über mangelnde Zusammenarbeit mit der Psychiatrie. Helft Gaderummet und unterschreibt diesen Protest gegen die Schliessung - gleichzeitig stimmt ihr für: Die Freiheit eine Behandlung mit oder ohne Medizin wählen zu können! Die Freiheit seinen Behandelnden selbst wählen zu können! Und nicht zuletzt - die Möglichkeit wählen zu können! Füge deine Unterschrift hinzu Fülle diese Felder aus, um deine Unterschrift zuzufügen: Vorname ("Fornavn") Nachname ("Efternavn") Wohnort ("By", alternativ: Land) E-mail Roter Stern: obligatorisch Blauer Stern: wird nicht auf der Website gezeigt" Wie im Interview gesagt, hatte man schon im Mai 2007 Gaderummet die kommunale Unterstützung gestrichen, aufgrund der Aussagen des im Interview erwähnten Psychiaters, der meinte, Gaderummet auf der Basis seiner wenigen, 5 - 10 Minuten kurzen Besuche, genau zu kennen. Darüber hinaus wurde versucht, den Leiter des Projekts, Psychologe Kalle Birck-Madsen, durch einen mehr "psychiatriefreundlichen" Leiter zu ersetzen. Mit dem Ziel, Gaderummet in eine Institution zu verwandeln, in der junge Leute, statt alternative Hilfe für ihre Probleme zu bekommen, für psychiatrische Massnahmen visitiert werden konnten. Dem widersetzten sich sowohl die Angestellten wie die Bewohner Gaderummets. Vor einer Woche ist es Gaderummet wieder gerade mal so gelungen, 25.000,- Dkr für die fällige Stromrechnung herbeizuschaffen. Kopenhagener Politiker reagieren nun auf den Überlebenswillen und Kampfgeist Gaderummets mit der Drohung, die Räumung der Gebäude per gerichtlicher Verfügung zu erzwingen. Das wäre dann das Ende von Gaderummet. Hilf uns, dies zu verhindern! Du kannst die oben zitierte Petition unterschreiben, und du kannst auch eine Protestmail an den Kopenhagener Bürgermeister für Soziales, Mikkel Warming, senden, der direkt für Gaderummet verantwortlich ist. E-mail: Mikkel.Warming(at)sof(dot)kk(dot)dk, im Sinne MindFreedoms: Bestimmt darf es gern sein, aber bitte auch HÖFLICH! Eine Kopie kannst du an das dänische Sozialministerium, als Mikkel Warming übergeordnet, senden. E-mail: sm(at)socialministeriet(dot)dk Am besten ist es natürlich, wenn du auf Englisch (oder Dänisch) schreiben kannst. MindFreedom hat hier u.a. einen Mustertext, den du benutzen kannst. Zur Not geht es aber auch auf Deutsch, denke ich. Die meisten Dänen haben Deutschkenntnisse. ]]>
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Radiosendung mit Edgar Hagen ( Teil 2) ...hier nun der zweite Teil der Sendung mit Edgar Hagen...

Die Musik in dieser Sendung habe ich auf dem Podsafe Music Network gefunden: Ben Vega "Schizotortoise" Crash Menagerie "I'm not going InSaNe" tragic shell suit disaster "nothing for certain" Low-Fi "In My Head" noise626 "Madness and the Sublime Rapture" The Mob Stories "Mental Cake" ...den ersten Teil der Sendung findet ihr HIER Wo der Film "Someone beside you" in Deutschland gespielt wird erfahrt ihr auf http://www.ventura-film.de/page/filmeneu/someonebesideyou/kino.htm]]>
Tue, 05 Feb 2008 01:55:28 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/radiosendung-mit-edgar-hagen-teil-2 3d4324936e95fd681417f88854d1dc66 ...hier nun der zweite Teil der Sendung mit Edgar Hagen...

Die Musik in dieser Sendung habe ich auf dem Podsafe Music Network gefunden: Ben Vega "Schizotortoise" Crash Menagerie "I'm not going InSaNe" tragic shell suit disaster "nothing for certain" Low-Fi "In My Head" noise626 "Madness and the Sublime Rapture" The Mob Stories "Mental Cake" ...den ersten Teil der Sendung findet ihr HIER Wo der Film "Someone beside you" in Deutschland gespielt wird erfahrt ihr auf http://www.ventura-film.de/page/filmeneu/someonebesideyou/kino.htm]]>
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Edgar Hagen über den Film "SOMEONE BESIDE YOU" ( Teil 1) Ende Januar habe ich ein längeres Gespräch mit Edgar Hagen über seinen Film "SOMEONE BESIDE YOU" geführt. (Kinostart in Deutschland am 7. Februar 2008) Hier nachzuhören der erste Teil der zweistündigen Radiosendung für die WÜSTE WELLE (Sendetermin Montag, 4. Februar, 13:00 bis 15:00), die aus diesem Gespräch entstanden ist.

Musikalisch habe ich mich beim PODSAFE MUSIC NETWORK bedient. Zu hören sind "Koo Koo: Or, How I Achieved Success, Happiness and the American Dream Through Insanity and Clinical Schizophrenia" von Al Phlipp and The Woo Team, "My Mind's a Tyrant" von .Gustav Bertha und "Cured: They Say Im a Madman, They Say Im Insane" von Al Phlipp and The Woo Team. Den Rest der Sendung findet Ihr HIER ]]>
Fri, 01 Feb 2008 15:52:28 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/sendung-mit-edgar-hagen-teil-1 7a83a7bc7876193ac948c2434cbcb2b2 Ende Januar habe ich ein längeres Gespräch mit Edgar Hagen über seinen Film "SOMEONE BESIDE YOU" geführt. (Kinostart in Deutschland am 7. Februar 2008) Hier nachzuhören der erste Teil der zweistündigen Radiosendung für die WÜSTE WELLE (Sendetermin Montag, 4. Februar, 13:00 bis 15:00), die aus diesem Gespräch entstanden ist.

Musikalisch habe ich mich beim PODSAFE MUSIC NETWORK bedient. Zu hören sind "Koo Koo: Or, How I Achieved Success, Happiness and the American Dream Through Insanity and Clinical Schizophrenia" von Al Phlipp and The Woo Team, "My Mind's a Tyrant" von .Gustav Bertha und "Cured: They Say Im a Madman, They Say Im Insane" von Al Phlipp and The Woo Team. Den Rest der Sendung findet Ihr HIER ]]>
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Stefanie Edel am 10.01.08 im Morgenradio von RDL Fri, 18 Jan 2008 20:07:05 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/stefanie-edel-im-morgenradio 91e46462d7be78a22dd68b52c79ba331 0 Telefongespräch mit Uwe Heinitz vom Bundesverband Natürlich Lernen (bvnl) Wed, 09 Jan 2008 00:25:27 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/telefongesprach-mit-uwe-heinitz-vom-bundesverband-naturlich-lernen-bvnl bfdb4ee3508ba789e68d485d3bc67cb2 0 Europa mit Volksentscheid Die EU bekommt einen neuen Grundlagenvertrag. Er wird Europa tiefgreifend verändern. Die bestehenden Brüsseler Institutionen werden auf Kosten der Mitgliedstaaten mehr Macht erhalten. Es werden neue Posten und Institutionen geschaffen, die viel Einfluss haben werden. Der Verein Mehr Demokratie e.V. fordert: Über diese wichtige Zukunftsfrage müssen die Bürgerinnen und Bürger entscheiden! VielFalter sprach mit Dr. Michael Efler von Mehr Demokratie e.V. ]]> Fri, 21 Dec 2007 16:06:44 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/europa-mit-volksentscheid 6e39174b9ab3f9220d7e8614bf661134 Die EU bekommt einen neuen Grundlagenvertrag. Er wird Europa tiefgreifend verändern. Die bestehenden Brüsseler Institutionen werden auf Kosten der Mitgliedstaaten mehr Macht erhalten. Es werden neue Posten und Institutionen geschaffen, die viel Einfluss haben werden. Der Verein Mehr Demokratie e.V. fordert: Über diese wichtige Zukunftsfrage müssen die Bürgerinnen und Bürger entscheiden! VielFalter sprach mit Dr. Michael Efler von Mehr Demokratie e.V. ]]> 0 "Statt Psychiatrie 2" - Buchvorstellung von Peter Lehmann Am 2. November hat Peter Lehmann in Freiburg das Buch "Statt Psychiatrie 2" vorgestellt. Die Veranstaltung fand in den Räumen der Freiburger Hilfsgemeinschaft (FHG) statt.

Rezensionen zu "Statt Psychiatrie 2": "Wir müssen die Machtfrage stellen". Beda Hanimann im St. Galler Tagblatt "Don Quijote der Psychiatrie". Fredi Lerch in der WOZ – Die Wochenzeitung (Schweiz) Hier zu hören ist der erste Teil der Veranstaltung - Ausschnitte aus der anschließenden Diskussion folgen in Kürze. ]]>
Mon, 05 Nov 2007 14:37:28 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/statt-psychiatrie-2-buchvorstellung-von-peter-lehmann 840ab1e2b63f95124ed3d62a61567b34 Am 2. November hat Peter Lehmann in Freiburg das Buch "Statt Psychiatrie 2" vorgestellt. Die Veranstaltung fand in den Räumen der Freiburger Hilfsgemeinschaft (FHG) statt.

Rezensionen zu "Statt Psychiatrie 2": "Wir müssen die Machtfrage stellen". Beda Hanimann im St. Galler Tagblatt "Don Quijote der Psychiatrie". Fredi Lerch in der WOZ – Die Wochenzeitung (Schweiz) Hier zu hören ist der erste Teil der Veranstaltung - Ausschnitte aus der anschließenden Diskussion folgen in Kürze. ]]>
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27okt07-musiksendung podsafe music network (music.podshow.com)]]> Fri, 02 Nov 2007 16:43:37 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/27okt07-musiksendung ef380d3e34b755204d67a4a32f27f9e4 podsafe music network (music.podshow.com)]]> 0 Gerhard Rueffer vom Abenteuerspielplatz Freiburg-Weingarten Thu, 01 Nov 2007 14:11:50 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/gerhard-rueffer-vom-abenteuerspielplatz-freiburg-weingarten 3990987aa4cae9debf1a501c1197f563 0 Pablo von Irie Revoltes Interview mit Pablo von IRIE REVOLTES, aufgenommen am Donnerstag, 18.10.2007, im Morgenradio von Radio Dreyeckland

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Sat, 20 Oct 2007 14:27:40 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/pablo-von-irie-revoltes 7bf4ed59ca92565a0c67fc59fad07a2b Interview mit Pablo von IRIE REVOLTES, aufgenommen am Donnerstag, 18.10.2007, im Morgenradio von Radio Dreyeckland

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Peter Lehmann zur Neuerscheinung von "Statt Psychiatrie 2"

Seit dem 20. September ist das Buch "Statt Psychiatrie 2" im Handel. VielFalter sprach mit Peter Lehmann, einem der beiden Herausgeber:

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Tue, 02 Oct 2007 23:01:58 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/peter-lehmann-zu-statt-psychiatrie-2 c922ff245176dc6cb7f356a8fe860cdb

Seit dem 20. September ist das Buch "Statt Psychiatrie 2" im Handel. VielFalter sprach mit Peter Lehmann, einem der beiden Herausgeber:

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STOP THE PSYCHIATRIC VIOLENCE !

STOP THE PSYCHIATRIC VIOLENCE !

Thousand inmates in Psychiatric Hospitals in all Balkan countries bear at this very moment the psychiatric brutality and experience under the most awful conditions their social and biological death. Thousand inmates are mechanically or chemically restrained, are subjected to ECT, are put in isolation and are deprived under the pretext of “treatment modality” of fundamental human rights; that is the right to be human. This situation is not their choice. It is the choice of a specific social-political-cultural regime which necessitates the control of the society and the social extinction of all those who threaten the balance of its development and reproduction model in order to maintain its stability. This choice is manifested in the interaction of manifold factors. Which are these? Those sciences which intend to shape and define -arbitrarily but still “in scientific terminology”- the boundaries between “normal” and “abnormal”, “mental health” and “mental illness” with the conception of various psychiatric, psychological and sociological theories. The Psychiatry which -through observation, description and classification in the framework of the scientific arbitrariness of the psychiatric nosology in its different variants (traditional, bio-psychosocial and community) - in synergy with Justice and drug industry constructs the notions of dangerousness and dangerous mental patients. The dominant mental health policies driven exclusively by fiscal criteria which address the need to reduce the “fiscal burden”, urge privatization or reduction of the number of inmates in hospitals by transferring the latter from the state-nurtured “not-for-profit sector” to the new type of institutional structures in the community. The mental health professionals, trapped as we are in processes and mechanisms of alienation, which deny even our human essence and are transformed, through the educational system, into trained instruments for the exercise of violence on fellow human beings. All of us, citizens, which through our tolerance towards the confinement and extinction of our fellow citizens maintain and reproduce this situation. Therefore, the demand for the prohibition and penalization of the exercise of any form of violence in Psychiatry and the abolition of confinement places is not merely a humanitarian request but a claim for our own liberation from the alienation we experience ourselves. PAN-HELLENIC COALITION FOR THE PSYCHIATRIC REFORM ]]>
Tue, 25 Sep 2007 09:53:44 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/stop-the-psychiatric-violence 84018bceea8b081d4f89c5252ac40bd1

STOP THE PSYCHIATRIC VIOLENCE !

Thousand inmates in Psychiatric Hospitals in all Balkan countries bear at this very moment the psychiatric brutality and experience under the most awful conditions their social and biological death. Thousand inmates are mechanically or chemically restrained, are subjected to ECT, are put in isolation and are deprived under the pretext of “treatment modality” of fundamental human rights; that is the right to be human. This situation is not their choice. It is the choice of a specific social-political-cultural regime which necessitates the control of the society and the social extinction of all those who threaten the balance of its development and reproduction model in order to maintain its stability. This choice is manifested in the interaction of manifold factors. Which are these? Those sciences which intend to shape and define -arbitrarily but still “in scientific terminology”- the boundaries between “normal” and “abnormal”, “mental health” and “mental illness” with the conception of various psychiatric, psychological and sociological theories. The Psychiatry which -through observation, description and classification in the framework of the scientific arbitrariness of the psychiatric nosology in its different variants (traditional, bio-psychosocial and community) - in synergy with Justice and drug industry constructs the notions of dangerousness and dangerous mental patients. The dominant mental health policies driven exclusively by fiscal criteria which address the need to reduce the “fiscal burden”, urge privatization or reduction of the number of inmates in hospitals by transferring the latter from the state-nurtured “not-for-profit sector” to the new type of institutional structures in the community. The mental health professionals, trapped as we are in processes and mechanisms of alienation, which deny even our human essence and are transformed, through the educational system, into trained instruments for the exercise of violence on fellow human beings. All of us, citizens, which through our tolerance towards the confinement and extinction of our fellow citizens maintain and reproduce this situation. Therefore, the demand for the prohibition and penalization of the exercise of any form of violence in Psychiatry and the abolition of confinement places is not merely a humanitarian request but a claim for our own liberation from the alienation we experience ourselves. PAN-HELLENIC COALITION FOR THE PSYCHIATRIC REFORM ]]>
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10 Jahre KAPRIOLE Drei Vertreter der Freien Schule KAPRIOLE zu Gast im Morgenradio von Radio Dreyeckland

www.kapriole-freiburg.de
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Thu, 20 Sep 2007 11:31:50 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/10-jahre-kapriole 22cf295d164f0979f8e7260c637da403 Drei Vertreter der Freien Schule KAPRIOLE zu Gast im Morgenradio von Radio Dreyeckland

www.kapriole-freiburg.de
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Veronika Ringelmann über das KinderLernHaus Veronika Ringelmann ist Gründerin und Leiterin des KinderLernHaus in Freiburg Ebnet. Das KinderLernHaus wird am Montag den 3. September seinen Betrieb aufnehmen.

Das KinderLernHaus im Internet: www.kinderlernhaus.de

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Thu, 30 Aug 2007 22:12:44 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/veronika-ringelmann-uber-das-kinderlernhaus 9223d32c57aca01426c948aad38929ea Veronika Ringelmann ist Gründerin und Leiterin des KinderLernHaus in Freiburg Ebnet. Das KinderLernHaus wird am Montag den 3. September seinen Betrieb aufnehmen.

Das KinderLernHaus im Internet: www.kinderlernhaus.de

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"Freiheit statt Angst" ]]> Tue, 28 Aug 2007 12:58:46 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/freiheit-statt-angst 91bbc763398cdcaf96624468f427a16c ]]> 0 Sendung für den 31. August 2007 (erste Stunde) In der ersten Stunde sprechen Klaus D. Ebert über "82 Megaohm" (82megaohm.de) und Matthias Wolfschmidt von "foodwatch" über die "Burgerbewegung" - und es gibt jede Menge Musik vom Podsafe Music Network:

wave Aaron Acosta Hi Spy BLOINGO El Viento Justin Gordon Stalker 37Hz Conflict Specimen 37 Night Worm Ardent Octopus Shallow water Al Stravinsky written in stone tragic shell suit disaster Switched At Birth Stuntmen Take My Love With You Eli Paperboy Reed and The True Loves What's On Your Radio? The Living End Set The Music Free Geoff Smith

In der zweiten Stunde gibt es die Sendung "Mythos Geld" von der "Besser Leben"-Redaktion aus Münster (zu finden auf http://www.freie-radios.net/portal/content.php?id=18417]]> Tue, 28 Aug 2007 10:42:07 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/sendung-fur-den-31-august-2007-erste-stunde 910a532c633f5b3985475899756e7ece In der ersten Stunde sprechen Klaus D. Ebert über "82 Megaohm" (82megaohm.de) und Matthias Wolfschmidt von "foodwatch" über die "Burgerbewegung" - und es gibt jede Menge Musik vom Podsafe Music Network:

wave Aaron Acosta Hi Spy BLOINGO El Viento Justin Gordon Stalker 37Hz Conflict Specimen 37 Night Worm Ardent Octopus Shallow water Al Stravinsky written in stone tragic shell suit disaster Switched At Birth Stuntmen Take My Love With You Eli Paperboy Reed and The True Loves What's On Your Radio? The Living End Set The Music Free Geoff Smith

In der zweiten Stunde gibt es die Sendung "Mythos Geld" von der "Besser Leben"-Redaktion aus Münster (zu finden auf http://www.freie-radios.net/portal/content.php?id=18417]]> 0 The Dump Brothers life auf dem Augustinerplatz (27.07.2007) The Dump Brothers aus Belgium life und unplugged auf dem Augustinerplatz in Freiburg...

mehr über die band: www.myspace.com/dumpbrothers ]]>
Sun, 12 Aug 2007 02:01:33 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/the-dump-brothers-life-auf-dem-augustinerplatz-27072007 00652f9c1a6443a687696c73bf14bd0b The Dump Brothers aus Belgium life und unplugged auf dem Augustinerplatz in Freiburg...

mehr über die band: www.myspace.com/dumpbrothers ]]>
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"Geigerzähler" auf dem Augustinerplatz (Freiburg) Geigerzähler sind als Duo mit selbstgebautem Kontrabass und Geige am 28. Juli 2007 in Freiburg auf dem Augustinerplatz vor einem sehr unruhigen Publikum aufgetreten. VielFalter war dabei, und läßt euch hier einige ihrer Lieder zu Ohren kommen... "Geigerzähler" im Internet: http://myspace.com/geigerzaehler]]> Sun, 05 Aug 2007 10:08:55 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/geigerzahler-auf-dem-augustinerplatz-freiburg 2fc56feebfe3ce33764de8600feab32c Geigerzähler sind als Duo mit selbstgebautem Kontrabass und Geige am 28. Juli 2007 in Freiburg auf dem Augustinerplatz vor einem sehr unruhigen Publikum aufgetreten. VielFalter war dabei, und läßt euch hier einige ihrer Lieder zu Ohren kommen... "Geigerzähler" im Internet: http://myspace.com/geigerzaehler]]> 0 Jan Edel über sein neues Buch: "Schulfreie Bildung" "Schulfreie Bildung Die Vernachlässigung schulfreier Bildungskonzepte in Deutschland Sicherlich ist Homeschooling nicht für jeden. Sicherlich sind auch nicht alle Eltern zur Unterstützung geeignet. Es hat sich jedoch gezeigt, dass nur die, die davon profitieren können, diesen Bildungsweg einschlagen. Er wird in allen freien Ländern der Erde zunehmend als sinnvolle Alternative zum Schulbesuch anerkannt und gewürdigt. Als eine hierzulande sehr ungewohnte Bildungsalternative vermag schulfreie Bildung zwar die verkrustete deutsche Bildungslandschaft nicht umzukrempeln, wohl aber den gedanklichen Tabubruch zu wagen, dass Bildung und Schule nicht immer gleichzusetzen sind. In diesem Buch trägt der Autor zusammen, was es mit den Bildungskonzepten ohne Schule auf sich hat und warum die Zahl der Interessenten und Befürworter weltweit so rasant steigt. Dipl.-Ing. Jan Edel, Jahrgang 1965, ist auch Autor des Bandes "Nur Schule? Mut zu neuen Bildungswegen!" (ISBN 3-93796520-3). Durch sein jahrelanges und außergewöhnliches Engagement für Familie und informelles Lernen und als Vater von fünf Kindern hat er viel praktische Erfahrung zum Thema im In-und Ausland sammeln können. Der Vereinsvorsitzende des Vereins Schulbildung in Familieninitiative und Redakteur der Website www.homeschooling.de hat zusammen mit seiner Frau, der Dipl.-KulturPädagogin Stephanie Edel auch in der eigenen Familie über Jahre Beobachtungen und Erfahrungen mit den Auswirkungen schulfreier Schulbildung gemacht."

Das Interview habe ich geführt am 27.7.2007 für das Morgenradio auf Radio Dreyeckland ]]>
Sat, 04 Aug 2007 07:38:49 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/jan-edel-uber-sein-neues-buch-schulfreie-bildung 7864cbd5383a6f9f177a7abaf3c41eb5 "Schulfreie Bildung Die Vernachlässigung schulfreier Bildungskonzepte in Deutschland Sicherlich ist Homeschooling nicht für jeden. Sicherlich sind auch nicht alle Eltern zur Unterstützung geeignet. Es hat sich jedoch gezeigt, dass nur die, die davon profitieren können, diesen Bildungsweg einschlagen. Er wird in allen freien Ländern der Erde zunehmend als sinnvolle Alternative zum Schulbesuch anerkannt und gewürdigt. Als eine hierzulande sehr ungewohnte Bildungsalternative vermag schulfreie Bildung zwar die verkrustete deutsche Bildungslandschaft nicht umzukrempeln, wohl aber den gedanklichen Tabubruch zu wagen, dass Bildung und Schule nicht immer gleichzusetzen sind. In diesem Buch trägt der Autor zusammen, was es mit den Bildungskonzepten ohne Schule auf sich hat und warum die Zahl der Interessenten und Befürworter weltweit so rasant steigt. Dipl.-Ing. Jan Edel, Jahrgang 1965, ist auch Autor des Bandes "Nur Schule? Mut zu neuen Bildungswegen!" (ISBN 3-93796520-3). Durch sein jahrelanges und außergewöhnliches Engagement für Familie und informelles Lernen und als Vater von fünf Kindern hat er viel praktische Erfahrung zum Thema im In-und Ausland sammeln können. Der Vereinsvorsitzende des Vereins Schulbildung in Familieninitiative und Redakteur der Website www.homeschooling.de hat zusammen mit seiner Frau, der Dipl.-KulturPädagogin Stephanie Edel auch in der eigenen Familie über Jahre Beobachtungen und Erfahrungen mit den Auswirkungen schulfreier Schulbildung gemacht."

Das Interview habe ich geführt am 27.7.2007 für das Morgenradio auf Radio Dreyeckland ]]> 0
Trudi und Michael Mc Gregor sprechen über ihre Erfahrungen mit Homeschooling www.education-otherwise.org/]]> Fri, 27 Jul 2007 16:00:31 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/trudi-und-michael-mc-gregor-sprechen-uber-ihre-erfahrungen-mit-homeschooling d65da08f7e8bb9c7a0c2bbfe3bdf3e68 www.education-otherwise.org/]]> 0 Mitch aus Michigan über Homeschooling Thu, 12 Jul 2007 07:25:27 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/mitch-aus-michigan-uber-homeschooling ce6341d108993658b1d78b3a046e49a0 0 History of Compulsory Schooling ? ]]> Mon, 09 Jul 2007 12:27:04 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/history-of-compulsory-schooling f83e5efaac313ac87a1ab686e00d8a55 ]]> 0 Gendreck-weg! - Freiwillige Feldbefreiung]]> Sat, 30 Jun 2007 20:55:31 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/untitled-1 2494da6f7cb17abee8191afc65341563 Gendreck-weg! - Freiwillige Feldbefreiung]]> 0 Herrmann Cropp vom Packpapierverlag Packpapierverlag geführt. Ein kleiner Auschnitt des Gespräches fand seinen Weg in die Sendung vom 12.04.2006, und (mit reichlich Verzögerung) nun auch auf diese Seite... Den Packpapierverlag findet ihr auf www.packpapier-verlag.de ]]> Tue, 26 Jun 2007 21:00:55 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/herrmann-cropp-vom-packpapierverlag 2300ef6c758c1ab86d599311caeac7e4 Packpapierverlag geführt. Ein kleiner Auschnitt des Gespräches fand seinen Weg in die Sendung vom 12.04.2006, und (mit reichlich Verzögerung) nun auch auf diese Seite... Den Packpapierverlag findet ihr auf www.packpapier-verlag.de ]]> 0 Interview mit Peter Lehmann Fri, 22 Jun 2007 15:40:51 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/interview-mit-peter-lehmann 1dc0972e4e4ccb56338e1257da15a9e0 0 Jochen Stay von " X-tausendmal quer " www.x-tausendmalquer.de]]> Thu, 14 Jun 2007 11:36:24 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/jochen-stay-von-x-tausendmal-quer 8d64d52eee344493263641f8001968a6 www.x-tausendmalquer.de]]> 0 Rene Talbot von der Bundesarbeitsgemeinschaft Psychiatrie-Erfahrener www.die-bpe.de]]> Fri, 25 May 2007 20:04:49 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/rene-talbot-von-der-bundesarbeitsgemeinschaft-psychiatrie-erfahrener 05e1c3191a5933fcf3d152138f861050 www.die-bpe.de]]> 0 Die Bertelsmann-Stiftung - ihre Rolle im globalen Monopoly hier anfordern läßt... Ein Interview mit Thomas Barth zum Anti-Bertelsmann-Kongress 2006 findet Ihr unter http://vielfalter.podspot.de/post/vielfalter-30082006/ "Besser, Sie bleiben gesund!" (Artikel in der Wochenzeitung FREITAG) Weitere Informationen und Links auf www.anti-bertelsmann.de ]]> Fri, 25 May 2007 17:28:37 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/die-bertelsmann-stiftung-ihre-rolle-im-globalen-monopoly 12b043adc60304a9b47ac13ae8e6ee34 hier anfordern läßt... Ein Interview mit Thomas Barth zum Anti-Bertelsmann-Kongress 2006 findet Ihr unter http://vielfalter.podspot.de/post/vielfalter-30082006/ "Besser, Sie bleiben gesund!" (Artikel in der Wochenzeitung FREITAG) Weitere Informationen und Links auf www.anti-bertelsmann.de ]]> 0 Sendung vom 25. Mai 2007 In der ersten Stunde der Sendung kommt Martin Geiger zu Wort. Martin Geiger ist Süßwasserexperte beim WWF in Frankfurt, und ich habe mit ihm am 22. Mai, dem internationalen Tag der biologischen Vielfalt, ein längeres Telefongespräch geführt. Die Musik in dieser ersten Stunde stammt wieder vom PODSAFE MUSIC NETWORK:

Al Stravinsky - Shallow Water Amy Abdou - Muddy Water Johnnyo - The Waterfront antOnin bastian - Nothing Is What I Ask In Return Ben Vega - schizotortoise The Radical Thought Resistance - methods of modern Madness (die Sendung könnt Ihr Euch hier jetzt anhören bzw. herunterladen!) ...hier noch die Presse-Erklärung, die mich dazu bewegt hat, mit Martin Geiger zu telefonieren:

WWF: FLÜSSE, SEEN UND FEUCHTGEBIETE ERLEBEN RAPIDEN ARTENSCHWUND

Zum Tag der biologischen Vielfalt am 22. Mai: Frankfurt - Nach Berechnungen des WWF ist der so genannte Living Planet Index aller Arten, die in und an Süßwasser-Ökosystemen leben, seit 1970 um 28 Prozent zurückgegangen. Rechnet man die Vogelwelt heraus, hat der dramatische Abwärtstrend sogar bereits die Hälfte aller Arten erfasst (Säugetiere, Amphibien, Reptilien und Fische). Wie die Skukuza Freshwater Group, ein Zusammenschluss führender Umweltorganisationen (darunter auch der WWF), heute bestätigte, schreitet der weltweite Artenschwund in keinem anderen Lebensraum so rasch voran wie in Flüssen, Seen und Feuchtgebieten. Einen der Hauptgründe für diese Misere sieht die Expertengruppe darin, dass bei der Ausweisung von Nationalparken und Schutzgebieten speziell auf die Süßwasserarten ausgerichtete Kriterien nur unzureichend berücksichtigt werden. Zum Tag der biologischen Vielfalt am 22. Mai weist der WWF darauf hin, dass bereits rund ein Fünftel aller Süßwasser-Fischarten und sogar mehr als ein Drittel aller Schildkrötenarten vom Aussterben bedroht sind. Dies belegen Untersuchungen in ausgewählten Ländern, die für die Erstellung der internationalen Roten Liste der bedrohten Arten vorgenommen wurden. "Der Lebensraum Süßwasser wird bei vielen Naturschutzprogrammen immer noch zu sehr vernachlässigt, obwohl es sich hierbei um äußerst sensible Ökosysteme mit ihren eigenen Gesetzmäßigkeiten handelt", kritisiert WWF-Süßwasserexperte Martin Geiger. Im Gegensatz zu anderen Gebieten veränderten sich beispielsweise die Lebensbedingungen an Flüssen oder in Feuchtgebieten aufgrund ihrer natürlichen Dynamik - zum Beispiel durch Erosion oder durch saisonale Überflutungen - sehr viel drastischer. Werde diese Dynamik gestört oder gestoppt, verlieren die hier heimischen Arten ihre vielfältigen Lebensräume und begeben sich auf den Rückzug. "Wird ein Fluss zum Beispiel durch einen Staudamm unterbrochen, haben wandernde Fischarten keine Chance mehr. Sie stecken in einer Sackgasse und kommen nicht mehr zu ihren Laichgründen - im Extremfall stirbt eine Population aus, wenn sie keine geeignete Nische mehr findet", erläutert der WWF-Experte. Die Artenvielfalt des Süßwassers sei vor allem durch fünf vom Menschen verursachte Faktoren bedroht, erläutert Geiger: Wasserentnahme, Verschmutzung, Infrastrukturmaßnahmen wie Dämme, Ausbeutung der natürlichen Ressourcen wie zum Beispiel Überfischung und das Einbringen fremder Arten, die heimische Tiere und Pflanzen verdrängen. Verstärkt wird der zunehmende Schwund an Artenvielfalt durch den Klimawandel, der für höhere durchschnittliche Wassertemperaturen sorgt und der dazu führt, dass der Druck auf die natürliche Ressource Wasser noch weiter steigt. Weitere Informationen: www.wwf.de

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Die zweite Stunde der Sendung begann mit dem Lied von Lotte Ohm: "Eine Zensur Findet Nicht Statt", gefolgt von der Maisendung der Redaktion "Besser Leben" zum Thema Universalgüter" (nachzuhören auf http://www.freie-radios.net/portal/content.php?id=16858)

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Fri, 25 May 2007 16:33:08 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/sendung-vom-25-mai-2007 652fe10ae10ce82782a1cb31c2c9cfd2 In der ersten Stunde der Sendung kommt Martin Geiger zu Wort. Martin Geiger ist Süßwasserexperte beim WWF in Frankfurt, und ich habe mit ihm am 22. Mai, dem internationalen Tag der biologischen Vielfalt, ein längeres Telefongespräch geführt. Die Musik in dieser ersten Stunde stammt wieder vom PODSAFE MUSIC NETWORK:

Al Stravinsky - Shallow Water Amy Abdou - Muddy Water Johnnyo - The Waterfront antOnin bastian - Nothing Is What I Ask In Return Ben Vega - schizotortoise The Radical Thought Resistance - methods of modern Madness (die Sendung könnt Ihr Euch hier jetzt anhören bzw. herunterladen!) ...hier noch die Presse-Erklärung, die mich dazu bewegt hat, mit Martin Geiger zu telefonieren:

WWF: FLÜSSE, SEEN UND FEUCHTGEBIETE ERLEBEN RAPIDEN ARTENSCHWUND

Zum Tag der biologischen Vielfalt am 22. Mai: Frankfurt - Nach Berechnungen des WWF ist der so genannte Living Planet Index aller Arten, die in und an Süßwasser-Ökosystemen leben, seit 1970 um 28 Prozent zurückgegangen. Rechnet man die Vogelwelt heraus, hat der dramatische Abwärtstrend sogar bereits die Hälfte aller Arten erfasst (Säugetiere, Amphibien, Reptilien und Fische). Wie die Skukuza Freshwater Group, ein Zusammenschluss führender Umweltorganisationen (darunter auch der WWF), heute bestätigte, schreitet der weltweite Artenschwund in keinem anderen Lebensraum so rasch voran wie in Flüssen, Seen und Feuchtgebieten. Einen der Hauptgründe für diese Misere sieht die Expertengruppe darin, dass bei der Ausweisung von Nationalparken und Schutzgebieten speziell auf die Süßwasserarten ausgerichtete Kriterien nur unzureichend berücksichtigt werden. Zum Tag der biologischen Vielfalt am 22. Mai weist der WWF darauf hin, dass bereits rund ein Fünftel aller Süßwasser-Fischarten und sogar mehr als ein Drittel aller Schildkrötenarten vom Aussterben bedroht sind. Dies belegen Untersuchungen in ausgewählten Ländern, die für die Erstellung der internationalen Roten Liste der bedrohten Arten vorgenommen wurden. "Der Lebensraum Süßwasser wird bei vielen Naturschutzprogrammen immer noch zu sehr vernachlässigt, obwohl es sich hierbei um äußerst sensible Ökosysteme mit ihren eigenen Gesetzmäßigkeiten handelt", kritisiert WWF-Süßwasserexperte Martin Geiger. Im Gegensatz zu anderen Gebieten veränderten sich beispielsweise die Lebensbedingungen an Flüssen oder in Feuchtgebieten aufgrund ihrer natürlichen Dynamik - zum Beispiel durch Erosion oder durch saisonale Überflutungen - sehr viel drastischer. Werde diese Dynamik gestört oder gestoppt, verlieren die hier heimischen Arten ihre vielfältigen Lebensräume und begeben sich auf den Rückzug. "Wird ein Fluss zum Beispiel durch einen Staudamm unterbrochen, haben wandernde Fischarten keine Chance mehr. Sie stecken in einer Sackgasse und kommen nicht mehr zu ihren Laichgründen - im Extremfall stirbt eine Population aus, wenn sie keine geeignete Nische mehr findet", erläutert der WWF-Experte. Die Artenvielfalt des Süßwassers sei vor allem durch fünf vom Menschen verursachte Faktoren bedroht, erläutert Geiger: Wasserentnahme, Verschmutzung, Infrastrukturmaßnahmen wie Dämme, Ausbeutung der natürlichen Ressourcen wie zum Beispiel Überfischung und das Einbringen fremder Arten, die heimische Tiere und Pflanzen verdrängen. Verstärkt wird der zunehmende Schwund an Artenvielfalt durch den Klimawandel, der für höhere durchschnittliche Wassertemperaturen sorgt und der dazu führt, dass der Druck auf die natürliche Ressource Wasser noch weiter steigt. Weitere Informationen: www.wwf.de

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Die zweite Stunde der Sendung begann mit dem Lied von Lotte Ohm: "Eine Zensur Findet Nicht Statt", gefolgt von der Maisendung der Redaktion "Besser Leben" zum Thema Universalgüter" (nachzuhören auf http://www.freie-radios.net/portal/content.php?id=16858)

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Sascha von fairwear.de Interview mit Sascha, Mitbegründer von fairwear.de, einem Online-Shop für fair gehandelte Kleidung, Mitorganisator der globalisierungskritischen Stadtführungen in Freiburg (www.kaufrausch-freiburg.de) und Redaktionsmitglied in der iz3w, einer der wichtigsten unabhängigen Zeitschriften zu Nord-Süd-Themen im deutschsprachigen Raum.

(Das Interview wurde in zwei Teilen auf Radio Dreyeckland ausgestrahlt. Die (GEMA-pflichtige) Zwischenmusik musste ich leider entfernen...) ]]>
Fri, 18 May 2007 16:28:05 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/sascha-von-fairwearde 037ce2770c462ca6a0f6a97741fada71 Interview mit Sascha, Mitbegründer von fairwear.de, einem Online-Shop für fair gehandelte Kleidung, Mitorganisator der globalisierungskritischen Stadtführungen in Freiburg (www.kaufrausch-freiburg.de) und Redaktionsmitglied in der iz3w, einer der wichtigsten unabhängigen Zeitschriften zu Nord-Süd-Themen im deutschsprachigen Raum.

(Das Interview wurde in zwei Teilen auf Radio Dreyeckland ausgestrahlt. Die (GEMA-pflichtige) Zwischenmusik musste ich leider entfernen...) ]]>
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11. Mai 2007, zweite Stunde Hier könnt ihr die zweite Stunde der Sendung vom 11. Mai nachhören - gesendet auf den Frequenzen des Freien Radios "WÜSTE WELLE"

...in der ersten Stunde gabs den DISSIDENTENFUNK (www.dissidentenfunk.de) mit Ratschlägen aus der "Weglauffibel" ...

Die Musik stammt wieder vom PODSAFE MUSIC NETWORK

Bohagey Bowes - Tourist on the Run Crash Menagerie - I'm not going InSaNe Epoxies - Radiation Antonin Bastian - Avis d'Infraction At Dusk - Tired Eyes Naked Gun - Against My Ego Antonin Bastian - Lost Dog Antonin Bastian - Dont Break It Antonin Bastian - Tu Cha Cha Cha

Am 11. Mai habe ich ausserdem gesendet: das Interview mit Jutta und ein Interview mit Jens König zu seinem Buch "Einfach abgehängt" - aufgenommen von Frank vom Radio F.R.E.I. aus Erfurt. Das Buch "Einfach abgehängt. Ein wahrer Bericht über die neue Armut in Deutschland" von Jens König und Nadja Klinger ist im Rowohlt-Verlag erschienen, Es hat 224 Seiten und kostet ?14,90 ]]> Sat, 12 May 2007 23:00:24 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/11-mai-2007-zweite-stunde 9582c3b39c4c76802b4c079e20b5baef Hier könnt ihr die zweite Stunde der Sendung vom 11. Mai nachhören - gesendet auf den Frequenzen des Freien Radios "WÜSTE WELLE"

...in der ersten Stunde gabs den DISSIDENTENFUNK (www.dissidentenfunk.de) mit Ratschlägen aus der "Weglauffibel" ...

Die Musik stammt wieder vom PODSAFE MUSIC NETWORK

Bohagey Bowes - Tourist on the Run Crash Menagerie - I'm not going InSaNe Epoxies - Radiation Antonin Bastian - Avis d'Infraction At Dusk - Tired Eyes Naked Gun - Against My Ego Antonin Bastian - Lost Dog Antonin Bastian - Dont Break It Antonin Bastian - Tu Cha Cha Cha

Am 11. Mai habe ich ausserdem gesendet: das Interview mit Jutta und ein Interview mit Jens König zu seinem Buch "Einfach abgehängt" - aufgenommen von Frank vom Radio F.R.E.I. aus Erfurt. Das Buch "Einfach abgehängt. Ein wahrer Bericht über die neue Armut in Deutschland" von Jens König und Nadja Klinger ist im Rowohlt-Verlag erschienen, Es hat 224 Seiten und kostet ?14,90 ]]> 0 Jutta von der Initiative "Gendreck weg" Jutta Sundermann von der Initiative "Gendreck weg" über die Initiative, die Prozesse vergangene Woche sowie ein Ausblick auf das "Gendreck weg"-Camp im Juli...

... am Ende des Gesprächs ein Hinweis auf den Aktionstag "Globale Landwirtschaft" am 3. Juni in Rostock...

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Thu, 03 May 2007 14:44:26 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/jutta-von-der-initiative-gendreck-weg 1f4dfb0b4d4afd94d78a90cfa75fefa9 Jutta Sundermann von der Initiative "Gendreck weg" über die Initiative, die Prozesse vergangene Woche sowie ein Ausblick auf das "Gendreck weg"-Camp im Juli...

... am Ende des Gesprächs ein Hinweis auf den Aktionstag "Globale Landwirtschaft" am 3. Juni in Rostock...

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Gespräch mit Corinna Fischer von der "Bildungsinitiative Zukunft" ... hier ist der zweite Teil der VielFalter-Sendung vom 27. April 2007

(die erste Stunde war der April-Sendung des Dissidentenfunk aus Berlin gewidmet. - Themen: "Nachlese auf die Bundestagsdebatte zur Patientenverfügung und die UN Behindertenkonvention", zu finden im Netz unter www.dissidentenfunk.de/archiv/s0704)

Ich sprach mit Corinna Fischer von der "Bildungsinitiative Zukunft", die eine Geburtstagsaktion für Melissa Busekros organisiert hat. Melissa Busekros hat sich und ihrer Familie am 23. April ein ganz besonderes Geschenk zum sechzehnten Geburtstag gemacht: Aus eigenem spontanen Beschluß verließ Melissa ihre Pflegefamilie und kehrte selbständig zu ihrer Familie nach Erlangen zurück. Dort fand eine große Geburtstagsfeier mit vielen Freunden und Beteiligung von Presse und Fernsehen statt...

Die Musik in dieser Sendung stammt vom Podsafe Music Network: http://music.podshow.com/
playlist: Battery Life : Gone Home Citrus : Freedom (Fresh Music) Gentry Bronson : Break Free Delicate Zone : Cell in the System Konservenfabrikant Koeberle : Fein Sein Battery Life : Besides Who Said Man Bites God : The Annoying Song visions of a nomad : the southern cross]]>
Thu, 26 Apr 2007 22:12:45 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/gesprach-mit-corinna-fischer-von-der-bildungsinitiative-zukunft f1556bcfa83bd8ca11700c9999bebed0 ... hier ist der zweite Teil der VielFalter-Sendung vom 27. April 2007

(die erste Stunde war der April-Sendung des Dissidentenfunk aus Berlin gewidmet. - Themen: "Nachlese auf die Bundestagsdebatte zur Patientenverfügung und die UN Behindertenkonvention", zu finden im Netz unter www.dissidentenfunk.de/archiv/s0704)

Ich sprach mit Corinna Fischer von der "Bildungsinitiative Zukunft", die eine Geburtstagsaktion für Melissa Busekros organisiert hat. Melissa Busekros hat sich und ihrer Familie am 23. April ein ganz besonderes Geschenk zum sechzehnten Geburtstag gemacht: Aus eigenem spontanen Beschluß verließ Melissa ihre Pflegefamilie und kehrte selbständig zu ihrer Familie nach Erlangen zurück. Dort fand eine große Geburtstagsfeier mit vielen Freunden und Beteiligung von Presse und Fernsehen statt...

Die Musik in dieser Sendung stammt vom Podsafe Music Network: http://music.podshow.com/
playlist: Battery Life : Gone Home Citrus : Freedom (Fresh Music) Gentry Bronson : Break Free Delicate Zone : Cell in the System Konservenfabrikant Koeberle : Fein Sein Battery Life : Besides Who Said Man Bites God : The Annoying Song visions of a nomad : the southern cross]]>
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Interview mit Lene zum Buko 30 Fri, 13 Apr 2007 23:13:48 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/interview-mit-lene-zum-buko-30 dfa3ce5eb48d5d8731188be18469e355 0 Interview mit Sonja zum Buko 30 www.buko.info weitere Audiobeiträge, Interviews, Reportagen, Mitschnitte finden sich auf www.freie-radios.net]]> Fri, 13 Apr 2007 23:13:07 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/interview-mit-sonja-zum-buko-30 05aa1690267f27534e9f10916cd1d10c www.buko.info weitere Audiobeiträge, Interviews, Reportagen, Mitschnitte finden sich auf www.freie-radios.net]]> 0 Aus-schnitte aus einem Telefongespräch mit Bertrand Stern Bertrand Stern ist freischaffender Philosoph und Autor des kürzlich erschienenen Buches "Schluß mit Schule!" (tologo-verlag 2006)]]> Thu, 29 Mar 2007 00:18:59 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/aus-schnitte-aus-einem-telefongesprach-mit-bertrand-stern 4f0877c78cf6aa0d5cb4ad8ce6da87cd Bertrand Stern ist freischaffender Philosoph und Autor des kürzlich erschienenen Buches "Schluß mit Schule!" (tologo-verlag 2006)]]> 0 Die Kapriole im Gruppenradio Die Kapriole im Gruppenradio von Radio Dreyeckland

(gesendet am 22. März 2007) Die Kapriole, freie reformpädagogische Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule in Freiburg, wird im Gruppenradio vorgestellt. Zu hören sind Kapriole-Kinder, die andere Kapriole-Kinder über ihre Schule befragen, ein kurzes Interview mit den Grundschülern Paula und Anton, sowie ein Studiogespräch mit SchülerInnen der Sekundarstufe sowie einer Lehrerin und einem Vater von drei Schülern in der Kapriole... Die Kapriole im Internet: www.kapriole-freiburg.de Ein Artikel über die Kapriole in der Badischen Zeitung: http://www.kapriole-freiburg.de/Medien/BZ-Artikel.pdf Die Musik in der Sendung stammt von der Kindermusik-Kapelle TonFisch (www.dertonfisch.de) und ist GEMA-frei ...
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Fri, 23 Mar 2007 22:28:53 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/kinderschule-kapriole-im-gruppenradio acf16484ab474e7b72524bd9adf19699 Die Kapriole im Gruppenradio von Radio Dreyeckland

(gesendet am 22. März 2007) Die Kapriole, freie reformpädagogische Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule in Freiburg, wird im Gruppenradio vorgestellt. Zu hören sind Kapriole-Kinder, die andere Kapriole-Kinder über ihre Schule befragen, ein kurzes Interview mit den Grundschülern Paula und Anton, sowie ein Studiogespräch mit SchülerInnen der Sekundarstufe sowie einer Lehrerin und einem Vater von drei Schülern in der Kapriole... Die Kapriole im Internet: www.kapriole-freiburg.de Ein Artikel über die Kapriole in der Badischen Zeitung: http://www.kapriole-freiburg.de/Medien/BZ-Artikel.pdf Die Musik in der Sendung stammt von der Kindermusik-Kapelle TonFisch (www.dertonfisch.de) und ist GEMA-frei ...
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Aktion Bantam-Mais 2007 Einen "Zwergenaufstand" gegen den Anbau von Gentechnikmais startet die Aktion "Bantam-Mais": Mit dem Anbau von samenfestem Süßmais wollen Tausende von Gärtnerinnen und Gärtner ein lebendiges Zeichen Zeichen setzen und den Gentechnik-Anbau erschweren. Die Aktion wird von 40 Organisationen von Greenpeace bis zum Katholischen Frauenbund getragen und von der Initiative "Save our Seeds" organisiert. (siehe auch den Beitrag vom 1. Februar 2006 zu "Golden Bantam") VielFalter sprach mit Benny Haerlin von der Initiative "Save our Seeds":]]> Thu, 08 Mar 2007 12:24:08 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/aktion-bantam-mais-2007 7f72960e258e6541b54577da3a743469 Einen "Zwergenaufstand" gegen den Anbau von Gentechnikmais startet die Aktion "Bantam-Mais": Mit dem Anbau von samenfestem Süßmais wollen Tausende von Gärtnerinnen und Gärtner ein lebendiges Zeichen Zeichen setzen und den Gentechnik-Anbau erschweren. Die Aktion wird von 40 Organisationen von Greenpeace bis zum Katholischen Frauenbund getragen und von der Initiative "Save our Seeds" organisiert. (siehe auch den Beitrag vom 1. Februar 2006 zu "Golden Bantam") VielFalter sprach mit Benny Haerlin von der Initiative "Save our Seeds":]]> 0 Interview mit Jörg Großelümern vom Netzwerk Bildungsfreiheit Der "Fall" Melissa Busekros hat eine Internationale Öffentlichkeit alarmiert - in Deutschland dagegen wurde fast nur in der Lokalpresse darüber berichtet... VielFalter sprach mit Jörg Greßelümern vom Netzwerk Bildungsfreiheit ]]> Wed, 28 Feb 2007 23:24:11 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/interview-mit-jorg-grosselumern-vom-netzwerk-bildungsfreiheit d7a02ab7828fa2e07f5768271adf8e64 Der "Fall" Melissa Busekros hat eine Internationale Öffentlichkeit alarmiert - in Deutschland dagegen wurde fast nur in der Lokalpresse darüber berichtet... VielFalter sprach mit Jörg Greßelümern vom Netzwerk Bildungsfreiheit ]]> 0 Interview mit Stefanie Edel www.homeschooling.de www.sfev.de NETZWERK BILDUNGSFREIHEIT Sonderseite für Melissa Busekros ]]> Wed, 28 Feb 2007 11:51:02 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/interview-mit-stefanie-edel 97a60c722006ae8dd6587047f75702bb www.homeschooling.de www.sfev.de NETZWERK BILDUNGSFREIHEIT Sonderseite für Melissa Busekros ]]> 0 EINWENDUNGSFRIST GEGEN PHARMA-ERBSE ENDET AM 7. MÄRZ Umweltinstitut München befürchtet die Kontamination traditioneller Erbsensorten und ruft zum Widerstand gegen die Freisetzung auf. Einwenden kann jeder - ein Wohnsitz in Gatersleben bzw. Deutschland ist nicht Voraussetzung. Eine Mustereinwendung können Sie >hier< herunterladen. Bitte schicken Sie die unterschriebenen Einwendungen bis 7. März 2007 an das Umweltinstitut München e.V. zurück! Ihr hört ein Interview mit Andreas Bauer vom Umweltinstitut ]]> Wed, 28 Feb 2007 11:04:11 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/einwendungsfrist-gegen-pharma-erbse-endet-am-7-marz c15b26525668a82f01321d561226f654 Umweltinstitut München befürchtet die Kontamination traditioneller Erbsensorten und ruft zum Widerstand gegen die Freisetzung auf. Einwenden kann jeder - ein Wohnsitz in Gatersleben bzw. Deutschland ist nicht Voraussetzung. Eine Mustereinwendung können Sie >hier< herunterladen. Bitte schicken Sie die unterschriebenen Einwendungen bis 7. März 2007 an das Umweltinstitut München e.V. zurück! Ihr hört ein Interview mit Andreas Bauer vom Umweltinstitut ]]> 0 ökosex Waldseite bin ich auf www.projekt21plus.de gelandet... dort sind die folgenden 3 songs ins netz gestellt - viel spass beim hören:

harrividertschi RWE (mp3) tschüss, liebes Eon (mp3) servus, EnBW (mp3)

von "ökosex", der kolumnenband von taz zwei Auf atomausstieg-selber-machen gab´s dann noch einen Hinweis auf folgendes Video:

kostenfreie Ökostrom-Hotline: 0800 - 7 62 68 52 (Werktags 9:00 - 17:00)

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Mon, 26 Feb 2007 22:13:59 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/watn-knall-bei-vattenfall c246cfdba85046b2d0c608286237fdbd Waldseite bin ich auf www.projekt21plus.de gelandet... dort sind die folgenden 3 songs ins netz gestellt - viel spass beim hören:

harrividertschi RWE (mp3) tschüss, liebes Eon (mp3) servus, EnBW (mp3)

von "ökosex", der kolumnenband von taz zwei Auf atomausstieg-selber-machen gab´s dann noch einen Hinweis auf folgendes Video:

kostenfreie Ökostrom-Hotline: 0800 - 7 62 68 52 (Werktags 9:00 - 17:00)

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Fünfzehnjähriges Mädchen zwangsweise in die Psychiatrie eingewiesen Netzwerk Bildungsfreiheit verurteilt das rücksichtslose und in der Sache völlig unangemessene und falsche Verhalten der zuständigen Behörden und fordert die Verantwortlichen auf, Melissa Busekros unverzüglich in die Freiheit und zu ihrer Familie zurückkehren zu lassen. Darüber hinaus fordert das Netzwerk Bildungsfreiheit alle Politiker und Inhaber politischer Ämter auf, nicht nur in Erlangen sondern in ganz Deutschland dafür Sorge zu tragen - nötigenfalls auch durch personelle Konsequenzen -, daß solche Menschenrechtsverletzungen und Akte staatlicher Willkür in Zukunft sicher unterbleiben. ------------------------------------------------------ Diese Presseerklärung wurde herausgeben vom Netzwerk Bildungsfreiheit e.V. Nürnberg, das sich bundesweit für eine Aufhebung des strikten deutschen Schulzwanges einsetzt und für eine Liberalisierung des Bildungswesens eintritt. Am 15. Februar sprach ich mit Elisabeth Kuhnle, einer Sprecherin vom Netzwerk Bildungsfreiheit]]> Mon, 19 Feb 2007 22:51:57 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/funfzehnjahriges-madchen-zwangsweise-in-die-psychiatrie-eingewiesen 39125c6b513a6cf95cf9a7b3d96a9007 Netzwerk Bildungsfreiheit verurteilt das rücksichtslose und in der Sache völlig unangemessene und falsche Verhalten der zuständigen Behörden und fordert die Verantwortlichen auf, Melissa Busekros unverzüglich in die Freiheit und zu ihrer Familie zurückkehren zu lassen. Darüber hinaus fordert das Netzwerk Bildungsfreiheit alle Politiker und Inhaber politischer Ämter auf, nicht nur in Erlangen sondern in ganz Deutschland dafür Sorge zu tragen - nötigenfalls auch durch personelle Konsequenzen -, daß solche Menschenrechtsverletzungen und Akte staatlicher Willkür in Zukunft sicher unterbleiben. ------------------------------------------------------ Diese Presseerklärung wurde herausgeben vom Netzwerk Bildungsfreiheit e.V. Nürnberg, das sich bundesweit für eine Aufhebung des strikten deutschen Schulzwanges einsetzt und für eine Liberalisierung des Bildungswesens eintritt. Am 15. Februar sprach ich mit Elisabeth Kuhnle, einer Sprecherin vom Netzwerk Bildungsfreiheit]]> 0 Teil 2 der Sendung vom 19.01.2007 WÜSTE WELLE ausgestrahlt - an dieser Stelle sind nur GEMA-freie Teile der Sendung abrufbar... In der ersten Sunde haben wir am 19.1. die Januarsendung des DISSIDENTENFUNK aus Berlin dokumentiert. www.dissidentenfunk.de Hier dokumentiert ist die zweite Stunde... Die Musik stammt wieder ausschließlich vom PODSAFE MUSIC NETWORK, in den Beiträgen geht es um GENDRECK WEG - zu hören ist ein Beitrag von Radio Corax vom 11. Januar 2007 (http://freie-radios.net/portal/content.php?id=15282), In einem weiteren Beitrag geht es um Pharma-Erbsen mit Mäusegenen gegen Schweinedurchfall - unter anderem zu hören: ein Interview mit Andreas Bauer vom Umweltinstitut München. PLAYLIST: Johnne Tuzza : "News At 11" This Spy Surfs : "Surf Goddess" Braquet : "No Excuses" The Radical Thought Resistance : "Methods of Modern Madness" The Midnight Hours : "Miss Marie" Strange Dave : "In My Car" Carne Cruda : "Carpool Lane" The Hit Mrs. : "Our Little Soldiers" Rui Azul : "Globalize Human Rights" Indigo Shadow : "How FAst Do The Mighty Fall?" Carne Cruda : "El Diablito" alle Stücke stammen vom Podsafe Music Network (http://music.podshow.com) ]]> Thu, 18 Jan 2007 05:45:29 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/teil-2-der-sendung-vom-19012007 00286069e3fbf2488cd5db1d5af12037 WÜSTE WELLE ausgestrahlt - an dieser Stelle sind nur GEMA-freie Teile der Sendung abrufbar... In der ersten Sunde haben wir am 19.1. die Januarsendung des DISSIDENTENFUNK aus Berlin dokumentiert. www.dissidentenfunk.de Hier dokumentiert ist die zweite Stunde... Die Musik stammt wieder ausschließlich vom PODSAFE MUSIC NETWORK, in den Beiträgen geht es um GENDRECK WEG - zu hören ist ein Beitrag von Radio Corax vom 11. Januar 2007 (http://freie-radios.net/portal/content.php?id=15282), In einem weiteren Beitrag geht es um Pharma-Erbsen mit Mäusegenen gegen Schweinedurchfall - unter anderem zu hören: ein Interview mit Andreas Bauer vom Umweltinstitut München. PLAYLIST: Johnne Tuzza : "News At 11" This Spy Surfs : "Surf Goddess" Braquet : "No Excuses" The Radical Thought Resistance : "Methods of Modern Madness" The Midnight Hours : "Miss Marie" Strange Dave : "In My Car" Carne Cruda : "Carpool Lane" The Hit Mrs. : "Our Little Soldiers" Rui Azul : "Globalize Human Rights" Indigo Shadow : "How FAst Do The Mighty Fall?" Carne Cruda : "El Diablito" alle Stücke stammen vom Podsafe Music Network (http://music.podshow.com) ]]> 0 Interview mit Rene Schuster auf freie-radios.net hier]]> Mon, 08 Jan 2007 23:20:59 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/interview-mit-rene-schuster-auf-freie-radiosnet ffc0fb919334049d4232d059eba81836 hier]]> 0 Interview mit Elisabeth Kuhnle http://www.leben-ohne-schule.de/buecher.html http://www.tologo.de Elisabeth Kuhnle hat mir noch einige Hinweise zugesendet: "Hier noch die Buchtitel bzw. -autoren mit Links: Olivier Keller: Denn mein Leben ist Lernen - Wie Kinder aus eigenem Antrieb die Welt erforschen. Ivan Illich: Entschulung der Gesellschaft David Gribble: Schule im Aufbruch eines meiner Favoriten-Bücher: Walther Borgius: Die Schule - Ein Frevel an der Jugend. zum Weiterlesen: der Rundbrief der Initiative für selbstbestimmtes Lernen, die Zeitschrift "Natürlich Lernen" (Schwitalla-Druckerei und tologo-Verlag), Home Education Journal (http://www.home-education.org.uk/journal.htm), das vierteljährliche Bulletin von "Les enfants d´abord" (www.lesenfantsdabord.org), der Email-Rundbrief von Stefanie Mohsennia(Kontakt über die Webseite www.leben-ohne-schule.de), ein ausführlicher Artikel "Homeschooling in Deutschland" - weitere passende Artikel unter de.liberty.li "Magazin - Lernen" oder "user eljascha" eine noch nicht so bekannte Webseite im Aufbau (demnächst wird es dort kurze Texte geben, die Einblicke in den Tagesablauf oder einzelne Lernthemen von Unschooling-Familien geben): www.schulpflicht-neindanke.de ]]> Thu, 04 Jan 2007 22:48:43 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/interview-mit-elisabeth-kuhnle 4332b7c97396eecfe566e91ff96fcaf8 http://www.leben-ohne-schule.de/buecher.html http://www.tologo.de Elisabeth Kuhnle hat mir noch einige Hinweise zugesendet: "Hier noch die Buchtitel bzw. -autoren mit Links: Olivier Keller: Denn mein Leben ist Lernen - Wie Kinder aus eigenem Antrieb die Welt erforschen. Ivan Illich: Entschulung der Gesellschaft David Gribble: Schule im Aufbruch eines meiner Favoriten-Bücher: Walther Borgius: Die Schule - Ein Frevel an der Jugend. zum Weiterlesen: der Rundbrief der Initiative für selbstbestimmtes Lernen, die Zeitschrift "Natürlich Lernen" (Schwitalla-Druckerei und tologo-Verlag), Home Education Journal (http://www.home-education.org.uk/journal.htm), das vierteljährliche Bulletin von "Les enfants d´abord" (www.lesenfantsdabord.org), der Email-Rundbrief von Stefanie Mohsennia(Kontakt über die Webseite www.leben-ohne-schule.de), ein ausführlicher Artikel "Homeschooling in Deutschland" - weitere passende Artikel unter de.liberty.li "Magazin - Lernen" oder "user eljascha" eine noch nicht so bekannte Webseite im Aufbau (demnächst wird es dort kurze Texte geben, die Einblicke in den Tagesablauf oder einzelne Lernthemen von Unschooling-Familien geben): www.schulpflicht-neindanke.de ]]> 0 christmas special Podsafe Music Network ... ...sowie ein Hinweis auf den JUKSS... PLAYLIST: Sudden Death "The Christmas Season" Tom Shad "Apodcastchristmastheme" (im Hintergrund der Ansage) Al Stravinsky "One Christmas" Bubble "Christmas Here on Mars" Damon Timm "Christmas Waltz" Escape Goats "Christmas in Pizzaville" frozen popsicle tampons "very fuck you christmas" Hilda Lamas "Christmas Won't Be Christmas" Jimmie Bratcher "Man Its Christmas" Joel Kopischke "Christmas In The Sun" Lorenzo's Music "God Rest Ye Merry Gentlemen - Christmas Song" Madly Jadly "Christmas Time is Freakin Here! I Buried Santa" mydols "Merry Freakin Christmas" Pato "Green Christmas" Peeper Radio Theatre "Christmas Commercial - Peeper Brand RoboSantas" Pushstart Wagon "Christmas Tree Farm" Peeper Radio Theatre "Christmas Song - The 12 Days of X-Mas" Peter Day "Christmas In Victorville" PsychoVoyager "Merry Christmas and a Funky New Year" The Alice Project "I drank too much at the Office Christmas Party" The Dwarwes/The Plan Nine Rock Show "Drinking Up Christmas by The Dwarves" (http://thedwarves.com) Geoff Smith "Christmas Greeting From Geoff" Geoff Smith "Some Christmas Huggin and Kissin" ... viel Spass beim hören, und eine frohe Weihnacht nach Eurem Geschmack!]]> Wed, 20 Dec 2006 18:15:05 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/christmas-special bdbc85d5e03bc31dbc8460073f3a27ef Podsafe Music Network ... ...sowie ein Hinweis auf den JUKSS... PLAYLIST: Sudden Death "The Christmas Season" Tom Shad "Apodcastchristmastheme" (im Hintergrund der Ansage) Al Stravinsky "One Christmas" Bubble "Christmas Here on Mars" Damon Timm "Christmas Waltz" Escape Goats "Christmas in Pizzaville" frozen popsicle tampons "very fuck you christmas" Hilda Lamas "Christmas Won't Be Christmas" Jimmie Bratcher "Man Its Christmas" Joel Kopischke "Christmas In The Sun" Lorenzo's Music "God Rest Ye Merry Gentlemen - Christmas Song" Madly Jadly "Christmas Time is Freakin Here! I Buried Santa" mydols "Merry Freakin Christmas" Pato "Green Christmas" Peeper Radio Theatre "Christmas Commercial - Peeper Brand RoboSantas" Pushstart Wagon "Christmas Tree Farm" Peeper Radio Theatre "Christmas Song - The 12 Days of X-Mas" Peter Day "Christmas In Victorville" PsychoVoyager "Merry Christmas and a Funky New Year" The Alice Project "I drank too much at the Office Christmas Party" The Dwarwes/The Plan Nine Rock Show "Drinking Up Christmas by The Dwarves" (http://thedwarves.com) Geoff Smith "Christmas Greeting From Geoff" Geoff Smith "Some Christmas Huggin and Kissin" ... viel Spass beim hören, und eine frohe Weihnacht nach Eurem Geschmack!]]> 0 Dieser Podcast bei podster]]> Sun, 17 Dec 2006 22:21:35 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/untitled ef687725cb60481654bcf966a6ffd00c Dieser Podcast bei podster]]> 0 Bahn für alle (Sendung vom 6.12.2006) Schwerpunkt dieser Sendung ist ein Telefonat mit Stefan Diefenbach-Trommer von der Initiative Bahn für Alle Der Ort für den Jugendumweltkongress (kurz: JUKSS) steht inzwischen fest! Der Jukss findet statt: Vom 23.12.06 - 06.01.07 (inkl. Auf- und Abbau) in Königs Wusterhausen bei Berlin. Auf dem Jukss... ...begegnen sich alle Altersklassen und diskutieren die Themen, die ihnen unter den Nägeln brennen, knüpfen Kontakte, starten gemeinsame Projekte, planen Aktionen, spielen Theater oder tanzen auf Konzerten... mehr dazu auf jukss.de/2006

.... die Musik habe ich gefunden auf dem PodSafe Music Network (http://music.podshow.com)...
PLAYLIST: Luciar "Pretty Girls, Pretty Boys" Emily Rose "Only Words" Against Me "Dont Lose Touch" akustikfilm "Teaching and Learning" .22 "gun" Little Thom "Relish" Audio Spagghetti "Losing Time" (Norwegian) Lovebugs "Set You Free" emit "Stereo Love" 3 feet up "trash day" VIEL SPASS BEIM HÖREN!!!]]>
Mon, 04 Dec 2006 00:03:39 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/bahn-fur-alle-sendung-vom-6122006 cbd5fcd2db2504dd8a0d91c50ddbf6bc Schwerpunkt dieser Sendung ist ein Telefonat mit Stefan Diefenbach-Trommer von der Initiative Bahn für Alle Der Ort für den Jugendumweltkongress (kurz: JUKSS) steht inzwischen fest! Der Jukss findet statt: Vom 23.12.06 - 06.01.07 (inkl. Auf- und Abbau) in Königs Wusterhausen bei Berlin. Auf dem Jukss... ...begegnen sich alle Altersklassen und diskutieren die Themen, die ihnen unter den Nägeln brennen, knüpfen Kontakte, starten gemeinsame Projekte, planen Aktionen, spielen Theater oder tanzen auf Konzerten... mehr dazu auf jukss.de/2006

.... die Musik habe ich gefunden auf dem PodSafe Music Network (http://music.podshow.com)...
PLAYLIST: Luciar "Pretty Girls, Pretty Boys" Emily Rose "Only Words" Against Me "Dont Lose Touch" akustikfilm "Teaching and Learning" .22 "gun" Little Thom "Relish" Audio Spagghetti "Losing Time" (Norwegian) Lovebugs "Set You Free" emit "Stereo Love" 3 feet up "trash day" VIEL SPASS BEIM HÖREN!!!]]>
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22. November 2006 zum Thema Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung http://www.freie-radios.net/portal/content.php?id=14577 Weiterhin habe ich ein Gespräch geführt mit Ralf Nikolai vom Verein Chancen, der mir nach dem Gespräch noch folgende mail mit einigen links gesendet hat: "...zunächst der Hinweis, dass fast alle Links sich auch auf den Seiten von Chancen finden. Wir informieren gerne kostenlos über das Thema. Interessierte können sich am besten per Mail über chancen.info(ät)gmx.net an uns wenden. Das Interview mit René Talbot habe ich mir noch angehört. Herr Talbot stellt mal wieder die von der Inititaive Selbstbestimmung veröffentlichte Vorsorgevollmacht (VoVo) als einzig wirksamen Schutz gegen Zwangsbehandlung dar. Das ist falsch. Die VoVo ist eine ganz normale Vorsorgevollmacht und damit im Prinziep eine selbst eingerichtete Betreuung. http://www.vo-vo.de/vovo_neu.pdf Der Schutz vor Zwangsbehandlung ergibt sich erst durch eine zusätzliche Verfügung, die auch Vereinbarung genannt wird: http://www.vo-vo.de/vovo/vertrag.htm Der Entwurf der Vorsorgevollmacht von Chancen sieht hingegen schon in der Vorsorgevollmacht vor, dass der Bevollmächtigte nur im Rahmen einer Patientenverfügung entscheiden darf, wenn eine solche vorhanden ist. http://www.beepworld.de/members94/chancen-online/vorsorgevollmacht.htm Die "Bochumer Willenserklärung" des LPE NRW ist hingegen eine Mischform aus Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung. http://www.psychiatrie-erfahrene-nrw.de/willen3.html Der Vorteil, eine Patientenverfügung unabhängig von einer Vorsorgevollmacht auszuarbeiten, besteht darin, dass auch ein evtl. notwendiger Betreuer an die Patientenverfügung gebunden ist, wenn 1. der Patient bei der Ausstellung einwilligungsfähig ist, also weiss was er da verfügt und welche Konsequenzen das hat, 2. die konkrete Behandlungssituation benannt wird, und 3. der Patient nicht erkennbar von der Verfügung abrückt und sich die Sachlage nicht erheblich geändert hat, etwa in der Form, dass es neue erfolgversprechende Therapien gibt. Zur besseren Akzeptanz der Patientenverfügung sollte die Broschüre des Bundesjustizministeriums beigefügt werden: http://www.bmj.de/media/archive/1184.pdf Die Patientenverfügung von Chancen unterscheidet sich von anderen Patientenverfügungen insofern, als dass sie dem Patienten vorbehält, auch mit "natürlichem Willen", sich für oder gegen eine Behandlung auszusprechen. Der Patient kann also auch dann noch entscheiden, wenn er nicht mehr genau wissen sollte, was er entscheidet. Nur bei Lebensgefahr darf gegen sein Willen behandelt werden. http://www.beepworld.de/members94/chancen-online/patientenverfuegung.htm Die Patientenverfügung ist vor allem Betroffenen zu empfehlen, die sich auch in Krankheitsphasen noch für entscheidungsfähig halten und Patienten, die auf gar keinen Fall zwangsweise gegen ihren Willen behandelt werden möchten. Wer meint in Krankheitsphasen nicht mehr entscheidungsfähig zu sein, der sollte besser festlegen mit welchen Medikament(en) er behandelt werden möchte und welche Behandlungen er ausschließt. Im Herbst wird im Bundestag über verschiedene Gesetzentwürfe zur Patientenverfügung beraten, wobei einige Palamentarier verbindliche Patientenverfügungen nur für die Sterbephase vorsehen wollen. Die "Aktion Gemeinsinn" ruft in einer Anzeigenkampange dazu auf, sich gegen die Aufweichung des Patientenwilles auszusprechen und Bundestagsabgeordnete auf das Thema aufmerksam zu machen: http://www.gemeinsinn.de/download/anzeige.pdf Schirmherr der "Aktion Gemeinsinn" ist der Bundespräsident. http://www.gemeinsinn.de/ Auch ohne Patientenverfügung darf ein Betreuter nur gegen sein Willen behandelt werden, wenn dies verhältnismäßig ist, also ein erheblicher Schaden vom Betroffenen oder von Dritten damit abgewendet werden muss. Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden, dass es Unrecht war einen Betroffenen, der meinte Wanzen in seinen Ohren implantiert zu haben, gegen seinen Willen zu behandeln. Die von den behandelnden Ärzten geäußerte Einschätzung, das Wahnsystem des Beschwerdeführers drohe sich zu verfestigen, rechtfertigt eine Zwangsbehandlung nicht. Detailierte Infos zum Thema Zwangsbehandlung findest du hier: http://www.beepworld.de/members94/chancen-online/zwangsbehandlung.htm Eine Kurzdarstellung zum Thema Betreuungsrecht mit vielen Links u.a. zum Bundesjustizministerium und den geannten Buchtipps findest du hier: http://www.beepworld.de/members94/chancen-online/betreuungsrecht.htm Grüsse - Ralf" Einen Überblick über Vorausverfügungen findet Ihr auf der Seite des Antipsychiatrieverlages: http://www.antipsychiatrieverlag.de/info/voraus.htm eine weitere Meldung, die mich dieser Tage erreicht hat: Die "Irren-Offensive" Nr. 13 kombiniert mit der "ZWANG" Nr. 3 ist da - und zwar nicht nur gedruckt, sondern auch als Internetausgabe http://www.anti-psychiatrie.de (Auf dieser Homepage steht auch, wie man die gedruckte neue Ausgabe der Irren-Offensive bestellen kann) Patientenverfügung: Brief an alle Abgeordneten http://www.antipsychiatrieverlag.de/info/stattpsychiatrie.htm http://psychiatrie-erfahrene.de/ ]]> Wed, 22 Nov 2006 05:33:36 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/22-november-2006-zum-thema-vorsorgevollmacht-patientenverfugung e8ca8fe389cb503baabf16a74e01505d http://www.freie-radios.net/portal/content.php?id=14577 Weiterhin habe ich ein Gespräch geführt mit Ralf Nikolai vom Verein Chancen, der mir nach dem Gespräch noch folgende mail mit einigen links gesendet hat: "...zunächst der Hinweis, dass fast alle Links sich auch auf den Seiten von Chancen finden. Wir informieren gerne kostenlos über das Thema. Interessierte können sich am besten per Mail über chancen.info(ät)gmx.net an uns wenden. Das Interview mit René Talbot habe ich mir noch angehört. Herr Talbot stellt mal wieder die von der Inititaive Selbstbestimmung veröffentlichte Vorsorgevollmacht (VoVo) als einzig wirksamen Schutz gegen Zwangsbehandlung dar. Das ist falsch. Die VoVo ist eine ganz normale Vorsorgevollmacht und damit im Prinziep eine selbst eingerichtete Betreuung. http://www.vo-vo.de/vovo_neu.pdf Der Schutz vor Zwangsbehandlung ergibt sich erst durch eine zusätzliche Verfügung, die auch Vereinbarung genannt wird: http://www.vo-vo.de/vovo/vertrag.htm Der Entwurf der Vorsorgevollmacht von Chancen sieht hingegen schon in der Vorsorgevollmacht vor, dass der Bevollmächtigte nur im Rahmen einer Patientenverfügung entscheiden darf, wenn eine solche vorhanden ist. http://www.beepworld.de/members94/chancen-online/vorsorgevollmacht.htm Die "Bochumer Willenserklärung" des LPE NRW ist hingegen eine Mischform aus Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung. http://www.psychiatrie-erfahrene-nrw.de/willen3.html Der Vorteil, eine Patientenverfügung unabhängig von einer Vorsorgevollmacht auszuarbeiten, besteht darin, dass auch ein evtl. notwendiger Betreuer an die Patientenverfügung gebunden ist, wenn 1. der Patient bei der Ausstellung einwilligungsfähig ist, also weiss was er da verfügt und welche Konsequenzen das hat, 2. die konkrete Behandlungssituation benannt wird, und 3. der Patient nicht erkennbar von der Verfügung abrückt und sich die Sachlage nicht erheblich geändert hat, etwa in der Form, dass es neue erfolgversprechende Therapien gibt. Zur besseren Akzeptanz der Patientenverfügung sollte die Broschüre des Bundesjustizministeriums beigefügt werden: http://www.bmj.de/media/archive/1184.pdf Die Patientenverfügung von Chancen unterscheidet sich von anderen Patientenverfügungen insofern, als dass sie dem Patienten vorbehält, auch mit "natürlichem Willen", sich für oder gegen eine Behandlung auszusprechen. Der Patient kann also auch dann noch entscheiden, wenn er nicht mehr genau wissen sollte, was er entscheidet. Nur bei Lebensgefahr darf gegen sein Willen behandelt werden. http://www.beepworld.de/members94/chancen-online/patientenverfuegung.htm Die Patientenverfügung ist vor allem Betroffenen zu empfehlen, die sich auch in Krankheitsphasen noch für entscheidungsfähig halten und Patienten, die auf gar keinen Fall zwangsweise gegen ihren Willen behandelt werden möchten. Wer meint in Krankheitsphasen nicht mehr entscheidungsfähig zu sein, der sollte besser festlegen mit welchen Medikament(en) er behandelt werden möchte und welche Behandlungen er ausschließt. Im Herbst wird im Bundestag über verschiedene Gesetzentwürfe zur Patientenverfügung beraten, wobei einige Palamentarier verbindliche Patientenverfügungen nur für die Sterbephase vorsehen wollen. Die "Aktion Gemeinsinn" ruft in einer Anzeigenkampange dazu auf, sich gegen die Aufweichung des Patientenwilles auszusprechen und Bundestagsabgeordnete auf das Thema aufmerksam zu machen: http://www.gemeinsinn.de/download/anzeige.pdf Schirmherr der "Aktion Gemeinsinn" ist der Bundespräsident. http://www.gemeinsinn.de/ Auch ohne Patientenverfügung darf ein Betreuter nur gegen sein Willen behandelt werden, wenn dies verhältnismäßig ist, also ein erheblicher Schaden vom Betroffenen oder von Dritten damit abgewendet werden muss. Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden, dass es Unrecht war einen Betroffenen, der meinte Wanzen in seinen Ohren implantiert zu haben, gegen seinen Willen zu behandeln. Die von den behandelnden Ärzten geäußerte Einschätzung, das Wahnsystem des Beschwerdeführers drohe sich zu verfestigen, rechtfertigt eine Zwangsbehandlung nicht. Detailierte Infos zum Thema Zwangsbehandlung findest du hier: http://www.beepworld.de/members94/chancen-online/zwangsbehandlung.htm Eine Kurzdarstellung zum Thema Betreuungsrecht mit vielen Links u.a. zum Bundesjustizministerium und den geannten Buchtipps findest du hier: http://www.beepworld.de/members94/chancen-online/betreuungsrecht.htm Grüsse - Ralf" Einen Überblick über Vorausverfügungen findet Ihr auf der Seite des Antipsychiatrieverlages: http://www.antipsychiatrieverlag.de/info/voraus.htm eine weitere Meldung, die mich dieser Tage erreicht hat: Die "Irren-Offensive" Nr. 13 kombiniert mit der "ZWANG" Nr. 3 ist da - und zwar nicht nur gedruckt, sondern auch als Internetausgabe http://www.anti-psychiatrie.de (Auf dieser Homepage steht auch, wie man die gedruckte neue Ausgabe der Irren-Offensive bestellen kann) Patientenverfügung: Brief an alle Abgeordneten http://www.antipsychiatrieverlag.de/info/stattpsychiatrie.htm http://psychiatrie-erfahrene.de/ ]]> 0 8. November 2006 PLAYLIST:

The Marble Tea: "My Secret Feelings About Plants" .Gustav Bertha: "Jackboot" The Eisenhowers: "Plastic Jesus" Maria Daines: "The Ballad of Mary Ann Bones" .Gustav Bertha: "Bullets Have More Eloquence Than Words" .Gustav Bertha: "I am" Lee Maddeford/Bérangèr Mastrangelo: "Le Train" Gordon Scott: "Family Demands" Emily Rose: "Autumn cry" Emily Rose: "In labyrinths myself" Blackfish: "Flash The Warning" Wesley Willis: "Rock´n Roll Mc Donalds" tragic shell suit disaster: "nothing for certain" Indigo Shadow: "How FAst Do The Mighty Fall?" BIFT: "Same Girl" (nicht komplett ausgespielt...)

... diesmal fast nur musik (gesucht und gefunden über das

PODSAFE MUSIC NETWORK (http://music.podshow.com) )

Viel Spaß beim hören!!!

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Wed, 08 Nov 2006 01:25:11 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/8-november-2006 29ac1804f006330501b46d25dbf3d7ab PLAYLIST:

The Marble Tea: "My Secret Feelings About Plants" .Gustav Bertha: "Jackboot" The Eisenhowers: "Plastic Jesus" Maria Daines: "The Ballad of Mary Ann Bones" .Gustav Bertha: "Bullets Have More Eloquence Than Words" .Gustav Bertha: "I am" Lee Maddeford/Bérangèr Mastrangelo: "Le Train" Gordon Scott: "Family Demands" Emily Rose: "Autumn cry" Emily Rose: "In labyrinths myself" Blackfish: "Flash The Warning" Wesley Willis: "Rock´n Roll Mc Donalds" tragic shell suit disaster: "nothing for certain" Indigo Shadow: "How FAst Do The Mighty Fall?" BIFT: "Same Girl" (nicht komplett ausgespielt...)

... diesmal fast nur musik (gesucht und gefunden über das

PODSAFE MUSIC NETWORK (http://music.podshow.com) )

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25oktober2006 Wed, 25 Oct 2006 02:17:58 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/25oktober2006 71ec4b70c5e43d9a70e71b6ce91242c6 0 Sendung vom 11. Oktober 2006 Diesmal ohne Jingle und ohne Schwerpunktthema, dafür mit ewas mehr Musik... campact haben inzwischen einen Audiobeitrag auf ihre Seite gestellt, den ich hier dokumentiere, ausserdem gibt es von campact eine neue Kampagne:

Obwohl sich eine Mehrheit der Bevölkerung hierzulande für einen schnellen Ausstieg aus der Atomenergie ausspricht, beziehen bisher noch die meisten ihre Elektrizität von den großen Atom-Stromkonzernen. An die Noch-Konsumenten von Atomstrom richtet sich die Initiative atomausstieg-selber-machen: Nach der faktischen Aufkündigung des Atomkonsenses durch die Atomkraftwerksbetreiber RWE, E.on, Vattenfall und EnBW rufen Umwelt- und Verbraucherschutz-Organisationen die Menschen in ganz Deutschland auf, sich von den Atomkonzernen zu trennen. Wechseln Sie jetzt Ihren Stromlieferanten. Erteilen Sie dem Wortbruch der Konzerne mit der Aufkündigung Ihrer Vertragsbeziehungen eine angemessene Antwort. Es kostet Sie fünf Minuten. Helfen Sie, den Atomausstieg in Deutschland so schnell wie möglich zu vollziehen. Für weitere Informationen steht Ihnen die bundesweit kostenfreie Hotline (für Anrufe aus dem dt. Festnetz) der Ökostromanbieter zur Verfügung:

0800 - 7 62 68 52

(Werktags 9:00 - 17:00)

Die Vorbereitungen für den diesjährigen Jugendumweltkongress sind in vollem Gange. Gesucht werden auch weiterhin Menschen, die sich beteiligen wollen... Informationen auf www.jukss.de

Die Musik in dieser Ausgabe ist zu finden im PodSafe Music Network...

... sowie auf freemusic.cz

Viel Spaß beim hören!!!

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Wed, 11 Oct 2006 01:46:57 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/sendung-vom-11-oktober-2006 b8a43cb70184befeb6e84dc3a05f4637 Diesmal ohne Jingle und ohne Schwerpunktthema, dafür mit ewas mehr Musik... campact haben inzwischen einen Audiobeitrag auf ihre Seite gestellt, den ich hier dokumentiere, ausserdem gibt es von campact eine neue Kampagne:

Obwohl sich eine Mehrheit der Bevölkerung hierzulande für einen schnellen Ausstieg aus der Atomenergie ausspricht, beziehen bisher noch die meisten ihre Elektrizität von den großen Atom-Stromkonzernen. An die Noch-Konsumenten von Atomstrom richtet sich die Initiative atomausstieg-selber-machen: Nach der faktischen Aufkündigung des Atomkonsenses durch die Atomkraftwerksbetreiber RWE, E.on, Vattenfall und EnBW rufen Umwelt- und Verbraucherschutz-Organisationen die Menschen in ganz Deutschland auf, sich von den Atomkonzernen zu trennen. Wechseln Sie jetzt Ihren Stromlieferanten. Erteilen Sie dem Wortbruch der Konzerne mit der Aufkündigung Ihrer Vertragsbeziehungen eine angemessene Antwort. Es kostet Sie fünf Minuten. Helfen Sie, den Atomausstieg in Deutschland so schnell wie möglich zu vollziehen. Für weitere Informationen steht Ihnen die bundesweit kostenfreie Hotline (für Anrufe aus dem dt. Festnetz) der Ökostromanbieter zur Verfügung:

0800 - 7 62 68 52

(Werktags 9:00 - 17:00)

Die Vorbereitungen für den diesjährigen Jugendumweltkongress sind in vollem Gange. Gesucht werden auch weiterhin Menschen, die sich beteiligen wollen... Informationen auf www.jukss.de

Die Musik in dieser Ausgabe ist zu finden im PodSafe Music Network...

... sowie auf freemusic.cz

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Travelling School of Life (TSoLife) ]]> Wed, 27 Sep 2006 00:15:03 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/travelling-school-of-life-tsolife 840225c2220a21e5c7f31a83033f4361 ]]> 0 Sendung vom 13.09.06 Diesmal mit einem telefonischen Interview mit Günter Metztges von "campact"

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Wed, 13 Sep 2006 04:11:11 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/vielfalter_13_09_06 ab579ed2d8dc4409d28473f2b55c78f2 Diesmal mit einem telefonischen Interview mit Günter Metztges von "campact"

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"Du bist Bertelsmann" Am Telefon diesmal Thomas Barth, Mit-initiator der Seite medienwatch.de und Veranstalter des Bertelsmann-Kongresses. Unter dem Titel "Du bist Bertelsmann: Wie ein globaler Drahtzieher Medien, Bildung und Politik steuert" fand vom 14.-17. Juli 2006 in Hamburg ein Kongress statt, der Bertelsmann-KritikerInnen und Interessierte zusammenführte. Es war bereits der zweite Kongress, der sich mit diesem aggressiven neoliberalen Akteur beschäftigte. Auf Kanal B finden sich Video-Interviews von diesem Kongress. Auf Telepolis findet sich ein Artikel von Thomas Barth zum Thema. Ebenfalls auf Telepolis findet sich ein Artikel über den Kongress von Jörn Hagenloch. Das Buch zum Kongress: Bertelsmann: Ein globales Medienimperium macht Politik Expansion als Bildungsdienstleister und politische Einflussnahme - internationale Perspektive. Herausgegeben von Thomas Barth Anders Verlag Juni 2006 - kartoniert - 124 Seiten

ISBN: 3939594016 EAN: 9783939594017]]>
Mon, 28 Aug 2006 02:11:30 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/vielfalter-30082006 52c9c65e62d3523e1420ed7758533765 Am Telefon diesmal Thomas Barth, Mit-initiator der Seite medienwatch.de und Veranstalter des Bertelsmann-Kongresses. Unter dem Titel "Du bist Bertelsmann: Wie ein globaler Drahtzieher Medien, Bildung und Politik steuert" fand vom 14.-17. Juli 2006 in Hamburg ein Kongress statt, der Bertelsmann-KritikerInnen und Interessierte zusammenführte. Es war bereits der zweite Kongress, der sich mit diesem aggressiven neoliberalen Akteur beschäftigte. Auf Kanal B finden sich Video-Interviews von diesem Kongress. Auf Telepolis findet sich ein Artikel von Thomas Barth zum Thema. Ebenfalls auf Telepolis findet sich ein Artikel über den Kongress von Jörn Hagenloch. Das Buch zum Kongress: Bertelsmann: Ein globales Medienimperium macht Politik Expansion als Bildungsdienstleister und politische Einflussnahme - internationale Perspektive. Herausgegeben von Thomas Barth Anders Verlag Juni 2006 - kartoniert - 124 Seiten

ISBN: 3939594016 EAN: 9783939594017]]>
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Besser Leben (Julisendung) Juli -Sendung von BESSER LEBEN, dem arbeitskritischen Radio im Medienforum Münster, dokumentiert]]> Wed, 19 Jul 2006 23:41:33 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/besser-leben-ulisendung 2b5139a45deaac6f1a2b14891843b3d7 Juli -Sendung von BESSER LEBEN, dem arbeitskritischen Radio im Medienforum Münster, dokumentiert]]> 0 Interview mit Michael Grolm von der Initiative Michael Grolm, Sprecher der Initiative "Gendreck weg",hat Landwirtschaft studiert und ist Berufsimker, das heißt, er lebt davon, Honig und andere Bienenprodukte zu verkaufen. Zusammen mit anderen Imkern, Gärtnern und Landwirten hat er die Initiative "Gendreck weg" ins Leben gerufen.Im Juli 2005 versuchte die Initiative bei einer öffentlichen Aktion in Brandenburg, genmanipulierten Mais des Großkonzerns Monsanto auszureißen. Man sprach von einer freiwilligen Feldbefreiung. Vergangenen Freitag (30.06.2006) gab es in Rottenburg einen Prozess gegen die Imker Jürgen Binder und Michael Grolm. Viereinhalb Stunden nach Eröffnung der Sitzung verkündete die Richterin das Urteil: Sie verurteilte Michael Grolm für die Versendung eines FeldbefreierInnen-Infobriefes zu zehn, Jürgen Binder, der darüber hinaus die Internetseite angemeldet hatte, zu fünfzehn Tagessätzen. Beide Gentechnikgegner kündigten an, in Berufung zu gehen. Jürgen Binder: "Dieses Urteil kann keinen Bestand haben. Ich bleibe außerdem dabei, dass ich die Eliminierung der gefährlichen Pflanzen begrüße." Michael Grolm ergänzte: "Wenn ich erneut verurteilt werde, werde ich für diese Sache auch ins Gefängnis gehen. Es steht zu viel auf dem Spiel!" (siehe auch: Beitrag auf freie-radios.net) Die nächste große "freiwillige Feldbefreiung" ist für den 30. Juli in Zehdenick/Badingen bei Berlin angekündigt.

Tue, 04 Jul 2006 21:34:13 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/interview-mit-michael-grolm-von-der-initiative-gendreck-weg e08e34f878060d6fb75c3b4a7a3f65a2 Michael Grolm, Sprecher der Initiative "Gendreck weg",hat Landwirtschaft studiert und ist Berufsimker, das heißt, er lebt davon, Honig und andere Bienenprodukte zu verkaufen. Zusammen mit anderen Imkern, Gärtnern und Landwirten hat er die Initiative "Gendreck weg" ins Leben gerufen.Im Juli 2005 versuchte die Initiative bei einer öffentlichen Aktion in Brandenburg, genmanipulierten Mais des Großkonzerns Monsanto auszureißen. Man sprach von einer freiwilligen Feldbefreiung. Vergangenen Freitag (30.06.2006) gab es in Rottenburg einen Prozess gegen die Imker Jürgen Binder und Michael Grolm. Viereinhalb Stunden nach Eröffnung der Sitzung verkündete die Richterin das Urteil: Sie verurteilte Michael Grolm für die Versendung eines FeldbefreierInnen-Infobriefes zu zehn, Jürgen Binder, der darüber hinaus die Internetseite angemeldet hatte, zu fünfzehn Tagessätzen. Beide Gentechnikgegner kündigten an, in Berufung zu gehen. Jürgen Binder: "Dieses Urteil kann keinen Bestand haben. Ich bleibe außerdem dabei, dass ich die Eliminierung der gefährlichen Pflanzen begrüße." Michael Grolm ergänzte: "Wenn ich erneut verurteilt werde, werde ich für diese Sache auch ins Gefängnis gehen. Es steht zu viel auf dem Spiel!" (siehe auch: Beitrag auf freie-radios.net) Die nächste große "freiwillige Feldbefreiung" ist für den 30. Juli in Zehdenick/Badingen bei Berlin angekündigt.

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sendung21-06-06 Wed, 21 Jun 2006 16:21:33 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/sendung21-06-06 89aebfc07b80c4fbbd4336b4053a0c2f 0 sendung enthält viel musik sowie ein

interview mit vera mong von der initiative sonnenzeit]]> Tue, 09 May 2006 03:21:00 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/sendung 11857db8b2bfe8ef7f7392527608d262 enthält viel musik sowie ein

interview mit vera mong von der initiative sonnenzeit]]> 0 Rebellenstrom aus Schönau Strom sparen, und wir können zu einem Stromanbieter wechseln, der auf Atomstrom oder Kohleverstromung verzichtet... Tipps zum Stromwechsel findet Ihr z.B. auf stromwechsel-jetzt.de/

Interview mit Ursula Sladek von den Elektrizitätswerken Schönau

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Wed, 26 Apr 2006 17:24:45 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/rebellenstrom-aus-schonau 349bdde2b1182de9669cb00f43982ea6 Strom sparen, und wir können zu einem Stromanbieter wechseln, der auf Atomstrom oder Kohleverstromung verzichtet... Tipps zum Stromwechsel findet Ihr z.B. auf stromwechsel-jetzt.de/

Interview mit Ursula Sladek von den Elektrizitätswerken Schönau

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PSYCHEX Vor Kurzem wurde ein Artikel auf WIKIPEDIA über den in der Schweiz ansässigen Verein PSYCHEX gelöscht:

Der 1987 in der Schweiz gegründete gemeinnützige Verein PSYCHEX tritt öffentlich unter dem Slogan "raus aus dem Irrenhaus" auf. Er bietet Beratung, rechtliche Vertretung und sozialen Rückhalt mit dem Ziel an, Zwangspsychiatrisierungen (unfreiwillige Internierungen in psychiatrischen Anstalten und Zwangsbehandlungen mit Neuroleptika, Elektroschock etc.) zu verhindern. Für Entlassungswillige, welche sich an ihn wenden, setzt er eigenhändig das Haftprüfungsverfahren gemäss Art. 5 Ziff. 4 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) in Gang, wobei dem zuständigen Richter in jedem Fall ein Anwalt als Verteidiger benannt wird, welcher an der gemäss Art. 6 Ziff. 1 EMRK vorgeschriebenen Anhörung seiner Klienten teilnimmt. Der Verein greift nicht nur die Psychiatrie-Kritik aus dem letzten Jahrhundert auf, welche sich im Wesentlichen gegen mangelhafte Resultate und fragwürdige theoretische Grundlagen der Psychiatrie wendet, sondern er kritisiert insbesondere auch die offensichtlichen politischen und wirtschaftlichen Motive im Hintergrund der Psychiatrie. (siehe: WIKIPEDIA Löschdiskussion)

hier ein (schon etwas älteres) Interview mit Edmund Schönenberger dem Gründer von PSYCHEX:

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Mon, 24 Apr 2006 23:32:09 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/psychex 2b86664e7b30285d1db067d49c779495 Vor Kurzem wurde ein Artikel auf WIKIPEDIA über den in der Schweiz ansässigen Verein PSYCHEX gelöscht:

Der 1987 in der Schweiz gegründete gemeinnützige Verein PSYCHEX tritt öffentlich unter dem Slogan "raus aus dem Irrenhaus" auf. Er bietet Beratung, rechtliche Vertretung und sozialen Rückhalt mit dem Ziel an, Zwangspsychiatrisierungen (unfreiwillige Internierungen in psychiatrischen Anstalten und Zwangsbehandlungen mit Neuroleptika, Elektroschock etc.) zu verhindern. Für Entlassungswillige, welche sich an ihn wenden, setzt er eigenhändig das Haftprüfungsverfahren gemäss Art. 5 Ziff. 4 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) in Gang, wobei dem zuständigen Richter in jedem Fall ein Anwalt als Verteidiger benannt wird, welcher an der gemäss Art. 6 Ziff. 1 EMRK vorgeschriebenen Anhörung seiner Klienten teilnimmt. Der Verein greift nicht nur die Psychiatrie-Kritik aus dem letzten Jahrhundert auf, welche sich im Wesentlichen gegen mangelhafte Resultate und fragwürdige theoretische Grundlagen der Psychiatrie wendet, sondern er kritisiert insbesondere auch die offensichtlichen politischen und wirtschaftlichen Motive im Hintergrund der Psychiatrie. (siehe: WIKIPEDIA Löschdiskussion)

hier ein (schon etwas älteres) Interview mit Edmund Schönenberger dem Gründer von PSYCHEX:

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FIAN und das globale Grundeinkommen

Telefon-Gespräch mit Rolf Künnemann von FIAN INTERNATIONAL

siehe auch: Basic Income Earth Network www.globalincome.org]]> Wed, 12 Apr 2006 00:47:15 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/fian-und-das-globale-grundeinkommen 7421f5a41298eb4f00d7f0508988f8a2

Telefon-Gespräch mit Rolf Künnemann von FIAN INTERNATIONAL

siehe auch: Basic Income Earth Network www.globalincome.org]]> 0 Besser Leben mit Musik In der VielFalter Live-Sendung übernehme ich heute eine Produktion des Besser Leben! Das arbeitskritische Magazin im Medienforum Münster: Sonderausgabe des arbeitskritischen Bürgerfunk-Magazins unter dem Motto "Besser Leben! mit Musik" vom 04.03.2006. Die Sendung ist anzuhören auf Teil 1, Teil 2 ]]> Wed, 29 Mar 2006 16:07:04 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/besser-leben-mit-musik d23272d659b8293279e138ae23097e4d In der VielFalter Live-Sendung übernehme ich heute eine Produktion des Besser Leben! Das arbeitskritische Magazin im Medienforum Münster: Sonderausgabe des arbeitskritischen Bürgerfunk-Magazins unter dem Motto "Besser Leben! mit Musik" vom 04.03.2006. Die Sendung ist anzuhören auf Teil 1, Teil 2 ]]> 0 Lernen ist wie Netze spinnen Schule als offener Lern- und Lebensraum, Lehrer als Lernbegleiter: Rolf Robischon Umgang mit dem Lernen wird von ihm selbstorganisiertes kooperatives Lernen genannt und wird als Robischon-Pädagogik in Hamburg, Bremen und Thüringen durchaus ernst genommen. Rolf Robischon ist Diplom-Pädagoge, Autor und Cartoonist und war 40 Jahre im Schuldienst, jahrzehntelang als Schulleiter einer kleinen Grundschule. In Veranstaltungen kann er zeigen, wie Lern- und Arbeitsmaterial ohne Erklärungen, Aufträge und Anweisungen aussehen kann, welche Grundsätze notwendig sind um Kinder frei und selbstständig sein zu lassen und sie alles erreichen zu lassen, was ihnen erreichbar ist, kann von Beispielen erzählen und kann Mut machen, sich auf so einen Umgang mit dem Lernen im Schulanfang einzulassen, der sich deutlich von "klassischem Unterricht" unterscheidet. Mehr Information über Rolf Robischon unter www.rolf-robischon.de Ich habe vor einigen Tagen ein längeres Telefongespräch mit Rolf Robischon geführt, das ich hier in kurzen Auszügen dokumentiere:]]> Wed, 15 Mar 2006 01:09:39 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/lernen-ist-wie-netze-spinnen ab11d11763bf83b248a894667efd1c3e Schule als offener Lern- und Lebensraum, Lehrer als Lernbegleiter: Rolf Robischon Umgang mit dem Lernen wird von ihm selbstorganisiertes kooperatives Lernen genannt und wird als Robischon-Pädagogik in Hamburg, Bremen und Thüringen durchaus ernst genommen. Rolf Robischon ist Diplom-Pädagoge, Autor und Cartoonist und war 40 Jahre im Schuldienst, jahrzehntelang als Schulleiter einer kleinen Grundschule. In Veranstaltungen kann er zeigen, wie Lern- und Arbeitsmaterial ohne Erklärungen, Aufträge und Anweisungen aussehen kann, welche Grundsätze notwendig sind um Kinder frei und selbstständig sein zu lassen und sie alles erreichen zu lassen, was ihnen erreichbar ist, kann von Beispielen erzählen und kann Mut machen, sich auf so einen Umgang mit dem Lernen im Schulanfang einzulassen, der sich deutlich von "klassischem Unterricht" unterscheidet. Mehr Information über Rolf Robischon unter www.rolf-robischon.de Ich habe vor einigen Tagen ein längeres Telefongespräch mit Rolf Robischon geführt, das ich hier in kurzen Auszügen dokumentiere:]]> 0 Mehr Bäume auf die Felder gebloggte Welten auf folgenden Artikel gestoßen:

Mehr Bäume auf die Felder

Eiche und Weizen in Spanien (a und b), Pappel mit Gerste in GB (c), Walnuss und Pappel mit Weizen in Frankreich (d und e), Walnuss und Luzerne in Italien (f) Oak with wheat in Spain (a and b), poplar with barley in the UK (c), walnut and poplar with wheat in France (d and e) and walnut with alfalfa (f) in Italy.]]>
Tue, 14 Mar 2006 20:53:35 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/mehr-baume-auf-die-felder 97afc37895c26965439bd001dc54e5f7 gebloggte Welten auf folgenden Artikel gestoßen:

Mehr Bäume auf die Felder

Eiche und Weizen in Spanien (a und b), Pappel mit Gerste in GB (c), Walnuss und Pappel mit Weizen in Frankreich (d und e), Walnuss und Luzerne in Italien (f) Oak with wheat in Spain (a and b), poplar with barley in the UK (c), walnut and poplar with wheat in France (d and e) and walnut with alfalfa (f) in Italy.]]>
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ma valise Ma Valise: "Nach 5 Jahren Existenz, über 200 Konzerten und ihrem ersten, 2001 erschienen Album "Noroc"! haben Ma Valise im März 2005 ihr zweites Album "Bon Bagay" herausgebracht. Der Titel "Bon Bogay", was auf kreolisch soviel wie "gute Sache" oder "alles läuft gut" bedeutet, kündigt bereits an, dass sich Ma Valise mit diesem Album von Etikettierungen, wie "französische Chansons" befreit haben...." "Ma Valise" haben am Freitag nacht (unter den widrigsten Umständen) im Cafe NEPOMUK in Reutlingen gespielt. Heftiger Regen hatte wohl einige potentielle Konzertbesucher davon abgehalten zu kommen, und wer trotz des Wetters da war, mußte sehr viel Geduld mitbringen, denn die Band hing stundenlang in Staus fest und kam dementsprechend wirklich sehr spät im Nepomuk an... Doch das Warten hat sich gelohnt!!! "Ma Valise" brachten das Publikum zum Tanzen, verwöhnten uns trotz fortgeschrittener Stunde mit Zugaben und verteilten sich zuguterletzt mit ihren Instrumenten im Zuschauerraum um dort unplugged noch eine ganze Weile weiterzuspielen... ...das bisher beste Konzert dieses Jahr (für mich)... ]]> Sat, 04 Mar 2006 03:46:01 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/ma-valise ebd3165af94e6a6d4fa2bb5ba4a463e3 Ma Valise: "Nach 5 Jahren Existenz, über 200 Konzerten und ihrem ersten, 2001 erschienen Album "Noroc"! haben Ma Valise im März 2005 ihr zweites Album "Bon Bagay" herausgebracht. Der Titel "Bon Bogay", was auf kreolisch soviel wie "gute Sache" oder "alles läuft gut" bedeutet, kündigt bereits an, dass sich Ma Valise mit diesem Album von Etikettierungen, wie "französische Chansons" befreit haben...." "Ma Valise" haben am Freitag nacht (unter den widrigsten Umständen) im Cafe NEPOMUK in Reutlingen gespielt. Heftiger Regen hatte wohl einige potentielle Konzertbesucher davon abgehalten zu kommen, und wer trotz des Wetters da war, mußte sehr viel Geduld mitbringen, denn die Band hing stundenlang in Staus fest und kam dementsprechend wirklich sehr spät im Nepomuk an... Doch das Warten hat sich gelohnt!!! "Ma Valise" brachten das Publikum zum Tanzen, verwöhnten uns trotz fortgeschrittener Stunde mit Zugaben und verteilten sich zuguterletzt mit ihren Instrumenten im Zuschauerraum um dort unplugged noch eine ganze Weile weiterzuspielen... ...das bisher beste Konzert dieses Jahr (für mich)... ]]> 0 Sudbury - Initiative Halle / Leipzig

Grundsätze einer Sudbury-Schule * Die Kinder und Jugendlichen entscheiden selbst, wie sie ihre Zeit verbringen. * Niemand wird gezwungen oder gedrängt, bestimmte Dinge zu lernen oder an bestimmten Aktivitäten teilzunehmen. Es gibt keinen Lehrplan. * Unterricht kommt nur zustande, wenn Schüler dies ausdrücklich verlangen * Schüler und Mitarbeiter sind gleichberechtigt. * Es gibt Regeln; diese werden von der wöchentlichen Schulversammlung, bei der jeder Schüler und jeder Mitarbeiter eine Stimme hat, diskutiert und per Mehrheitsentscheidung beschlossen. Regeln gelten für Schüler und Mitarbeiter gleichermaßen. * Ein von der Schulversammlung bestimmtes Justizkomitee untersucht Beschwerden über die Verletzung von Regeln und ist berechtigt, Strafen zu verhängen. Die Möglichkeit zur Berufung besteht. * Die Schulversammlung entscheidet in geheimer Wahl, wer im nächsten Jahr Mitarbeiter sein wird. * Es gibt keine Klassenstufen und keine Trennung nach dem Alter. * Es gibt keine fremde Bewertung - weder Zensuren, noch schriftliche Beurteilungen. (Quelle: Sudbury-Schule Berlin-Brandenburg)

Ein Interview zur Sudbury-Schule Überlingen findet sich hier

Hier nun Auszüge aus dem Gespräch mit Uwe Hartung vom Sudbury-Lernzentrum in Leipzig:

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Thu, 02 Mar 2006 16:54:40 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/sudbury-initiative-halle-leipzig 13efd55cb2389a4e9d3fc22c10df520d

Grundsätze einer Sudbury-Schule * Die Kinder und Jugendlichen entscheiden selbst, wie sie ihre Zeit verbringen. * Niemand wird gezwungen oder gedrängt, bestimmte Dinge zu lernen oder an bestimmten Aktivitäten teilzunehmen. Es gibt keinen Lehrplan. * Unterricht kommt nur zustande, wenn Schüler dies ausdrücklich verlangen * Schüler und Mitarbeiter sind gleichberechtigt. * Es gibt Regeln; diese werden von der wöchentlichen Schulversammlung, bei der jeder Schüler und jeder Mitarbeiter eine Stimme hat, diskutiert und per Mehrheitsentscheidung beschlossen. Regeln gelten für Schüler und Mitarbeiter gleichermaßen. * Ein von der Schulversammlung bestimmtes Justizkomitee untersucht Beschwerden über die Verletzung von Regeln und ist berechtigt, Strafen zu verhängen. Die Möglichkeit zur Berufung besteht. * Die Schulversammlung entscheidet in geheimer Wahl, wer im nächsten Jahr Mitarbeiter sein wird. * Es gibt keine Klassenstufen und keine Trennung nach dem Alter. * Es gibt keine fremde Bewertung - weder Zensuren, noch schriftliche Beurteilungen. (Quelle: Sudbury-Schule Berlin-Brandenburg)

Ein Interview zur Sudbury-Schule Überlingen findet sich hier

Hier nun Auszüge aus dem Gespräch mit Uwe Hartung vom Sudbury-Lernzentrum in Leipzig:

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Simone von Pro-Regenwald Für die Sendung am 1. März habe ich ein Telefongespräch mit Simone von Pro Regenwald geführt. Pro Regenwald ist ein gemeinnütziger eingetragener Verein, der sich für Umwelt und Menschenrechte einsetzt.

Eines der Projekte von Pro Regenwald ist die Waldseite
Regenwald retten: Klicken Sie hier!
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Wed, 01 Mar 2006 00:30:41 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/pro-regenwald b712f686cbf1644cd48a1f100f68a68d Für die Sendung am 1. März habe ich ein Telefongespräch mit Simone von Pro Regenwald geführt. Pro Regenwald ist ein gemeinnütziger eingetragener Verein, der sich für Umwelt und Menschenrechte einsetzt.

Eines der Projekte von Pro Regenwald ist die Waldseite
Regenwald retten: Klicken Sie hier!
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mit "Tempo" in die Armut...
Procter&Gamble (P&G) kauft für seine Hygienepapier-Produkte wie Tempo-Taschentücher und Charmin-Klopapier Zellstoff von Aracruz Celulose. Dieser Konzern hat für seine riesigen Eukalyptus-Plantagen die dort lebenden Tupinikim- und Guarani-Indianer im Januar mit einer Polizeiaktion brutal von ihrem Land vertreiben lassen. ROBIN WOOD verlangt von P&G, sich zu seiner Mitverantwortung für den Landrechtskonflikt zu bekennen. Als Konsequenz daraus soll P&G keinen Zellstoff mehr von seinem Zulieferer Aracruz kaufen, solange der sich weigert, den Indigenen ihr angestammtes Land zurückzugeben. Am 20. Januar gipfelte der Landrechtsstreit in einer gewaltsamen Polizei-Aktion. 120 Bundespolizisten zerstörten auf Initiative von Aracruz die Indianerdörfer Corrego do Ouro und Olho de Agua in Espirito Santo. Sie feuerten mit Gummigeschossen auf die Indianer und jagten die Flüchtenden mit Hubschraubern. Mehr als ein Dutzend Menschen wurden verletzt. Vertreter von ROBIN WOOD und dem Green Desert Movement aus Brasilien konfrontierten P&G daraufhin mit Fotos von den brutalen Übergriffen; sie zeigen Indianer mit blutigen Einschusswunden und Polizisten, die mit Gewehr im Anschlag aus Hubschraubern auf weglaufende Menschen zielen. An dem Gespräch in Frankfurt am Main nahmen drei Vertreter von P&G teil, darunter George Carpenter, P&G-Umweltdirektor aus den USA. Dabei stellte sich heraus, dass P&G nach eigenen Angaben bislang nicht einmal Gespräche mit den betroffenen Indianern oder entsprechenden NGOs in Brasilien geführt hat, obwohl ROBIN WOOD P&G schon vor zehn Monaten auf die massiven Probleme bei seinem Zellstofflieferanten hingewiesen hatte. "Procter&Gamble kauft seinen Zellstoff bislang weiter in Brasilien, als wäre nichts geschehen. Der Multi streitet jede Mitverantwortung für den Konflikt ab. Dabei steckt in jedem Tempo-Taschentuch das Leid vieler Menschen in Brasilien. Wenn das die Verbraucher hierzulande erfahren, werden viele die Produkte in den Regalen liegen lassen", sagt Peter Gerhardt, Tropenwaldreferent bei ROBIN WOOD. Mit der jüngsten Polizeiaktion sollte der Widerstand der Tupinikim und Guarani gegen Aracruz Celulose gebrochen werden. Sie wehren sich dagegen, dass Aracruz ihnen bis heute 11.000 Hektar Land nicht zurückgibt, obwohl die brasilianische Indianerbehörde FUNAI diese Fläche bereits 1998 als indigenes Territorium anerkannt hat. Aracruz hatte die Indianer während der brasilianischen Militärdiktatur von diesem Territorium vertrieben, um dort Eukalyptus-Monokulturen für Zellstoff anzulegen. Ein Ende der Auseinandersetzungen ist nicht in Sicht. Die Indianer sind inzwischen in ihre zerstörten Dörfer zurückgekehrt und haben mit dem Wiederaufbau begonnen. Anders als Procter&Gamble hat das schwedische Königshaus schnell auf die blutige Räumung reagiert und sich von sämtlichen Aracruz-Beteiligungen getrennt. Damit auch P&G einsichtig wird, ermuntert ROBIN WOOD alle, sich an einem Online-Protest (www.robinwood.de/tempo) zu beteiligen. (Quelle: Robin Wood) mehr dazu hier: ...interessant in diesem Zusammenhang auch http://waldportal.org

ich sprach mit Peter Gerhardt, Fachreferent Tropenwald bei Robin Wood

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Tue, 28 Feb 2006 16:40:45 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/mit-tempo-in-die-armut 4330bc25ce84b67146fb283c6ad35d2d
Procter&Gamble (P&G) kauft für seine Hygienepapier-Produkte wie Tempo-Taschentücher und Charmin-Klopapier Zellstoff von Aracruz Celulose. Dieser Konzern hat für seine riesigen Eukalyptus-Plantagen die dort lebenden Tupinikim- und Guarani-Indianer im Januar mit einer Polizeiaktion brutal von ihrem Land vertreiben lassen. ROBIN WOOD verlangt von P&G, sich zu seiner Mitverantwortung für den Landrechtskonflikt zu bekennen. Als Konsequenz daraus soll P&G keinen Zellstoff mehr von seinem Zulieferer Aracruz kaufen, solange der sich weigert, den Indigenen ihr angestammtes Land zurückzugeben. Am 20. Januar gipfelte der Landrechtsstreit in einer gewaltsamen Polizei-Aktion. 120 Bundespolizisten zerstörten auf Initiative von Aracruz die Indianerdörfer Corrego do Ouro und Olho de Agua in Espirito Santo. Sie feuerten mit Gummigeschossen auf die Indianer und jagten die Flüchtenden mit Hubschraubern. Mehr als ein Dutzend Menschen wurden verletzt. Vertreter von ROBIN WOOD und dem Green Desert Movement aus Brasilien konfrontierten P&G daraufhin mit Fotos von den brutalen Übergriffen; sie zeigen Indianer mit blutigen Einschusswunden und Polizisten, die mit Gewehr im Anschlag aus Hubschraubern auf weglaufende Menschen zielen. An dem Gespräch in Frankfurt am Main nahmen drei Vertreter von P&G teil, darunter George Carpenter, P&G-Umweltdirektor aus den USA. Dabei stellte sich heraus, dass P&G nach eigenen Angaben bislang nicht einmal Gespräche mit den betroffenen Indianern oder entsprechenden NGOs in Brasilien geführt hat, obwohl ROBIN WOOD P&G schon vor zehn Monaten auf die massiven Probleme bei seinem Zellstofflieferanten hingewiesen hatte. "Procter&Gamble kauft seinen Zellstoff bislang weiter in Brasilien, als wäre nichts geschehen. Der Multi streitet jede Mitverantwortung für den Konflikt ab. Dabei steckt in jedem Tempo-Taschentuch das Leid vieler Menschen in Brasilien. Wenn das die Verbraucher hierzulande erfahren, werden viele die Produkte in den Regalen liegen lassen", sagt Peter Gerhardt, Tropenwaldreferent bei ROBIN WOOD. Mit der jüngsten Polizeiaktion sollte der Widerstand der Tupinikim und Guarani gegen Aracruz Celulose gebrochen werden. Sie wehren sich dagegen, dass Aracruz ihnen bis heute 11.000 Hektar Land nicht zurückgibt, obwohl die brasilianische Indianerbehörde FUNAI diese Fläche bereits 1998 als indigenes Territorium anerkannt hat. Aracruz hatte die Indianer während der brasilianischen Militärdiktatur von diesem Territorium vertrieben, um dort Eukalyptus-Monokulturen für Zellstoff anzulegen. Ein Ende der Auseinandersetzungen ist nicht in Sicht. Die Indianer sind inzwischen in ihre zerstörten Dörfer zurückgekehrt und haben mit dem Wiederaufbau begonnen. Anders als Procter&Gamble hat das schwedische Königshaus schnell auf die blutige Räumung reagiert und sich von sämtlichen Aracruz-Beteiligungen getrennt. Damit auch P&G einsichtig wird, ermuntert ROBIN WOOD alle, sich an einem Online-Protest (www.robinwood.de/tempo) zu beteiligen. (Quelle: Robin Wood) mehr dazu hier: ...interessant in diesem Zusammenhang auch http://waldportal.org

ich sprach mit Peter Gerhardt, Fachreferent Tropenwald bei Robin Wood

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halbtagsgesellschaft Im Herbst 2005 bin ich über den Artikel "Die Halbtagsgesellschaft - ein Konzept fuer nachhaltigere Produktions- und Konsummuster" gestolpert, und habe infolgedessen ein Interview geführt mit Carsten Stahmer, einem der beiden Autoren des Artikels:

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Sun, 26 Feb 2006 13:41:37 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/halbtagsgesellschaft e6327627c1b0cdfdc86d8e2c8619815d Im Herbst 2005 bin ich über den Artikel "Die Halbtagsgesellschaft - ein Konzept fuer nachhaltigere Produktions- und Konsummuster" gestolpert, und habe infolgedessen ein Interview geführt mit Carsten Stahmer, einem der beiden Autoren des Artikels:

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NATÜRLICH LERNEN

Für die Sendung am 15. Februar habe ich Stephan Schwittalla, den Gründer und Herausgeber der Zeitschrift "Natürlich Lernen", interviewt... (leider ist die Tonqualität eher bescheiden - aus Platzgründen hier nur der Anfang des Interviews)

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Tue, 21 Feb 2006 23:45:39 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/naturlich-lernen d0bf7193103496c78dbed795b5cbc433

Für die Sendung am 15. Februar habe ich Stephan Schwittalla, den Gründer und Herausgeber der Zeitschrift "Natürlich Lernen", interviewt... (leider ist die Tonqualität eher bescheiden - aus Platzgründen hier nur der Anfang des Interviews)

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Mehr Demokratie Mehr Demokratie e.V. ist eine Bürgeraktion für direkte Demokratie durch Volksentscheide und Bürgerentscheide auf allen Ebenen.
Das Bündnis für Mehr Demokratie sammelt Unterschriften für einen fairen Bürgerentscheid in Baden-Württemberg.
Zusätzlich zu Wahlen sollen die Bürger über alle wichtigen Sachfragen in Gemeinden und Landkreisen direkt abstimmen können. Dies ist die Kernidee des Bündnisses für mehr Demokratie. Was in anderen Bundesländern, wie z.B. Bayern möglich ist, soll auch in Baden-Württemberg möglich sein: Weg von der ?Ohnmacht?- hin zu einer ?Mitmachdemokratie?. Baden-Württemberg war jahrzehntelang das einzige Bundesland mit Bürgerbegehren und -entscheid und wurde dann durch andere Bundesländer mit anwendungsfreundlicheren Regeln überholt. Bislang scheitern hierzulande 2/3 aller Bürgerbegehren im Gestrüpp der mangelhaften gesetzlichen Regelungen.
Ich sprach mit Stefan Schade vom Tübinger Aktionskreis von "Mehr Demokratie" . ]]>
Sun, 19 Feb 2006 07:06:43 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/stefan-schade-von-mehr-demokratie afa7ea394aed985f03f789ba93241f00 Mehr Demokratie e.V. ist eine Bürgeraktion für direkte Demokratie durch Volksentscheide und Bürgerentscheide auf allen Ebenen.
Das Bündnis für Mehr Demokratie sammelt Unterschriften für einen fairen Bürgerentscheid in Baden-Württemberg.
Zusätzlich zu Wahlen sollen die Bürger über alle wichtigen Sachfragen in Gemeinden und Landkreisen direkt abstimmen können. Dies ist die Kernidee des Bündnisses für mehr Demokratie. Was in anderen Bundesländern, wie z.B. Bayern möglich ist, soll auch in Baden-Württemberg möglich sein: Weg von der ?Ohnmacht?- hin zu einer ?Mitmachdemokratie?. Baden-Württemberg war jahrzehntelang das einzige Bundesland mit Bürgerbegehren und -entscheid und wurde dann durch andere Bundesländer mit anwendungsfreundlicheren Regeln überholt. Bislang scheitern hierzulande 2/3 aller Bürgerbegehren im Gestrüpp der mangelhaften gesetzlichen Regelungen.
Ich sprach mit Stefan Schade vom Tübinger Aktionskreis von "Mehr Demokratie" . ]]>
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Golden Bantam Bantam-Mais steht für freien Kulturpflanzenanbau und Saatguterzeugung ohne Einschränkung durch Gentechnik.

Der Anbau in jedem Garten und auf jedem Acker, gleich ob privat oder wirtschaftlich genutzt, ist durch den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen betroffen.

Wenn Sie Ihre Ernte vor Verunreinigungen durch Gentechnik schützen und Saatgut gentechnikfrei vermehren möchten, bietet die Aktion Bantam-Mais Unterstützung Ihre Ansprüche durchzusetzen.

Karte mit den Standorten der Felder, auf denen ein Genmaisanbau geplant ist: greenpeace

Bantam-Mais ist eine Aktion der Interessengemeinschaft für gentechnikfreie Saatgutarbeit und Save our Seeds.

weitere Info´s finden sich auf bantam-mais.de auf word2go findet sich ein interessanter artikel zum thema....

Der Beitrag wurde am 1. Februar auf der Wüsten Welle gesendet.

Nachtrag: Am 1. März `06 erschien in der taz ein Artikel zu "Golden Bantam".]]>
Wed, 15 Feb 2006 16:05:41 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/golden-bantam 21a1bb98982101ce75628ae5994b430d Bantam-Mais steht für freien Kulturpflanzenanbau und Saatguterzeugung ohne Einschränkung durch Gentechnik.

Der Anbau in jedem Garten und auf jedem Acker, gleich ob privat oder wirtschaftlich genutzt, ist durch den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen betroffen.

Wenn Sie Ihre Ernte vor Verunreinigungen durch Gentechnik schützen und Saatgut gentechnikfrei vermehren möchten, bietet die Aktion Bantam-Mais Unterstützung Ihre Ansprüche durchzusetzen.

Karte mit den Standorten der Felder, auf denen ein Genmaisanbau geplant ist: greenpeace

Bantam-Mais ist eine Aktion der Interessengemeinschaft für gentechnikfreie Saatgutarbeit und Save our Seeds.

weitere Info´s finden sich auf bantam-mais.de auf word2go findet sich ein interessanter artikel zum thema....

Der Beitrag wurde am 1. Februar auf der Wüsten Welle gesendet.

Nachtrag: Am 1. März `06 erschien in der taz ein Artikel zu "Golden Bantam".]]>
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DARWIN DANTE im Gespräch Darwin Dante ist Autor mehrerer Bücher und setzt sich für die 5 Stunden Woche ein. (Ein guter Artikel zum Thema findet sich auch auf der Seite des sozialforum dortmund unter dem Titel "5 oder 50 Stunden pro Woche? Wieviel Arbeit ist wirklich nötig?") hier nun das interview mit darwin dante (gesendet am 18.1.`06...)]]> Thu, 19 Jan 2006 00:34:11 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/darwin_dante dda96062946958a003ee9cc7a4a102ba Darwin Dante ist Autor mehrerer Bücher und setzt sich für die 5 Stunden Woche ein. (Ein guter Artikel zum Thema findet sich auch auf der Seite des sozialforum dortmund unter dem Titel "5 oder 50 Stunden pro Woche? Wieviel Arbeit ist wirklich nötig?") hier nun das interview mit darwin dante (gesendet am 18.1.`06...)]]> 0 KRÄTZÄ Wüsten Welle ) habe ich ein Interview mit einem Vertreter von KRÄTZÄ ( KinderRÄchTsZÄnker )geführt. Anlass war der Dokumentarfilm "PRETTY COOL SYSTEM" , der bei einem Besuch von KRÄTZÄ in der Demokratischen Schule in Hadeira/Israel entstanden ist. Der Beitrag besteht ausschließlich aus dem Interview - leider ohne Anmoderation und Zwischentexte ... ]]> Thu, 22 Dec 2005 14:54:00 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/kratza b33d0d1a4be3c6f5e65e9cf101a8e3a2 Wüsten Welle ) habe ich ein Interview mit einem Vertreter von KRÄTZÄ ( KinderRÄchTsZÄnker )geführt. Anlass war der Dokumentarfilm "PRETTY COOL SYSTEM" , der bei einem Besuch von KRÄTZÄ in der Demokratischen Schule in Hadeira/Israel entstanden ist. Der Beitrag besteht ausschließlich aus dem Interview - leider ohne Anmoderation und Zwischentexte ... ]]> 0 JUGENDUMWELTKONGRESS jukks.de hier eine neue zusammenstellung alter radiobeiträge (quelle: www.freie.radios.net )]]> Fri, 02 Dec 2005 11:51:48 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/jugendumweltkongress-1 02195ee7222e485b53e216631a0aee24 jukks.de hier eine neue zusammenstellung alter radiobeiträge (quelle: www.freie.radios.net )]]> 0 OMNIBUS FÜR DIREKTE DEMOKRATIE OMNIBUS FÜR DIREKTE DEMOKRATIE IN DEUTSCHLAND ist ein selbstverwaltetes kulturelles Unternehmen. Es ist als ?gemeinnützige GmbH? im Handelsregister Düsseldorf eingetragen. Der Omnibus bekommt kein Geld vom Staat und von der Wirtschaft. Das Unternehmen trägt sich allein durch Beiträge von vielen Menschen, die diese Arbeit für sinnvoll halten und unterstützen. Auch Sie können direkt in den OMNIBUS einsteigen, indem Sie zu den Betriebsmitteln Ihren Beitrag leisten, maßgeschneidert nach Ihren persönlichen Möglichkeiten. OMNIBUS = (lat.) für alle, durch alle, mit allen Der OMNIBUS fährt neun Monate des Jahres von Stadt zu Stadt, die Mitarbeiter sprechen überall mit den Menschen über die Idee der Direkten Demokratie durch Volksabstimmung. Der OMNIBUS wendet sich mit seiner Arbeit an JEDEN, denn diese Idee geht JEDEN an. Es geht darum, Instrumente zu schaffen, mit denen wir alle auf allen Ebenen Verantwortung für die Gestaltung unseres Gemeinwesens übernehmen können. Weitere Informationen finden sich auf der Seite: http://omnibus.org Interview mit Werner Küppers vom
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Fri, 28 Oct 2005 01:47:41 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/omnibus-fur-direkte-demokratie 34234e33c17e3cb698d0a2591b00d48a OMNIBUS FÜR DIREKTE DEMOKRATIE IN DEUTSCHLAND ist ein selbstverwaltetes kulturelles Unternehmen. Es ist als ?gemeinnützige GmbH? im Handelsregister Düsseldorf eingetragen. Der Omnibus bekommt kein Geld vom Staat und von der Wirtschaft. Das Unternehmen trägt sich allein durch Beiträge von vielen Menschen, die diese Arbeit für sinnvoll halten und unterstützen. Auch Sie können direkt in den OMNIBUS einsteigen, indem Sie zu den Betriebsmitteln Ihren Beitrag leisten, maßgeschneidert nach Ihren persönlichen Möglichkeiten. OMNIBUS = (lat.) für alle, durch alle, mit allen Der OMNIBUS fährt neun Monate des Jahres von Stadt zu Stadt, die Mitarbeiter sprechen überall mit den Menschen über die Idee der Direkten Demokratie durch Volksabstimmung. Der OMNIBUS wendet sich mit seiner Arbeit an JEDEN, denn diese Idee geht JEDEN an. Es geht darum, Instrumente zu schaffen, mit denen wir alle auf allen Ebenen Verantwortung für die Gestaltung unseres Gemeinwesens übernehmen können. Weitere Informationen finden sich auf der Seite: http://omnibus.org Interview mit Werner Küppers vom
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küchenradio küchenradio hinweisen - ebenfalls zum thema sudbury-schule. hier die adresse des beitrags: http://www.kuechenradio.org/wp/?p=39... ]]> Thu, 27 Oct 2005 19:20:27 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/kuchenradio 53fa2d5891bb9aa5439adb09531d9c99 küchenradio hinweisen - ebenfalls zum thema sudbury-schule. hier die adresse des beitrags: http://www.kuechenradio.org/wp/?p=39... ]]> 0 interview mit andreas jannek (teil 1) Wed, 26 Oct 2005 21:25:06 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/interview-mit-andreas-jannek-teil-1 27a74ce386447ecffae0cb3004d38db5 0 interview mit andreas jannek (teil 2) Wed, 26 Oct 2005 21:21:50 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/interview-mit-andreas-jannek-teil-2 275f04e5735d78bdd6ee3593e4a1726f 0 Karen Kern von der Sudbury-Schule Überlingen " Schulen sind Institutionen , in denen Kinder und Jugendliche Wissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten erwerben können. Eine Schule muss eine Umgebung darstellen, in der die Schüler sich ein Bild von der Welt, in der sie leben, erschaffen können und Gelegenheit haben, sich mit ihr vertraut zu machen und sich schließlich in ihr zurechtzufinden. Eine Schule sollte auf eine Art und Weise organisiert sein, die die grundlegenden Werte einer freiheitlichen und demokratischen Gesellschaft fördert und unterstützt. Sie muss dem Einzelnen die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit ermöglichen." (aus der Konzeption der Sudbury-Schule Überlingen, www.sudbury-bodensee.de) Die Sudbury-Schule Überlingen ist nicht genehmigt worden. Der Betrieb der Schule wurde im August 2005 eingestellt. VielFalter sprach mit Karen Kern, betroffene Mutter und Lehrerin:

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Tue, 25 Oct 2005 17:27:55 +0200 https://vielfalter.podspot.de/post/karin-kern-von-der-sudbury-schule-uberlingen be3a953b07591c721ee273d05ff074bb " Schulen sind Institutionen , in denen Kinder und Jugendliche Wissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten erwerben können. Eine Schule muss eine Umgebung darstellen, in der die Schüler sich ein Bild von der Welt, in der sie leben, erschaffen können und Gelegenheit haben, sich mit ihr vertraut zu machen und sich schließlich in ihr zurechtzufinden. Eine Schule sollte auf eine Art und Weise organisiert sein, die die grundlegenden Werte einer freiheitlichen und demokratischen Gesellschaft fördert und unterstützt. Sie muss dem Einzelnen die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit ermöglichen." (aus der Konzeption der Sudbury-Schule Überlingen, www.sudbury-bodensee.de) Die Sudbury-Schule Überlingen ist nicht genehmigt worden. Der Betrieb der Schule wurde im August 2005 eingestellt. VielFalter sprach mit Karen Kern, betroffene Mutter und Lehrerin:

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Willkommen bei VielFalter - Magazin gegen Monokultur Radio Dreyeckland zu hören. Beiträge und Sendungen sind im Internet auch zu finden auf www.rdl.de oder auch auf www.freie-radios.net . Anregungen, Kritik, Hinweise nehme ich gerne entgegen, auch (GEMA-)freie Musik ist immer willkommen! Bitte nutzt die Kommentarfunktion Kontakt: vielfalter(ät)rdl(punkt)de oder +49 (0)761 3848380 Für die Inhalte der Internet - Seiten der eingefügten Links ist der Be- treiber dieser Seite nicht verantwortlich.]]> Thu, 01 Jan 1970 01:00:01 +0100 https://vielfalter.podspot.de/post/welcome 4215f19ae8f1fc060c5a06fc1fcd9690 Radio Dreyeckland zu hören. Beiträge und Sendungen sind im Internet auch zu finden auf www.rdl.de oder auch auf www.freie-radios.net . Anregungen, Kritik, Hinweise nehme ich gerne entgegen, auch (GEMA-)freie Musik ist immer willkommen! Bitte nutzt die Kommentarfunktion Kontakt: vielfalter(ät)rdl(punkt)de oder +49 (0)761 3848380 Für die Inhalte der Internet - Seiten der eingefügten Links ist der Be- treiber dieser Seite nicht verantwortlich.]]> 0